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40 Jahre taxi heute: ein Rückblick

40 Jahre taxi heute

2017 feierte taxi heute den 40. Jahrgang. Was in 40 Jahren in taxi heute zu lesen war, steht zugleich auch für 40 Jahre Geschichte der Taxi-Branche. Lassen Sie sich mit den Inhalten der Hefte in die „guten alten Zeiten“ des Taxi-Gewerbes entführen und in Kurzform 40 Jahre Entwicklung der Taxi-Branche Revue passieren. Spannendes, Interessantes und Amüsantes, zusammengestellt von Dietmar Fund.
 

  • Jahrgang 1978 - 1982
  • Jahrgang 1983 - 1987
  • Jahrgang 1988 - 1992
  • Jahrgang 1993 - 1997
  • Jahrgang 1998 - 2002
  • Jahrgang 2003 - 2007
  • Jahrgang 2008 - 2012
  • Jahrgang 2013 - 2017

 

 

Der 1. Jahrgang 1978

 

 

Mit der Heftnummer 4/78 und 20 Seiten Gesamtumfang startet taxi heute mit dem Untertitel „Das bundesweite Fachblatt für den erfolgreichen Taxi-Unternehmer“. Als „verantwortlicher Leiter des Redaktionsstabes“ erklärt der Rechtsanwalt Dr. jur. Wolfram Kerber, „taxi-heute“ sei die erste bundesweite Taxi-Zeitschrift. Sie wolle „für jedermann verständlich und praxisnah“ die Probleme des Gewerbes behandeln und Lösungswege aufzeigen. Die Erscheinungsweise wurde mit „vierteljährlich“ angegeben.

Die Zeitschrift ist bis auf das Gelb des Titels durchweg schwarz-weiß gedruckt. In ihr werben Simca für die Taxi-Modelle 1307 und 1308, AEG-Telefunken für Sprechfunksysteme, NCR für EDV-Systeme und die GEFA mit einem Omnibus-Motiv für Kredite. Erste redaktionelle Themen waren der eben eingeführte Fachkundenachweis und die Konkurrenz durch „Funk-Mietwagen“. Großraum-Fahrzeuge seien keinesfalls die Taxen der Zukunft, heißt es dort. „Flugschreiber im Auto“, eine Art Vorläufer der Unfalldatenspeicher, waren ein weiteres technisches Thema.

 

Der 2. Jahrgang 1979

 

Ausgabe 1/79

Im Editorial der Ausgabe 1/79 schreibt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen, Lothar Wrede, von einer neuen bundesweiten Taxi-Fachzeitschrift. Es geht ihm auch um das „Hineinwachsen der Taxen in den öffentlichen Personennahverkehr“. Das Heft meldet ein Konzept zur Krankenbeförderung des Bundesverbands des Deutschen Personenverkehrsgewerbes (BDP) und die Gründung des neuen Bundesverbands des Deutschen Taxigewerbes e.V. (BDT), dessen Sitz Bonn war, während die Geschäftsstelle in Düsseldorf angesiedelt war. Vorgestellt werden Leseleuchten für Taxifahrer und eine Taxi-Batterie von Varta.

Vier Ausgaben pro Jahr der „ersten bundesweiten Taxi-Spezialzeitschrift“ konnte man für zehn D-Mark abonnieren.

In einem Interview mit Herausgeber Wolfgang Huss redet das BDP-Präsidialmitglied Dr. Helmuth Bidinger über den Vorwurf, dass Taxifahren zu teuer sei, und erklärt schon damals, das Taxi-Gewerbe sei überbesetzt. Er tritt für hauptberuflich arbeitende Taxiunternehmer ein – offenbar sind nebenberuflich arbeitende damals ein Thema.

Ein großer Taxi-Test vergleicht die vier Taxis Audi 100, Citroen CX, Mercedes 240 D und Peugeot 504 GLD akribisch miteinander. Darin ist von einem „Dieselmonopol“ der schwäbischen „Zuteilungsmarke“ die Rede, das von allen Seiten kräftig angekratzt werde. Vorgestellt wird ein Rufbus-System namens RETAX ohne Angabe zu dessen Lieferanten und zu dem Ort, an dem es damals erprobt wurde. Grundig wirbt für Sprechfunk, Volvo für den „ersten 6-Zylinder Diesel-PKW der Welt“ als Taxi, den 244 GLD6. Das Hamburger Unternehmen Storno Electronic bewirbt Funksprechanlagen.

 

Ausgabe 2/79

„Steigen Sie um auf Rekord-Verdienst“ schreibt Opel in einer Anzeige für sein „Rekord-Taxi“.

Schon im April 1979 tagte der Taxi-Bundesverband BDP, ein Vorläufer des BZP, gerne im Maritim-Hotel am Timmendorfer Strand. Dort wurde Präsident Josef Kuffer als einziges Vorstandsmitglied einstimmig wiedergewählt. Neu eingerichtet wurde dort der Technische Ausschuss. Heftig debattiert wurde über ein Übergewicht der Städte und der Funktionäre gegenüber dem Land und den Unternehmern im Verband. Gesprochen wurde dort auch über die Notwendigkeit eines BDP-eigenen Informationsdienstes, diskutiert über die „neu erschienenen Taxifachzeitschriften“, von denen nur taxi heute namentlich genannt wurde. Für ein „hervorragendes Rahmenprogramm“ wurde der Daimler-Benz AG gedankt.
Längst vergessen sind die Fulmen-HD-Batterien aus St. Ingbert. „Fulmen-HD-Batterien sind Spitzenklasse! Daran können Sie ruhig rütteln!“ wirbt der Hersteller. Die Paderborner Taxi-Data GmbH bewirbt ihr überregionales Kreditkartensystem „Taxi Card“. Die Seibert Kunststofftechnik GmbH aus Berlin stellt „Zugluftabweiser“ vor.

Die Mineralölsteuerbefreiung und die Führung von Arbeitszeitnachweisen waren redaktionelle Themen. In der Lederhose abgebildet ist der heutige Verlagschef Christoph Huss, der bei einer Verlosung des Verlages die „Glücksfee“ spielte. Ein Ing. grad. Pieter Schaefer vergleicht die vier Taxis Opel Rekord, BMW 520, Ford Granada und Renault 20 unter anderem bezüglich ihrer Werbefläche.

Das richtige Verhalten von Taxifahrern bei Raubüberfällen schildert Kriminaloberkommissar Klaus Dietrich. Unter anderem rät er dazu, sich bei der Polizei „Beschreibungshilfsblätter“ zu holen, um Täter besser beschreiben zu können. Auf den Artikel folgt ein Inserat, in dem für Revolver, Pistolen sowie Gas- und Platzpatronen-Waffen geworben wird.

 

Ausgabe 3/79

„Ford Granada als Taxi. Eine Investition, die sich auszahlt“, textet Ford in seiner Anzeige. Citroen bewirbt mit dem Slogan „gleitende Arbeitszeit“ den CX 2500 Diesel und seine hydropneumatische Federung. Audi stellt den Audi 100 5D als komfortables und wirtschaftliches Taxi dar. Die Anzeige war farbig, was damals noch ganz selten war und es der Redaktion erlaubte, auf ein paar Seiten desselben Druckbogens Farbfotos zu bringen. Taxi-Data warb erstmals dafür, Krankenkassenabrechnungen über ein zentrales Rechenzentrum abwickeln zu lassen. Mit einer Beilage war auch der TAS Transport-Abrechnungs-Service aus Hannover diesbezüglich schon aktiv. Mit dem Slogan „Niemand erkennt die Überlegenheit des Mercedes deutlicher als der Profi: der Taxi-Fahrer“ warb Mercedes-Benz erstmals für seine Taxis.

In einer Meldung heißt es, seit dem 1. September 1979 sei als Taxi-Lackierung nur noch hellelfenbein (RAL 1015) zulässig. Im „Bonner Taxi-Hosenkrieg“ bekam ein Taxifahrer Recht, der das Tragen einer kurzen Hose im Sommer gegen die Funktaxi-Zentrale gerichtlich durchsetzen konnte. Die ersten vier japanischen Taxis Datsun Laurel 200, Mazda 929 L, Mitsubishi Sigma Galant GL und Toyota Cressida testete Redakteur Pieter Schaefer. Im Gespräch mit ihm kündigte Volkswagen an, mit dem Audi 100 und dem VW Jetta in den Taxi-Markt einzusteigen und sie mit Taxi-Paketen zu liefern. Der Konzern wollte seine Branchenkontakte unter anderem mit Gruppenreisen zu Werken vertiefen.

Dr. Wolfram Kerber stellte das INTAX-System vor. Es handelte sich noch nicht um rückrüstbare und folierte Taxis, sondern um ein Konzept eines integrierten Taxiverkehrs. Es ging um Zubringer- und Verteilerdienste für die S-Bahn.

Dieter Pfaff warb dafür, gute Kontakte zur Lokalpresse aufzubauen. Für das erste Halbjahr 1980 wurde redaktionell ein neues Abrechnungssystem für Krankenfahrten angekündigt, über das Geschäftsführer Kurt Jäger von der Taxi-Data GmbH informierte.
Eine „Fach-Studienreise nach Amerika“ kündigte taxi heute für den 4. bis 18. November 1979 an. Berichtet wurde darüber nie.

 

Ausgabe 4/79

Das T-Modell bewirbt Mercedes-Benz erstmals auf dem Titelbild. Die Firma WAP informierte über ihre „Schmutzsauger“, Nöldeke aus Konstanz bewarb eine aus den USA stammende Hochglanz-Versiegelung für Lacke, die monatelang schützen sollte. Eine über den Fahrersitz zu hängende Rückenlehne mit einstellbarer Wölbung verkaufte die Siegener Firma Schükra als eine Art Vorläufer der Lendenwirbelstütze heutiger Prägung. 90 Taxi-Unternehmer aus allen Teilen des Bundesgebietes holten in einer gemeinsamen Aktion ihr Taxi in Ingolstadt ab.

Ein Modellversuch mit „Minibustaxis“ sollte in Celle zeigen, wie von Taxifahrern gesteuerte, nicht näher beschriebene Fahrzeuge zwischen 20 und 0 Uhr den Linienverkehr mit Bussen ersetzen könnten. Im Bericht über das 5. Taxi-Seminar des BDP in Schönsee taucht ein Referent Johann Meißner aus München auf, der damals schon Vorstandsmitglied des Landesverbandes Bayern war und später BZP-Präsident geworden ist. Er berichtete über seine Erfahrungen als Ausbilder.

Einen Schwenksitz für Behinderte von König präsentierte taxi heute in der Ausgabe 3/79. Sieben große Kombis mit bis zu drei Sitzreihen vergleicht Pieter Schaefer erstmals in TH 3/79. Speziell für Taxis konzipierte Scheibenbremsbeläge namens Taxi-Pad bringt der englische Hersteller Don International zur IAA 1979. Welche Fragen der Taxi-Unternehmer beim Einstellungsgespräch stellen darf, erläutert Rechtsanwalt Jürgen Leske.

 

Der 3. Jahrgang 1980

 

Ausgabe 1/1980

Mit dem Jahrgang 1980 hält Farbe im Innenteil mehr Einzug. Offenbar hat der Verlag damals mit seinen Eigenanzeigen Anzeigekunden gezeigt, wie man damit mehr auffallen kann. Als „Kanzlerkandidat der Unionsparteien“ schreibt Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß das Editorial. Sein Thema: „Das Taxi – ein wesentliches Element des öffentlichen Nahverkehrs“. Mit öffentlichen Zuschüssen stattete das Münchner Taxigewerbe im Februar 1980 insgesamt 25 Fahrzeuge mit schwenkbaren Beifahrersitzen aus.

Unter anderem um einen Kleintaxitarif in Bayern ging es in einem Artikel über diverse Mitgliederversammlungen von Landesverbänden. Im selben Heft wurden Taxameter vorgestellt. Außer dem damaligen Marktführer Kienzle mit dabei: die Marken Haldex, Centrodyne sowie das österreichische Unternehmen Hauslauer & Leitner mit ihrem Taxameter Hale electronic – so heißt das Unternehmen heute. Damals suchte es gerade Wiederverkäufer für das Bundesgebiet und Westberlin. Als „Taxi für den Chef“ präsentierte das Heft den Audi 100, den Opel Senator, den Peugeot 604 und den Volvo 244. Dieter Pfaff berichtete über einen Modellversuch mit einem Rufbus in Friedrichshafen, an dem auch sieben vom Taxigewerbe angemietete Fahrzeuge mit fünf bis acht Sitzplätzen beteiligt waren.

Die erste Anzeige der VdK Versicherung der Kraftfahrt AG (damals in Berlin) taucht in TH 1/80 auf. Darin heißt es: „Wenn es um Kraftfahrtversicherungen geht, sind Taxenunternehmer bei uns zuhause. Und schon seit siebzig Jahren.“

 

Ausgabe 2/80

Die Stadt Düsseldorf bezuschusste den Einbau von Schwenksitzen in 15 Taxis mit insgesamt 33.500 D-Mark. Solche Sitze gab es damals offenbar nur noch in München und Hamburg. In Westberlin startete das Rufbus-System „Telebus“, das speziell für Gehbehinderte und für Rollstuhlfahrer konzipiert war. Der BDP trat auf seiner Generalversammlung unter anderem für eine Befreiung der Taxiunternehmer von der Mineralölsteuer, eine Kfz-Steuerbefreiung für Taxis und eine deutlichere Abgrenzung zwischen Taxi und Mietwagen ein. Ähnliche Forderungen erhob der damals zweieinhalb Jahre bestehende BDT.

Zwei Friedrichshafener Taxiunternehmer berichten über positive Erfahrungen mit dem Rufbussystem, das über recht klobige Datenfunk-Terminals von Dornier gesteuert wird.
Allerlei Radios für Taxis, die zum Teil Cassetten abspielen konnten, stellte TH 2/80 vor. Einen Getränke-Dosenhalter, der sich zwischen dem Fensterglas und der Türverkleidung einhängen ließ, brachte die Sketec-Vesuv GmbH aus Großhesselohe auf den Markt. Mit einer Beilage machte erstmals opta data Rezeptabrechnung auf sich aufmerksam.

 

Ausgabe 3/80

Der BDT – Bundesverband des Deutschen Taxigewerbes e.V. inseriert für eine Versammlung am 9. November 1980, die unter dem Motto „Deutsches Taxigewerbe wehrt sich“ steht. Im Editorial tritt der Bundesminister für Wirtschaft, Dr. Otto Graf Lambsdorff, für selbständiges Unternehmertum und gegen eine um sich greifende „Subventionsmentalität“ ein.
Ansätze zu einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit schildert TH 3/80. Unter anderem ging es darin um eine bundesweite Werbekampagne des BDP mit dem Motto „Komm mit – Dein Taxi“. Sie zielte auf Bevölkerungsgruppen, die bis dahin noch kaum Taxi fuhren, und informierte über Kranken- und Hochzeitsfahrten. Zur Sprache kamen auch Ausflugs- und Stadtrundfahrten mit ausgewählten Frankfurter Taxifahrern. Wie der BZP heute weist der Artikelschreiber darauf hin, dass Taxifahrer in solche Kampagnen mit einbezogen werden müssten.

Über einen bundesweiten Großversuch mit einer 15prozentigen Methanol-Beimischung zum Normalbenzin berichtete TH 3/80. Einen Beitrag über Anforderungen an Funkgeräte lieferte Boto Berthold, Vorsitzender des technischen Ausschusses Taxi und Mietwagen im BDP. Er stellte Geräte von SEL, Motorola, Bosch, Storno und AEG-Telefunken vor. Ein weiterer Bericht erläutert, weshalb für das Wort „Taxi“ kein Namensschutz besteht – unter anderem mit Werbeanzeigen für ein „Tier-Taxi“, ein Bremer Transport Taxi und ein Lastentaxi.
„Rentiert sich der eigene Mechaniker?“ fragt Diplom-Volkswirt Uwe Nitzinger – und rät zu einer Einzelfallbetrachtung.

Eine zusammenklappbare Abdeckung namens „kombi-deck“ lieferte Hagla aus Betzdorf für Kombis. Sie sollte das „große Loch“ im Heck verschwinden lassen und hatte vorn ein höhenverstellbares Schutzgitter für aufgelegte Ladung. Lieferbar war sie für Kombis von Ford, Mercedes-Benz, Opel und VW. Der Sitzhersteller Dr. Höhn aus Ingelfingen wirbt für spezielle Fahrersitze für Fahrer mit Bandscheibenschäden, während die Firma BOPP-WAV aus Schotten Werbeartikel für Taxi- und Mietwagenunternehmer bewirbt. Unter dem Slogan „Krafft Stoff!“ zeigt sie einen Leitz-Ordner, hinter dessen Deckeln sich eine Schnapsflasche und Schnapsgläser verbergen. Die Norddeutsche Klassenlotterie hat eine erste Anzeige mit aufgeklebter Postkarte gebucht. Sie trägt im Unterschied zum nach wie vor schwarz-weißen Innenteil den grün gedruckten Slogan „Rechnen Sie mit“.

 

Ausgabe 4/80

Marktnischen für das Taxigewerbe im Linienersatzverkehr zeigte ein Bericht über ein Seminar der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG). Speziell für die Anforderungen von Taxis sollte der „Taxi-Heizer von WEBASTO“ entwickelt worden sein, den das Stockdorfer Unternehmen in TH 4/80 bewarb. Ob Mittelklasse-Taxis vom Schlage eines Audi 80, Ford Taunus, Talbot Solara und Opel Acona eine sinnvolle Alternative sein könnten, prüfte TH 4/80. Eine Eigenanzeige verkündet, dass taxi heute ab 1981 sechsmal jährlich erscheinen werde, weil aus dem Gewerbe so viel zu berichten sei.

Ein Bericht schildert Erfahrungen über die seit 1977 zugelassene Fremdwerbung auf den Taxi-Türen. Unter der Headline „Feindliche Brüder?“ geht es um die Abgrenzung von Taxi und Mietwagen.

 

Der 4. Jahrgang 1981

 

Ausgabe 1/81

Seit dem 1.1.1981 vertritt der BDP nur noch die Interessen des Taxi- und Mietwagen-Gewerbes, nachdem die Busunternehmer den Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) gegründet haben. Der Verband des Verkehrsgewerbes Nordrhein veranstaltete am 18. März 1981 im Messe-Kongreß-Zentrum Ost seinen zweiten Taxi-Tag. Die Mischung aus Ausstellung, Kundgebung und Tombola fand schon zum zweiten Mal statt und war wohl ein Vorläufer der Europäischen Taximesse.

Der BDT erklärte auf seiner Bundesversammlung am 5. November 1980 in Bad Godesberg, im Frühjahr 1981 solle die Taxi-Funkvermittlung zeitweise eingestellt werden, sofern nicht entscheidende Schritte zur Verbesserung der Situation im Gewerbe eingeleitet würden. Ein Notdienst für Kranke und Behinderte solle aufrechterhalten bleiben. Auf einem Parlamentarischen Abend im Februar in Bonn wollte man Politikern die Forderungen des Gewerbes nahebringen. Mit dem Titel „Mit dem Taxi gut verdienen“ startete eine Serie, in der der Taxiunternehmer und Unternehmensberater Erich Lettl seinen Kollegen Tipps für den wirtschaftlichen Erfolg geben wollte. Er plädierte in der ersten Folge für das Erschließen neuer Nischen wie des ärztlichen Notdienstes, den Krankentransport, das Theatertaxi, das Linientaxi und das Sammeltaxi. Den Übergang vom mechanischen zum elektronischen Taxameter schilderte TH 1/1981.

 

Ausgabe 2/1981

Eine Meldung weist auf ein „fotogeschütztes Sicherheitstaxi“ hin. Ähnlich der damals in Banken verwendeten Technik hatte es eine Automatic-Kamera mit Weitwinkelobjektiv und automatischem Blitz, die den ganzen Innenraum erfassen sollte und in einem „durch äußere Einflüsse nicht zerstörbaren Behältnis“ stecken sollte. Ausgelöst wurde die Kamera durch einen Alarmknopf.  Der BDP hat erreicht, dass die Daimler-Benz AG zum 1. Januar 1981 den Verwerterrabatt für Taxis und Mietwagen von 7 auf 8 Prozent erhöhte. Die Städte Hagen und Frankfurt am Main förderten Taxifahrten von Behinderten. Im Falle von Hagen mit einem einfachen Gutscheinsystem, bei dem die Taxizentrale entgeltfrei die Abrechnung mit der Stadt übernehmen sollte.

Ein Test von drei Mittelklasse-Kombis endet mit dem Fazit, dass sich deren Mehrkosten nur in Städten mit größerem Flughafen oder in Kurorten lohnen würden, wo viele Gäste mit viel Gepäck für mehrere Wochen anreisten. Mit dem Slogan „Mazda. Die Perfekten aus Japan“ warben die Japaner erstmals für ihr Taxi-Modell 929L. Mit dem Slogan „Unternehmer stärkt das Gewerbe!“ warb der HUSS-VERLAG unter den Lesern für ein Test-Abonnement von taxi heute. In einem Coupon konnten sie drei Adressen von Kollegen eintragen. Ein Werbegeschenk gab es damals nicht.

„Prima Klima imma wieda“ hieß es in einer Kleinanzeige, mit der die Air Press Automobiltechnik GmbH für Regen- und Windabweiser warb.

 

Ausgabe 3/81

Die Mineralölsteuer-Befreiung bleibt eine der Forderungen, die der BDP auf seiner Bundesversammlung in Berlin formulierte. Es ging dort auch um die Übertragung von Konzessionen und um Regeln für neue Konzessionen. Der BDT verlegte seine zweite Versammlung nach hinten, um Zeit für Gespräche mit dem BDP über ein gemeinsames Vorgehen zu gewinnen. Verleger Wolfgang Huss schrieb dazu, dass die beiden Verbände sich auf eine geschlossene Haltung einigen sollten. Er erinnerte dabei an ein „Patenschafts-Abonnement“ von taxi heute, das die Verbände den unteren Verwaltungsbehörden hätten spendieren können (was sie aber offenbar nicht taten).

Die Spritspar-Maßnahmen Formel E und „Stop-Start-Anlage“, wie sie damals hieß, stellte taxi heute 3/81 im Audi 100 und im VW Passat vor. Im selben Heft bewarb die frigette Deutschland GmbH aus Taunusstein eine „Aus- und Einschaltautomatik“ namens StopGo.

Der Diplom-Kaufmann Dr. Bernhard Ph. Herrmann rechnet vor, dass ein Einmann-Unternehmen mit einer mitarbeitenden Ehefrau oder einem angestellten Fahrer am rentabelsten geführt werden kann. Ein Taxi nur mit angestellten Fahrern zu betreiben, bringe keine Rendite.

Als „Partner für die Krankentransportabrechnung“ empfahl sich der Apotheken-Verrechnungsdienst (AVD) aus Northeim.

 

Ausgabe 4/81

Mit Tafeln an zwei Bahnhöfen informierte das Wuppertaler Taxigewerbe Bahnfahrgäste mit Beispielen über die Preise für längere Fahrten. „Weit über 300.000 km mit dem ersten Motor und dem ersten Getriebe sind bei einem Mercedes-Benz-Taxi nichts Ungewöhnliches.“ Diese Überschrift prägt eine textlastige, noch immer schwarz-weiße Anzeige. Darunter steht: Mercedes-Benz. Ihr guter Stern auf allen Straßen.“ Im gleichen Heft warb Mazda mit der ersten doppelseitigen Fremdanzeige überhaupt für einen Mazda 929L mit Flüssiggas-Antrieb.
Der BDP schafft einen Erweiterten Vorstand, indem er die 1. Vorsitzenden seiner Mitgliedsverbände mit in das neue Gremium aufnimmt.

Zu einer „großen Leserwahl“ ruft taxi heute 4/81 auf. Sie sollte die Frage „Wer baut das beste Taxi?“ beantworten. Jeder Teilnehmer konnte dabei ein Taximodell nennen und seine Wahl anhand von zwölf anzukreuzenden Kriterien begründen. Gewinnen konnte man zehn Preise, Hauptgewinn war ein elektronischer Taxameter vom Typ Kienzle 1140. Der Verlag nutzte einen Fragebogen dazu, mehr über die Bedürfnisse der Leser herauszufinden.

Der Vergleich von Benzin, Diesel oder Gas endet mit dem Hinweis, dass sich die geschilderten Kostenvorteile eines Gasantriebs je nach der Preisentwicklung der anderen Kraftstoffe schnell ändern können. Das gilt im Grund noch heute. Mit einer Meldung macht Opel auf seine eigens für Taxis auf der Basis der Modelle Rekord und Commodore entwickelte Taxi-Konsole aufmerksam.

 

Ausgabe 5/81

Das Saarland und der Bund wollen in einen geplanten ÖPNV-Modellversuch auch das Taxigewerbe mit einbeziehen. Er sollte in den Städten Saarbrücken und Neunkirchen sowie im ländlichen Raum durchgeführt werden und sich auf verkehrsschwache Zeiten sowie auf Einsätze zu besonderen Zielen wie Flughäfen oder zu besonderen Anlässen wie Theateraufführungen erstrecken. Die Leserwahl habe großen Anklang gefunden. Wen die Leser zum Taxi des Jahres gewählt hätten, melde TH 6/81, heißt es in einer Meldung.

Ein bevorstehender Zusammenschluss der Verbände BDP und BDT kündigt sich nach einer offenbar gemeinsamen Veranstaltung mit nur wenigen Bundespolitikern in Saarbrücken an. Über Linientaxis in den Niederlanden berichtet der von dort stammende Korrespondent Wim Faber. Mit der Titelzeile „Platz für Sieben“ präsentiert taxi heute „Kleinbusse für Taxi und Mietwagen“. Vorgestellt wurden wirklich kleine Kleinbusse, nämlich der Suzuki Carry, der Mitsubishi L 300 und den Peugeot J9. Diplom-Kaufmann Dr. Bernhard Ph. Herrmann rechnet vor, dass eine Vervielfachung des Umsatzes über die Erweiterung eines Taxibetriebs von einem auf zwei, drei oder fünf Pkw nicht unbedingt höheren Gewinn abwirft.

 

Ausgabe 6/81

Erstmals wirbt der HUSS-VERLAG mit Werbegeschenken unter Lesern für neue Abonnenten. Am 5. November 1981 stimmt der Erweiterte Vorstand des BDP dem Konzept für eine Einigung beider Taxiverbände zu. Präsidium und Vorstand beauftragt er, weitere Verhandlungen zu führen. Opel, Ford, Mazda und Volvo sind zu dieser Zeit die treuesten Anzeigenkunden auf Seiten der Autohersteller. Kopfschmerzen wollte die Münchner elevit GmbH mit Impulsfeldtechnik bekämpfen. Sie eigne sich für das Auto wie für das Büro gleichermaßen, heißt es im Anzeigentext. Das Rechenzentrum Hünxe (RZH) tritt erstmals werblich in Erscheinung. Teletron bewirbt sein neues Sprechfunkgerät T8000.

Patientenfahrten, die die AOK Leer in Eigenregie aufzog, verärgerten das Taxi-Gewerbe. Auf einer Druckseite informierte taxi heute 6/81 über die Ergebnisse der Leserwahl „Taxi des Jahres 81“. An erster Stelle lag der Mercedes 200 D mit 45,6 Prozent vor dem Mercedes 240 D mit 19,8 Prozent und dem Mercedes 300 D mit 6,3 Prozent. Abgeschlagen folgten der Opel Rekord, der Audi 100, der Datsun Laurel, der VW Passat und der Volvo 244 D. Dem Text nach beteiligten sich die Leser „zahlreich“, aber eine Anzahl der vergebenen Stimmen wird nicht genannt. Die Verlegertochter Carolin Huß (wie es falsch hieß) zog als „Glücksfee“ die Gewinner der zehn ausgelobten Preise. Möglichkeiten zur Effizienzsteigerungen in Taxizentralen skizziert ein Beitrag in TH 6/81, in dem unter anderem Bildschirmtext erwähnt wird.
 

