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Stadtwerke München denken auch über On-Demand-Shuttles nach

In der bayerischen Landeshauptstadt soll das Taxigewerbe in die Überlegungen mit einbezogen werden.
Alexandra Volkwein kündigte neue ÖPNV-Projekte der Münchner Verkehrsgesellschaft an, die das Taxigewerbe tangieren könnten. (Foto: Dietmar Fund)
Alexandra Volkwein kündigte neue ÖPNV-Projekte der Münchner Verkehrsgesellschaft an, die das Taxigewerbe tangieren könnten. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Auch die Stadtwerke München, deren Tochter Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) U-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien betreibt, denkt über On-Demand-Shuttleverkehre als Ergänzung ihres Liniennetzes nach. Im Unterschied zu anderen Großstädten sollten entsprechende Überlegungen das Taxigewerbe mit einbinden. Näheres dürfe sie noch nicht kommunizieren. Das sagte Alexandra Volkwein, Produktmanagerin E-Mobilität für beide Gesellschaften, am Rande des „Forums E-Mobilität“ auf Anfrage von taxi heute. Zu der Veranstaltung hatten die IHK für München und Oberbayern und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau am 19. Februar 2018 eingeladen.

Frank Kuhle, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen, bestätigte auf Anfrage von taxi heute, dass es Gespräche mit der MVG gebe. Über sie sei aber Stillschweigen vereinbart worden.

Die Produktmanagerin kündigte in ihrem Vortrag an, dass die MVG nach einem ersten Test im Oktober 2017 zwischen 2018 und 2020 einen autonom fahrenden Elektro-Shuttlebus in einem längeren „Pilot-Einsatz“ erproben wolle. Er stamme von Easy Mile aus Lyon. Auf welcher Strecke er fahren werde, stehe noch nicht fest. Unklar sei, ob er auch auf öffentlichen Straßen fahren dürfe.
 

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