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Ein Bamberger fährt eines der ersten Ionic-Elektrotaxis

Der Taxi- und Mietwagenunternehmer Arkadiy Berdichevskiy wurde durch eine Pressekonferenz seines Hyundai-Autohauses auch überregional bekannt.
Autohaus-Geschäftsführer Andreas Datscheg (mit Brille) veranstaltete mit Arkadiy Berdichevskiy (r.) eine Pressekonferenz, die viel Beachtung fand. (Foto: Taxi-Kabbi)
Autohaus-Geschäftsführer Andreas Datscheg (mit Brille) veranstaltete mit Arkadiy Berdichevskiy (r.) eine Pressekonferenz, die viel Beachtung fand. (Foto: Taxi-Kabbi)
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Dietmar Fund

Seit Ende Januar 2018 ist in Bamberg und in Hallstadt eines der ersten Elektrotaxis vom Typ Hyundai Ionic Electric im Einsatz, die INTAX zum Taxi umgerüstet hat. Es gehört dem Taxi- und Mietwagenunternehmer Arkadiy Berdichevskiy, der bei „Taxi-Kabbi“ zwei Taxis und sechs Mietwagen einsetzt.

Der Unternehmer hatte sich zuvor schon den Nissan Leaf angeschaut, für ein Taxi aber für zu klein befunden. Daraufhin bestellte er am 30. März 2017 den Ionic Electric, auf den er bis zum 30. November 2017 warten musste. Weil sich die Zulassung zum Taxi noch eine Weile hinzog, ist der Ionic erst Ende Januar 2018 zum Einsatz gekommen.

Berdichevsky lädt die Akkus des Hyundai derzeit nachts in viereinhalb bis sechs Stunden am 230-Volt-Netz voll, hat aber schon eine Wallbox bestellt. Mit ihr soll das Elektrotaxi in eineinhalb bis zwei Stunden geladen werden können. Möglich sei auch das Schnellladen an Stationen mit 50 kW- oder 100 kW-Stationen, aber die gebe es in Bamberg nicht. Die nächste Schnellladesäule stehe im Autohof Schlüsselfeld.

Der Unternehmer war laut dem Geschäftsführer seines Autohauses Aventi, Andreas Datscheg, schon ein zufriedener Fahrer des Hyundai i40. Wie Datscheg zu taxi heute sagte, hat sein Unternehmen das „1. Elektrotaxi Oberfrankens“ mit „großem Tam-Tam“ der Presse und dem Lokalfernsehen vorgestellt. Auf einem Video über die Präsentation ist sogar der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg mit einem dicken Lob über diese Initiative vertreten. „Wir haben für diese Pressearbeit eine Menge Lorbeeren von Vertretern der Stadt und des Landkreises geerntet“, bilanziert Geschäftsführer Datscheg.

Arkadiy Berdichevskiy hält nach den Erfahrungen der ersten Tage eine Reichweite von 250 Kilometern im Taxi-Einsatz für machbar. Nach Werksangaben soll der Ionic Electric bis zu 280 Kilometer weit kommen. Mitte des Jahres will der Unternehmer ein weiteres Elektrotaxi anschaffen und seine Fahrzeuge sukzessive zu „Stromern“ machen. Kopfzerbrechen bereitet ihm das nur bei seinem Ford Transit Custom, weil es ein Elektrofahrzeug in dieser Größe noch nicht gibt. Der Siebensitzer Nissan e-NV 200 ist ihm zu klein.
 

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