Der 5. Jahrgang 1982


Ausgabe 1/82

In einer Meldung wird für den 6. Mai 1982 der Europäische Taxitag in Köln angekündigt. Veranstalter sind der BDP und der Verband des Verkehrsgewerbes Nordrhein. Verwiesen wird auf die Taxitage der vergangenen Jahre und wieder auf die Elemente Ausstellung, Kundgebung und Tombola. Der HUSS-VERLAG hatte dort schon damals einen Stand. Seit dem 1. Januar 1982 gilt für Krankenfahrten ein Fahrkosten-Eigenanteil von fünf D-Mark, den die Taxifahrer kassieren müssen. Erstmals stellt taxi heute 1/82 den Bundes-Verband Personenbeförderung e.V. (BVP) vor und unterstreicht damit seine Unabhängigkeit von den Verbänden. Der BVP bestand demnach seit 1957 (!) und wollte keine Mitgliederzahlen nennen.

Der Taxi-Service M. Pingel aus Menden warb für einen „Taxiwächter“. Offenbar handelte es sich dabei um nachzurüstende Sitzkontakte. Das Taxi sollte Personen nur noch mit eingeschaltetem Taxameter befördern können, sonst sollte es stehen bleiben. Maßnahmen gegen „schwarze Schafe“ im Gewerbe schilderte Klaus Assmann aus Frankfurt am Main. Rezepte für Matrosengulasch, einen Reis-Tomaten-Auflauf und ein Schweineschnitzel mit Pflaumen brachte Lieselotte Heysing in einem Artikel über richtiges Essen für Taxifahrer. Über das Auto-Leasing informierte ein Beitrag, der mit einer Anzeige des „Mercedes-Leasing-Systems“ garniert war. Über Theater-Taxis und andere auf Kleinbussen basierende Taxi-Angebote in den Niederlanden berichtete Wim Faber.

 

Ausgabe 3/82

Mit dem Slogan „Luxus für 7: Der Volkswagen Caravelle“ bewirbt der Volkswagen-Konzern erstmals seine Nutzfahrzeuge. Damals noch unter der Marke V.A.G. Happich bewarb sein „Licht-Luft-Sonnendach“ und darin einsetzbare „Klimakassetten“. Bei der Kundgebung anlässlich des Europäischen Taxitages in Köln erschienen rund 900 Taxler. Der BDP-Präsident Josef Kuffer redet von einer „Denkpause“ bei den Gesprächen mit dem BDT, dessen Präsident ebenso interviewt wird. Beide Verbände waren verärgert über eine hohe Beitragserhöhung der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen.

Lieselotte Heysing berichtete über Urlaub im Wohnwagen oder Wohnmobil. Ein „Taxameter-Kontrollgerät RECO“ bot der Darmstädter Ingenieur Kornelius E. Wnuk an. Es sollte die Besetzt-Kilometer automatisch und unabhängig vom Taxameter registrieren und verhindern, dass das Taxi gestartet werden kann, ohne den Taxameter einzuschalten.

 

Ausgabe 4/82

Toyota. Vertrauen Sie Ihrem Verstand. Mit diesem Slogan warb erstmals Toyota für sein Taxi Cressida Diesel Automatic. Mitsubishi stellte seinen L 300 Kompaktbus mit neun Sitzen vor. Thomson-CSF bewarb seine Funkgeräte-Serie TMF 260. Auf der Aktionärsversammlung von Daimler-Benz demonstrierte der BDT dagegen, dass der Konzern nur den BDP finanziell unterstütze. VW wurde damals außerordentliches Mitglied im BDP. Beim Sommerfest des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt verteilten im BDP organisierte Taxifahrer Sträußchen mit Vergißmeinnicht samt einem Grußblatt, das auf Anliegen des Gewerbes aufmerksam machte.

Über das 10jährige Jubiläum des „Spätwagen-Taxis“ in Pforzheim berichtete taxi heute 4/82. Es bediente die Spätkurse der Verkehrsbetriebe und man durfte nur an Bushaltestellen ein- oder aussteigen. Das Spättaxi wurde pauschal bezahlt. Wurden zusätzliche Taxis benötigt, bekam die Taxizentrale dafür eine Kilometerpauschale. Im kurzen Bericht über die Fahrt von Taxiunternehmern ins VW-Werk Wolfsburg stand, dass der Hersteller für den VW Passat und den Audi 80 erstmals ein Taxipaket anbieten werde. Für das bedarfsgesteuerte Kleinbussystem „T-Bus“ in Eschershausen stellt Volkswagen dem Mietwagenunternehmer Wilhelm Samsen aus Holzen kostenlos zwei T3 zur Verfügung. Bestellt wurden sie per Telefon, sie verkehrten ohne Fahrplan. Eine Trittstufe und zwei Klappsitze anstelle der ersten Sitzbank sollten die Mitnahme von Kinderwagen erleichtern.

Eine Übersicht über „Taxi-Busse“, die dieses Mal vom Fiat 900 E bis zum Ford Transit reichte, brachte taxi heute 4/82. Über Rollstuhltaxis heutiger Prägung auf der Basis von Transportern mit Auffahrschienen oder Lift in den Niederlanden berichtet erstmals Wim Faber. In einem Kasten wird auf einen Renault 4 mit aufgesetztem Kunststoff-Hochdach, Auffahrschienen und Rollstuhlplatz hingewiesen, den eine Firma aus Wanderath umrüstete.

 

Ausgabe 5/82

Mit einer Eigenanzeige sucht der HUSS-VERLAG regionale Abonnenten-Werber. Die Überschrift lautete: „Nebenverdienst für Taxifahrer“. Der BVP warb für eine BVP-Spezial-Rechtsschutzversicherung. „Abrechnungsstelle – lohnt sich die eigentlich?“ fragt taxi heute 5/82.
Eine Autobox, die zusätzlichen Ablageraum bieten sollte und per Klettband auf dem Mitteltunnel im Fond befestigt wurde, stellte Happich vor. Es gab sie mit oder ohne Klappdeckel.

 

Ausgabe 6/82

Die Lübecker Taxiunternehmerin Karin Hüttmann stellte als erste ein englisches Taxi in Dienst. Da vielen älteren Fahrgästen der Einstieg zu hoch war und der Austin von British Leyland sich nicht sehr für Krankentransporte eignete, stieg die Unternehmerin wieder auf ein deutsches Taximodell um und nutzte ihr „British Elend“ – heute würde man es London-Taxi nennen – nur noch privat. Mit einem Ford Transit-Luxusbus für sechs Fahrgäste sprach der Frankfurter Taxiunternehmer Horst Bayer besonders Großfamilien und Betriebsgruppen an.
Der BDP lehnte den Besuch der außerordentlichen Bundesversammlung des BDT in Hannover ab. Dort trat Dieter Zillmann auf, der später im BZP eine führende Rolle einnehmen sollte. Heinrich Otto Eichmann repräsentierte dort VW und stellte den VW Passat Variant und den Audi 80 als Taxis vor.

Das Passat Variant-Taxi bewirbt der Hersteller in derselben Ausgabe gleich auf vier schwarzweißen Seiten. Mit dem Slogan „Das Mercedes-Taxi: hochwirtschaftlich.“ warb Mercedes-Benz erstmals in Farbe für seine Taxis. Das bereits früher kurz vorgestellte Zusatzgerät RECO schilderte taxi heute 6/82 als eine Entwicklung, die die Darmstädter Taxiunternehmerin Verena Hermann angeregt habe. Es wurde fortan als Taxikontrollgerät TACO angeboten und sollte zwei Kontrollmöglichkeiten bieten. Zum einen konnte es die mit Taxameter gefahrenen Kilometer zu Vergleichszwecken anzeigen und zum anderen das Anfahren des Taxis ohne eingeschalteten Taxameter verhindern.



Der 6. Jahrgang 1983



Ausgabe 1/83

Gespräche über die Übernahme der Haus-zu-Haus-Gepäckbeförderung der Deutschen Bundesbahn durch das Taxigewerbe führt der BDP. Einen entsprechenden Vertragsentwurf gab es offenbar schon seit 1979.
Die auf die Transportschein-Abrechnung spezialisierten Firmen T.A.S. und Taxi Data schließen sich zusammen und treten nur noch als Transport-Abrechnungsservice GmbH auf.

Ein Europäischer Taxi-Tag 1983 wurde für den 25. Mai 1983 angekündigt. In der Meldung steht, er werde seit 1979 entweder vom Verband des Verkehrsgewerbes Nordrhein oder vom Verband für das Verkehrsgewerbe Westfalen-Lippe organisiert und habe zuletzt immer mehr als 1.000 Besucher gehabt.

Eine Novelle der Personenbeförderungsgesetzes (PBeFG) verschärfte nach der Zustimmung des Bundesrates am 4. Februar 1983 (und dem In-Kraft-Treten am 1. Oktober 1983) den Konzessionshandel. Er ist seither nur noch erlaubt, wenn gleichzeitig das ganze Unternehmen oder wesentliche selbständige und abgrenzbare Teile des Unternehmens übertragen werden. Die Konzessionserteilung wurde an die Überprüfung der wirtschaftlichen Situation des Taxigewerbes in einer Stadt oder Region während eines Beobachtungszeitraums von höchstens einem Jahr geknüpft. Eingeführt wurden mit der Novelle auch die Rückkehrpflicht für Mietwagen und das Auftragseingangsbuch für Mietwagenunternehmer.

Die Stadt Duisburg stiftete 7.500 D-Mark für die Ausrüstung von fünf Taxis mit Schwenksitzen. Da die Daimler-Benz-Niederlassung sie kostenlos einbaute, konnte die Taxi-Funktaxi-Zentrale sieben Taxis mit Schwenksitzen ausrüsten.

Über die Erfahrungen dreier Taxiunternehmer mit einem „Taxiwächter“ von Martin Pingel aus Menden und dem Alarmsystem „Sabo elektronik“ von T.T. Taxi Technik Dr. Jung gegen schummelnde Taxifahrer berichtet TH 1/83. Beide Systeme arbeiteten mit Sitzkontakten. In einer Zuschrift stellt ein Ingenieurbüro klar, dass das in TH 6/82 geschilderte „Taxikontrollgerät“ nur von ihm alleine und nicht von der Taxiunternehmerin Hermann entwickelt worden sei. In TH 2/83 wiederum erklärt Verena Hartmann, dass sie in der Patentanmeldung gleichermaßen als Erfinder eingetragen sei.


Ausgabe 2/83

Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland hat Vortragsveranstaltungen durchgeführt, bei denen Landes- und Bundespolitiker Rede und Antwort auch zu Fragen der Fachsparte Taxi- und Mietwagenverkehr nehmen mussten.

Gegen langhaarige Fahrer zog die Taxizentrale in Hannover „zu Felde“, die „wie Indianer aussehen“, wie taxi heute schrieb. Den am 1. April 1983 eingeführten Funkausweis erhielten nur adrette frisierte Fahrer mit guten deutschen Sprachkenntnissen. Einige Fahrer gingen dagegen per Rechtsanwalt vor.

Mit dem Slogan „Der echte Neunsitzer“ bewarb Renault den Trafic Micro-Bus. Er hatte im Fahrgastraum hinter der Schiebetüre zwei nach hinten versetzte Einzelsitze, um so den Durchgang nach hinten zu verbessern. Sein 60-PS-Diesel mache ihn „temperamentvoll“, dichteten die Werbetexter.

Der BDP erklärte, er wolle keinen Einheitstarif, könne sich aber vorstellen, dass man statt mit 300 auch mit 10 Tarifen auskommen könne.
Ein erstes auf Datenfunk basierendes Vermittlungssystem aus Schweden stellt TH 2/83 vor. Es wurde von Volvo mitentwickelt.


Ausgabe 3/83

Mit Heft 3/83 stellt sich Wilhelm K. Gänsler als Chefredakteur vor. Wie sein Editorial verrät, hatte ein Auszug aus einem Zeitschriftenbeitrag in TH 2/83, der sich kritisch mit dem BDP-Präsidialmitglied Dr. Helmuth Bidinger auseinandersetzte, zu einer kräftigen öffentlichen „Presseschelte“ geführt. Gänsler schrieb dazu, auch künftig werde taxi heute „die berechtigten Interessen des Gewerbes unterstützen, aber darüber hinaus auch seine Informationspflicht nicht vergessen“.

Bei der BDP-Bundesversammlung in Braunlage wird der Berliner Heinz Peter Nachfolger des Präsidenten Josef Kuffer, der aus München stammte. Als Schwerpunkte des Ausschusses Arbeit Soziales und Fortbildung wurden unter anderem die Entwicklung eines Berufsbildes für Taxifahrer und die Formulierung von Musterarbeitsverträgen sowohl für Vollzeit- auch als auch für Teilzeitbeschäftigte genannt.

Am 25. Mai 1983 stiftete die Volkswagen AG für die Tombola des „2. Europäischen Taxi-Tags“ ein VW Passat Variant Taxi. Die Ausstellung mit Fachvorträgen fand in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Der spätere BZP-Präsident Dieter Zillmann redete als Leiter der Taxi-Zentrale Dortmund.

Wie ein Taxiunternehmer aus Engstingen mit einer EDV-Anlage seine Monatsabrechnung in einer halben Stunde erledigte, schilderte TH 3/83. Mit seinem Bild wurde in TH 4/83 für den Microcomputer „Boss“ von Olympia-International geworben.


Ausgabe 4/83 
            
Im Editorial von TH 4/82 mahnt Herausgeber Wolfgang Huss, der nach einem Sportunfall rund 100 Taxifahrten machen musste, eine bessere Dienstleistungs-Bereitschaft und bei den beiden großen Interessenverbänden eine Marketing-Strategie an. „Das Taxigewerbe sollte erkennen, daß seine Chancen nicht in ausgeklügelten Gesetzeswerken, sondern in einer perfekten Dienstleistung liegen“, schreibt er.

Nach der Aussendung eines Tatort-Krimis mit dem Titel „Peggy hat Angst“ am 23. Mai 1983 beschwerte sich der BDP beim Sender SWF wegen des sehr negativ dargestellten Taxifahrers, worüber sich wiederum taxi heute amüsierte.

Der BDT positionierte sich als reiner Taxiunternehmerverband, während der BDP sich auch für das Mietwagengewerbe zuständig fühlte.

Die Neuregelungen der „Taxinovelle“, insbesondere im Mietwagen-Bereich, schilderte TH 4/83. Seither müssen die Beförderungsaufträge für Mietwagen am Betriebssitz oder in der Wohnung des Unternehmers eingehen. Außerdem muss der Mietwagenunternehmer in einem „Auftrags-Eingangs-Buch“ eingegangene Beförderungsaufträge und deren Abwicklung festhalten.

Als „Protax-Taxischutz“ kam eine durchsichtige Kunststoff-Haube aus Holland. Sie umschloss die Lehne des Fahrersitzes und die Kopfstütze von hinten.


Ausgabe 5/83

Chefredakteur Wilhelm K. Gänsler schreibt im Editorial, dass sich eine eigene Interessenvertretung der Mietwagenunternehmer etabliert habe. Wie im selben Heft zu lesen ist, haben Mietwagenunternehmer beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die wesentlichen Neuregelungen der „Taxinovelle“ erhoben. Laut dem Artikel ist die Unterscheidung zwischen Taxi und Mietwagen in Österreich in Orten unter 20.000 Einwohnern seit 1974 aufgehoben worden (was aber wohl falsch war, siehe TH 6/83, Seite 18), ebenso in den Niederlanden 1974 generell. Auch die Schweiz fasse beide Formen zusammen.

Über die Zusammenarbeit mit Abrechnungs-Dienstleistern für Transportscheine berichtet TH 5/83.

„Das Ende der Zettelwirtschaft“ in der Hannoveraner Taxi-Zentrale 2143 schilderte TH 5/83. Die Hannoveraner stiegen damals auf einen IBM-Computer um.
Einen „intelligenten Taxameter“ namens Minitax 19D stellte TH 5/83 kurz vor. Er stammte aus Finnland.

Taxizentralen in „Raumzellenfertigbauweise“ wollte die Lippstädter IPL-GmbH „schnell, preiswert und mobil“ bauen. In der Kleinanzeige war außer der Telefonnummer noch ein Telex-Anschluss angegeben.


Ausgabe 6/83

Der BDP hat mit Daimler-Benz vereinbart, dass Unternehmer Briefumschläge mit einem Taxiwerbeaufdruck kostenlos bekommen können. Auf der Rückseite war ein Werbeslogan abgedruckt.
Am 26. Oktober 1983 gründen über 100 Mietwagenunternehmer in Baden-Baden den Bundesverband der Deutschen Funkmietwagen-Unternehmen e.V. (BDFM). Zum Vorsitzenden wird Manfred Rabold aus Karlsruhe gewählt, stellvertretender Vorsitzender wird der Kieler Erwin Kabus. Der Verband inserierte im gleichen Heft.

Im Bericht über eine Versammlung des BDT versicherten der CDU-Bundestagsabgeordnete Dirk Fischer und der „SPD-Verkehrsexperte“ Klaus Daubertshäuser dem Taxigewerbe ihre Unterstützung.

Die ersten Prototypen zum Abspielen von „Compact Discs“ von Philips und Blaupunkt erwähnt TH 6/83.


Der 7. Jahrgang 1984



Ausgabe 1/84

Ein 3. Europäischer Taxitag wird für den 24. Mai 1984 angekündigt. Er sollte in Zusammenarbeit des BDP und der Verbandes des Württembergischen Verkehrsgewerbes im Hotel Stuttgart International - SI ausgerichtet werden.

Die Reparatur kleiner Schäden in Windschutzscheiben durch das Einpressen von Spezialkunstharz präsentierte der Dekra, der sich damals Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein nannte.

Der BDT wollte mit einem eigenen Vorschlag eine bundeseinheitliche Mustertaxiverordnung vorantreiben.

Bundesverkehrsminister Werner Dollinger wollte das Taxigewerbe stärker in den ÖPNV einbeziehen. Grundlage dafür sollte ein Gutachten der Studiengesellschaft Nahverkehr sein, dessen Veröffentlichung für Mai 1984 erwartet wurde.

„Ungeliebter Fahrgast Hund“ hieß die Überschrift eines ersten Artikels zur Mitnahme von Blindenführhunden, die damals offenbar noch nicht vorgeschrieben war.
Für Taschenkalender zur individuellen Taxi-Werbung warb b&m Werbegeschenke aus Münster-Hiltrup.

Über richtiges Sitzen berichtet TH 1/84, während der Zulieferer Happich seine Happich-Vario-Comfort-Rückenlehne, System Schukra, bewarb.

Ein Artikel über Taxameter stellt unter anderem die „raumsparende Kombination von Quittungsdrucker und Taxameter von Haslauer und Leitner aus Salzburg“ vor – so hieß HALE früher. Das damalige Taxameter wurde als „Taxicomputer MCT-01“ beworben, während Entron aus Bielefeld das finnische Taxameter Minitax 19D vertrieb und dafür noch Partner für Vertrieb und Service suchte.

Eine Betriebsreportage stellt die Münchner Taxi Service Union vor, bei der sich drei Taxiunternehmer zusammengetan hatten, um ihre Taxis gemeinsam zu warten und zu reparieren. Die Taxis wurden alle zwei Jahre gegen neue getauscht, die in Sindelfingen selbst abgeholt wurden.


Ausgabe 2/1984

Novotel warb für seine damals 24 Hotels in Deutschland, AEG-Telefunken für seine Telecar-TE-Sprechfunknetze.

Die „fast vergessenen Tugenden wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft“ wollte die Hannoveraner Taxizentrale „Hallo Taxi“ mit ihrem neuen Service-Konzept betonen. Es handelte sich um drei Gesellschafter und den Geschäftsführer Jürgen von Gartzen, die aus der Taxizentrale 3811 ausgetreten waren und eine eigene Funkvermittlung einrichteten. Ihre Fahrer mussten Einführungskurse absolvieren und Dienstkleidung tragen.


Ausgabe 3/1984

Redakteur Bernd Horné meldet im Editorial, die Verbände BDP und BDT hätten sich nach sechsjährigem Alleingang wieder zu einem Verband zusammengeschlossen, dem Bundes-Zentralverband der Deutschen Personenverkehrsunternehmer mit Pkw e.V. (BZP). Die Fusion wurde am 23. Mai 1984 in Stuttgart auf der Jahreshauptversammlung des BDP abgesegnet. Wer ins neue Präsidium einzog, schrieb taxi heute damals nicht. Präsidiumsmitglied Dr. Helmuth Bidinger sagte im Interview nur, dass der Vorstand aus sechs Vertretern des BDP und zweien des BDT bestand. Die Fachgruppe Z wurde damals auch ins Leben gerufen.

Beim anschließenden 3. Europäischen Taxitag gewann Gertrud Andresen ein Mercedes-Benz-Taxi vom Typ 190 D, dem „Baby-Benz“.

Die Arbeitssituation der Taxifahrer untersuchte die Studiengesellschaft Nahverkehr zwei Jahre lang bei über 2.000 Taxifahrern aus Berlin, Köln, Neuss und Duisburg.
Ihre in den eigenen Taxibetrieben entwickelte Verwaltungssoftware stellen die Unternehmer Heinz-Peter Schuck und Peter Burghard vor. Für ein „professionelles Computer-System für Taxenbetriebe“ werben Runow Bürotechnik und Taxibetriebe Helgen Rövenich, die beide in Berlin angesiedelt sind.


Ausgabe 4/1984

Als „heißes Thema“ formuliert das Editorial die Eigenwerbung beziehungsweise die Außenwerbung auf Taxis. Es ging damals offenbar darum, die bis dato verbotene Eigenwerbung der Taxiunternehmer zuzulassen. Der Anstoß kam aus dem Südwesten.

Über Aushilfsfahrer wurde im selben Heft ebenfalls diskutiert.


Ausgabe 5/1984

Assessor Bernd Klug trat für eine Freigabe der Eigenwerbung auf Taxis ein, die in Baden-Württemberg versuchsweise zugelassen worden war. BZP-Vorsitzender Heinz Peter hielt dagegen. Peter schrieb, die Einheitsfarbe stehe auf dem Spiel und plädierte für deren Beibehaltung. In einem Leserbrief plädierte der Freiburger Taxiunternehmer Hellmuth Dettinger für die Eigenwerbung als Mittel gegen die Anonymität und für ein besseres Image von Taxiunternehmern.

Die Kraftverkehrsgesellschaft Hameln (KVG) hat mit dem örtlichen Taxigewerbe einen speziellen „Abendverkehr“ zum Sondertarif eingerichtet. Zweimal pro Tag fuhren „KVG-Taxis“ von drei besonders gekennzeichneten Haltepunkten ab. Bedient wurden sämtliche Ortschaften des Liniennetzes. Die Fahrtwünsche des Linien-Ersatzverkehrs mussten vorher angemeldet werden.


Ausgabe 6/1984

Das Oberlandesgericht Frankfurt musste sich mit der Frage auseinandersetzen, wer zur Verwendung des Begriffs „Taxizentrale“ berechtigt sei. Eine Zentrale musste demnach so viele Fahrzeuge haben, dass sie auch wirklich zentrale Funktionen ausüben konnte.

Der BZP verhandelte mit der Deutschen Bundesbahn über ein Service-Heft, das auch einen Gutschein für eine Taxifahrt enthalten sollte. Der „Intercity-Kurierdienst“ hatte dem Gewerbe damals offenbar bereits einen Zuwachs an Fahrgästen gebracht.

Als Hersteller von Autodachkoffern sponserte Eberlein & Co. aus Neumarkt in der Oberpfalz 100 Dachgepäckträger des Typs „Jetbag“ für das Frankfurter Taxigewerbe. Die Taxifahrer brachten damit Wintersportler und ihre Ausrüstung zum Bahnhof, zum Flughafen oder gleich in den nahen Taunus.

Seine erste Jahreshauptversammlung veranstaltete der Bundesverband Deutscher Funkmietwagen- und Mietwagenunternehmer e.V. (BDFM) in Baden-Baden. Er setzte sich dort vor allem mit der Rückkehrpflicht auseinander.

Zur Abschreckung von Straftätern präsentierte die Frankfurter Kienzle-Generalvertretung Brunner und Staubach ein „Foto-Alarm-System“. Es bestand aus einer Pocket-Kamera vom Typ Agfa Instamatic 901 SE und einem schusssicheren Gehäuse. Sie wurde per Knopfdruck oder bei Auslösung des Taxialarms ausgelöst.

Das Taxi- und Mietwagenunternehmen von Janto Just aus Schortens fuhr mit seinen sechs Fahrzeugen ab dem 22. Oktober 1984 freiwillig Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 100 auf Autobahnen. In einem Leserbrief heißt es, das habe den Verbrauch der Mercedes-Benz 200 D-Taxis auf 7,5 bis 8,5 Liter gesenkt, während er vorher bei 8,5 bis 11,5 Liter gelegen habe.

Die AaPeHa International B.V. für „Behinderten-Transportwagen“ suchte „Agenten für Deutschland“. Sie stammte aus Tilburg in den Niederlanden.


Der 8. Jahrgang 1985


Ausgabe 1/85

Das Heft meldet, wer den Führungsgremien des BZP angehört. Die Namen waren im ersten Bericht 1984 noch nicht genannt worden. Offenbar fehlten einige Personen, die im Heft 3/85 nachgemeldet wurden. Die ersten Ansätze für „Frauen-Taxis“ wurden in TH 1/85 auch gemeldet.

Über ein „Berufsbild Taxifahrer“ wurde beim BZP-Taxizentralen-Leitstellen-Kongreß in Berlin diskutiert. Außerdem ging es dort um neue Märkte im Linienersatzverkehr.
Wegen des Datenschutzes verlangte das Bundesverkehrsministerium von Mietwagenunternehmern nicht mehr, die Namen ihrer Fahrgäste aufzuzeichnen.
Um die Rückkehrpflicht für Mietwagen drehte sich ein Interview mit dem Justitiar des Mietwagenverbandes BDFM.

Für ihre „automatische Smogtaste“ und ihre AirClean-System-Filteranlage warb die Hölter Fertigbau GmbH aus Gladbeck. Die Anlagen wurden im selben Heft auch redaktionell vorgestellt.
Den Prototyp eines speziell für die Branche entwickelten „Berliner Taxis“ stellten drei Berliner Jungunternehmer vor, die Fördergelder vom Senat bekommen hatten. Ihr Fahrzeug ähnelte einem Kleinbus und hatte einen besonders niedrigen Einstieg sowie eine zur Seite schwenkbare Sitzbank in der zweiten Reihe.

Einen „Innovationsschub bei der Sicherheit“ bescheinigte taxi heute dem Mercedes-Benz-Taxi der Baureihe W 124.
Sofort lieferbare Opel-Taxis und ein Taxileasing bewarb das Göppinger Autohaus Stritzel, das heute noch existiert.

Ausgabe 2/85

Taxifahrer als Fremdenführer tauchten in Hamburg zum ersten Mal auf.

In Bad Bevensen betrieb ein Taxiunternehmer einen VW LT Bus mit 13 Fahrgastplätzen als „T-Bus“, der Fahrgäste auf telefonische Anforderung zum Festpreis von Tür zu Tür beförderte. Er habe einen Kostendeckungsgrad von fast 100 Prozent erreicht, was freilich auch auf niedrige Fahrer-Stundenlöhne von sechs Mark zurückzuführen sei, berichtete taxi heute.

Die Berliner Kriminalpolizei gab Taxifahrern Ratschläge, mit denen sich „brenzlige Situationen“ mit Fahrgästen entschärfen lassen sollten.
Weil die Schadenshäufigkeit im Taxiverkehr zugenommen hatte, kippten die Versicherer den „Taxi-Bonus“ und erhöhten ihre Beiträge kräftig.

Ausgabe 3/85

Auf ein von Münchner Taxiunternehmern und dem Fremdenverkehrsamt konzipiertes „Höflichkeitstraining“ und ein „Benimm-Bücherl“ wies das Editorial von TH 3/85 hin.

Eine „Große Test- und Gewinn-Aktion“ veranstaltete Renault. Verlost wurde ein Renault 25 Taxi.
Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit brachte diese Ausgabe auch.

