Toyota bZ4X Facelift: Zwei Akkus, drei Antriebe, mehr Reichweite

Bis zu 573 Kilometer Reichweite soll der Elektro-SUV nach der Überarbeitung bieten. Er kommt nun mit zwei Batterieoptionen, drei Antriebsversionen. Topversion ist der Allrad mit 343 PS und 1.500 Kilogramm Anhängelast. Auch Außendesign und Innenraum wurden überarbeitet.

In Brüssel konnten wir bereits einen Blick auf den neuen bZ4X werfen.| Foto: Toyota
In Brüssel konnten wir bereits einen Blick auf den neuen bZ4X werfen.| Foto: Toyota
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Toyota hat den Elektro-Crossover bZ4X einer Modellpflege unterzogen: Das batterieelektrische SUV-Modell, das 2022 als erstes Elektrofahrzeug der Marke eingeführt wurde, kommt mit mehr Antriebsvielfalt, höhrerer Effizienz und mehr Reichweite. Das Modell habe sich als eines der fünf meistverkauften Modelle seiner Kategorie in Europa etabliert, finden die Japaner. Diese Position wolle man ausbauen. Als echtes SUV ist der BEV jetzt optional mit Allradantrieb lieferbar, der Fahrstabilität, Kontrollierbarkeit und Geländegängigkeit verbessern soll. Zum neuen Modelljahr erweitert man das Angebot darüber hinaus um neue Batterieoptionen, mit 57,7 kWh oder 73,1 kWh Kapazität. Die kleinere Batterie wird ausschließlich in Verbindung mit Frontantrieb angeboten, der größere 73,1-kWh-Akku lässt sich sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb kombinieren. Die maximale Reichweite gemäß WLTP beträgt je nach Modell und Antrieb voraussichtlich 573 Kilometer (vorläufiger Wert vorbehaltlich der Homologation). 
 

Verbesserte e-Achsen sollen sparsamer sein

Die kompakten, leichten und energieeffizienten e-Achsen des bZ4X wurden ebenfalls verbessert. Zum Einsatz kommen hier jetzt Siliziumkarbid-Halbleiter (SIC), die zu einer höheren Leistung beitragen sollen. Abgesehen von den GR Performance Modellen wird der neue BEV damit zu einem der leistungsstärksten Toyota Modelle in Europa. Drei Antriebsvarianten sind somit verfügbar:

  • 57,7-kWh-Batterie, 123 kW / 167 PS, Frontantrieb
  • 73,1-kWh-Batterie, 165 kW / 224 PS, Frontantrieb
  • 73,1-kWh-Batterie, 252 kW / 343 PS, Allradantrieb

Die Allradversion bietet jetzt eine auf 1.500 Kilogramm verdoppelte Anhängelast. Je nach Ausstattungslinie verfügt der E-SUV zudem über ein neues 22-kW-Bordladegerät für das Laden an AC-Ladestationen und Wallboxen. Die maximale DC-Ladeleistung beträgt weiterhin 150 kW.

Design-Updates und Komfortverbesserungen

Die technischen Verbesserungen gehen mit einem modifizierten Außen- und Innendesign einher. Die Frontpartie verbindet einen schlankeren, eleganteren Look mit einer optimierten Aerodynamik. Der Innenraum wurde komplett überarbeitet. Als Highlights führt man eine neue Mittelkonsole für die einfache Nutzung digitaler Geräte und eine neu gestaltete Instrumententafel mit serienmäßigem 14-Zoll-Multimediadisplay an. Weiter sorgen Aktualisierungen an Fahrwerk und Karosserie laut Hersteller für ein niedrigeres Geräusch- und Vibrationsniveau sowie für komfortablere Fahreigenschaften und eine verbesserte Fahrdynamik.

Software-Updates over the Air

Neu ist auch die serienmäßige Batterie-Vorkonditionierung. Diese soll eine optimale Ladetemperatur und damit eine höhere Ladeleistung ermöglichen. Die Funktion lässt sich manuell aktivieren – oder automatisch beim Navigieren zu einer Schnellladestation. Eine neue Navigationsfunktion wählt auf der Grundlage des aktuellen Batterieladestands und der verbleibenden Reichweite des Fahrzeugs automatisch eine Route mit empfohlenen, bequem zu erreichenden Ladestationen aus. Diese Funktion ist bereits für die aktuellen Modelle verfügbar und wird „over the air“ über das Datenkommunikationsmodul (DCM) aufgespielt.

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