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DVR: Rettungsgasse muss früh gebildet werden

Viele Autofahrer glauben irrtümlicherweise, man müsse erst im Stau Platz für Einsatzfahrzeuge machen.

Rund 40 Prozent der Autofahrer glauben, dass sie eine Rettungsgasse erst bilden müssen, wenn ein Einsatzfahrzeug von hinten kommt – ein fataler Irrtum. (Abb.: DVR)
Rund 40 Prozent der Autofahrer glauben, dass sie eine Rettungsgasse erst bilden müssen, wenn ein Einsatzfahrzeug von hinten kommt – ein fataler Irrtum. (Abb.: DVR)
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Dietmar Fund

Auf mehrspurigen Fahrbahnen muss eine Rettungsgasse schon dann gebildet werden, wenn die Fahrzeuge nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder zum Stehen kommen. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) nach einer repräsentativen Befragung einer nicht genannten Anzahl von Autofahrern durch das Marktforschungsinstitut Ipsos hin.

Die Befragung hat im November 2018 stattgefunden. Sie hat ergeben, dass vier von zehn Befragten der Meinung waren, eine Rettungsgasse müsse man erst dann bilden, wenn sich Einsatzfahrzeuge von hinten näherten. Das aber verzögert die Durchfahrt unnötig. Oft halten die Fahrzeuge dann auch noch fast Stoßstange an Stoßstange, was Rangiermanöver erschwert und in die Länge zieht.

Immerhin wissen 75 Prozent der Befragten, dass man auf zwei- oder mehrspurigen Fahrbahnen auf der linken Spur nach links und auf allen weiteren Spuren nach rechts ausweichen muss, um Platz für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge zu schaffen.

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