Ausgabe 4/85

Das Bundesverkehrsministerium untersuchte, wie Fahraufträge für Taxen zustande kamen. Damals entfielen 36,6 Prozent auf Taxenstände, 25,0 Prozent auf Taxizentralen, 22,5 Prozent aufs Heranwinken und 15,0 Prozent auf Rufsäulen.

Ausgabe 5/85

Im Editorial geht es um ein Gerichtsurteil, das es Taxi-Zentralen untersagt, an Bahnhofs-Stellplätzen von Nicht-Mitgliedern hohe Gebühren zu verlangen oder sie ganz auszuschließen. Das Fazit von taxi heute lautete: Berufsvereinigungen müssen sich künftig aus einer bisher ungewohnten Quelle finanzieren, den Mitgliedsbeiträgen freiwilliger Mitglieder.

Ein Anruf-Sammel-Taxen-System, das die Deutsche Bundesbahn zusammen mit der Gemeinde Kaufungen eingerichtet hat, kam bei den Fahrgästen gut an. Es machte abendliche Verbindungen zwischen Kaufungen und dem zwölf Kilometer entfernten Kassel erst möglich.

Über heftige Fehden zwischen Taxi- und Mietwagenunternehmern wegen der Rückkehrpflicht für Mietwagen berichtet TH 5/85 unter anderem mit einem Interview mit dem Justitiar des Mietwagenverbandes. Über einen ersten Ansatz zur Vermittlung von Taxis über Datenfunk berichtete TH 5/85. Das System arbeitete bereits mit einem Funkausweis für den Fahrer. Neu war damals auch die automatische Ortung der Fahrzeuge.

Über Pläne des BZP zu einer flächendeckenden Anzeigenwerbung für das Taxi berichtet TH 5/85 – und mahnt Werbemaßnahmen für das Taxi dringend an.
Pfitzner Teletron bewirbt sein Sprechfunkgerät T8000. „Angora-Wäsche bei Rheuma und Ischias“, betitelt die Angora-Moden GmbH aus Deizisau ihre Kleinanzeige.

Ausgabe 6/85

Den ersten Taxi-Kalender des BZP kündigt TH 6/85 an. Die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer ernennt Josef Kuffer zum Ehrenvorsitzenden. Neuer Vorsitzender wird der spätere BZP-Präsident Hans Meißner.
„Das BMW-Taxi: Die dynamische und ökonomische Alternative“ schreibt BMW in seiner Anzeigenwerbung für den 5er.
Eine erste Diskussion über Bürgerbusse begann in Borken.
Eine große Übersicht über Anruf-Sammeltaxis bringt TH 6/85.
Eine „EDV-gestützte Fahrtenvermittlung“ haben zwei Nürnberger Taxiunternehmen zusammen mit Nixdorf und dem Beratungsunternehmen innova entwickelt.


Der 9. Jahrgang 1986



Ausgabe 1/86

Über Praxisbeispiele von Taxiunternehmen, deren Fahrer Dienstkleidung tragen, berichtet TH 1/86.
Der spätere Chefredakteur von taxi heute, Klaus Stiglmair, taucht als Redakteur im Impressum auf.


Ausgabe 2/86

Über den Taxi-Ruf-Service öffentlicher Verkehrsbetriebe berichtet TH 2/86. Die Fahrer von Bussen und Bahnen bestellten ihren abendlichen Fahrgästen ein Taxi, in das sie meist in den Endstationen umsteigen konnten.

Mit der Überschrift „Guter Draht zur Zeitung zahlt sich aus“ will TH 2/86 erneut Taxiunternehmer zur Öffentlichkeitsarbeit animieren. Enthalten ist eine Checkliste.
Gemeinnützige Organisationen dürfen Behinderte und Senioren kostenlos zum Einkaufen fahren, entschied das Landgericht, das die Wilhelmshavener Funktaxenvereinigung angerufen hatte.


Ausgabe 3/86

Im Frauentaxi in Bielefeld konnten Frauen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr morgens für 2,50 Mark fahren. Nach drei Wochen war der städtische Etat von 200.000 Mark verbraucht und das Angebot wurde zurückgezogen.

Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen standen bei der BZP-Frühjahrstagung 1986 in der Kritik. Es ging um Sitzendtransporte, die das mobile Gewerbe für sich sichern wollte. BZP-Präsident Heinz Peter warb dort für multifunktionale Großraumtaxis und stellte das „Berlin-Taxi“ vor. Ausgestellt war allerdings ein aufgerüsteter VW Caravelle, während der erste Prototyp noch eine eigene Entwicklung gewesen war.

Einen Taxi-Sitz namens „T-Line“ bewarb Recaro mit einer doppelseitigen Anzeige.
Einen „Taxi-Safe“ entwickelte ein Berliner Taxiunternehmer zusammen mit einem Ingenieur. In ihn sollten die Fahrer bei Schichtende den Taxi-Schlüssel legen, wobei dann automatisch die Uhrzeit und damit das Ende des Einsatzes festgehalten wurden.


Ausgabe 4/86

Redakteur Klaus Stiglmair wird laut Impressum jetzt „verantwortlich“.
Ein Aufsteckschild für Anrufsammeltaxis brachte BFH-Konstruktion aus Hameln auf den Markt. Es wurde einfach über das an einem Bügel angebrachte Taxi-Dachschild gesteckt, das damit für AST-Verkehre nicht abgenommen zu werden brauchte.

Am 1. September 1986 bezogen der HUSS-VERLAG und damit auch taxi heute an ihren heutigen Standort am Joseph-Dollinger-Bogen 5.
Kienzle stellte einen neuen Kompakt-Drucker vor. Mit ihm konnten die Taxifahrer außer Fahrgast-Quittungen auch Fahrtenprotokolle mit Angabe der Besetzt-Kilometer und Schichtabrechnungen ausdrucken. Trinkgelder wurden, wenn überhaupt, dann nur auf der Kundenquittung festgehalten. Das Gerät saß auf dem Armaturenbrett und war größer als die heute gebräuchlichen Hutzen für das Taxameter. Ob man sein nächstes Taxi kaufen oder leasen sollte, fragte TH 4/86.

Mit kostenlosen Tagesfahrten für Senioren und Behinderte aus Alten- und Pflegeheimen warben Taxis aus Hanau zum zweiten Mal für das mobile Gewerbe. Eine Kindertagesfahrt für Heimkinder plante Organisator Friedrich Hofmann ebenfalls.


Ausgabe 5/1986

Mit diesem Heft ist plötzlich Jürgen Weidenbach verantwortlich für taxi heute.

Mit „Theatertaxis“ konnten Besucher von Vorstellungen in Münster zum Einheitspreis von vier Mark pro Person nach Hause fahren. Es handelte sich um Sammeltaxis, die von 1.900 Theaterfreunden genutzt wurden. In Krefeld und Mönchengladbach kosteten Theater-Taxis pauschal 3,50 Mark.

Das „Berlin-Taxi“, in diesem Fall ein VW Caravelle-Taxi, verkehrte für die Berliner Verkehrsbetriebe probeweise als „Lift“. Der neue Service brachte ab 20.30 Uhr bis 1.30 Uhr Fahrgäste der BVG von einem S-Bahnhof aus per Sammelfahrt nach Hause und kostete pauschal eine Mark.

Der TÜV lehnte ab 1986 einseitig befestigte Taxi-Dachzeichen an Pkw ohne Regenrinne ab, weil sie seiner Meinung nach bei hohen Geschwindigkeiten hätten herunterfallen können. Es kam zu ersten Crash-Tests.

Ein „TWS-Aktivlenkrad“ bewarb der Zulieferer Saginaw. Es handelte sich um ein fünffach verstellbares Lenkrad für die Opel-Modelle Kadett, Ascona und Omega.
Die Vorstände von Taxizentralen gerieten zunehmend unter Beschuss. Im Bericht darüber plädiert taxi heute für Führungspersonal „mit breiten Kenntnissen und Erfahrungen“, die professionell handeln und eine offene Informationspolitik betreiben sollten.
Auf „90 Jahre Kraftdroschke“ blickt TH 5/86 zurück.

Mit einem Aufkleber, der den Slogan „Raucher willkommen“ trug, warb der Verband für das Personen-Verkehrsgewerbe Hamburg e.V. Marktforschungsergebnisse hätten gezeigt, dass Raucher häufiger als Nichtraucher Taxi fahren, argumentiert der Verband.

MiniMeter MT-3 hieß ein Taxameter, den Albert Lumpp mit seinem 1986 gegründeten ALIK Taxi-Fuhrpark-Service aus Barbelroth bewarb. Es wurde erst in TH 2/87 redaktionell vorgestellt. Das Unternehmen existiert noch immer.


Ausgabe 6/1986

Ein Werbekonzept stellte der Bundesverband Deutscher Funkmietwagen und Mietwagenunternehmer (BDFM) bei seiner Jahreshauptversammlung in Neuss vor. Die Fahrzeugindustrie war dort auch vertreten – durch eine Ausstellung, Grußworte und Sponsorhip, was taxi heute als „gönnerhafte Förderung“ bezeichnete.

Im Herbst 1986 besuchten 26 Unternehmerinnen und Unternehmer ein EDV-Praxisseminar in der Dortmunder Westfalen-Halle. Veranstaltet wurde es vom in Dortmund ansässigen Verband des gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Westfalen-Lippe und dem Betriebsberatungsdienst des Verbandes für das Verkehrsgewerbe mit Sitz in Münster. Es ging um den Einsatz von PC.
In einem Artikel über das C-Netz für Autotelefone heißt es, Zentralen und Genossenschaften seien auf Autotelefone schlecht zu sprechen, weil der einzelne Unternehmer dadurch Kunden abgraben könne. Die ersten Anlagen kosteten allerdings stolze 10.000 bis 11.000 Mark.

„Mercedes: Die Verrisse häufen sich“, lautet die Überschrift eines Artikels über den „Bonanza-Effekt“ bei der Baureihe W 124 und über die Kritik der Unternehmer am Service. „Die Fachverbände des Taxigewerbes halten sich noch vornehm zurück. Das Bemühen der örtlichen Niederlassungen wird hervorgehoben, und sich anbahnende Konflikte werden in Spitzengesprächen entschärft“, schreibt TH 6/86 wörtlich dazu.


Der 10. Jahrgang 1987



Ausgabe 1/1987

Über Taxi-Angebote der Deutschen Bundesbahn berichtete TH 1/87, unter anderem über den in Hannover 1986 gestarteten Versuch mit dem „Taxiträgerdienst“. Taxifahrer trugen dort das Gepäck von Fahrgästen. Das mobile Gewerbe empfand die damals neu entstehenden Intercityhotels in Bahnhofsnähe als negativ, da sie Taxifahrten überflüssig machten.

Der Pflegemittelhersteller Sonax wandte sich einer ganzseitigen vierfarbigen Anzeige, die damals etwas ganz Seltenes war, an die „lieben Taxifahrer“. Er wollte ihnen zeigen, wie sie bei Kunden einen gepflegten Eindruck machen und etwas für den Werterhalt ihres Fahrzeugs tun können. Heute will Sonax von Taxifahrern längst nichts mehr wissen. Siemens warb für sein Mobiltelefon C1.


Ausgabe 2/1987

In Tübingen benutzten rund 2.500 Männer und 1.600 Frauen das Nacht-Sammeltaxi (SAM), das zwischen 21 und 6 Uhr für 2,60 Mark pro Person fuhr. Die Taxifahrer begleiteten die Fahrgäste auf Wunsch bis zur Haustüre. In Aachen nutzten im Januar 1987 rund 1.000 Fahrgäste das „Aachener Sammel-Auto“ (ASA). Frauentaxis dagegen scheiterten damals in mehreren Städten.

„Fiat drängt in den Taxi-Markt“ meldet TH 2/87. Die Italiener boten damals den Croma als Taxi an. In Heft 3/87 ist von einem „Comeback“ die Rede, nachdem man von Fiat im Gewerbe jahrelang nichts mehr gehört und gesehen habe.

Viele Kunden meinten, dass die großen Taxis auch teurer seien, meldete TH 2/87, nachdem zwei Münchner Taxiunternehmer VW-Busse anschafften. Einer von ihnen war Peter Freisinger, der einen VW T3-Kastenwagen mit Panorama-Seitenscheiben und Bullaugen versah und dafür Radiowerbung betrieb.
Ein Kundenmagazin verteilte die Duisburger Taxi- und Mietwagenzentrale Sarno an ihre Fahrgäste. Das Münchener Kreisverwaltungsreferat präsentierte einen „Leitfaden für Taxifahrgäste“. Mit dem Faltblatt reagierte die Behörde auf Fahrgastbeschwerden.


Ausgabe 3/1987

Die Globus-Reisen GmbH aus Köln ließ die Teilnehmer von Club- und Wochenend-Reisen mit dem Taxi zum Abfahrtsort oder zum Flughafen und auf dem Rückweg wieder von dort nach Hause bringen. Die Reisenden erhielten Taxigutscheine. Der Service existierte offenbar schon seit 1986, als das Taxi-Gewerbe damit einen Umsatz von 260.000 Mark machte.

Bei der Frühjahrstagung des BZP am Timmendorfer Strand nominierte der bayerische Landesverband überraschend seinen geschäftsführenden Vorsitzenden Hans Meißner für den BZP-Vorstand – vorbei am langjährigen Landesvorsitzenden Josef Kuffer. Das Taxi im ÖPNV und Sitzend-Krankenfahrten im Taxi waren die Hauptthemen der Versammlung.

Die Taxi-Zentralen überlegten damals, wie sie mit Genossen umgehen sollten, die gleichzeitig Taxi- und Mietwagenunternehmer sind. Auch der Umgang mit Unternehmern, die Autotelefone einsetzten und „Visitenkärtchen verteilten“, war ein Thema.

Siemens warb derweil für sein Autotelefon mit dem Slogan „Lassen Sie Ihre Fahrgäste 1. Klasse fahren“. Im Text heißt es, wer seinen Fahrgästen auch unterwegs einen direkten Draht biete, könne damit rechnen, ständig besetzt zu sein. Konkurrent Motorola erinnert daran, dass das erste Autotelefon von Motorola 1971 vom Mond aus gefunkt habe.

Einen neuen Taxi-Drucker von ALIK, der auch Kreditkarten lesen konnte, stellte TH 3/87 kurz vor. Die ersten Verknüpfungen von Taxameter und PC präsentierte TH 3/87 in aller Kürze. Sie stammten von „Mannesmann Kienzle“ und der GFAD Fiedler & Marquardt mbH aus Berlin.


Taxi-Pakete von Audi, Ford, Mercedes und Volvo listet TH 3/87 ebenfalls auf. In TH 4/87 folgten die Pakete von Fiat, Citroen und Renault.
Zur zweiten großen taxi heute Leserwahl ruft TH 3/87 auf. Die Teilnehmer hatten die Chance, einen von sieben Preisen zu gewinnen. Der Hauptpreis war ein „Taxi-Mikrocomputer“ Kienzle 1144. Einsendeschluss war am 30. September 1987.
„Unternehmer mit AST zufrieden“, titelte TH 3/87.


Ausgabe 4/1987

Eine Taxi-Studienreise nach Israel und Ägypten veranstaltete der HUSS-VERLAG im November 1987.

Eine Vorschau auf den (5.) Europäischen Taxitag am 24. September 1987 auf dem Kölner Messegelände listet 35 Aussteller auf. Heute sind an zwei Tagen über 100 Aussteller vertreten.
Zu einem ersten Taxi-Stammtisch lud Wolfgang Huss als Herausgeber von taxi heute in die heutige Kantine ein. Themen waren Linientaxis und Anruf-Sammeltaxis.

Mit einer als Anzeige gekennzeichneten, redaktionell gestalteten Seite, die man heute „Advertorial“ nennen würde, machte Volkswagen auf den VW Caravelle aufmerksam. Ihre Überschrift lautete: „VW Taxi – Basis für Zusatzgeschäfte“.


Ausgabe 5/87

Zum Winterfahrplan 1987 konnte man an 65 EuroCity- und InterCity-Stationen ein Taxi vorbestellen. Auf Wunsch sollte der Taxifahrer den Kunden am Zug abholen und sein Gepäck zum Taxi tragen, wofür er 5 Mark für das erste und 2,50 Mark für jedes weitere Gepäckstück erhielt.

Ein Nachttaxi für Frauen startete in Gießen, in Flensburg begann ein einjähriger Versuch mit einem als Sammeltaxi konzipierten Nachttaxi.

Der Dortmunder Zentralen-Chef und BZP-Vizepräsident Dieter Zillmann ließ mit 400.000 Faltblättern (wie Flyer damals hießen) und 300.000 Bierdeckeln Nachtschwärmer und Spätheimkehrer bewerben. In München und Berlin gab es offenbar ähnliche Aktivitäten.

Ford chauffierte eine Woche lang Taxiunternehmer in zwei Scorpio und zwei Sierra durch die Stadt, um sie auf die große Beinfreiheit in ihren Modellen aufmerksam zu machen. All diese „Fahrgäste“ nahmen an einer Verlosung teil.

Für eine bundesweite Taxi-Werbung und eine einheitliche Taxi-Rufnummer machte sich der Koblenzer Zentralen-Chef Anton Depré stark.

„Versicherer scheuen Taxi-Risiken“ betitelt schon TH 5/87 eine Übersicht über die Angebote von sieben Versicherern für ein Mercedes-Benz-Taxi vom Typ 200 D.
Die Taxi- und Mietwagenunternehmerin Monika Stallmann aus Oberhausen gewann bei der Tombola auf dem 5. Europäischen Taxitag ein Ford Scorpio-Taxi. Taxi-Ansprechpartner bei Ford war damals Jürgen Bender. Er betreute das mobile Gewerbe sehr viel länger als seine Nachfolger.


Ausgabe 6/87

Mit Faltblättern protestierte der BZP gegen Pläne der Bundesregierung, Patientenfahrten im Taxi gar nicht mehr zu bezahlen.
Der BZP sprach sich damals für die Einführung eines bundeseinheitlichen Taxi-Fahrschecks aus. Ein Muster hatte die Taxizentrale Düsseldorf erarbeitet.

Zum „Taxi des Jahres 1987“ wählten die Leser von taxi heute den Mercedes 200 D. Es beteiligten sich 244 Taxi- und Mietwagenunternehmer an der Leserumfrage. An zweiter Stelle sowohl bei den Marken als auch bei den Typen landete Audi mit dem Audi 100 vor Ford mit dem Scorpio.

Ein Taxi-Dachzeichen, das von einem Magnetträger gehalten wurde, brachte die „Autozubehörfabrik“ Bröking auf den Markt. Der HUSS-VERLAG nahm damals aerodynamisch geformte Dachzeichen von Splithoff ins Programm.
 


Der 11. Jahrgang 1988



Ausgabe 1/88

Den Slogan „Steckenpferde, die Sie lieben“ trägt ein Flyer, den das Rechenzentrum Hünxe beilegt. Der Abrechnungsdienstleister listet Hobbys von Angeln bis Zocken auf.

Proteste gegen die Strukturreform im Gesundheitswesen kündigt der stellvertretende Chefredakteur Klaus Stiglmair im Editorial an, namentlich eine kurze Betriebsruhe im Februar 1988 und eine Sternfahrt nach Bonn am 9. März, die im Heft ausführlich angekündigt wird.

Frauentaxis erobern den „Norden“, heißt es in einer Meldung über ein nicht subventioniertes Frauen-Sammeltaxi in Flensburg und ein vom Stadtrat Kiel bezuschusstes Frauen-Nachttaxi.

Im Nachgang zur Leserwahl „Taxi des Jahres 1987“ geht taxi heute auf die Kriterien ein, die die Leser bei der Wahl als für sie entscheidende angegeben haben.

Wie sich speziell Taxifahrerinnen gegen Übergriffe zur Wehr setzen könnten, erläuterte ein „Diplom-Sportfachlehrer für chinesische Kampfkünste“.

Den Taxameter ET-807 des italienischen Marktführers Digitec kündigte TH 1/88 an.


Ausgabe 2/88

Über die bundesweite Taxi-Sternfahrt nach Bonn am 9. März 1988 berichtete TH 2/88. Fast 4.000 Unternehmer waren damals mit rund 2.500 Taxis in die Bundeshauptstadt gefahren, um gegen die Gesundheitsreform zu demonstrieren. Sie sahen einen Leistungsabbau bei den Krankenfahrten vor.

Ein Notruf-System realisierte der Hamburger Hansafunk über sein Taxileitsystem Midacom von Fritz-Systeme. Der Fahrer konnte einen Notruf über eine versteckte Taste absetzen und wurde dann geortet. Im selben Heft geht taxi heute auch auf weitere Notruf-Systeme von Kienzle, Innova und DTK ein.

Was für und was gegen Autotelefone im Taxi spricht, berichtet TH 2/88.

Welche Themen die Teilnehmer der Leserwahl „Taxi des Jahres 1987“ am wichtigsten fanden, listet TH 2/88 auf.
Garphyttan Haldex bewirbt seinen Halda-„Schwedentaxameter“.


Ausgabe 3/88

Im Editorial plädiert der stellvertretende Chefredakteur Klaus Stiglmair für das Erschließen von Nischen durch Taxis, die sie bisher sträflich vernachlässigt hätten.

Taxis ohne Funk sollten mit kleinen Videokameras ausgestattet werden, die jeden Fahrgast filmen und solange gespeichert halten, bis der nächste Kunde einsteigt. Das schlug Jens Goldammer von der Union der Hamburger Taxenunternehmer vor.

Doppelmitgliedschaften von Taxiunternehmern bei mehreren Zentralen und die Auftragsannahme per Autotelefon wollten Taxizentralen und Landesverbände des BZP juristisch klären lassen. Das sollte über eine Umlage finanziert werden. Das Autotelefon war auch das beherrschende Thema eines Taxi-Stammtisches, den taxi heute in Köln organisiert hatte.

Einen „Taxi-Folienlack“ des Münchner Unternehmens Taxi Service Union stellte TH 3/88 vor.


Ein mobiles Telefon namens Veriphon C 45-2 bewarb damals ABB Asea Brown Boveri.


Ausgabe 4/88 
            
„Taxifahrer führen Fremde“ heißt es in einer Meldung über zwölf amtlich geprüfte Taxi-Fremdenführer in Frankfurt am Main.

Ein Baden-Badener Institut namens media control ermittelte in einer Umfrage, mit welchen Taxis die Bundesdeutschen am liebsten fahren. „Mercedes“ sagten 81,03 Prozent der Befragten, gefolgt von Audi mit 8,44 und VW mit 4,24 Prozent.

Der Gesetzgeber wollte 1988 einen Fahrerausweis einführen, den alle Taxifahrer an der Brusttasche tragen sollten.

In einer Meldung plädierte TH 4/88 dafür, in Taxis Kreditkarten zu akzeptieren.

Die Tektonik GmbH aus Halle in Westfalen vertreibt den neuen aerodynamischen „Taxibügel“ namens Taxi-Top, der aus den Niederlanden stammt. Er wurde vom TÜV Hannover getestet und für sicher befunden. Tektonik warb dafür mit dem Stichwort „Taxi-Toplicht“.

Ein „Minitaxameter“ vom Typ MCT-02 beziehungsweise als Wegstreckenzähler WSZ-02 stellte HALE vor. Haslauer und Leitner stellten diese Kurzbezeichnung jetzt ihren Namen voran.

Leasing. Die bargeldlose Investition. Das schreibt die Lorscheid + Becker Leasing-KG in ihrer Anzeige.

Mit einer „Uniform“ traten rund 50 Unternehmer und Fahrer von Funktaxi Hamburg an. Sie hatten sich zur „Elbe-Gruppe“ zusammengeschlossen und wollten speziell die nobleren Stadtteile der Hansestadt bedienen.

Automatische Anrufverteilsysteme für Taxi-Telefon-Zentralen bewarb Digital Distribution aus Eschborn.

Der Bundesverband Eigenständischer Krankentransport- und Sanitätshilfsdienste e.V. aus Wiesbaden schlägt in einer Anzeige Taxi- und Mietwagenunternehmern vor, in den qualifizierten Krankentransport und Rettungsdienst einzusteigen. Der Verband wollte dabei helfen.


Ausgabe 5/88

Ein Abendtaxi sollte ab dem 1. Juni 1988 Bewohner des Stuttgarter Stadtteils Zazenhausen zur nächsten Haltestelle der S- oder der Stadtbahn oder von dort zurück bringen. Dafür mussten die Fahrgäste Fahrschecks für drei Mark kaufen und damit ihr Taxi bezahlen. Den Rest des Fahrpreises wollte die Stadt tragen.

Von rund 3.000 Mitgliedern sprach der BDFM bei seiner Jahreshauptversammlung 1988.

Als „Startrampe für das ISDN-Programm“ bewarb die Telenorma aus der Bosch-Gruppe ein ISDN-Komfort-Terminal.


Ausgabe 6/88

Eine Änderung der BO Kraft schildert TH 6/1988. Es ging darin unter anderem um die Freigabe sämtlicher Taxi-Dachzeichen, um einen (nicht eingeführten) Fahrerausweis und eine (nicht vollzogene) generelle Farbfreigabe für Taxis. Fremdwerbung sollte im Gegensatz zur Eigenwerbung freigegeben werden.

Eine eigene Versicherung für Taxis nach dem Muster der Fahrlehrerversicherung als Verein auf Gegenseitigkeit einzuführen, schlug das Unternehmer-Ehepaar Gerti und Henning Höltje aus Neu-Ulm vor. Dazu nahmen im Heft 1/89 gleich sieben Leserbriefschreiber sehr positiv Stellung.


Der 12. Jahrgang 1989



Ausgabe 1/89

„In jedes Taxi ein Duftbäumchen“ heißt es in einer Anzeige für den Luft-Erfrischer Wunderbaum in taxi heute 1/89. „Verdienen Sie Ihr Geld mit dem Taxi oder für das Taxi?“ fragt Fiat in einer Anzeige für den Croma, der in derselben Ausgabe auch getestet wurde. Waeco stellte damals eine Bord-Bar für das Daimler-Taxi der Baureihe W 124 vor. Sie kostete 1.750 DM netto zuzüglich 200 DM für den Einbau und wurde wie die Minibars in Hotels als „Goldgrube“ dargestellt.

Auf den Nachrichtenseite kündigt der BZP den bundeseinheitlichen Taxiruf 1 94 10 an. Die Gesundheitsreform führte in den ersten Wochen des Jahres dazu, dass viele Taxis und Mietwagen stehen bleiben mussten, weil Patienten und Ärzte schlecht über die Neuregelungen informiert waren. Der damalige Hauptgeschäftsführer Horst Schilling nahm dazu in einem Interview Stellung.

Über Tankkreditkarten für Taxi- und Mietwagenunternehmer informiert erstmals das Heft 1/89. Darin wird auch der Aachener Taxi- und Mietwagenunternehmer Heiko Tiensch vorgestellt, der in der Not auf die Idee gekommen war, ein blau lackiertes Fahrzeug mit hellelfenbeinfarbener „Dekofolie“ zu überziehen, was das Straßenverkehrsamt absegnete.

Die Stolte GmbH aus Salzuflen bewarb ihre offenbar neu angebotenen Ersatztaxen und versprach, bei einem schuldlosen Unfall gleich mit der gegnerischen Versicherung abzurechnen.


Ausgabe 2/89

Ein Hannoveraner Taxifahrer musste 1.125 DM Strafe zahlen, weil er eine Prostituierte geduzt hatte. Der Norddeutsche Rundfunk boykottierte Taxis, die in Hamburg mit Türwerbung für Radio Schleswig-Holstein (RSH) unterwegs waren. Kienzle kündigt ein EDV-System für Taxizentralen namens KITAXI sowie einen neuen „Taxibügel“ an, wie Dachzeichen damals auch hießen. BMW bewarb seinen neuen 5er mit dem Slogan „Was sich Fahrer, Fahrgast und Unternehmer wünschen“.

Über ein Seminar mit dem Titel „Taxi-Einsatz im ÖPNV“ berichtet taxi heute 2/89. Der Artikel erwähnt auch ein neues Handbuch zu diesem Thema, das wohl für kommunale Verkehrsbetriebe und Politiker gedacht war.

