Uber-Techtelmechtel macht Daimler nicht beliebter

Die Zusammenarbeit des Daimler-Konzerns mit dem App-Vermittler Uber kommt im Taxigewerbe überwiegend schlecht an.
Dietmar Fund

Dass ihr Haus- und Hof-Lieferant Daimler autonom fahrende Fahrzeuge im großen Stil an die Vermittlungsplattform Uber liefern möchte, finden viele Taxifahrer und –unternehmer gar nicht gut. Das kann man in den Kommentaren zur Meldung „Daimler AG und Uber wollen gemeinsam autonom fahren“ nachlesen.

„Auf alle Fälle bedanken sich Mercedes beziehungsweise mytaxi und Uber bei allen Taxlern, die für sie fahren und ihnen wertvolle Bewegungsdaten übermitteln, und ihnen dafür auch noch sieben Prozent Vermittlungsgebühr bezahlen. Geht´s noch dümmer? Ich fürchte ja, schreibt Werner Hillermann. Michael Borecki antwortete ihm, er boykottiere aus diesem Grund Daimler-Taxen seit drei Jahren. „Es ist absolut heuchlerisch, wie Daimler sich als Platzhirsch und Freund des Taxigewerbe sieht, aber gleichzeitig Milliarden investiert, um uns arbeitslos zu machen…krank“, schreibt Borecki.

„Man sollte den Herren beim Taxiverkauf schon deutlich sagen, dass man sich überlegt, die Marke deshalb zu wechseln“, schreibt Bruno von Böhl. „Denn Taxen gibt es schon länger als Uber und Uber wird es in zehn Jahren nicht mehr geben.“
 

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