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Wer selber mischt, wischt billiger

Beim Scheibenreinigertest der GTÜ kam heraus, dass die Fertigmischungen viel teurer sind als Konzentrate.
Wer Fertigmischungen nimmt, bringt das teure Nass mit flexiblen Packungen besser ins Ziel, fanden die Sachverständigen der GTÜ heraus. (Foto: GTÜ)
Wer Fertigmischungen nimmt, bringt das teure Nass mit flexiblen Packungen besser ins Ziel, fanden die Sachverständigen der GTÜ heraus. (Foto: GTÜ)
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Dietmar Fund

Vorratsfläschchen mit Scheibenreiniger-Konzentrat, denen man Wasser beimischen muss, sind um ein Vielfaches billiger als Fertigmischungen, die Autofahrern nur das lästige Kopfrechnen ersparen. Wer der Bequemlichkeit halber Fertigmischungen nimmt, kann sie mit flexiblen Standbodenbeuteln meist besser einfüllen als mit Kanistern. Diese Tipps geben die Sachverständigen der GTÜ nach ihrem jüngsten Test von neun Scheibenreinigern.

Bei Prüfstandsläufen mit „Stadtschmutz“ und anders zusammengesetzten Insektenrückständen, die auf dem Land vorherrschend sind, relativierte sich manch höherer Preis eines besseren Produkts. Die besten Reiniger brauchen nämlich weniger Reinigungsvorgänge, bis die Windschutzscheibe wieder sauber ist, was auch die Sicherheit steigert.

Als „sehr empfehlenswert“ bezeichnet die GTÜ den Testsieger Sonax XTreme Scheibenreiniger Sommer, gefolgt von dem CW 1:100 Super Scheibenreiniger von Dr. Wack, der dasselbe Prädikat tragen darf. Beide wurden als 3-l-Fertigmischungen im Kanister getestet. Im Mittelfeld wirkte sich der günstige Preis der „empfehlenswerten“ Mischungen von Autosol und Kerndl positiv aus. Mit „nicht empfehlenswert“ schnitt nur der Total Sommer Scheibenreiniger ab.

Bei der Mischung mit Winterreinigern hatte übrigens keiner der Testkandidaten ein Problem mit Ausfällungen von Feststoffen. Offenbar ist die Empfehlung einiger Reiniger-Hersteller, beides nicht zu mischen, eher ihren Verkaufsinteressen geschuldet.

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