Einen „Taxi-Business-Service“ boten elf Frankfurter Taxiunternehmen seit Sommer 1988 an. Ihre Taxis hatten Autotelefone und einige zusätzlich „tragbare Computer“ und mobile Telefax-Geräte. Die Taxis wurden als preiswertere und komfortablere Alternative zu Kurzstreckenflügen verkauft. Bezahlen konnten gute Kunden per Rechnung und bargeldlos per Kreditkarte.
Ein „Taxiruf-Gerät“ für Hotels, Gaststätten, Krankenhäuser, Betriebe und Behörden brachte GS electronic Gebrüder Schönweitz aus Rheine auf den Markt. Auf dem Gerät konnte man sein Wählscheiben-Telefon abstellen.

Tragbare Telefax-Geräte für den Einbau zwischen den Vordersitzen eines Autos zeigten Motorola und Nissei auf der CeBIT 1989.

Bei einer Fortbildung trafen sich Mehrwagenunternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet im Frankfurter Hotel Holiday Inn. Einer der Referenten war der Rechtsanwalt Herwig Kollar, der viele Jahre später Vorstandsmitglied des BZP werden sollte. Es ging bei insgesamt drei Seminaren unter anderem um die richtige Unternehmensform, um Unfallersatztaxis, um Betriebsprüfungen und um Nachfolgeregelungen im Taxibetrieb. Der BZP-Hauptgeschäftsführer Horst Schilling nahm etwas säuerlich Stellung zum letzten Seminar, bei dem er nicht eingeladen gewesen war.

Als Taxameter mit Drucker und Kreditkartenleser bewarb ALIK sein Metrometer 21 R. Das Taxigewerbe in Nordrhein-Westfalen machte mit Plakatwerbung auf sich aufmerksam.


Ausgabe 3/89

Als „Jumbo-Taxi“ setzte der Kölner „Groß-Taxiunternehmer“ Wilfried Leuchtenberg einen Ford Transit 2,5 Di in Dienst. Er sah damit Chancen bei Reisebüros und Hotels.

Über die ersten Ergebnisse seines „Erfinder-Wettbewerbs“ rund um Taxis und Mietwagen berichtete taxi heute in der Ausgabe 3/89. Zu den offenbar wenigen Einsendungen gehörte ein von einem Unternehmer verwendetes Schild für die Hutablage, das ein haltendes Taxi signalisierte und damit vorbeifahrende Autofahrer vor einer sich öffnenden Türe warnen sollte.

Bei seiner Jahreshauptversammlung im April 1989 in Hannover sprach sich BZP-Präsident Heinz Peter für flexible Taxi-Tarife aus, die der Nachfrage an einzelnen Jahres- und Tageszeiten angepasst werden könnten. Mit modernen Taxametern sei dies möglich. Vorschläge für Frauentaxis und einen bundesweiten Taxi-Kurierdienst waren weitere Themen.

Mit dem Slogan „Sonnendach verjagt Stress“ bewarb der Düsseldorfer Hersteller Farmont ein Hubdach mit Solarzellen, die einen Ventilator antrieben. Das Mobiltelefon „Porty“ von Philips konnte man auch mit einer Freisprecheinrichtung haben, über die man Nummern über das Mikrofon anwählen konnte.


Ausgabe 4/89

Horst Schilling, Hauptgeschäftsführer des BZP, bezweifelt den Nutzen einer gewerbeeigenen Versicherung nicht nur, weil es seit vielen Jahren ein „Spezialversicherungsunternehmen mit relativ günstigen Prämien gibt“, sondern auch wegen des Schadensverlaufes. Schilling plädierte für eine vernünftige und defensive Fahrweise.

Die Gewerkschaft ÖTV plädierte dafür, im Taxigewerbe den Stundenlohn einzuführen, um zusammen mit anderen Maßnahmen die hohe Arbeitsbelastung der Taxifahrer zu verringern.

Der BZP pfiff die Taxi-Union Frankfurt zurück, die mit Fragebogen eine Umfrage-Aktion zur Taxiqualität der Daimler-Baureihe W 124 machen wollte. Die Meldung in taxi heute ließ durchblicken, dass der BZP ein Problem darin sah, dass Daimler-Benz außerordentliches Mitglied des BZP war „und letztlich Förderer des Bundesverbandes und seiner Organisationen“.

Die Frankfurter Taxizentrale 23 00 01 und die Firma Hotel Direkt Ruf boten Taxifahrgästen an, sich während der Taxifahrt kostenlos nach freien Zimmern in Hotels zu erkundigen. Die Hotels meldeten ihren Belegungsstand der Taxizentrale, die den Fahrgast per Funk über ein freies Zimmer in seinem Wunschhotel informierte.

In der Ausgabe 4/89 warb die Taxi Rent GmbH in Augsburg erstmals für ihre Leihtaxis. Auch sie bot an, direkt mit der gegnerischen Versicherung abzurechnen.


Ausgabe 5/89

Auf den Nachrichtenseiten wird angekündigt, dass Senta Berger demnächst in einer neuen Fernsehserie als Taxifahrerin „Die schnelle Gerti“ spielen werde. Ein großer Bericht über die Dreharbeiten folgt im Heft. Horst Schilling verließ den BZP und wurde in gleicher Funktion Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO).

Nach einer Änderung der BOKraft wird Fremdwerbung auf Taxitüren generell zulässig. Bis dahin brauchte man dafür eine Ausnahmegenehmigung. Die Eigenwerbung blieb generell verboten, wobei eine Ausnahmegenehmigung dafür in Schleswig-Holstein bestehen blieb.

HALE stellt sein HALE-Card-System vor. Der Taxifahrer übertrug bei Schichtende über eine Fahrerkarte seine Fahrdaten auf ein Schreibgerät, das mit dem Taxameter MCT-01P gekoppelt war.

Kienzle stellte auf der IAA 1989 ein Dachzeichen vor, das erstmals die noch heute verkaufte Verriegelung hat und nicht verschraubt werden musste.


Ausgabe 6/89

Mit dieser Ausgabe tritt Klaus Stiglmair erstmals als Chefredakteur auf.

Der Bundesverband Deutscher Funkmietwagen- und Mietwagenunternehmer (BDFM) veranstaltet bei seiner Jahreshauptversammlung in Baden-Baden eine Tombola. Bei ihr gewann Ursula Lerner aus Kassel die viermonatige Nutzung eines Volvo 440.

Der Bocholter Taxiunternehmer Johannes Termath baute in sein BMW-Taxi des Typs 524 td vorne und hinten Lichtschranken ein. Sie überwachten mit Infrarot alle Fahrgastplätze. Das Öffnen der Türen wurde registriert und durch den Taxidrucker aufgezeichnet. Der Mehrwagenunternehmer mit 21 Fahrzeugen bot eine ganze Reihe damals innovativer Dienste wie Rollstuhlfahrten an. Sein Betrieb existiert auch heute noch.

Nach einem Bericht über ein Opel-Rekord-Taxi, das als Benziner 356.000 Kilometer gelaufen war, meldete sich eine ganze Reihe Unternehmer mit hohen Laufleistungen in der Redaktion. Ein Kollege gratulierte ihm und teilte mit, sein Benziner-Benz habe 535.000 Kilometer erreicht. Der 200 T eines anderen Kollegen hatte die 500.000er-Marke ebenfalls überschritten. Knapp darunter lag ein Audi 100-Benziner. Ein weiterer Leser kommentiert die Rekord-Erfahrungen allerdings mit folgender Frage: „Welches motorjournalistische Wickelkind in Ihren Reihen hat denn da zur Leserresonanz aufgerufen?“.


Der 13. Jahrgang 1990



Ausgabe 1/90

Über den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, dass die Rückkehrpflicht für Mietwagen mit dem Grundgesetz vereinbar ist, berichtet taxi heute 1/90. Der Frankfurter Mietwagenunternehmer schreibt im gleichen Heft über die durch die schlechte Qualität der Baureihe W 124 belastete Geschäftsfreundschaft zwischen Daimler-Benz und dem Taxigewerbe. Er bezeichnet die einheitliche Farbgebung als völlig überflüssig und setzt Seitenhiebe auf die „Herren in den Höhen des Taxi-Dachverbandes“.

Die Deggendorfer Autovermietung Meier bewirbt erstmals ihre Leihtaxis vom Typ Daimler-Benz 250 D. Den Audi 100 Avant mit dem Hybridsystem „Duo“ stellt taxi heute 1/90 ebenfalls vor. Bei ihm trieb ein Elektromotor die Hinterachse an. Das Heft berichtete außerdem über eine gemeinsame Veranstaltung von taxi heute und der Firma Kreutzenbeck aus Velbert. Vor 70 Taxiunternehmern wurde der Postdienst TEMEX vorgestellt. Man konnte ihn unter anderem für einen von Hotels oder Krankenhäuser ausgehenden Taxiruf nutzen. Die Taxizentrale Hagen schildert dort, dass sie Dienstleistungen für einen Wachdienst übernimmt.

Ausgabe 2/90

Anfang 1990 wurde eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts veröffentlicht, die den Verkauf eines Taxiunternehmens einschließlich seiner Taxikonzessionen erlaubt. Zum Ärger des BZP macht sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Roland Kohn für eine Abschaffung der einheitlichen Taxifarbe stark. In der Meldung war von teuren Umlackierungen die Rede, vom Folieren sprach noch niemand.

Hilfe und Schutz bei Überfällen sowie bei Streitigkeiten mit Behörden und mit Fahrgästen wollte der Verein SCHUTAX haupt- und nebenberuflich arbeitenden Taxifahrern gewähren. Neue Möglichkeiten, einen Betriebsfunk über Bündelnetze aufzubauen, schildert taxi heute 2/90. Vorgestellt werden im selben Heft auch der Datenfunk und die automatische Taxi-Vermittlung der Austrosoft Weiss Datenverarbeitung GmbH. Den deutschen Vertrieb hatte damals NCR inne. Als erste bundesdeutsche Taxizentrale, die das System nutzte, wurde die Taxi-Funk-Vermittlung Regensburg angegeben.

Ausgabe 3/90

Wie Chefredakteur Klaus Stiglmaier im Editorial schreibt, hat nach einer Regensburger Taxizentrale auch der Hamburger Hansa-Funk auf die vollautomatische Taxivermittlung von Austrosoft-Weiss umgestellt, deren Wiener Ausprägung im selben Heft vorgestellt wird. Ein gewisser Edwin Böhm aus Wedemark stellt ein Taxi-Dachzeichen vor, bei dem der Tragbügel fest mit dem Autodach verschraubt und das eigentliche Schild eingeschoben wurde. Es sollte so besonders schnell abnehm- und wieder aufsetzbar sein.

Die „unabhängige Deregulierungskommission“ empfahl in ihrem ersten Bericht dem Bundeswirtschaftsminister Dr. Helmut Haussmann (FDP), unter anderem die Kontingentierung des Taxiverkehrs abzuschaffen. Über den Handel mit Konzessionen und deren Verpachtung schrieb taxi heute 3/90 im Anschluss an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Strittig war wohl der darin geprägte Begriff „Altkonzessionär“.

Die Mitgliederversammlung des BZP stand 1990 unter dem Motto „Gemeinsame Zukunft für Taxis und Mietwagen in Ost und West“. Damals war die Deregulierung ein wichtiges Thema. Die einheitliche Taxifarbe verteidigte Hans Meißner, damals Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer.

Mercedes-Benz und Opel boten damals den ostdeutschen Taxiunternehmern Taxis an. Die ersten Mercedes-Benz 190 D übergab der damalige Mercedes-Vorstandschef Werner Niefer. Der schwedische Hersteller Garphyttan Haldex stellte sein System HALDA RETAX vor. Es umfasste Taxameter, Drucker, Speichermodule und Abrechnungsprogramme.

Leserinnen und Leser rief taxi heute dazu auf, an ihrem Urlaubsort das örtliche Taxigewerbe anzuschauen und darüber einen Bericht zu liefern. Ein erster Bericht über ein Taxiunternehmen im südfranzösischen Agde erschien im Heft 3/90.

Experten von Funke + Huster und taxi heute organisierten am 27. Juni 1990 von 11 bis 20 Uhr einen Telefon-Informationstag zum neuen Taxi-Ruf „Signatel“. Er wurde in der Ausgabe 4/90 erstmals beworben.

Ausgabe 4/90

Eine T & M Taxen und Mietwagen Leih-Service GmbH aus Hamburg und das Handelsteam M & H oHG B. Mierke und R. Hübner warben erstmals für Leihtaxis und Leihmietwagen. Es handelte sich um Fahrzeuge der Baureihe W 124 von Daimler-Benz.

Laut einer Meldung über Rabatte für Taxis gewährte Nissan fünf Prozent. Bei Mercedes, VAG, BMW, Citroen, Mitsubishi, Toyota und Mazda waren es zehn Prozent. Renault und Peugeot gaben zwölf Prozent. Ford, Opel und Fiat gewährten 15 Prozent.

Ford ließ zehn Kölner zwei Taxifahrer zwei Jahre lang Ford Scorpio Stufenheck im Taxieinsatz testen. In Köln sollte am 7. November 1990 auch der Europäische Taxitag stattfinden, bei dem ein Mercedes 200 D der Hauptgewinn sein sollte. Veranstalter waren der BZP und der Verband des Verkehrsgewerbes Nordrhein.

Auf der Messe „Transport“ stellte Mercedes den Fronttriebler MB 100 D vor, einen Vorläufer des ersten Vito, der ebenfalls einen Frontantrieb hatte.

Storno Funktelefone warb mit dem Fernsehkommissar Horst Tappert für seine Auto- und Mobiltelefone. Der Braunschweiger Unternehmer Hans-Joachim Spädte wollte ein „Büromobil“ auf der Basis der VW-Transporter T 3 und T 4 auch für Taxi- und Mietwagenunternehmer bauen.

Taurus Taxi Rent hieß ein Anbieter von Leihtaxis aus Heidelberg, der mit mehr als 30 Stationen in Deutschland warb.

Ausgabe 5/90

Taxameter von taxitronic vertrieb damals die NTS GmbH aus Maxdorf. Einem Vergleich unterzogen werden die Großraumtaxis VW T4, Mitsubishi L 300, Nissan Prairie und Renault Espace. Mannesmann Kienzle kündigte den Unfall-Datenspeicher UDS 2165 an, der etwa 500 DM kosten sollte. Keiper Recaro präsentierte einen neuen Taxi-Sitz namens Recaro TC, dessen Kürzel für „Taxi Comfort“ stand und der netto „etwas über 1.300 DM“ kosten sollte.

Laut einer Anzeige von HALE hatten die Österreicher drei deutsche Vertriebsstützpunkte in Freilassing, Paderborn (FES GmbH und Berlin (HICO GmbH).

Ausgabe 6/90

Als „erste europäische Taximesse“ bezeichnete Chefredakteur Klaus Stiglmair die „sechste Veranstaltung dieser Art“ in Köln. Es handelte sich um die erste Europäische Taximesse, die auch der Verband Nordrhein als seine erste ansieht. Laut dem Messe-Nachbericht kamen damals rund 3.000 Besucher. Verleger und Herausgeber Wolfgang Huss redete an seinem Messestand mit vielen Taxiunternehmern. Erstmals in Aktion war der „Chef-Taxiverkäufer" von Mercedes, Guus Biesenbach. Er übergab den Tombola-Hauptgewinn, ein Taxi vom Typ 200 D an Bettina und Fred Schade.

Dem Taxiunternehmer Harald Dietrich wurde vom Bundesgerichtshof untersagt, mit der ihm von der Post zugeteilten Rufnummer 4711 zu werben. Geklagt hatte der Hersteller des aufdringlich riechenden Duftwässerchens.


Der 14. Jahrgang 1991



Ausgabe 1/91

Wie taxi heute 1/91 meldet, hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 28. Juni 1990 den seit 1966 geltenden Grenzwert von 1,3 Promille für Fahruntüchtigkeit auf 1,1 Promille gesenkt. Es blieb beim Verbot, ab 0,8 Promille noch Auto zu fahren. Damals galten allerdings für das Gebiet der ehemaligen DDR weiterhin 0,0 Promille.

Zum 1. November 1990 war in Berlin eine Smog-Verordnung in Kraft getreten, die viele Mercedes-Taxen alt aussehen ließ.

Über die Konzessionsfreigabe in Schweden, die seit dem 1. Juli 1990 galt, berichtet taxi heute 1/91. Die Haslauer und Leitner GmbH, wie HALE damals immer noch hieß, gab bekannt, dass sie ihren Vertrieb neu organisiert habe. Ihre Vertriebspartner waren die Fahrzeug Elektronik Service (FES) GmbH in Paderborn und die HICO Kraftfahrzeug-Kontrollgeräte GmbH in Berlin. Das Unternehmen wollte von seiner neu gegründeten Niederlassung in Freilassing aus Bayern und Baden-Württemberg selbst betreuen.

Einen „Taschen-Übersetzer fürs Taxi“ brachte das Spezialversandhaus Vital-Versand Tren GmbH aus Nordhorn auf den Markt. Er übersetzte aus dem Deutschen in die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch und aus diesen Sprachen ins Deutsche. Der Wortschatz des „Hexaglott T-150“ bestand aus rund 2.700 Wörtern und 900 Redewendungen.

Leihtaxis bewarb auch der Autoverleih Gugel aus Waldkirchen. Er suchte für sechs Standorte zwischen Fürth, Nürnberg und Deggendorf Mitarbeiter zum Ausbau seiner Servicestationen. Einen gleichnamigen Autoverleih gibt es in Waldkirchen hinter Passau noch heute. Neben Gugel warb der W & W Taxifahrzeug-Verleih aus Mannheim.


Ausgabe 2/91

Für eine schnelle Deregulierung sprach sich der Deutsche Industrie- und Handelstag in einer Studie über die Zukunft des Dienstleistungssektors aus. Chefredakteur Klaus Stiglmaier nahm dies zum Anlass, in seinem Editorial wichtige von weniger wichtigen Eckpfeilern des geltenden Ordnungsrahmens zu unterscheiden.

Einen Branchen-Informationsbrief der Volks- und Raiffeisenbanken über das Taxigewerbe, der fünf DM kostete, kritisiert taxi heute 2/91 wegen seiner oberflächlichen Aussagen gerade zu Finanzierungsfragen. „Datenfunk im Kommen“ heißt es im selben Heft. Der Artikel stellte neue Datenfunkgeräte der Motorola-Tochter Mobile Data International (MDI) vor. Seit dem 1. Juli 1990 konnten Telefonapparate nicht mehr nur bei der Telekom, sondern auch im Kaufhaus, im Fachhandel oder bei anderen privaten Anbietern gekauft werden, sofern sie ein Zulassungszeichen der Post hatten.

Volvo löste die Baureihe 700 durch die Modelle 940/960 ab. Neue Geräte für die neuen Bündelfunknetze „Chekker“ stellte taxi heute 2/91 vor. In einer Tabelle wurden der Betriebsfunk, der Bündelfunk „Chekker“ und drei Spielarten von Taxi-Telefonen miteinander verglichen. Eine von ihnen war schon das Mobiltelefon als „Handy“. Im selben Heft werden noch ein „Mobifax“ von Dantronik und ein „Mobile Executive Office“ von AEG Olympia vorgestellt. Letzteres umfasste ein Autotelefon und ein Mobilfax für das C-Netz sowie einen Computer. Eine Kombination aus Autotelefon und mobilem Faxgerät bot damals auch Bosch an.

Mannesmann-Kienzle stellte den neuen Taxameter 1145.01 vor. Auf seiner Front stand bereits Mannesmann Kienzle Argo. Haslauer und Leitner bewarb sein Taxameter MCT 020.

Ein Ersatz-Taxi und Mietwagenservice Konrad Vosswinkel aus Essen warb in taxi heute 2/91 für seine Daimler-Benz W 124. Vor Taxi-Werbung mit Folien, die sich schlecht ablösen ließen, warnte ein Werbefachmann. Ein PC-Programm zur Routenplanung namens „Streckenberater BRD“ stellte der Schwetzinger Diplom-Informatiker Dr. Hans-Peter Engel vor. Er wollte damit auch Taxifahrern das lästige Blättern in Atlanten ersparen.

Welche Chancen sich Taxibetriebe im Lastentransport erarbeiten könnten, schilderte taxi heute 2/91.


Ausgabe 3/91

Die drohende Deregulierung war ein zentrales Thema der 44. Jahreshauptversammlung des BZP, die vom 22. bis 24. April 1991 in München-Neuperlach stattfand. Bei der als „Deutscher Taxitag“ bezeichneten Veranstaltung präsentierte Mercedes-Benz einen MB 100 D mit elektrischer Schiebetür und eine Langversion seiner Limousine 250 D. Das niederländische Trein-Taxi für Anschlussfahrten ab/zum Bahnhof stellte dieselbe Ausgabe vor.

Die Firma MoCar aus München bewarb ein „universell einsetzbares“ Magnet-Taxi-Schild. Im redaktionellen Teil wird ein magnetisches Dachschild von Alik/Mee-Taxametersysteme aus Barbelroth vorgestellt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf untersagte der Düsseldorfer Taxizentrale, ihre Vermittlung für einen Unternehmer zu sperren, der in seinem Taxi ein Autotelefon hatte.

Die Mittelstädt Auto- und Taxivermietung GmbH wirbt in taxi heute 3/91 für Ersatztaxis, die im ganzen Bundesgebiet zugestellt werden sollten. Der Hauptbetrieb war damals noch in Weinsberg angesiedelt und hatte fünf Vertretungen. Zwei von ihnen lagen in den neuen Bundesländern, drei in Ostbayern.


Ausgabe 4/91

„Dem elektronischen Bezahlen mittels Scheckkarten steht der Durchbruch bevor“, meldet taxi heute 4/91. Es ging um die bevorstehende Einführung von EC-Karten. Im selben Heft wird gemeldet, dass der Solidaritätszuschlag für die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1992 erhoben werde. Es gibt ihn bekanntlich immer noch.

Eine Taxivermietung Geers aus Goldenstedt wirbt in taxi heute 4/91 erstmalig. Sie hatte die Niederlassungen Friesland, Emsland, Sauerland und Friesoythe sowie eine Zweigstelle in Kiel.

Mit der Gründung des Landesverbandes Baden-Württembergischer Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V. wird der damalige Geschäftsführende Vorstand der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart, Peter Kristan, kommissarischer Erster Vorsitzender. Der neue Verband wurde gegründet, weil dessen Mitglieder mit dem Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes unzufrieden waren. Die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart hatte die Taxistiftung Deutschland vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigen lassen. Deren Gründungsversammlung fand am 22. Juni 1991 statt.

Als „Schachzug gegen Schwarzarbeit“ wurde der neue Sozialversicherungsausweis vorgestellt, den jeder Beschäftigte bis 1995 besitzen sollte. Die Taxi Berlin GmbH, die mit 467 Fahrzeugen als das größte Taxiunternehmen in Berlin bezeichnet wurde, beschaffte auf einen Schlag 100 Renault 21, von denen die Hälfte Kombis vom Typ Nevada GTD waren.


Ausgabe 5/91

Auf Anregung des BZP bot die Leasinggesellschaft von Mercedes-Benz ein „Full-Service-Paket für den Taxi- und Mietwagenunternehmer“ an.

Das Mobilfunknetz D2 der Mannesmann Mobilfunk GmbH kündigte taxi heute 5/91 an. Mannesmann Kienzle entwickelte Mobiltelefone speziell für den Einsatz in Fahrzeugen, Motorola bewarb ein besonders leichtes Handy. Es wog 225 Gramm.

Einen Unfalldatenspeicher präsentierte Mannesmann Kienzle auf der Pkw-IAA. Eine Bordbar für Mercedes-Taxen der Baureihe W 124 brachte Waeco. Der Mini-Kühlschrank wurde zwischen den Vordersitzen eingebaut. Sein Deckel diente als Mittelarmlehne. Als „schlagfeste Handlampe“ wurde eine 37 Zentimeter lange Stablampe vorgestellt, die der Vertriebspartner Mikatron aus Rödermark als „Abwehr-Handlampe ML4“ bezeichnete.

Als „vorbildlich“ bezeichnete taxi heute 5/91 ein Anzeigenkollektiv, das Taxiunternehmen aus dem Bodenseekreis in einem Wochenblatt schalteten. Es informierte sachlich über die Tarife und über Fahrgastrechte. Auf derselben Seite wirbt die Taurus Taxi-Rent GmbH mit einem Testimonial von Wolfgang Ziegler, der schon damals 1. Vorstand der Nürnberger Taxigenossenschaft war.

Einen neuen „Taxibügel mit Schnellverschluss“ stellte taxi heute 5/91 vor (und etwas detaillierter in taxi heute 6/91). Das Dachzeichen stammte von Splithoff, wurde später von K.U.K.T. vertrieben und ist erst vor kurzem vom Markt verschwunden.

„Unternehmer setzt alles auf eine Karte“ heißt es in einem Bericht über einen Frankfurter Taxiunternehmer, dessen Fahrer über Speicherkarten die Schichtabrechnung automatisierten. Die Fahrer der elf Taxis konnten so ihre Abrechnung machen und ihre Einnahmen im Tresor abliefern, ohne dass der Unternehmer anwesend sein musste.


Ausgabe 6/91

Wie taxi heute 6/91 meldete, sollte der Europäische Taxitag im Mai 1992 zur „Europäischen Taximesse“ werden und in Köln stattfinden. Sie sollte wie noch heute zwei Tag lang laufen.

Ein Artikel informiert über die Berechnung der Kosten von Rufsäulenanlagen.

Als „Super-Telefonnetz ISDN“ wird ein Telefonnetz angekündigt, das 1993 flächendeckend ausgebaut sein sollte. Der Beitrag schildert, welche Erleichterungen es in der betriebsinternen Abwicklung von Taxibetrieben bringen könnte.


Der 15. Jahrgang 1992



Ausgabe 1/92

In der Ausgabe 1/92 meldete taxi heute, dass in Nordrhein-Westfalen der Taxiverband Nordrhein-Westfalen gegründet worden ist. Sein Vorsitzender war Karl Rosewick, Stellvertreter das spätere BZP-Präsidiumsmitglied Dieter Zillmann.

Der Hannoveraner Taxiunternehmer Enno Popping berichtete, dass er mit seinem Großraum-Taxi Renault Espace neue Stammkunden gewinnen konnte.

Seit dem 1. Januar 1992 beträgt die Reifen-Mindestprofiltiefe 1,6 statt 1,0 Millimeter. Sie gilt noch heute, obwohl Fachleute mindestens 4,0 Millimeter empfehlen.

In Freiburg starteten „Öko-Taxis“. Die Mercedes-Dieselmodelle 190 D und 200 D wurden mit Rapsölmethylester (RME) betrieben. Bei einer Auftaktveranstaltung des Projektes trat BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz auf. Wann genau er ins Amt gekommen war, hat taxi heute nirgendwo berichtet. Allerdings war er im Bericht über die Jahreshauptversammlung des BZP im Frühjahr 1991 bereits auf dem Podium abgebildet.


Ausgabe 2/92

Auf Taxi-Kopfstützen als Werbeträger wies eine Meldung hin. Sie kamen von der Agentur J&T City Rent in Düsseldorf.
Fiat bewirbt den kompakten Tempra S.W. T.ds und den Croma 2.5 TD.

Bei der Schlüsselübergabe von 17 Öko-Taxis in Freiburg tritt BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz auf.
Ein-Mann-Betrieben machte eine Meldung Anrufbeantworter mit einer Fernabfrage schmackhaft.

„Schutzanzug für Taxis“ ist ein Artikel betitelt, der sich mit einer selbstklebenden Taxifolie beschäftigt. Sie wurde von der Allfolia Selbstklebetechnik in München angeboten. Sie wollte im gesamten Bundesgebiet regionale Werkstätten für die Beschichtung einrichten. Dem Beitrag zufolge musste man bei einem Pkw mit 900 DM und bei einem Transporter mit rund 1.360 DM netto rechnen.

Mit der Marke HALE Taxameter treten die Salzburger jetzt in Werbeanzeigen auf.


Ausgabe 3/92

Auf Taxi-Rufsäulen mit Solarzellen weist taxi heute 3/92 hin.

Schnellwechsel-Dachzeichen stellt TS Böhm aus Wedemark vor. Sie hatten eine Schiene, über die eines von vielen unterschiedlichen Dachzeichen geschoben werden konnte, beispielsweise eine „Haube“ für Linienergänzungsverkehre mit Taxis.

Der Umrüster Schneider-Fahrkomfort aus Mannheim präsentierte einen Mercedes-Benz MB 100 D mit langem Radstand und luxuriösen Sitzen als Fahrzeug für den „Firstclass-Hotelservice“ und den Shuttle-Service an Flughäfen. Mit einer Regionaltour stellte Mercedes-Benz das Fahrzeug dem Taxigewerbe vor.

Über die erste so genannte Europäische Taximesse in der Koeln Messe berichtet taxi heute 3/92. Dorthin kamen rund 4.000 Besucher. Themen waren die Folierung von Taxen, die Überfallsicherheit und der Einsatz von Biodiesel. Guus Biesenbach als Taxi-Ansprechpartner von Mercedes-Benz übergab ein Mercedes-Taxi und einen Gutschein für 600 Liter Biodiesel an den Taxiunternehmer Günther Schneider aus Edertal-Bergheim.

Die Ausgaben 4/92 und 5/92 fehlen im Archiv.

Ausgabe 6/92

Mit einer ganzseitigen, vierfarbigen Anzeige stellt sich das dänische Unternehmen Frogne vor. Es bietet Taxameter, Drucker, Datenfunkanlagen, Magnetkartenleser, die GPS-Ortung und vieles mehr an.

Mit dem Spruch „Statt Taxi“ auf den Türen warb der Autoverleiher Sixt – sehr zum Ärger des mobilen Gewerbes.
Kindersitze werden in taxi heute 6/92 erstmals thematisiert.

Eine TS-Taxi-Service GmbH aus Freiburg lädt mit einer Anzeige in taxi heute 6/92 zu „Regio-Gesprächen 1993 für Taxiunternehmer“ aus dem Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland am Oberrhein ein. Unter anderem sollte es um die Freizügigkeit der Arbeitnehmer in Dienstleistungsberufen, um Marketingstrategien für Taxidienstleistungen und um Vermittlungssysteme gehen. FEF-Taxizubehör wirbt für seinen „umweltschonenden“ Ersatz für „Rufglocken“.

Der Taxi-Rufsäulen-Funk RSM-200 sollte nicht mehr klingeln, sondern eingehende Anrufe per Funk an die Taxen am Warteplatz weitergeben.

Der Hagener Taxiunternehmer bot ein „Maxi-Taxi“ an, das auch schwere Elektro-Rollstühle aufnehmen konnte. Es handelte sich um einen Ford Transit mit langem Radstand und einer Auffahrrampe. Er konnte bis zu sechs Rollstuhlfahrer befördern. Der Unternehmer bewarb das Fahrzeug mit Visitenkarten und Handzetteln.

 


Der 16. Jahrgang 1993

 

Ausgabe 1/1993 fehlt im Archiv

Ausgabe 2/1993
Wie Chefredakteur Klaus Stiglmaier im Editorial schreibt, hatte der Stuttgarter Zentralen-Chef Peter Kristan in einer offenbar derben Sprache den BZP kritisiert, der ihm darauf androhte, ihn und seinen Verband der Taxi- und Mietwagenunternehmen Region Stuttgart e.V. mit 500 Mitgliedern aus dem BZP auszuschließen. Laut dem Beitrag hat Kristan (wie taxi heute schon früher gemeldet hatte) die Taxistiftung Deutschland ins Leben gerufen, die nun dem BZP überantwortet worden war.

Mit einer Anzeige für sein Programm „M.P.C.-Taxi“ , hinter dem zehn Jahre Erfahrung stecken sollten, treten Manfred Plote und Karl-Heinz Böcker mit ihrem Unternehmen M.P.C.-Software erstmals in taxi heute auf. Allfolia warb für eine „Folie für die Kfz-Beschichtung der Taxiunternehmen“. Das Unternehmen hatte acht Standorte zwischen München, Hannover, Wismar und Leipzig.

Ein EDV-Programm namens „Taxi-Leitstand“ hatte das Softwarehaus von Josef Nienhaus aus Rhede in Westfalen im Auftrag eines Taxiunternehmers entwickelt. Es war für Flotten zwischen 4 und 40 Fahrzeugen gedacht. Das dänische Unternehmen Frogne brachte damals ein Vermittlungssystem für mittelgroße Zentralen zwischen 30 und 150 Fahrzeugen. Es arbeitete mit Satellitenortung und Datenfunk.

Im gleichen Heft wird das Auftrags- und Fahrtenvermittlungssystem „optiTAX“ von Seibt & Straub vorgestellt. Es wurde in Heilbronn, Darmstadt und Langenhagen eingesetzt.

In einem Leserbrief weist der damalige Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer, Hans Meißner, darauf hin, dass Sixt den Werbespruch „Statt Taxi“ auf seinen Mietwagen nach seiner Intervention nicht mehr verwendete. Der Seniorchef von Sixt sei im Übrigen lange Jahre Taxiunternehmer und Mitglied seines Verbandes gewesen.

Der nicht im BZP organisierte Verband des privaten Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen e.V. monierte bei einem Redaktionsgespräch, dass Einmann-Unternehmen viel zu wenig verdienten, wogegen der BZP nichts unternommen habe. Der Verband forderte eine Anhebung der Taxitarife.

Citroen bewarb den Transporter C 25, den die Franzosen zusammen mit dem Fiat Ducato und dem Peugeot Boxer in einem neu errichteten Werk in Italien produzieren ließen.

Die Jomü Stahl- und Messebau GmbH von Josef Müller in Warstein präsentierte eine Schutzzelle für Taxifahrer. Die Rückwand hinter dem Fahrersitz bestand aus schusssicherem Kunststoff, die Seitenscheibe aus elf Millimeter starkem Panzerglas. Die Zelle sollte rund 2.000 DM und 300 Euro sollte der Einbau kosten.

Der Bundesgerichtshof traf den Beschluss, dass Taxizentralen ihren Mitgliedern oder Teilnehmern nicht verbieten können, ihre Taxis von einer weiteren Zentrale vermitteln zu lassen. Sie konnten ihnen auch nicht verbieten, bei Großkunden Eigenwerbung zu betreiben und sie so der Zentrale abspenstig zu machen.

Der Bushersteller Ernst Auwärter sprach Taxifahrer auf den Microstar an, einen VW T4 mit niederflurigem Einstieg und eigenständiger, großflächig verglaster Karosserie.

Die Ausgaben 3-6/1993 fehlen im Archiv.
 


Der 17. Jahrgang 1994

 


Ausgabe 1/1994
Auf dem Titelbild ist der damalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann beim Besuch der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart zu sehen. Neben ihm abgebildet sind Gastgeber Peter Kristan und die Bundestagsabgeordnete Erika Reinhardt. Bei seinem Besuch diskutierte Wissmann auch mit BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz und dem damaligen BZP-Vizepräsidenten Hans Meißner. Der Minister überbrachte die Botschaft, dass an allen Taxistandplätzen jetzt ein absolutes Halteverbot gelte und dass Taxifahrer auch in zweiter Reihe parken dürfen, wenn sie Fahrgäste begleiten oder abholen.

Der Mineralölkonzern BP bewirbt erstmals seine Tankkreditarte BP Plus.

Auf ein Kartenzahlungssystem des Hamburgers Hans-Ulrich Kaste weist eine Meldung hin. Es hieß Systemcard und war eine Weiterentwicklung der Taxicard. Es war zum Beispiel für Taxizentralen gedacht, die Kundenkarten ausgeben wollten.

Ein Bestellsystem namens „Taxi-Ruf“ bewarb Seibt & Straub, während Dantronik für seinen Betriebsfunk warb. Das dänische Unternehmen Frogne bewarb sein „Taxirufgerät“ namens „Taxa-Nu“.

In einem „Arbeitsgespräch“, das im HUSS-VERLAG stattfand, erörterten die Porsche Design GmbH, der bayerische Landesverbandsvorsitzende Hans Meißner, Vertreter des Softwareherstellers Dr. Neuhaus und der DeTeMobil das Sammeltaxi-System CATS. Es sollte anders als Anrufsammeltaxis nicht als Linienersatzverkehr konzipiert werden. Die Frage der Konzessionierung und die Finanzierung konnten damals nicht beantwortet werden.

Einen folierten VW Golf Variant setzte der Mainzer Taxiunternehmer Udo Weber als Kompakttaxi als Alternative zu einem VW Passat oder einem Mercedes-Benz 190 D ein.

Als Taxi- und Mietwagen-Ersatzvermietung trat Taxi-Rent 2000 bundesweit an. Laut seiner Anzeige hatte der Vermieter sieben Standorte.

Individuelle „EDV-Branchenlösungen für das Taxi- und Mietwagengewerbe“ bewarben Andreas Kapeller und Klaus Freudensprung unter dem Namen „USERSoftware“. Ihr Unternehmen existiert heute noch und machte in späteren Jahren mit einer ersten Software zum Taxi-Sharing von sich reden.

Ausgabe 2/1994
Das Glücksburger Unternehmen Dataserve bot Taxizentralen an, anhand der Telefonnummer von Anrufern die zugehörige Adresse zu suchen und dann zum Beispiel per Datenfunk das nächste freie Taxi dorthin zu schicken. Der Kunde musste dem Computer in der Zentrale seine Telefonnummer durchgeben. Gleichzeitig konnte Dataserve-Kunden unter den Zentralen registrierte Kunden auch über eine individuelle Durchwahlnummer identifiziert werden.

Mit einem Kasten wird für Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. November 1994 die Europäische Taximesse in Köln angekündigt. Als Veranstalter wurde die Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein genannt.

Laut einem Artikel in taxi heute 2/94 hat die Firma Maurer Farb-Systeme-Entwicklung und Lackierung mit der Münchner Taxi Service Union bereits Mitte der 80er Jahre eine Fahrzeug-Beschichtung entwickelt. Sie spritzte eine Kunststoff-Trägerfolie auf, die anschließend mit Taxifarbe ergänzt wurde. Das Verfahren sollte zwar teurer als eine Folien-Beklebung sein, aber optisch besser ausfallen, da es ohne Schnittkanten auskam. Die Atlas Vertriebs GmbH wollte damals als weiterer bundesweiter Anbieter für Taxi-Folien antreten. Als Marktführer wurde die Münchner Allfolia Selbstklebetechnik GmbH bezeichnet.

Ausgabe 3/1994

Die Wiener Taxizentrale Wihup stellte „First-Class“- und „Fünf-Sterne-Taxis“ vor, die Mindeststandards bei Marke und Typ, Aussehen und Innenausstattung genügen mussten. Das Personal musste gute Umgangsformen nachweisen. Die Zentrale vermittelte rund 100 solcher Fahrzeuge.

Mit dem Slogan „Einfach riesig!“ stellte VDO Kienzle seine neue Taxameter-Generation 1150 vor.

Weil damals Taxi-Überfälle stark diskutiert wurden, stellte taxi heute 3/94 Sicherheitshauben von Componenta International in Ratingen vor. Sie bestanden aus Polykarbonat. Es gab sie für die hintere Lehnenseite beider Vordersitze. Abschrecken sollte auch eine Videokamera von M. Haroun aus Hamburg. Sie sollte beim Einschalten der Taxi-Alarmanlage den Fahrgast fotografieren. Kostenpunkt: über 3.000 DM.

Noch immer unter dem Namen Haslauer und Leitner (HALE) wird das neue Taxameter Microtax MCT-04 vorgestellt.

Die MC Minicar Kiel GmbH vermittelte häufig automatisch mit Datenfunk und Autobooking, kaufte Fahrzeuge im großen Stil ein und wertete aus, wie oft Kunden anriefen. So konnte die Zentrale sich beispielsweise bei länger ausbleibenden Bestellungen von Gaststätten erkundigen, weshalb sie nicht mehr anriefen.

Ausgabe 4/1994 fehlt im Archiv

Ausgabe 5/1994
Eine von sechs Versicherungen gegründete Autovermietung namens Carpartner bot bundesweit Taxi-Ersatzwagen für 375 DM pro Tag an und machte hinfort den etablierten Leihtaxi-Anbietern das Leben schwer.

Zwei Video-Kamera-Systeme als Überfallschutz brachten die Firma Büchsenschuss aus Henstedt-Ulzburg sowie Rasmussen & Plag Sicherheitssysteme aus Stuttgart vor. Das System von Büchsenschuss schoss von jedem Fahrgast eine Bildfolge, nachdem er eingestiegen war. Sie wurde auf einem Chip gespeichert und überspielt, sobald der nächste Fahrgast einstieg. Bei der Auslösung des Alarms wurden die letzten Bilder gespeichert und das System blockiert. Rasmussen & Plag zeichneten mit Videobändern auf, die der Unternehmer selbst entnehmen konnte. Deren System wurde damals in Dänemark schon eingesetzt und sollte 1.698 DM netto plus 300 DM für den Einbau kosten.

Die Telekom überlegte, ob sie Telegramme per Taxis zustellen sollte. Ein Sondermodell des elektronischen Taxameters taxitronic TX 28-T hatte einen Fahrpreisteiler, mit dem man bei Sammelfahrten mit jedem Fahrgast abrechnen konnte. Parallel zu diesem „Versuch“ lief die normale Abrechnung.

City-Car Röhlig in Lüneburg, damals ein reines Mietwagenunternehmen, steuerte seine Fahrzeuge vollautomatisch per Computer und Datenfunk, wie taxi heute 5/94 schilderte. Die Auftragsannahme war dadurch einfacher und schneller geworden, die Leerkilometer nahmen ab. Das Datenfunkgerät kam von Büker & Haase. Röhlig bot Stammkunden eine Treuekarte, mit der sie praktisch einen Rabatt bekamen.

Ausgabe 6/1994
Taxi-Paulig in Karlsruhe betreibt drei Elektro-Taxis, die mit Bleibatterien auf rund 60 Kilometer Reichweite hatten und acht Stunden Ladezeit brauchten. Wegen der geringen Reichweite wurden sie von der Funkvermittlung ausgeschlossen.

Biodiesel war ein Thema bei der Europäischen Taximesse 1994. Deshalb redete dort auch Constantin Freiherr Heereman als Präsident des Deutschen Bauernverbands. Ein weiteres Thema war das bargeldlose Bezahlen. Das London Taxi bekam eine Einzelabnahme beim TÜV Rheinland und wurde danach auf der Messe vorgestellt. BZP-Vizepräsident Hans Meißner machte sich mit der Bemerkung unbeliebt, im Taxi-Gewerbe würde viel Geld schwarz ausbezahlt.

Über ein Pilotprojekt für das bargeldlose Bezahlen mit der Taxi Card beim Funk-Taxenruf Harburg berichtete taxi heute 6/94. Sie stammte von der Kaste System-Card GmbH.

Chefredakteur Klaus Stiglmair kritisiert den von der Carpartner Autovermietung GmbH angezettelten „Preiskampf zwischen Taxi-Vermietern“.

In Zusammenarbeit mit Winter Taxi-Consulting (WTC) bot taxi heute Abonnenten eine „Abend-Sprechstunde“ an, bei der Taxi- und Mietwagenunternehmer über ihre Probleme berichten konnten. Vom 10. Januar bis zum 7. Februar 1995 wollte die Redaktion jeweils von 17 bis 21 Uhr für die Anrufe der Abonnenten bereit sein.

Ü-Marketing aus Birkenfeld bot an, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung und Personalmanagement für Taxi- und Mietwagenunternehmen zu Sondertarifen zu übernehmen.



Der 18. Jahrgang 1995



Ausgabe 1/1995
Per Ausnahmeregelung von der BOKraft erlaubt das baden-württembergische Verkehrsministerium versuchsweise für ein Jahr die Eigenwerbung auf den Seitentüren von Taxis. Das war bis dato nur in Schleswig-Holstein erlaubt.

Wie man Freiberufler als Aushilfsfahrer einsetzen kann, möchte Volker Winter von Taxi Consulting in Rosenheim Taxi- und Mietwagenbetrieben erläutern. Er habe dazu einen Mustervertrag zusammen mit einem Münchner Taxibetrieb und unter juristischer Beratung entwickelt, meldet taxi heute 1/95.

Das Video-gestützte Überwachungssystem von Ulrik Rasmussen und dem Cannstatter Dietmar Plag stellte taxi heute 1/95 ausführlich vor.

Gerhard Prien schilderte im selben Heft die Technik, die für das Ein- und Ausladen und die Beförderung von Rollstuhlfahrern benötigt wird.

Josef Albrecht aus München blickte auf 50 Jahre Arbeit im Taxi- und Mietwagengewerbe zurück. Er war damals Vorsitzender des 1956 gegründeten Bundes-Verbandes Personenbeförderung (BVP).

Ein „Kienzle Taxi- und Mietwagen-Terminal 1148“ bewarb Mannesmann Kienzle Anfang 1995. Ein integrierter Drucker lieferte Quittungen, Kreditkartenbelege, Schichtabrechnungen und Fahrtenprotokolle.

Volker Winter Taxi-Consulting aus Rosenheim machte sich einen Namen als Partner für Versicherungsanalysen.
 
Ausgabe 2/1995
Sechs innerhalb kurzer Zeit ermordete Taxifahrer beklagt taxi heute in der Ausgabe 2/95. Erneut stellt die Redaktion Präventionsmaßnahmen von schwedischen Schutzschilden hinter den Vordersitzen bis hin zu Videoüberwachungssystemen vor. Chefredakteur Klaus Stiglmair wirft dem BZP vor, kein Konzept gegen Überfälle zu haben und die Entwicklung neuer Techniken nicht mit Nachdruck zu fördern. Damals war von einem blinkenden Kienzle-Dachzeichen die Rede, für dessen Einsatz eine Änderung der BOKraft nötig sei.

Als modernen Betrieb, der mit EDV-Unterstützung und modernen Terminals von Kienzle arbeitete, stellte taxi heute 2/95 das Unternehmen „Stern-Taxi“ aus Sexau vor. Es gehörte Rolf Schmidt, der noch heute verbandspolitisch aktiv ist. Schmidt trat für den Aufbau gemeinsamer Taxizentralen auf dem Land und für Anruf-Sammeltaxis ein.

Anhand des Mietwagenbetriebs Citycar-Minicar GmbH von Manfred Schierholz in Winsen schilderte taxi heute 2/95 die Vermittlung mittels GPS-Ortung und Datenfunk. Entwicklungspartner des Unternehmers waren Dantronik und Thoga-Soft.

Guus Biesenbach, damals Leiter des Fachgebietes Betreuung Bundesverbände bei Mercedes-Benz, musste sich einigen auch unangenehmen Fragen von Chefredakteur Klaus Stiglmair stellen. Sie galten zum Beispiel dem Taxi-Rabatt und der Entwicklung spezieller Taxis. Biesenbach kündigte damals die A-Klasse als Taxi an.

Ausgabe 3/1995
Der Duisburger Taxiunternehmer Volker Jaskulski macht von sich reden, weil er all seine 15 Fahrzeuge auf einen Schlag mit Videoüberwachung ausrüsten ließ. Außerdem bot er in seinen Taxis ab 3 Uhr morgens druckfrische Exemplare der WAZ an, worauf Aufkleber hinwiesen. Die Hansa Funktaxi eG in Hamburg ließ fast 600 Taxis mit Lesegeräten für das bargeldlose Bezahlen ausrüsten.

Bei der Jahreshauptversammlung des BZP in Bremen wurde Hans Meißner ohne Gegenkandidaten zum Nachfolger des Präsidenten Heinz Peter gewählt. Peter hatte die Altersgrenze erreicht und konnte nicht mehr zur Wahl antreten. Um einen Vertreter der neuen Bundesländer in den Vorstand aufnehmen zu können, wurde das Gremium um einen Sitz erweitert. Er ging an Rolf Kunsch aus Magdeburg. Die BZP-Mitglieder beschlossen, dass sich das Taxigewerbe um die Zustellung von Telegrammen, Telebriefen und Eilbriefen bewerben solle. Der BZP trat damals auch für die Einführung eines bundesweiten Taxinotrufs ein.

Über Unfalldatenspeicher informierte taxi heute 3/95. Es ging um Geräte von MBB Deutsche Aerospace und Kienzle, die beide das Kürzel UDS benutzten.

Einen Schlüsselkasten, der mit einem elektronischen Codeschloss gesichert war, stellte Ass-Ruko Sicherheitssystem aus Köln vor. Die Keybox 9000 XS stammte aus Schweden.

Ausgabe 4/1995
Am 3. Juli 1995 starb im Alter von 71 Jahren Dr. Helmuth Bidinger, langjähriger Geschäftsführer des BZP und seines Vorgänger-Verbandes BDP.

Die älteste Leiziger Funktaxenzentrale 7411 durfte ihr ovales Firmenschild mit ihrer einprägsamen Rufnummer nicht mehr verwenden. Die Kölner Duftwässerchen-Fabrik 4711 hatte erfolgreich dagegen geklagt.

Als „Bord-Exemplar“ boten rund 250 Berliner Taxifahrer die Tageszeitung „Die Welt“ an. Sie bekamen zwei Exemplare pro Taxi und mussten dafür auf den Kopfstützen Werbung betreiben. Den Service gab es offenbar vereinzelt auch in anderen Städten.

Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann ermöglichte damals, Taxi-Dachzeichen einzusetzen, die nach dem Drücken der Alarm-Taste rot blinkten, was als „stiller Alarm“ bezeichnet wurde. Er verkündete das bei einem Taxi-Tag, den Peter Kristan bei der Taxi-Auto-Zentrale in Stuttgart veranstaltete.

Den Datenschutz beim Einsatz von Videoüberwachungssystemen im Taxi thematisierte erstmals ein kleiner Kasten in taxi heute 4/95. Darin ging es um ein Gutachten, das Rasmussen & Plag als Anbieter solcher Systeme in Auftrag gegeben hatte.

Mit drei Taxi-Fachleuten beim Kölner Autohaus Strunk erprobt Ford einen intensiven Taxi-Service, der auch Ersatzfahrzeuge und eine schnelle Ersatzteilversorgung umfasste. Eine Ausdehnung auf weitere Großstädte war geplant. Bei einem Tag der offenen Tür kam von rund 100 Taxiunternehmern die Rückmeldung, ihnen fehle für die Turbodiesel-Modelle die Automatik.

Die London Taxis Continental Handelsgesellschaft (LTC) in Essen verkaufte die ersten drei Fairway Driver 95 an deutsche Taxiunternehmer.

Hama aus dem schwäbischen Monheim stellte die ersten Handy-Halter vor, die „Mobil Safe“ hießen. Bis zu vier Fahrräder konnten Taxis mit dem mobilen Heckträger „Paulchen“ von Volkmar Kerkow aus Hamburg befördern. Die Träger wurden mit der Kofferraum- oder Heckklappe verspannt.

Ausgabe 5/1995 fehlt im Archiv.



Der 19. Jahrgang 1996



Ausgabe 1/1996
Mit einem Sonderteil „100 Jahre Kraftdroschke“ wartete taxi heute 1/96 auf.

Über das zweite Treffen der „Nordverbände“ in Glückstadt, den späteren „Glückstädter Kreis“, berichtete taxi heute 5/95. Es war die erste Versammlung dieser Art in Glückstadt. Die erste hatte in Graal-Müritz in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden. Zu den ersten Themen gehörten damals aufkommende Mobilitätszentralen.

Ein Fuhrparksteuerungssystem namens BLIST bewarb die BESCom Elektronik GmbH aus Hamburg. Es arbeitete mit GPS und Bündelfunk. Vier Anbieter machten sich Gedanken über das Projekt „Taxi-Notruf“.

Die Ambulanzmobile Schönebeck GmbH warb erstmals für Behindertentransportwagen, der Apotheken-Verrechnungsdienst AVD aus Stade für die Abrechnung von Kranken-, Behinderten- und Schülertransporten sowie Kurierfahrten.

Ausgabe 2/1996
Lutz Rietzschel von der Taxi Rent 2000 GmbH verschickte bei einer Werbeaktion für seine Ersatztaxis Postkarten. Für jede zurückgeschickte stiftete er eine Mark an die Taxistiftung Deutschland.

Zur Feier des Jubiläums „100 Jahre Kraftdroschke“ brachte der Sitzhersteller Keiper Recaro einen neuen Taxisitz mit Kunstlederbezügen auf den Markt. Er wurde zusammen mit Mercedes-Benz entwickelt und hatte unter anderem ein verlängerbares Sitzkissen. Der Sitz kostete 990 DM netto zuzüglich Konsole und Einbau. Für 200 DM Aufpreis gab es die Sitzheizung dazu.

Manfred Alex von Taxi-Innung Berlin schlug beim Treffen der norddeutschen Taxiverbände vor, die magere Tageszeit zwischen 10 und 16 Uhr zum Beispiel mit einem „Hausfrauentarif“ zu überbrücken.

Als erste Frau in der Vorstandsriege des BZP trat Edeltraud Holl beim Stuttgarter Taxitag erstmals als BZP-Vertreterin auf.

Der damalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann unterstützte als Schirmherr die Taxistiftung Deutschland. Bei einer Pressekonferenz stellten er und BZP-Präsident Hans Meißner eine „Taxi-CD“ vor. Je zwei DM pro verkaufter CD sollten der Taxistiftung zugutekommen. Laut dem Bericht über die Veranstaltung ist seit dem 1. August 1995 ein blinkendes Dachzeichen erlaubt. Es sollte dafür Nachrüstsätze geben.

Eine Fahrtenvermittlung auch für kleinere Taxi- und Mietwagenzentralen bot das Unternehmen Case EDV-Team aus Laatzen an. Es nannte seine Software „K-melion“ und sprach vom Taxivermittlungssystem (TVS). Die Aufträge wurden per Funk oder Datenfunk ins Fahrzeug übermittelt.

Das Kartenzahlungs-System von EPOS/Ingenico stellte taxi heute 2/96 vor. Es nannte sich Taxi-Cash. Der Beitrag stellte auch Karten für Stammkunden, Firmen und Einzelfahrten vor und präsentierte drei Kartenterminals von VDO Kienzle, wie es damals hieß.

Die „First Class“- und „Fünf-Sterne-Taxis“ in Wien stellte taxi heute 2/96 vor. Wie zuvor schon einmal gemeldet worden war, ging es um hochwertige Pkw und um Fahrer mit guten Umgangsformen. Die „First-Class-Lenker“ wiesen sich mit einer Service-Card aus, die für den Fahrgast sichtbar in einer Ansteckhülle an der Brust getragen werden musste.

VDO Kienzle bewarb damals das Taxameter 1150. Audi bot zum 100jährigen Kraftdroschken-Jubiläum für die Mittelklasse-Limousine A6 und ihre Kombi-Variante A6 Avant ein „Taxi-Plus“- und ein „Mietwagen-Plus“-Paket an. Es enthielt die am häufigsten gewählten Sonderausstattungen und war insofern ein gedanklicher Vorläufer der Sondermodelle „Das Taxi“ von Mercedes-Benz. Während die mit einem Gesamtpreis beworben wurden und werden, senkte Audi lediglich den Preis der beiden Pakete.

Als „1. Wahl mit Sicherheit“ präsentierte die London Taxis Continental Handelsgesellschaft in Essen das Londoner Taxi mit serienmäßiger Sicherheitstrennscheibe. Fünf Vertretungen sollten das britische Taxi an den Mann bringen.

Die Münchner Firma Klappa stellte einen Nachrüstsatz für Taxi-Dachzeichen vor, die mit je drei Leuchtdioden vorne und hinten zum Blinken gebracht werden konnten.

Seine digitale Photoüberwachung und die Videoüberwachung auf Band bewarb Rasmussen & Plag aus Stuttgart.

Ausgabe 3/1996
Zum „Taxifahrer des Jahres“ kürte der Weltverband IRU erstmalig auf Vorschlag des BZP den Dresdner Taxifahrer Rainer Dölkner, der damals 55 Jahre alt war. Geehrt wurde er wegen seines humanitären und seines gewerbepolitischen Einsatzes. Ein gleichnamiges Taxiunternehmen gibt es heute noch in Dresden.

Bei einer vierwöchigen Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Taxiverbände sollten die Fahrgäste die Qualität der Dienstleistung Taxi bewerten. Wöchentlich wechselnde Schwerpunkte waren zum Beispiel Sauberkeit, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Sicherheit.

Wie im Bericht über die Frühjahrstagung des BZP 1996 in Dresden zu lesen war, hielt der Taxi-Vermieter Taxi-Rent 2000 im Auftrag von Citroen Ersatztaxis bereit. Später arbeiteten die Franzosen dafür mit Taxi Rent Partner zusammen.

Im internen Teil der Frühjahrstagung wurde offenbar über einen Vorschlag des damaligen BZP-Präsidenten Hans Meißner diskutiert, das auf 800.000 DM angewachsene Vermögen des Verbandes in einer Immobilie anzulegen, um so erstens teure Mieten für die Geschäftsstelle zu sparen und zweitens für Zeiten vorzusorgen, in denen die Geldquellen der Industrie versiegen könnten. Die Industrie überlegte damals, ihre Fachausstellungen bei BZP-Versammlungen einzustellen, weil dorthin keine normalen Taxiunternehmer kamen und der Aufwand deshalb nicht mehr gerechtfertigt erschien.

Einen ersten ausführlichen Bericht über das bereits 1986 von Thomas Zimmermann in Augsburg gegründete Unternehmen Taxi-Rent GmbH und seine Leihtaxen bringt taxi heute 3/96.

Mit dem Slogan „Öffentlicher Personen-Sparverkehr“ zeigten die Werber für die Taxis Opel Omega und Opel Vectra Humor.

Ausgabe 4/1996
Die Bremer Taxizentrale 14 014 bot „Gästeführende Taxis Bremen“ an. Nach einem mehrwöchigen Lehrgang mit Abschlussprüfung fuhren die Gästeführer zum normalen Taxitarif durch die Hansestadt. Ihre Taxis durften ein rosafarbenes Logo mit den Bremer Stadtmusikanten auf den Türen tragen.

Taximodelle als Werbemittel bot die Walter Junge GmbH aus Bochum an. Man konnte sie ab einer Stückzahl von 100 Stück in Auftrag geben. Den Maßstab nannte die Meldung nicht.

Der gewerbepolitische Ausschuss des BZP dachte darüber nach, wie man Hotel-Shuttles mit flexiblen Fahrpreisen, Pauschal- und Festpreisen das Wasser abgraben könnte. AST-Verkehre in Eigenregie waren ein weiteres Thema.

Unter dem Titel „Erdgastaxis feiern Premiere“ berichtete taxi heute 4/96 über Erdgastaxis vom Typ BMW 518g touring.

In Hamburg wurden damals Rundfahrten mit Taxi-Stadtführern angeboten. Über 100 Taxi-Stadtführer wurden in einer kleinen Broschüre vorgestellt. Offenbar gab es einen ähnlichen Service auch in Frankfurt am Main.

Ein ausführliches Portrait des Spezialfahrzeuge-Vermieters Erhard Mittelstädt brachte taxi heute 4/96. Während Wettbewerber Taxi-Rent in einer Anzeige sein zehnjähriges Firmenjubiläum feierte, trat die auto meilchen gmbh aus Dillingen/Saar mit ihrem Taxi & Mietwagen-Service für Südwestdeutschland erstmals werblich in Erscheinung.

Das bargeldlose Bezahlen über das Mobilfunknetz stellten die Deutsche Telekom MobilNet GmbH und die Stuttgarter TeleCash Kommunikations-Service GmbH vor.

Ausgabe 5/1996
Kopfstützen-Überzüge als Werbemittel vermarktete die Bema Taxiwerbung aus Berlin-Charlottenburg, die noch heute existiert und immer noch Kopfstützen-Werbung anbietet.

Ab dem 1. November 1996 sollte ein einjähriger Modellversuch Bahnfahrgästen den Vor- und Nachlauf zu einer Bahnfahrt im Sammeltaxi ermöglichen. Vermarktet wurde das als „Bahntaxi“. Starten sollte der Versuch zunächst in Hamburg, Hannover, Frankfurt am Main, Köln, München und Nürnberg.

Mercedes-Benz bot damals einen auf 55 kW/75 PS leistungsreduzierten Dieselmotor für die Limousinen C 220 D und E 220 D an. Das Taxi sollte dadurch 1.600 DM netto weniger kosten und bei der Versicherung eine Typklasse günstiger eingestuft werden. Das Fahrzeug musste mit Taxi-Ausstattung und Taxi-Farbe bestellt werden.

Als mobile Kasse im Handy-Format brachte die POS-Consulting GmbH aus Alzenau das Gerät „easymobil“. Es konnte auch Daten an die Zentrale übertragen, zum Beispiel Informationen über den Standort des Fahrers.

Die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart und DeTeMobil starten einen Feldversuch mit einem auf GPS gestützten Taxi-Notruf. Der Bund, das Land Baden-Württemberg und der BZP unterstützten den Versuch.

Das erste Vito-Taxi stellte taxi heute in der Ausgabe 5/96 vor. Es war auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover präsentiert worden.

Ausgabe 6/1996
Am 21. November 1996 nahm in Düsseldorf die zweite Taxizentrale namens Rhein-Taxi den Betrieb auf. Ihr Geschäftsführer setzte auf Dienstleistung, höfliche Fahrer und saubere Fahrzeuge. Disponiert wurden nur Taxis von Mercedes-Benz über Zentralentechnik von Indelco und Austrosoft.

Mit einer Umfrage unter Taxi- und Mietwagenunternehmern machte die IHK Münster von sich reden. Sie ergab, dass das Taxigewerbe überbesetzt sei und in neuen Märkten aktiv werden sollte. Erstaunlich niedrig waren die ermittelten Umsätze.

Mit einem großen Bericht über den Start des Pilotversuchs zum bundesweiten Taxi-Notruf bei seiner Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart kann sich wieder einmal Vorsitzender Peter Kristan in Szene setzen.

Die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) war 1996 herber Kritik ausgesetzt. Daher stellte taxi heute einen nicht genannten Vertreter der BGF einige kritische Fragen.

Auf der Europäischen Taximesse 1996 stellte HALE sein System „HALE Cey“ vor, das mittels eines Chips Touren- und Schichtdaten aus dem Taxameter Microtax 05 kopiert und noch heute im Einsatz ist.

Ein „Taxi-Museum en miniature“ stellte taxi heute 6/96 vor. Es präsentierte das „Taxi Museum & Archiv“ von Dieter Weyhmüller und Hermann Bräunert in Offenbach. Die beiden waren Taxiunternehmer.

Seinen ETS Ersatz-Taxi-Service bewirbt der Leipziger Tobias Gatzsch. Als Taxiunternehmer gibt es ihn immer noch.



Der 20. Jahrgang 1997



Ausgabe 1/1997
Rund 1.000 Besucher kamen zu einer Tagesveranstaltung im Münchner Arbeitsamt, wo der Taxi Verband München e.V. auf den Beruf des Taxifahrers aufmerksam machte.

Seit November 1996 gab es das BahnTaxi, das als Sammeltaxi angelegt war, aber zunächst zu vielen Einzelfahrten führte, die für die Taxizentralen nicht kostendeckend waren.

Mit dem Titel „Noch ein Taxitag“ meldete taxi heute 1/97 den ersten Aktionstag der Leipziger Messe Auto Mobil International für Taxiunternehmer und Taxifahrer, der bis zu deren Aussetzung 2016 jährlich durchgeführt werden sollte.

Der Stuttgarter Taxiunternehmer Martin Geng konstruierte eine Schutzscheibe, die über die Lehne des Fahrersitzes gestülpt und nicht fest eingebaut wurde.

Der geschäftsführende Vorstand der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart, Peter Kristan, schlug vor, die Genossenschaft in eine GmbH & Co. KG umzuwandeln, damit die Genossen am Vermögen der Zentrale teilhaben könnten. Das wurde erregt diskutiert. Für die Umwandlung wäre eine Zweidrittelmehrheit notwendig gewesen.

In einem Artikel, der für das Taxifahren als Dienstleistungsberuf warb und auch für das Tragen von Berufskleidung, posierte der spätere Chefredakteur Jürgen Hartmann in Taxi-Bekleidung des HUSS-VERLAGES. Die Umsetzung einer Dienstleistungs-Strategie schilderte anschließend ein Bericht über die neu gegründete zweite Düsseldorfer Zentrale Rhein-Taxi.

Die „Panorama-Taxis“ des Essener Taxiunternehmers Rüdiger Pickl stellt taxi heute 1/97 vor. Sie basierten auf dem VW T4 und hatten einen Citybus-Aufbau mit Niederflur-Einstieg des Busherstellers Ernst Auwärter. Er vermarktete das Fahrzeug als „Microstar“.

Erste Fahrzeuge für den Liegendtransport von Fahrgästen stellte taxi heute 1/97 vor. Sie wurden Sonderfahrzeugvermieter Erhard Mittelstädt als Mehrzweckfahrzeuge auch für den Rollstuhl- und den Schülertransport angeboten.
Bei der Europäischen Taximesse im November 1996 gewann Ralf Jakob aus Eystrup einen Ford Fiesta, den ihm der damalige Taxi-Ansprechpartner Jürgen Bender überreichte. Auf der Messe hatte Mercedes-Benz für die V-Klasse einen Innenraumträger für vier Fahrräder vorgestellt. Beim Einbau des Trägers musste man die hintersten Sitze opfern. Jörg Hatscher von INTAX stellte einen universellen Fahrrad- und Mehrzweckträger für den Kofferraum von Mercedes-Taxis vor. Er konnte zwei Fahrräder transportieren und wurde aus dem Kofferraum der E- oder der C-Klasse herausgeklappt.

Ausgabe 2/1997
„Noch ein Taxitag!“ schreibt Klaus Stiglmair in taxi heute 2/97. Er kündigte an, dass der BZP das 50jährige Jubiläum seiner Vorgängerorganisationen am 13. Juni 1997 in der Westfalenhalle in Dortmund feiern wolle. „Je schlechter es dem Taxigewerbe geht, um so häufiger wird zu Taxitagen geladen. Verbände sehen darin offenbar eine lukrative Beschäftigung. Das Organisieren von Veranstaltungen ist ja weniger mühsam, als die Interessen der Unternehmer und Fahrer engagiert zu vertreten!“, schreibt der Chefredakteur.

Umsatzsteigerungen über die Einführung der Satellitenortung und der automatischen Vermittlung von Dantronik erzielte der Unternehmer Alfred Mateblowski aus Ratingen.

Als erstes „Billig-Taxi“ testete taxi heute 2/97 den Daewoo Espero, einen Benziner. Dieselbe Ausgabe bringt eine Übersicht über Kasten-Kombis vom Schlage des Renault Rapid Combi, Opel Combo Tour oder Citroen Berlingo.

Ausgabe 3/1997
Die Handelskammer Hamburg und die Hamburger Taxenverbände veranstalteten am 14. April 1997 einen Tag des Taxengewerbes mit einer Fahrzeugausstellung.

Der Verband der Taxen- und Mietwagenunternehmer Region Stuttgart stellte zur Mitgliederversammlung des BZP in Dortmund den Antrag, der BZP solle von Mercedes-Benz Großabnehmer-Rabatte für das deutsche Taxigewerbe fordern. Der Rabatt für die C- und die E-Klasse solle von 10 beziehungsweise 12 Prozent auf einheitlich 18 Prozent angehoben werden. In der Meldung war von jährlich 8.000 bis 10.000 Mercedes-Taxis die Rede. Die BZP-Spitze habe den Antrag gar nicht erst angenommen, hieß es weiter.

Als „älteste aktive Taxifahrerin Deutschlands“ stellte taxi heute 3/97 gleich zwei Damen vor: Katharina Peters aus Kleve und Frieda Biesenthal aus Lübeck.

Das Vorhaben von Mercedes-Benz, an Bahnhöfen und Flughäfen eine Smart-Flotte als Leihwagen bereitzustellen, löste Empörung im Taxi-Gewerbe aus, vor allem bei Peter Kristan in Stuttgart. In dem Artikel heißt es, es sei ein offenes Geheimnis, dass der BZP jährlich etwa 400.000 DM von Mercedes überwiesen bekomme und damit die Hälfte seines Haushalts bestreite. Zwischen den Zeilen war deutliche Kritik an der vorsichtigen Reaktion des BZP auf die Smart-Pläne zu erkennen.

Über den ersten „Tag des Taxifahrers“ auf der Leipziger Messe Auto Mobil International berichtete taxi heute 3/97. Ambulanz Mobile Schönebeck präsentierte dort eine Großraumlimousine vom Typ Citroen Evasion als Taxi, das auch für Liegendtransporte genutzt werden konnte. Skoda stellte dort den Octavia erstmals als Taxi vor, während Volvo ankündigte, die Taxifarbe bald ab Werk liefern zu können.

Einen „Taxi-Rufsäulen-Funk RSM-200“ bewarb die Funk-Electronic Froitzheim GmbH aus Köln-Porz.

Ausgabe 4/1997
In München wurde als zweite Taxizentrale die Isar Funk Taxizentrale GmbH & Co. KG aufgebaut. Sie wollte Anfang 1998 an den Start gehen. Als ihre Vorbilder bezeichnete sie die Hansa Funktaxi eG und Rhein-Taxi in Düsseldorf.

Zum 1. Januar 1998 sollte auch für Taxis die Kindersitz-Pflicht gelten. Klaus Stiglmaier moniert in taxi heute 4/97, dass der BZP noch nicht geklärt habe, welche und wie viele Kindersitze die Taxifahrer mitführen müssten.

Mit einem „Kurier-Taxi“ versuchte die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart neue Kunden zu erschließen. Es galten entfernungsabhängige Festpreise und ein bestimmtes Zeitfenster für die Abholung und die Zustellung des Kuriergutes, damit die Taxifahrer dazu Leerfahrten nutzen konnten. Die Umwandlung der genossenschaftlich organisierten Zentrale in eine GmbH & Co. KG scheiterte.

Der Tragenhersteller Ferno bewarb damals eine Ein-Mann-Trage als „TaxiTrage für den nicht-qualifizierten Krankentransport“. Für ein „Taxi Paket zur Beförderung von Rollstühlen in Kleintransportern“ warb damals AMF-Bruns noch unter dem Namen Apener Maschinenbau und Förderanlagen.

Der Vermittlungsspezialist Dantronik stellte ein Flottenmanagement namens CARiN vor, mit dem man unter anderem aus dem Taxi heraus Hotelzimmer buchen konnte. Der Fahrgast konnte aus drei Vorschlägen auswählen.

Einen auf dem D-Netz basierenden Taxi-Notruf namens Tele Aid stellten Debis und Mercedes-Benz vor. Er wurde in der E- und S-Klasse angeboten. Apprich Secur präsentierte eine elektromechanisch gesteuerte Außenschiebetür für Schüler- und Behinderten-Kleinbusse.

Auf dem Taxitag in Dortmund trat erstmals Reha Automobile aus Bad Zwischenahn in Erscheinung, und zwar mit einem als Rollstuhl- oder Liegendtaxi einsetzbaren Citroen Jumpy, den Firmenchef Heinz Eikenberg vorführte.

Eine vollautomatische Vermittlung von Anrufsammeltaxis setzte die Taxen-Funk-Ruf GmbH in Celle ein. Sie disponierte offenbar schon seit 1994 vollautomatisch.

Ausgabe 5/1997
Wie taxi heute 5/97 meldet, bot Mercedes-Benz für die E-Klasse entweder 12 Prozent Rabatt bei Barzahlung oder einer Finanzierung mit 5,9 Prozent oder 10 Prozent wie bisher, aber mit einer Finanzierung für 3,9 Prozent.

Die Berliner Funktaxen-Vermittlung Würfelfunk bot Kunden an, telefonisch ein Taxi unter Angabe ihrer Abholadresse und ihrer Kreditkartennummer zu bestellen. Es sollte dann per Datenfunk eines der mit einem Datendisplay ausgestatteten Fahrzeuge kommen. Eltern konnten nach Hinterlegung ihrer Kreditkartendaten ihre Kinder bargeldlos nach Hause fahren lassen, wofür nur ein Geheimcode nötig war.

Der BZP dachte über ein Gütesiegel für Taxis nach. Äußerungen dazu machte Herwig Kollar, damals Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit. Diskutiert wurde die Anlehnung an das Gütesiegel der Gütegemeinschaft Buskomfort oder an die Siegel der Hotellerie.

Bei einem Seminar von Reha Automobile Eikenberg informierten sich 115 Teilnehmer über das neue Geschäftsfeld Liegendtransporte beziehungsweise unqualifizierter Krankentransport.

Ford brachte damals das große Mittelklassemodell Scorpio endlich mit der Kombination aus Turbodiesel und Automatik und verfolgte eine Ein-Preis-Strategie: Als Limousine oder Kombi, mit Schaltgetriebe oder Automatik, kostete das Taxi immer gleich viel.

Audi erprobte in einem auf drei Jahre angelegten Flottenversuch den Audi duo, einen A4 Avant mit 1,9-l-TDI und 90 PS sowie einem 29-PS-Elektromotor. Unter dem Ladeboden hatte er eine Bleibatterie.

Ausgabe 6/1997
Eine sich abzeichnende bundesweite Freigabe der Eigenwerbung stellte taxi heute 6/97 in Aussicht.

Auf die Einführung des Euro macht taxi heute in der Ausgabe 6/97 erstmals aufmerksam.

Bei der Mitgliederversammlung des BZP wurde in punkto BahnTaxi das Verhandlungsgeschick der BZP-Geschäftsführung und des Präsidiums stark kritisiert. Neu in den BZP-Vorstand kam damals Peter Zander. Bei der Herbsttagung trat auch Lothar Aschmann in Erscheinung, der das mobile Gewerbe lange als Vertreter des Branchenversicherers VDK begleiten sollte, wie er damals noch hieß.

Den 1. Februar 1998 als Starttermin kündigte die zweite Münchner Taxizentrale IsarFunk an. Sie wollte ihre Aufträge per Datenfunk vermitteln. Die etablierte Zentrale wollte gleich Doppelmitgliedschaften ausschließen.



Der 21. Jahrgang 1998

 


Ausgabe 1/1998
Für Freitag, 3. April 1998 kündigte der Verband der Taxi- und Mietwagenunternehmer Region Stuttgart einen „Europäischen Taxitag“ an. Die Stuttgarter Mercedes-Niederlassung lud aus diesem Anlass zu einem „Stuttgarter Taxiabend“ ins neue Mercedes-Forum ein.

Der „Glückstädter Kreis“ der Nordverbände und die Verbände der neuen Bundesländer und Berlins kritisierten wegen der Einführung der Kindersitzpflicht scharf das BZP-Präsidium und BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz. Sie hätten nicht verhindert, dass Taxis Kindersitze für drei Gewichtsklassen mitführen müssten. Ihre Rechtsauffassung, es genüge, über die Zentrale rasch ein Taxi mit einem geeigneten Kindersitz zu rufen, sei unverständlich und höhle die Beförderungspflicht aus, mit der der BZP sonst immer argumentiere.

Am 27. November 1997 war in Nürnberg eine zweite Taxizentrale gegründet worden, die per GPS und Datenfunk vermittelte. Zwischen IsarFunk und der Taxi München eG entspann sich eine juristische Auseinandersetzung um die Doppelmitgliedschaft.

Mit einer Anzeige wies der Bundesverband Eigenständiger Rettungsdienste aus Wiesbaden auf Tagesseminare mit dem Titel „Liegendtaxi – Chance oder Risiko“ hin. Sie wurden in Karlsruhe, Werdau und Versmold angeboten.

Eine Zwischenbilanz zum Biodiesel-Einsatz in Taxi- und Mietwagenbetrieben fand bei der Oelmühle Leer Connemann statt. Bei der vom BZP mitgetragenen Veranstaltung berichtete der spätere Taxi-Umrüster Jörg Hatscher über die gelungene Umstellung seines Taxibetriebs auf Biodiesel.

Ein Eichstätter Taxibetrieb beteiligte sich an einer elektronischen Geldkarte mit Rabattfunktion. Zwar durfte die Taxifahrt nicht rabattiert werden, doch konnten die Karteninhaber ihr Guthaben im Taxi „verfahren“.

(Die restlichen Ausgaben des Jahres 1998 fehlen im Archiv)



Der 22. Jahrgang 1999

 



(Die Ausgaben 1 und 2/1999 fehlen im Archiv)

Ausgabe 3/1999
In einer Meldung mit dem Titel „Stichwort: Standardisierung“ erwähnt taxi heute 3/99 den Spiegeltaxameter bei Mercedes-Benz. Es ging in dem Beitrag um die Vereinfachung der Taxi-Einbauten über standardisierte Anschlüsse.

Bei seiner Frühjahrstagung in Saarbrücken verkleinerte der BZP den Vorstand von acht auf sieben Sitze. Der spätere BZP-Präsident Fred Buchholz kam im Alter von 37 Jahren neu in den Vorstand, während mit Edeltraud Holl die einzige Frau nicht mehr wiedergewählt wurde. Hans Meißner trat als Präsident seine zweite Amtszeit an. Wie der Bericht mit anführt, war sechs Wochen zuvor der Taxiverband Deutschland (TVD) unter Führung von Peter Kristan gegründet worden. Der BZP kündigte damals an, im Jahr 2000 seinen Namen in Deutscher Taxi- und Mietwagenverband zu ändern. Wie Thomas Grätz berichtete, sollte damals die Benutzung des Handys im Taxi während der Personenbeförderung untersagt werden, weil sich Kunden über telefonierende Taxler beschwert hätten. Inhaltlich ging es auch um 630-Mark-Jobs.

Ein Artikel über Anrufsammeltaxis und Mobilitätszentralen kam zu dem Schluss, dass viele Taxiunternehmer nur zögerlich an solche Angebote herangingen, weil sie und ihre Fahrer gewohnt waren, ihre Arbeitszeiten selbst zu bestimmen. Für AST-Verkehre müssten sie aber verlässlich Kapazitäten bereitstellen.

Citroen präsentierte auf der Auto Mobil International in Leipzig ein Berlingo-Taxi mit Heckeinstieg. Der Umbau kam von Reha Automobile Heinz Eikenberg.

VW hatte im Herbst 1998 eine Offensive für Taxi- und Mietwagenunternehmen eingeleitet und die ersten 26 Schwerpunkthändler bestimmt, aus denen 50 werden sollten. Die Marke bot damals erweiterte Kulanzen, drei kostenlose Zahnriemenwechsel für die TDI und ein Ersatztaxi im Rahmen der Mobilitätsgarantie an. Offenbar waren die Nutzfahrzeuge damals noch nicht eigenständig.

Mercedes-Benz senkte damals die Preise für Verschleiß- und Wartungsteile an Taxis und bot Sommerreifen zu speziellen Konditionen.

Ausgabe 4/1999
Seit Anfang 1999 beschäftigte der Taxi-Ruf Köln im Rahmen eines Modellprojektes einen blinden Mitarbeiter. Die Taxizentrale vermittelte 1.200 Taxis. Über gute Erfahrungen mit diesem Modellprojekt berichtete taxi heute 1/2000.

Am 21. September 1999 veranstalteten die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart, der Regionalverband und der Taxiverband Deutschland (TVD) den Stuttgarter Taxitag, den es schon seit 1989 gab. Als Modellprojekt startete der TVD zusammen mit dem Dekra einen Lehrgang zur besseren Ausbildung von Taxifahrern. Er sollte ein halbes Jahr dauern und mit einer Prüfung zum Zertifikat „Personenbeförderung Pkw“ enden. Ein zweimonatiges Praktikum sollte sich anschließen.

Einen zweitägigen Kongress zum Thema „Erfolgreiche Partnerschaften im Verkehr“ veranstalteten der Rhein-Main-Verkehrsverbund und der BZP im März 1999 in Fulda. Es wurde dort deutlich, dass das Taxi-Gewerbe in Sachen Marketing und Organisation einiges versäumt hatte.

In einer Anzeige schreibt die Kienzle Argo Taxi International GmbH, das Unternehmen sei keine unbekannte Größe, auch wenn der Firmenname noch fast neu sei.

„Marktführer zieht Bilanz“ ist ein Text betitelt, in dem steht, dass Mercedes-Benz nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 75 Prozent bei den Taxifahrzeugen habe. Zwei Drittel der jährlich rund 12.000 neu zugelassenen Taxis stammten von Mercedes-Benz. Mit einem Modellwechsel zog damals das Multifunktionslenkrad in die E-Klasse ein. Es sollte langfristig erlauben, taxitypische Einbauten zu steuern und deren Anzeigen im zentralen Display abzubilden.

Ausgabe 5/1999
Auf dem Titelbild posiert bei schönstem Sonnenschein der spätere Chefredakteur Jürgen Hartmann mit einem weiblichen Fahrgast, mit dem er samt einem Taxi-Schirm aus dem HUSS-SHOP an der Beifahrertüre des Taxis steht. Das sollte laut einem zugehörigen kleinen Text im Inhaltsverzeichnis für die Dienstleistung Taxi werben, die man durch Berufskleidung aufwerten könne. Passend dazu die Bildunterschrift einige Seiten weiter: „Richtige Investition: Ordentliche Taxikleidung“ heißt es da unter einem Bild, das ebenfalls Jürgen Hartmann zeigt.

In Hamburg gründen Gerhard und Uwe Stambulla die eigene Funkzentrale 2000 11 11. Sie versprach freundliche Fahrer und Taxis, die nicht älter als drei Jahre sein und eine Klimaanlage haben sollten. Das Abholen der Fahrgäste und das Schirmaufspannen sollten zum Service gehören.

Ein weiteres Tagesseminar mit dem Titel „Liegen- und Rollstuhltransporte – Chancen und Risiken für Taxler/Mietwagenunternehmer“ veranstaltete Reha-Automobile Heinz Eikenberg am 23. Oktober 1999, einem Samstag, in Bad Zwischenahn.

Die Stuttgarter Film-Produktionsfirma floff pictures suchte für einen Dokumentationsfilm über Taxifahrer Branchenvertreter, die für ein Roadmovie aus ihrem Leben berichten sollten.

Der Chemnitzer Taxiunternehmer Andreas Knäschke erzielte mit einem VW Caravelle Taxi eine Laufleistung von 600.000 Kilometern. Allerdings war der erste Fünfzylinder-Dieselmotor nach einem Wasserpumpen-Schaden getauscht worden. Laut dem Hersteller sei dies trotzdem eine hervorragende Leistung, meldete taxi heute 5/99 brav.

Eine Broschüre namens „Sicherheit im Taxi“ hat die Innung des Berliner Taxigewerbes im April 1999 herausgebracht. Sie stellte im Format DIN A5 die verschiedenen Sicherungssysteme vor und gab auch Hinweise zur Konfliktvermeidung und zur Früherkennung von Tätern.

Dem jungen Taxi-Bundesverband TVD trat außer dem ehemaligen BZP-Präsidenten Heinz Peter auch der ehemalige Vorsitzende des im BZP organisierten sächsischen Landesverbandes, Wolfgang Saße, bei. Das meldete taxi heute 5/99.

Ein nahezu serienmäßiges Taxi in Hellelfenbein mit Taxameter und Taxi-Dachschild auf der Basis des Citroen XM-Kombis setzten der Citroen-Händler Frank Ehrhardt aus Laatzen bei Hannover und zwei Teamkollegen auf dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ein. Es fand am 5./6. Juni 1999 statt. Nach 88 Runden kam das Renntaxi auf den 135. Platz im 200 Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld.

Auf dem Taxitag des TVD und der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart trat der baden-württembergische Ministerialrat Peter Diekmann dafür ein, die Ordnungsnummer des Taxis samt Beleuchtung im Taxi-Dachzeichen zu integrieren und sie damit für Fahrgäste nach vorn und nach hinten sichtbar zu machen. Heiß diskutiert wurde bei der Veranstaltung auch über eine erste Dach-Werbehaube von Taxi-AD, die Funktionäre ablehnten, die von einem „Zirkus-Taxi“ sprachen. Bei der Veranstaltung war auch die Rede davon, dass die Taxifarbe RAL 1015 auch als „Taxi-Tapete“ zugelassen werden solle, während bisher von einem Anstrich die Rede gewesen war – es ging dabei offenbar um die Folierung. Auf dem Podium saß neben Dr. Winrich Ipsen als weiterer Vertreter des Bundesverkehrsministeriums Christian Weibrecht. Er war damals Leiter des Referats Führerscheinrecht.

Der P-Schein wurde auf fünf Jahre befristet und die mit ihm verbundenen gesundheitlichen Anforderungen verschärft. Ab dem 60. Lebensjahr war auch für Taxifahrer ein Fahreignungsgutachten erforderlich.

Ein Navigationsgerät namens GPS 3 brachte Grundig auf den Markt. Der Fahrer steuerte es über eine beleuchtete Fernbedienung. Auf der IAA zeigte Mercedes-Benz, wie sich der Datenfunk in das Display des Taxis integrieren lassen sollte. Volkswagen vergrößerte sein Taxi-Paket unter anderem um eine Haube auf der Armaturentafel, die ein Funk- oder Datenfunkgerät aufnehmen konnte, sowie um den Fernauslöser für den Taxi-Alarm. Für Taxis von Volkswagen Nutzfahrzeuge war ab 1999 Roger Bovenschen verantwortlich.

Taxifahrer in Athen mussten 1999 erstmals Benimm-Kurse besuchen, sonst verloren sie ihren Job. Das meldete taxi heute 5/99.

„Der neue Durchstarter“ ist eine Anzeige betitelt, mit der Ferrero für sein Produkt Pocket Coffee warb. Es wurde als „Schlückchen Kaffee mit Schokolade drumrum“ bezeichnet.

Als „Jürgen Hartmann, Taxiunternehmer in München“ schreibt der spätere Chefredakteur einen Leserbrief zum London-Taxi, das er in vielerlei Hinsicht veraltet fand, nur nicht beim barrierelosen Zugang für Rollstuhlfahrer.

Eine „vorbildliche“ Präsentationsmappe habe die Taxi Essen e.G. erarbeitet, meldet taxi heute 5/99. Sie zeige exemplarisch, wie man modernen Taxiservice verkaufen müsse, heißt es darin. Es ging in der Mappe unter anderem auch um Taxi-Fremdenführer und einen Veranstaltungs- und Shuttle-Service der Taxizentrale.

Am 19. November 1999 sollte in München der „Bayerische Taxi-Infotag“ stattfinden. Veranstalter war die BVWM GmbH. Die Taxi München eG und der bayerische Landesverband unterstützten die Veranstaltung.

Ausgabe 6/1999
Als „wahrscheinlich ältesten aktiven Taxifahrer Deutschlands“ stellte taxi heute 6/99 Wilhelm Otto von Taxi Addi in Hadamar vor. Das Unternehmen verfügte über eine schöne Firmenmappe, die seine Dienstleistungen und die einzelnen Firmenteile beschrieb.

Einen „Hilferuf für Taxis“ mit GPS-Ortung und Handy-Technik starteten DaimlerChrysler und Tegaron.

Mit Unterstützung der Taxiunternehmerin Gisela Spitzlei erläuterte taxi heute 6/99 das korrekte Ausfüllen von Transportscheinen. Ihr Unternehmen ist heute als Abrechnungsdienstleister bekannt.

Kienzle Argo Taxi International setzte seit November 1998 auf das Taxameter 1155-01. Es wurde bei HALE in Salzburg produziert und enthielt Basis-Komponenten der Österreicher. HALE gehörten 24 Prozent von Kienzle Argo Taxi International. Ein Artikel erläuterte, welche Taxameter der einzelnen Hersteller die Umstellung auf das Jahr 2000 und den Euro verkraften und welche nicht mehr.

Ferrero versuchte in einer Anzeige, den Taxifahrern das neue Produkt „Pocket Coffee“ schmackhaft zu machen.

Regierungsdirektor Christian Weibrecht klärte einige Fragen zum neuen „P-Schein“.



Der 23. Jahrgang 2000



Ausgabe 1/2000
Der Taxameterhersteller HALE stellte eine „Euro-Sammelmappe“ zur Verfügung. Sie enthielt Checklisten und einen Terminfahrplan zur Euro-Umstellung.

Im Rahmen geplanter Tarifumstellungen zur Euro-Einführung tauchten auch wieder politische Überlegungen zu einer Deregulierung bei den Taxi-Tarifen auf.

„Wie kein anderer Importeur hat Citroen in den vergangenen Jahren das Taxiangebot systematisch ausgeweitet“, berichtete taxi heute 1/2000. Seit 1994 habe die Marke laufend Service, Lagerhaltung und Lieferfristen verbessert und zusätzlich die Garantie Plus Taxi für das zweite Taxi-Jahr bis zu 150.000 Gesamtfahrleistung eingeführt.

Seit November 1999 rollte das erste Mercedes-Taxi mit einem Spiegeltaxameter in Berlin, meldete taxi heute 1/2000. Im Heft 2/2000 stand dann, Taxi Fischer aus Freudenstadt, Taxi Antons aus Düren und Gerold Schmidt aus Freudenberg hätten ein Spiegeltaxameter schon früher eingesetzt.

Ausgabe 2/2000
„Merken Sie sich diesen Namen“, lautet der Slogan einer Anzeige der Signal Iduna. Der im Taxigewerbe bestens eingeführte Name VDK kam darin nicht vor.

Das Zahlungssystem „Pay Box“ wollte auch das Bezahlen von Taxifahrten mit dem Handy ermöglichen. Der Taxifahrer musste auf einer gebührenfreien Leitung Paybox anrufen und den Fahrpreis eingeben. Daraufhin sollte das Handy des Fahrgastes klingeln, der die Abbuchung von seinem Konto dann mit einer Paybox-PIN autorisieren musste.

Das Bundesverkehrsministerium plante, das Telefonieren im Auto mit einem Hörer in der Hand zu untersagen. Die Änderung der Straßenverkehrsordnung sollte Ende 2000 in Kraft treten.

Ein Taxi-Paket für die A-Klasse mit reduzierten Umfang und Kienzle-Taxameter kündigte Mercedes-Benz an. Die C-Klasse kam auch als Taxi. Mercedes-Benz bewarb im selben Heft eine Taxi-Gebrauchtwagen-Börse.

Lothar Aschmann, damals das „Gesicht“ des Branchenversicherers VDK (Signal Iduna), durfte in taxi heute 2/2000 das mit dem BZP zusammen aufgebaute Versorgungswerk erläutern.

Zu einem „Branchengespräch Taxigewerbe“ lud die IHK Ostwestfalen am 3. Mai 2000 ein. Angesprochen waren Vertreter des Gewerbes, der Behörden und der IHK.

(Ausgabe 3/2000 fehlt im Archiv)

Ausgabe 4/2000
Groß-Razzien im Taxigewerbe fanden in Osnabrück und in Landshut statt.

Peter Kristan trat als Vorstandsvorsitzender der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart zurück. Sein Nachfolger wurde Dietmar Plag. Kristan wollte sich auf seine Ämter als Vorsitzender des Taxiverbands Deutschland (TVD) und den Vorsitz beim Verband der Taxi- und Mietwagenunternehmer Region Stuttgart konzentrieren.

Bei der Mitgliederversammlung des BZP wurde ein großes Werbe-Dachschild namens TaxAD diskutiert. Konstrukteur und Vermarkter war Michael Lutter, als Mitarbeiter war Frank Röbbelen dabei, der heutige Geschäftsführer von Taxi-AD in Hamburg. Laut einem weiteren Bericht diskutierte der BZP auf der Versammlung auch Deregulierungs-Erfahrungen in Europa.

Anfang September 2000 lief in Deutschland der Film „Taxi, Taxi“ des französischen Regisseurs Luc Besson an.

Werbeträger am Heck eines Taxis ließ das Regierungspräsidium Stuttgart per Ausnahmegenehmigung befristet bis Ende 2003 zu. Die Werbeträger kamen von Mowe aus Weinheim.

Drei Anbieter von Taxi-Ersatzteilen stellte taxi heute 4/2000 vor, unter anderem die TE Autoteile GmbH aus Groß-Umstadt, die auch heute noch bekannt ist.

Das bereits im Herbst 1998 eingeführte Fifty-Fifty-Taxi in Mecklenburg-Vorpommern erwähnte taxi heute 4/2000.

Die MLP Trade Corp. warb unter Taxiunternehmern für den Einstieg ins Internetgeschäft, das ihr zweites Standbein werden könne. Sie sprach von Verdienstmöglichkeiten von „200-500.000 DM per Jahr“.

Ausgabe 5/2000
Einen Dokumentarfilm über das Taxi und Taxifahrer hat die Stuttgarter Produktionsfirma floff pictures gedreht. Er wurde auf den bekannten Filmfestspielen in Hof vorgestellt.

Die Münchner Taxizentrale IsarFunk fuhr schon zweieinhalb Jahre lang Bereitschaftsärzte zu ihren Einsätzen, wie taxi heute 5/2000 berichtete. Für sie waren eigene Taxis reserviert.

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern beantwortete viele Fragen von taxi heute zu Überfällen auf Taxifahrer und zu geeigneten Vorbeugungsmaßnahmen. Laut dem Bericht hat damals das Landeskriminalamt Hessen das Videosystem von Rasmussen & Plag zur Innenraum-Überwachung als geeignet eingestuft. Später waren Datenschützer fast generell gegen die Videoüberwachung.

Auch Taxi- und Mietwagenbetriebe auf dem Land sollten daran denken, als Mobilitätszentrale aufzutreten und sich damit Kunden zu sichern, meint taxi heute in der Ausgabe 5/2000. Geschildert wurden in einem Artikel insbesondere Erfahrungen aus der Region Lippe.

Eine Taxi-Rent Arndt AG aus Heidelberg mit insgesamt drei Standorten wirbt in taxi heute 5/2000 für ihre Leihtaxis.

Der Taxi-Hilferuf von Tegaron und Mercedes-Benz kam nicht recht in die Gänge, meldet taxi heute 5/2000. Der Dienst TeleAid, auf dem er basiere, solle wohl erst Ende 2000 zur Verfügung stehen.

Als erstes Internet-Taxi fuhr ein Chrysler Voyager durch Berlin. Über eine Webcam konnte man offenbar mit Fahrgästen reden.

Eine universelle Freisprechanlage brachte Funkwerk Dabendorf auf den Markt. Ein universeller Stecker sollte den Anschluss verschiedener Handys erlauben. Das iPhone war damals noch nicht dabei. Auf Siemens, Nokia und Eriksson war die Anlage schon ausgelegt. Wehn Fahrzeugtechnik bewarb mit einer Kleinanzeige seine ausfahrbare Trittstufe, die nur abgebildet war, aber nicht benannt wurde.

Eine vollautomatische Taxivermittlung mit Mobiltelefonie bewarb Teletaxi System SMAL in taxi heute 5/2000. Es wandte sich an Klein-, Einzel- und Familienbetriebe. Die Internetadresse des Unternehmens ist heute wieder zu vergeben.

Ein Rollstuhltaxi der Reha Automobile Heinz Eikenberg auf der Basis des Citroen Berlingo testete taxi heute in der Ausgabe 5/2000.

Ausgabe 6/2000
Chefredakteur Klaus Stiglmair weist in seinem Editorial auf die Broschüre von Gisela Spitzlei hin, die Hinweise zum korrekten Ausfüllen von Transportscheinen gab. Eine Seite im Heft geht darauf näher ein. Außerdem erwähnt Stiglmaier eine erstmals vorgestellte Mobilitätsgarantie für Taxis und einen offenbar neuen Taxi-Sicherheitsbrief.

Als „nahezu einmaligen Fall“ bezeichnet taxi heute die Übernahme der Leipziger Taxizentrale der Interessengemeinschaft (IG) Leipzig durch den Flensburger Datenfunk- und EDV-Spezialisten Dantronik. Der hatte damals die DTS Taxi Service GmbH gegründet. Emblem der Zentrale blieb ein Männchen mit der IG-Taxi-Mütze. Die DTS Taxi Service GmbH ist noch immer Besitzer der Zentrale. Auf ihrer inaktuellen Webseite heißt es mit Stand 2014, das Callcenter vermittle Taxi- und Mietwagenflotten in sechs Städten. Aufgeführt ist unter anderem Inn-Taxi in Rosenheim.

Angekündigt wird, dass taxi heute ab 2001 achtmal statt sechsmal jährlich erscheinen soll.

Zum 1. Februar 2001 kam das Handy-Verbot.

BZP-Präsident Hans Meißner forderte bei der Kundgebung auf der Europäischen Taximesse unter anderem, den Taxiverkehr von der Mineralölsteuer zu befreien. Ein Thema eines Ministerialdirigenten aus dem Bundesverkehrsministerium war die Deregulierung. Der BZP hatte sich damals für ein neues Logo entschieden. Das grau-rote Logo wich dem auch heute noch verwendeten gelben Logo mit dem sitzenden Fahrgast. Der sperrige Name „Bundeszentralverband Personenverkehr Taxi und Mietwagen e.V.“ wich dem neuen Namen „Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V.“, das Kürzel BZP blieb erhalten.

Auf die elektrischen Schiebetüren von Wehn Fahrzeugbau wies taxi heute erstmals in der Ausgabe 6/2000 redaktionell hin.

Für HALE stellte damals die Tochter des Firmengründers Hans Leitner, Barbara Leitner, das Kreditkartenterminal CT-01 vor. Der Fahrpreis konnte vom Taxameter in das Gerät übermittelt werden.

Die D.A.S.-Versicherung bot mit ihrem Partner Taxi-Rent 2000 GmbH einen Taxi-Sicherheitsbrief an. Er beinhaltete unter anderem ein Ersatztaxi.

Renault bewarb den großen Transporter Master als Minibus für 9 und als Bus für 16 Personen.

Volkswagen kündigte nach zwei Jahren Erfahrung mit seinem Taxi-Konzept an, die Kundenbetreuung über 35 Schwerpunkthändler zu intensivieren. Erstmals stellte die Marke damals zeitgleich mit dem zivilen Modell das Passat-Taxi vor. Die Wolfsburger nannten als ihr Ziel einen 20prozentigen Marktanteil im Taxi-Markt.

Im Bericht über die Europäische Taximesse waren Dittmar Michelsen von Mazda und sein Entwicklungs- und Umrüstpartner Jörg Hatscher abgebildet. Toyota präsentierte damals die erste Generation des Prius als Taxi.

Thomas Zimmermann, Gründer von Taxi-Rent aus Augsburg, und der damalige Taxi-Ansprechpartner der Audi AG, Bernhard Karl, präsentierten am damaligen Augsburger Standort von Taxi-Rent die erste Taxi-Mobilitätsgarantie. Sie umfasste auch die Gestellung eines Ersatztaxis.




Der 24. Jahrgang 2001


Ausgabe 1/2001
Auf der Europäischen Taximesse 2000 hatte Ford ein Galaxy-Taxi verlost, was taxi heute erst im Heft 1/2001 berichtete. Den Mercedes-Gewinner hatte man schon ein Heft früher vorgestellt.

Biodiesel war damals ein großes redaktionelles Thema und auch ein Aufhänger für eine doppelseitige Anzeige von Mercedes-Benz für seine für Biodiesel geeigneten Taxen.

Datenfunk-Terminals, Vermittlungs-Software und Zentraleneinrichtungen (abgebildet war ein Schreibtisch mit Bildschirm-Aufsatz!) bewarb Heedfeld-Elektronik aus Bielefeld.

Wolfgang Ziegler und Ulrich Romeike von der Nürnberger Taxi-Genossenschaft schilderten in taxi heute 1/2001 ihre Erfahrungen mit modernen Vermittlungssystemen. Ihr Fazit war, dass die technische Betreuung eines Computernetzwerkes über Betriebsfunk auch nicht umsonst sei und viel Nerven koste.

Die exram edv GmbH & Co. KG aus Eschweiler bewirbt in taxi heute 1/2001 erstmals ihre „neue, automatisierte Taxi-Zentrale für Klein- und Familienbetriebe“.

Über den neuen UMTS-Standard für Handys und mobile Computer informiert taxi heute 1/2001.

In einer Meldung wurde die Arndt AG „nach eigenen Angaben“ als „größter mittelständischer Autovermieter“ bezeichnet. Sie sei seit April 2000 im Bereich der Vermietung von Ersatztaxis tätig. Matthias Arndt trat deshalb auf der Europäischen Taximesse 2000 auf.

Als „Space Floor“ hatte das dänische Unternehmen MarTech A/S auf der Messe einen aus Aluminiumprofilen aufgebauten Boden präsentiert, in dem man Sitze verankern konnte – einen Vorläufer der heute meist als Smart Floor bezeichneten Bodensysteme für Mehrzweckfahrzeuge.

Mit der Ausgabe 1/2001 wurde Silvio Mende für den Vertrieb von taxi heute verantwortlich. Er arbeitet heute noch mit dem heutigen Vertriebsmitarbeiter Oliver Dorsch zusammen.
 
Ausgabe 2/2001
„Taxinotruf auf Eis“ meldet taxi heute 2/2001. Aufgrund eines Softwarefehlers konnte die Verfolgung eines Taxis, dessen Fahrer den Notruf ausgelöst hatte, nicht mehr hundertprozentig sichergestellt werden.

Zum 1. Januar 2001 sei die Fachkundeprüfung für angehende Taxi- und Mietwagenunternehmer verschärft worden, heißt es in taxi heute 2/2001.

Auf dem Bayerischen Taxitag in München stellte der Taxiunternehmer Hubert Hein von Taxi-Lucht aus Nortorf seinen Mercedes-Benz W 211-Kombi in Langversion von Binz aus. Mit ihm konnte er bis zu acht Fahrgäste befördern. Dass Hein Berufskleidung einsetzte, gefiel taxi heute ganz besonders, das damals immer wieder fast schon aufdringlich für die Berufskleidung aus dem HUSS-VERLAG warb.

Angelehnt an die Pkw von Volkswagen bot der Konzern auch für den T4 eine verbesserte Kulanzregelung für Modelle mit Taxi-Paket an. Offenbar gab es für den T4 erst seit dem Modelljahrgang 2000 eine Förderung als Taxi oder Mietwagen.

Wie taxi heute 2/2001 meldet, ist das Unternehmen Intax von Jörg Hatscher „nunmehr seit Jahren“ als „verlängerte Werkbank“ der Automobilindustrie tätig. Intax hatte demnach damals 30 Mitarbeiter und rüstete etwa 1.000 Fahrzeuge aus. Als seine Kunden wurden Mazda, Fiat, Kia, Toyota und Renault genannt.

Ausgabe 3/2001
„Ein Markt gewinnt an Fahrt“ ist ein Beitrag über die Fachmesse CeBIT betitelt. Es ging darin um die neuesten Trends bei Handys.

Einen Notruf für Taxis wollte die Falck-Security in Berlin anbieten. Sie arbeitete mit einem Bordgerät von GAP aus Oberhaching, das die Satellitenortung erlauben sollte.

Wolfgang Pettau wies damals noch als Geschäftsführer der Taxi 2000 GmbH in Hannover Taxifahrer in das Bezahlsystem „Paybox“ ein. Es war mit dem Datenfunkterminal verknüpft. Der Name Paybox stand für ein Zahlungssystem und nicht für ein weiteres Endgerät im Taxi. Ein weiterer Artikel im selben Heft stellt Endgeräte für das bargeldlose Bezahlen vor.

Einen Neuwagenanschlussgarantie für Mazda 626- und Premacy-Taxis bewarb Mazda.

Die Taxiunternehmerin Edeltraud Holl aus Gaggenau stellte ein weiteres bundesweites Alarmsystem für das Taxigewerbe vor. Dafür arbeiteten drei Partnerfirmen zusammen, unter anderem der Sicherheitsdienst Brink´s und Plettac Mobile Radio.

In einem Testbericht über die C-Klasse weist Chefredakteur Klaus Stiglmair darauf hin, dass Mercedes-Benz mit seiner Preispolitik der C-Klasse als Taxi das Leben schwer mache. Die E-Klasse, so rechnete er vor, sei unter Umständen sogar günstiger zu haben.

Ausgabe 4/2001
Auf dem Taxitag der Leipziger Messe AMI veranstaltete nicht der BZP, sondern der TVD eine Podiumsdiskussion. Dessen Vorsitzender Peter Kristan trat dort für einen Abbau von Überkapazitäten bei Taxi- und Mietwagenkonzessionen und ging auf Vorschläge ein, die die Personenbeförderung wieder lohnenswerter machen sollte. Sein Leib- und Magen-Thema „Farbfreigabe“ brachte er ebenfalls ein, bevor der die Ausrüstung der Fahrzeuge mit „sog. Fiskal-Taxmetern, Tachographen und anderen Kontrollmechanismen“ ablehnte.

Der BZP wollte zum gleichen Zeitpunkt einen bundesweiten funkgesteuerten Taxi-Notruf in der BOKraft verankern. Er solle am 1. Januar 2007 verpflichtend eingeführt werden. BZP-Präsident Hans Meißner erklärte auf der Mitgliederversammlung des BZP, er sehe die Taxiverbände nicht als Repräsentanten von Steuerhinterziehern, und verteidigte die einheitliche Taxifarbe. Die „kleine Fachkunde“ für das Fahrpersonal wurde einmal mehr angesprochen.

Erdgas-Taxis von Opel, Fiat und Volvo waren ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe. Der Artikel bezog sich auf den Taxitag der Leipziger AMI, deren Neuheiten im Folgenden ebenfalls ausführlich vorgestellt wurden. Unter anderem präsentierte dort Skoda als „erstes werkseitig komplett produziertes Taxi“ den Octavia Combi, der damals noch denselben Radstand wie der Golf Variant hatte, von dem er abstammte.

Ausgabe 5/2001 fehlt im Archiv.

Ausgabe 6/2001
Ein ausfahrbarer Monitor namens Vide Vision von Blaupunkt konnte in Pkw eingebaut werden. Er konnte außer der Karte des Navigationssystems TravelPilot auch Fernsehsendungen wiedergeben. In einer weiteren Meldung in taxi heute 6/2001 wird das Berliner Erdgas-Projekt TUT angekündigt, das mit vollem Namen Tausend Umwelt-Taxis für Berlin hieß. Im selben Heft wurden Taxameter auf ihre Euro-Tauglichkeit untersucht.

Auf die zum Jahreswechsel am 1. Januar 2002 terminierte Umstellung von DM auf Euro weist taxi heute 5/2001 hin. Vorgestellt wurden Taxameter, bei denen die Währungsumstellung bereits einprogrammiert war.

Mercedes-Benz bewarb damals die Langversion der ersten Generation der A-Klasse als Taxi.

Die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) stellte ein Konzept für die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Beratung vor, die im Gewerbe höchst umstritten war.

Die Integration des Datenfunk-Displays in das Display am Kombiinstrument sowie die Bedienung über das Multifunktionslenkrad stellte Mercedes-Benz auf der IAA 2001 vor. Die Funkstation saß im Kofferraum. Dieses Konzept wurde für die 2002 kommende Generation der E-Klasse angekündigt.

Die Darmstädter Taxiunternehmer Peter Blum und Stjepan Novosel nahmen beim Mazda-Autohaus Zurell das 1.000ste Mazda-Taxi in Empfang. Der Importeur habe für diese Zahl knapp zweieinhalb Jahre gebraucht, heißt es in dem Bericht. Dittmar Michelsen, der das Taxi-Geschäft bei Mazda angekurbelt hatte, war bei der feierlichen Übergabe ebenso mit dabei wie Jörg Hatscher von Intax. Vertriebsdirektor Klaus Kalthoff erklärte, er wolle alles daransetzen, die Japaner von der Notwendigkeit eines Automatikgetriebes für den Dieselmotor zu überzeugen (auf das die Taxi-Kunden noch jahrelang warten mussten).

Ausgabe 7/2001
Verleger Wolfgang Huss bekommt das Bundesverdienstkreuz am Bande. In dem Artikel wird auch auf taxi heute Bezug genommen, das im 24. Jahrgang erscheine.

Mehrere Beiträge informieren über den Stand bei der Euro-Umstellung im Taxigewerbe, unter anderem über angepasste Tarife.

Mit dem Van Trajet begann Hyundai, Taxis anzubieten. Die Taxi-Ausrüstung kam von Intax.

Auf Initiative des Taxiunternehmers Dirk Holl wurde in den Rastatter Taxi-Tarif ein höherer Fahrpreis für sein Rollstuhltaxi auf der Basis des Citroen Berlingo aufgenommen. Es stammte von Reha-Automobile Eikenberg aus Bad Zwischenahn.

Ausgabe 8/2001
Einen Arbeitskreis zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigungsverhältnisse im Taxi- und Mietwagengewerbe hatte der Bund-Länder-Fachausschuss „Straßenpersonenverkehr“ gebildet. Er legte am 7. November 2001 einen Bericht vor, der Fiskaltaxameter, den Anschluss von Sitzkontakten und Druckern und die Einführung einer Fahrerkarte zur Erfassung der Lenk- und Ruhezeiten vor.

Eine Autositz-Beheizung für alle Pkw-Sitze bot der ASV Versand aus Bühlertal-Obertal an, der noch immer existierte. Seine Heizmatte wurde mit Gummigurten auf der Sitzfläche befestigt und über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt.

Erste Dachwerbeträger von Taxi-AD stellte taxi heute unter dem Titel „Waschbrett als Werbeträger“ vor. Der BZP wehrte sich gegen diese Werbeform, aber regional wurde sie zugelassen.

Für viel Unruhe im Gewerbe sorgte das Arbeitssicherheitsgesetz wegen der von ihm geforderten arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung, deren Umsetzung in kleinen Taxibetrieben alles andere als klar geregelt war.

HALE bewarb damals den Wegstreckenzähler -05, Kienzle den „Cockpit- und System-Taxameter 1155 mit automatischer Umstellung auf vorprogrammierten Eurotarif.

Als „großes Taxi zum kleinen Preis“ bezeichnete ein Test den Kia Carnival. Er hatte einen 2,9-l-Dieselmotor und eine Automatik, was damals noch eine seltene Kombination war. Das Taxi-Paket des Kia kam damals von Intax.
 



Der 25. Jahrgang 2002



Ausgabe 1/2002
Eine zweitägige Fachmesse namens Flotax veranstaltete die BVWM GmbH aus Baldham im M.O.C. München-Freimann. Sie verstand sich als Flotten- und Taximesse.

Die Deutsche Post AG kündigte an, sie wolle auch Aufträge an Taxiunternehmen über das Transportportal www.portivas.de vergeben. Es ging um die europäische Fracht der Unternehmensbereiche Brief, Express und Logistik. Posteinsammel- und Postverteilverkehre sollten zukünftig ebenfalls über dieses Portal laufen. Die Taxiunternehmen mussten sich erst registrieren, bevor sie an Aufträge kommen konnten. Die Domain ist heute wieder zu vergeben.

Den Ablauf der Euroumstellung in der Taxi-Praxis schilderte die Ausgabe 1/2002 von taxi heute.

Löst das Mobiltelefon den Betriebsfunk ab? Das fragte Klaus Stiglmair, der dem Betriebsfunk noch ein langes Leben in großen Fahrzeugflotten vorhersagte.

Wie es in taxi heute 1/2002 heißt, sei Allfolia Pionier bei der Folienbeklebung von Fahrzeugen, mit der das Remscheider Unternehmen vor über zwölf Jahren begonnen habe. Der Verbund aus 19 Partnerbetrieben rüste zum Teil auch Taxis komplett um, speziell die Standorte Remscheid, Roth bei Nürnberg und Hannover.

Als dritte Münchner Zentrale war zum Jahresende 2001 die BCW Taxivermittlung GmbH & Co. KG angetreten. Sie arbeitete mit Satellitenortung und Datenfunk.

Auf die Taxibestellung über das Internet wies taxi heute 1/2002 ebenfalls hin.

Die Ersatz-Taxis der Taxi-Rent Arndt AG werden jetzt mit dem Firmensitz Neuss beworben.

Ab April solle es den Kasten-Kombi Mercedes-Benz Vaneo auch als Taxi geben, kündigt taxi heute 1/2002 an.

Der Branchenversicherer VDK/Signal-Iduna bot Taxiunternehmern niedrigere Prämien an, wenn sie einen Unfalldatenspeicher von Kienzle Argo einbauten. Einen Rabatt bekamen auch Taxiunternehmer, die ihre Fahrer an einem von der Versicherung und Mercedes-Benz veranstalteten Pkw-Sicherheitstraining teilnehmen ließen. Es wurde offenbar schon im dritten Jahr angeboten und war von rund 500 Taxifahrern besucht worden.

Alle Taxi-Quittungen mussten ab dem 1. Juli 2002 die Steuernummer des Taxiunternehmens tragen, um den Vorsteuerabzug besser kontrollierbar zu machen.

Ausgabe 2/2002
Mit dem Slogan „Die Langversion der A-Klasse. Mit extragroßer Knutschzone“ bewiesen die Werber von Mercedes-Benz ein Quäntchen Humor. Das Bild zeigte eine verlängerte A-Klasse von hinten mit einem heftig knutschenden Pärchen, das man auf einer Nachtfahrt wohl allenfalls schemenhaft wahrgenommen hätte.

Wie die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart neue Geschäftsfelder erschloss, schilderte taxi heute 2/2002. Unter anderem wurden per Taxi Telefonbücher verteilt, in Störfällen Aufzüge kontrolliert und Briefkästen geleert. Letzteres machte die Zentrale seit März 2001. Die Taxifahrer wurden dazu gründlich eingewiesen.

Clean & Drive-Pflegetücher bewarb Sonax mit einem Motiv, das den „Allerwertesten“ eines Taxifahrers zeigte, der sein Taxi reinigte. Immerhin trug er eine blitzsauber Jeans.

Neben einem kostenlosen Taxi- oder Mietwagen-Paket für den Passat bot Volkswagen ab 2002 auch die kostenlose Abholung in der Autostadt Wolfsburg oder im Werk Emden an, die es heute noch gibt. Das Auslaufmodell VW T4 Caravelle wurde mit Taxi- oder Mietwagenpaket ab Werk mit 25 statt bisher 10 Prozent Nachlass angeboten.

Zur AMI in Leipzig stellte Toyota laut einer Anzeige fünf Taximodelle vor, unter anderem den kompakten fünfsitzigen Van Corolla Verso und den Kasten-Kombi Yaris Verso. Das Hybridmodell Prius bewarb Toyota damals nicht.

Ausgabe 3/2002
Vor der neuen Sachmängelhaftung beim Verkauf eines Taxis an Privatpersonen warnte taxi heute 3/2002. Das Heft stellte redaktionell ein „Feuchttuch auf Microfaser-Basis“ vor, das Sonax gezielt für Berufs-Chauffeure bereithalte. Es hieß „Sonax Clean & Drive“ und sollte Eimer, Schwamm und Putzlappen ersetzen. Sonax bewarb es mit der Abbildung des Hinterteils eines Taxlers und dem Spruch „Das werden Sie in Zukunft öfter sehen.“

Anfang April 2002 hat Volkswagen sein Taxi-Konzept auf das im Prinzip noch heute gültige umgestellt. An die Stelle von Kulanzregelungen traten feste 20 Prozent Taxirabatt. Das „Taxipaket zum Nullpreis“ wurde mit dem Modelljahr 2003 eingestellt.

Seit 2002 gab es den Fiat-Kasten-Kombi Doblò auch als Taxi. „Nach einigen Jahren Pause steht für das weit verbreitete Taxameter Kienzle Argo 1150 wieder ein Drucker zur Verfügung“, meldete taxi heute 3/2002. Der Taxi-Drucker hieß 1157 und wurde auf dem Taxitag der AMI in Leipzig präsentiert.

Der Berliner Taxiunternehmer Bernhard Weidner disponierte seine 20 Fahrzeuge über das Internet per Handy und per Mini-Computer vom Fahrzeug aus. Sein Vermittlungssystem stammte von der Leipziger datafactory GmbH, die mit Viag Interkom zusammenarbeitete und das System namens Webfleet offenbar seit Oktober 2001 anbot.

Mit einem Feiertagskalender bis 2040 warb HALE für sein neues Taxameter Microtax-05. Redaktionell wies taxi heute 3/2002 auf das Kombigerät CT-01 von HALE hin, das ein Kartenlesegerät und einen Quittungsdrucker in einem Gehäuse vereinte. Der Fahrpreis und die Fahrdaten konnten automatisch vom Taxameter auf das Terminal überspielt werden.
 

Als „Weltneuheit“ kündigt ein Kleinanzeigen-Kunde das Power Micro DB an, ein „Tachojustiergerät in Steckerform für C/E-Klasse bis 200 bzw. 2001“. Es sollte 779 Euro zzgl. MwSt. und Versand kosten. Angegeben war die Internetadresse www.tachokosmetik.de.

Schon taxi heute 3/2002 weist darauf hin, dass selbstfahrende Taxiunternehmer auch ihre Trinkgeldeinnahmen versteuern müssen, während Taxifahrer damals bis zu 2.400 Euro Trinkgeld pro Jahr steuerfrei kassieren durften.

Ausgabe 4/2002
Peter Kristan trat als Vorsitzender des Taxiverbandes Deutschland (TVD) dafür ein, Taxiunternehmer zwischen der Farbe Hellelfenbein und Silber wählen zu lassen. Der BZP hingegen lehnte nach wie vor die Abkehr vom „Markenzeichen“ Hellelfenbein ab.

Die Vorverkabelung für Taxameter, Datenfunk und Funkgeräte stellte Mercedes-Benz für die neue E-Klasse der Baureihe W 211 auf der Frühjahrsversammlung des BZP in Travemünde vor.

Mit einer Mobilitätsgarantie für Taxis im Pannenfall bewarb Citroen sein C5-Taxi. Mit einer „Taxi-Karawane“ zog Toyota durch Deutschland.

Auf die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Förderung machen zwei kurze Beiträge in taxi heute 4/2002 aufmerksam.

Ausgabe 5/2002
Der Taxiverband Deutschland rief für den 12. September 2002 zu einer großen Taxi-Demo in Berlin auf. Er wollte dort unter anderem für den Wegfall der Mineralölsteuer für Taxis, den Wegfall der Warteplatzgebühren an Flughäfen, Bahnhöfen und Messen sowie für bezahlbare Regelungen für den Einsatz von Aushilfskräften demonstrieren. Schon am 5. Juni hatten sich bis zu 1.200 Berliner Taxis vor dem Brandenburger Tor versammelt, um auf die katastrophale Lage ihres Gewerbes aufmerksam zu machen.

Auf welchen Taxi-Quittungen die Steuernummer des Taxiunternehmers stehen musste und auf welchen nicht, klärte ein Beitrag in taxi heute 5/2002.

Zum 1. Münchner Taxiforum lud der Taxiverband Deutschland (TVD) in den Pschorr-Keller. Eine Podiumsdiskussion drehte sich um die Reform des Ordnungsrahmens, beispielsweise um Subventionen für den ÖPNV, die Taxifarbe und die Eigenwerbung.

Wie taxi heute 5/2002 meldete, ist Trinkgeld für Arbeitnehmer rückwirkend zum 1. Januar 2002 steuerfrei. Selbstständige, also auch Taxiunternehmer, mussten ihre Trinkgelder als Betriebseinnahmen verzeichnen und versteuern – das ist auch heute noch so.

Mit einer Eigenanzeige im Innenteil suchte der HUSS-VERLAG einen Redakteur für taxi heute.

Ein redaktioneller Schwerpunkt der Ausgabe waren alternative Antriebe – Erdgas, Hybrid-Antrieb und Wasserstoff wurden aufgeführt.

Die ADT Wellcom GmbH aus München warb für ihre elektronischen Zahlungssysteme.

Wie Taxi- und Mietwagenunternehmer ein Fahrtenbuch führen müssen, erläutert taxi heute 5/2002.

Im selben Heft wird die noch heute bestehende Inhaberregelung von Volkswagen angekündigt. Sie können maximal zwei Fahrzeuge ohne werkseitiges Taxi- oder Mietwagen-Paket pro Jahr mit 15 Prozent Nachlass bestellen, die mindestens sechs Monate lang gehalten werden müssen.

In Lichtenfels wurde im April 2002 ein Fifty-Fifty-Bus- und Taxi-Projekt eingeführt. Die BGF kündigte ein 20minütiges Video an, das Taxifahrern zeigen sollte, wie sie mit richtigem Verhalten gegenüber Fahrgästen ihr Überfallrisiko verringern konnten.

Ausgabe 6/2002
Der BZP und der Rhein-Main-Verkehrsverbund organisierten in Fulda einen Kongress mit dem Titel „Taxi und ÖPNV – gemeinsam im Wettbewerb für den Kunden“. Eines seiner Erkenntnisse: Das Taxigewerbe muss sich auf Kooperationen intensiv vorbereiten.

Für den T4 Caravelle brachte Volkswagen elektrisch angetriebene Schiebetüren sowie ausfahrbare Trittstufen als Zusatzpaket ab Werk. Mercedes-Benz integrierte Taxameter, Datenfunk-Endgeräte und Funkgeräte in die Bordelektronik und wies diesen Geräten bestimmte Einbauplätze im Auto zu, zum Beispiel in der Reserveradmulde.

Auch Volkswagen bot rückwirkend für alle Taxis und Mietwagen mit werkseitigem Paket ab dem Modelljahr 2002 eine Taxi-Mobilitätsgarantie an, die wegen der bundesweiten Abdeckung mit Thomas Zimmermann und seinem Betrieb Taxi-Rent in Augsburg umgesetzt wurde. Ab dem Modelljahr 2003 stellte Volkswagen die erweiterten Kulanzleistungen für Taxis und Mietwagen ein und bot dafür einen festen Nachlass von 20 Prozent, der noch heute gilt. Damals war von rund 40 Taxi-Schwerpunkthändlern die Rede.

Eine Meldung weist auf das „Euro-Dachzeichen“ von RP Sicherheitssysteme aus Flensburg hin, das über das ganze Dach hinweg verläuft.

Ausgabe 7/2002
Auf das Jugendtaxi in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach weist taxi heute 7/2002 hin. Die Hälfte des Fahrpreises bezahlte die Gemeinde.


Nach einem Jahr als Vorstand des Taxi-Rufs Köln eG wurde BZP-Vorstandsmitglied Peter Zander auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aus seinem Vorstandsamt abberufen.

Auf der Europäischen Taximesse wird am 8. November 2002 ein gebrauchtes Taxi verlost, das der Gebrauchtwagenhändler Much spendierte. Am 9. November 2002 war der Hauptpreis der Tombola ein neues Taxi vom Typ E 200 CDI von DaimlerChrysler, wie der Sponsor damals hieß.

Für ihr „IndelcoStar Terminal DBGE 100“ mit Magnet- und Chipkartenleser bewirbt die fms Datenfunk GmbH.

„Kassen setzen Sammelfahrten durch“ meldet taxi heute 7/2002.

In einem Leserbrief warnt Jörg Hatscher, Firmenchef des Taxi-Umrüsters und –Folierers Intax, vor Silbermetallic als neuer Taxifarbe. Er plädiert für die Beibehaltung von Hellelfenbein, das sich schließlich zum Preis von Metalliclack folieren lasse.

Peugeot komme nach zehn Jahren wieder mit Taxis auf den Markt, verkündete taxi heute 7/2002. Ein Ersatztaxi wollte auch Volvo im Rahmen einer Taxi-Mobilitätsgarantie bereitstellen. Dieses Angebot galt für alle Taxis und Mietwagen ab dem Erstzulassungsdatum 2. Januar 2002.

Ausgabe 8/2002
Der Taxi- und Mietwagenunternehmer Manfred Dickmann stellte mit der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein ein Programm zur Qualifizierung von Taxifahrern auf die Beine. Die Teilnehmer erwarben ein Zertifikat mit dem Titel „Fachkraft im Personenverkehr“.

Die BGF bot ihren Mitgliedern für 10 Euro das Video „Reportage 24 – Mehr Sicherheit im Taxi“ an, das auf der Europäischen Taximesse vorgestellt wurde. Es schilderte plastisch auch technische Hilfsmittel zum Schutz vor Überfällen, zum Beispiel Videoüberwachung, Ortung, Funk und bargeldlosen Zahlungsverkehr).

Bei der Taximesse überreichte der neue Taxi-Ansprechpartner von DaimlerChrysler, Robert Wilhelm, den Hauptgewinn E 200 CDI an den Kölner Taxiunternehmer Rüdiger von Durant. Auf der Messe feierte taxi heute seinen 25. Geburtstag. Im Artikel hieß es, mit der Ausgabe 8/2002 könne die Zeitschrift 25 Jahrgänge aufweisen.

Mazda hielt damals eine Flotte von 15 Taxis bereit, die als Ersatzfahrzeuge eingesetzt werden konnten. HALE stellte auf der Messe den kleinen Drucker TPD-01 vor. Die Europäische Taximesse war erstmals um eine dritte Halle erweitert worden.
 

Der 26. Jahrgang 2003



Ausgabe 1/2003
Mit der Ausgabe 1/2003 übernimmt Jürgen Hartmann die Chefredaktion, die er bis Ende 2013 innehaben sollte.
Die Münchner Taxi-Guides gründeten einen eigenen Verein. Er wurde im Herbst 2002 ins Vereinsregister eingetragen.
Der Gebrauchttaxi-Verkäufer Auto Much versuchte sich mit einer bundesweiten Internet-Börse zur Suche nach Taxiunternehmen oder Taxikonzessionen, die zum Verkauf standen.
INTAX erweiterte seinen Betrieb um eine neue Werkhalle mit 37 Serienfertigungsplätzen.
Eine Übersicht über Kartenterminals bringt taxi heute 1/2003.

Ausgabe 2/2003
Schon zum neunten Mal hätten Verbandsvertreter aus dem Norden und Nordosten Deutschlands getagt, meldete taxi heute 2/2003. Der Tagungsort war Glückstadt. Damals suchten die Hamburger nach 200 Freiwilligen unter den Taxiunternehmern, die den neuen Fiskaltaxameter einbauen würden. Diskutiert wurde auch ein bundeseinheitlicher Manteltarifvertrag mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der später vor der Einführung des Mindestlohns im BZP erneut diskutiert wurde.
Ein Pro und Contra zum Thema „Hellelfenbein oder Farbfreigabe“ brachte taxi heute 2/2003. Die Leser sollten dazu ihre Stimme abgeben.
Die Nürnberger Taxiunternehmer Jobst und Junghanns hatten im Herbst 2002 die Taxiprofis gegründet und vermieteten 2003 Taxis für verschiedene Laufzeiten.

Ausgabe 3/2003
Der frischgebackene Chefredakteur Jürgen Hartmann rief dazu auf, die Vorstände der Taxizentrale auf der Homepage von taxi heute zu benoten.
An der Leserumfrage zur Farbfreigabe beteiligten sich 3.563 Leser, von denen 60 Prozent für die Beibehaltung der Farbe Hellelfenbein stimmten. Der Verband der Taxi- und Mietwagenunternehmer Region Stuttgart strebte damals einen wissenschaftlich begleiteten Feldversuch mit 100 Taxis an.
Einen Überblick über Funk- und Dispositionssysteme brachte taxi heute 3/2003.

Ausgabe 4/2003
Zum 1. April 2003 startete der Taxibuchungsdienst Taxibestellung 24.de. Mit ihm sollte man Taxis in über 200 deutschen Städten bestellen können. Das Portal stand nur registrierten Kunden offen. Die Taxiunternehmer sollten Aufträge nicht nur auf den Bildschirm bekommen, sondern auf Wunsch auch per E-Mail, Fax oder per SMS aufs Handy. Bis Ende 2003 sollten 500 deutsche Städte und Gemeinden über diesen Service erreichbar sein, verkündete der Anbieter. Auf der Homepage erscheinen heute unter „Aktuelles“ Texte aus dem Jahr 2010.
Saarbrücken erteilte 2003 erste Ausnahmegenehmigungen zur Farbfreigabe.
Eine erste Übersicht über die Dienstleistungspaletten der Fahrzeughersteller brachte taxi heute 4/2003. Abgebildet sind darin die damaligen Taxi-Ansprechpartner Robert Wilhelm (DaimlerChrysler AG), Jörg Gülke (Volkswagen AG) und Bernhard Karl (Audi AG), deren Angebote besonders umfangreich waren. Die Taxi-Ansprechpartner der anderen Marken werden nach wie vor nicht genannt.

Die Ausgabe 5/2003 bis 8/2003 fehlen im Archiv.



Der 27. Jahrgang 2004



Ausgabe 1/2004
Kienzle Argo Taxi International bewarb den neuen Belegdrucker 1157. Er sollte Quittungsblöcke ersetzen und Schichtbelege erstellen, wie es in einem redaktionellen Bericht auf den Nachrichtenseiten heißt. Vertriebsleiterin war damals Barbara Bleckmann. HALE stellte damals einen Thermopapierdrucker vor, auf dessen Ausdrucken sogar ein Firmenlogo erscheinen konnte. Er hieß TPD-01. Wie taxi heute 3/2004 später berichtete, konnten beiden Drucker als Sonderausstattung bei INTAX bestellt werden.
Eine Eigenanzeige warb für www.taxi-heute.de, die Internetseite des Magazins.
In einem Interview bezeichnete der damalige Leiter Produktmanagement Taxi, Fahrschulen und Sonderfahrzeuge der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland, Robert Wilhelm, das Jahr 2003 als eines der schwierigsten der letzten Jahre, was das Taxi-Geschäft anbelangt. Er bot damals einen Sonderbonus für auf Vorrat produzierte Taxis an – eine Art Vorläufer der Sondermodelle „Das Taxi“ heutiger Prägung. Eingerichtet wurde damals eine spezielle Taxi-Werkstatt in Bremen, für München war dies ebenfalls geplant. Der Rußfilter galt noch als Sonderausstattung.

Ausgabe 2/2004 fehlt im Archiv.

Ausgabe 3/2004
Am 12./13. Juni 2004 veranstaltete der Rollstuhltaxi-Umrüster Jelschen in Bad Zwischenahn eine Hausmesse, mit der auch Taxiunternehmer angesprochen werden sollten.
Der „Verdruss über die Zwangsmitgliedschaft in der BGF nimmt zu“, heißt es in einem Beitrag der Rechtsanwältin Monica-Ines Oppel in taxi heute 3/2004. Sie arbeitet auch für den HUSS-VERLAG.
Um Abtretungserklärungen dreht sich ein Artikel über Leihtaxis in taxi heute 3/2004, in dem die Taxivermieter Taxi Rent 2000 Nord GmbH und Taxi Rent Partner GmbH zu Wort kommen.
Auf dem Taxi-Tag der AMI in Leipzig wurde eine Nebelkartusche zur Abwehr von Taxi-Überfällen gezeigt. Chefredakteur Jürgen Hartmann plädierte nach einem Selbstversuch als Fahrgast für die Deeskalation.
Ein sächsisches Anruf-Linien-Taxi namens Alita brachte Taxiunternehmern in Chemnitz, Dresden und Leipzig zusätzliche Fahrten und damit mehr Umsatz. Disponiert wurden die Fahrzeuge von den drei Leipziger Taxizentralen.
Auf gepflegte Chauffeure – und nicht Fahrer - mit Krawatte setzte der Geschäftsführer Tom Büchner bei seiner 8x8 AG, einem Dresdener Mietwagenunternehmen. Es war von Jörg Zeisberg gegründet worden. Die Dresdner Chauffeur Service 8x8 GmbH gibt es noch heute, allerdings unter anderer Leitung.
Die Dresdner Firma Yellow-Fox präsentierte die „Yellow Box“ für den Abruf von Fahrzeugdaten, um Schummeleien der Fahrer zu verhindern. Der Unternehmer konnte nach deren Einbau ins Fahrzeug Wege und Fahrten seine Fahrzeuge nachvollziehen.
Zum Team von Kienzle Argo Taxi International von Barbara Bleckmann auf dem Taxi-Tag der AMI gehörte schon 2004 Detlef Langberg, der noch immer an Bord ist. Skodas Taxi-Chef hieß damals Marcus Ziegler. Auf der AMI 2004 war taxi heute erstmals auch mit einem Stand vertreten. Brigitte Rehm von der Leipziger Mercedes-Benz-Niederlassung präsentierte das neue Erdgasmodell E 200 NGT. Taxi Antons in Düren wurde als erster Taxi-Kunde genannt, der das Modell einsetzte. Der Taxiunternehmer Manfred Bach aus Kaiserslautern rüstete einen Mercedes-Benz Vito auf Erdgas um.

Ausgabe 4/2004
Auf den Nachrichtenseiten von taxi heute 4/2004 wird der bisherige Taxi-Ansprechpartner der Audi AG, Bernhard Karl, verabschiedet. Er war offenbar fünf Jahre in dieser Funktion gewesen. Sein Nachfolger wurde Gerd Otto.
Über erste Ansätze zur Fremdvermittlung kleinerer Taxizentralen über die Dienste größerer berichtete taxi heute 4/2004. Es ging darin um die Kooperation von Funktaxi Bergedorf mit Hansa Funk in Hamburg sowie um die Dienste des Bamberger Unternehmers Robert Bartsch und seiner Firma Erdeco. Er startete mit City-Taxi Bamberg. Diese beiden Callcenter arbeiteten mit fms-Technik. Angeführt wurde außerdem ein Taxi Call Center in Langenzenn, das mit Seibt & Straub zusammenarbeitete. Der Unternehmer Rolf Peters aus Kleve ließ seine Taxis zu verkehrsschwachen Zeiten von Taxi Ruf Bochum disponieren, der mit einer eigenen Software arbeitete.
Als „Deutschlands älteste Taxivereinigung“ präsentierte taxi heute 4/2004 Löwen-Taxi in Leipzig.
Ein Verein namens DienstLeistungsTest e.V. aus Ahrensburg entwickelte ein Gütesiegelverfahren „Taxi“. Es sollte auch eine Qualitätskontrolle der Fahrpraxis sowie eine Bewertung durch den Kunden enthalten. Das Unternehmen arbeitete offenbar mit der SVG und dem arbeits- und sicherheitsmedizinischen Dienst der Berufsgenossenschaften zusammen. Erst wenn allen Fahrern des Unternehmens ein Gütesiegel zugesprochen wurde, durfte das Unternehmen damit werben.
Die 1. Saarbrücker Funktaxigenossenschaft stellte die Vermittlung ihrer 22 Fahrzeuge auf eine Software um, die ankommende Anrufe auf das nächste freie Taxi leitete und so den Disponenten einsparte. Die Software hieß Taxikomm und kam von ExRam. Nicht nur dieses Unternehmen warb unter dem Artikel für seine Lösung, sondern auch die Taxi-Ruf Bochum GmbH für ihre Fremdvermittlung. Eine Übersicht über Funksysteme schloss sich an.

Ausgabe 5/2004
Knapp 40 Taxifahrer und –unternehmer nahmen am ersten speziellen Fahrsicherheitstraining von Mercedes-Benz Programme speziell für diese Branche teil. Es wurde von DaimlerChrysler, der BGF und der VDK Signal Idunagesponsert.
„AOK Hessen und Taxiunternehmen liegen im Dauer-Clinch“ schreibt taxi heute 5/2004.

Ausgabe 6/2004 fehlt im Archiv.

Ausgabe 7/2004
Faltleitkegel von Eurasia aus Gießen stellt taxi heute 7/2004 in einer Meldung vor. Sie ließen sich flach zusammenlegen. Eine Black Box von Nova Telematik aus Buchholz erlaubte die Ortung von Fahrzeugen und das Nachverfolgen ihrer Fahrten, um schummelnden Fahrern das Handwerk zu legen. Die Box sollte sich auch als Notrufsystem eignen.
Mobile Navigationssysteme stellte taxi heute 7/2004 in einer Marktübersicht vor. Über die Verweigerung der Mitnahme von Hunden und deren Sicherung berichtet das Heft ebenfalls.
Der VW T5, der Ford C-Max und der Mitsubishi Space Star zählten zu den Neuheiten der Europäischen Taximesse 2004, die taxi heute 7/2004 ankündigte.
Warum der Preis beim Taxikauf nicht alles ist, schilderte taxi heute 7/2004 ebenfalls.
Ein griechischer Taxifahrer schickt seinen Mercedes-Benz 240 D nach einer Laufleistung von 4,6 Millionen Kilometern in den Ruhestand. Der „Strich-8“ des Baujahrs 1976 war bis 1981 in Deutschland als Taxi eingesetzt, bevor ihn der Grieche erwarb. Den Ruhestand durfte das duldsame Taxi im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart antreten.

Ausgabe 8/2004 fehlt im Archiv.



Der 28. Jahrgang 2005



Ausgabe 1/2005 fehlt im Archiv

Ausgabe 2/2005
Für ein „selbstgebräuntes Taxi“ warb der Stuttgarter Taxiunternehmer Kristos Sotaridis. Sein Taxi war mit Folie überzogen und warb mit dem Dachwerbeträger von Taxi-AD für ein Selbstbräunungsspray.
Der Hersteller K.U.K.T., der die Dachzeichen von Splithoff übernommen hatte, vertrieb seine Dachzeichen ab 2005 auch über einen Dachzeichen-Shop im Internet.
Die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen über eine WAP-fähiges Handy schilderte taxi heute 2/2005. Im selben Heft werden die speziell fürs Taxi entwickelten Taxat-Reifen von Continental und Mercedes-Benz sowie der Nokian TE als Taxi-Reifen vorgestellt. Während der Conti-Reifen sowohl als Sommer- als auch als Winterreifen erhältlich war, handelte es sich beim Nokian um einen Ganzjahresreifen.
Über erste Erfahrungen mit der Fremdvermittlung durch eine Frankfurter Taxizentrale berichtete Gerd Gutendorf von der Koblenzer Taxigenossenschaft auf dem ersten deutschen Zentralenkongress des BZP. Er fand in Hagen statt. Herwig Kollar präsentierte dort einen Mustervertrag für Vermittlungszentralen und ihre Teilnehmer, auf den in der Ausgabe 3/2005 noch einmal näher eingegangen wird.
Ihre Taxi-Umbauten bewirbt die Paravan GmbH aus Pfronstetten-Aichelau. Die Apener Maschinenbau und Förderanlagen Gustav Bruns GmbH & Co. KG (heute: AMF-Bruns) wirbt für einen VW Caddy mit Heckausschnitt und Heckabsenkung.
Honda stieg mit dem Honda Accord Tourer in den Taxi-Markt ein. Das Taxi-Geschäft betreute damals Claus Graul.

Ausgabe 3/2005
Eine Notebook-Halterung mit einem Gummisauger für die Seiten- oder Frontscheibe stellte taxi heute 3/2005 vor. Im selben Heft stellte der Sammler Günter Kohlbecker seine Sammlung historischer Taxameter vor.
Über groß angelegte Aktionen der Steuerfahnder in Heidelberg und anderen deutschen Städten berichtet taxi heute 3/2005. Im selben Heft wird das Hamburger „Projekt Fiskaltaxameter“ vorgestellt. In einem freiwilligen Selbstversuch unter Beteiligung des Taxiverbands Hamburg sollten die Taxameter-Daten von 120 Taxis vom Gutachterbüro Linne+Krause ausgelesen werden. Freiwillig meldeten sich sogar die Betreiber von 300 Taxis für den Versuch an. Ermittelt werden sollten echte Umsatzwerte, die bei Steuerprüfungen als Richtschnur herangezogen werden sollten.
Im Bericht über den Taxitag der Leipziger Messe AMI wird Joachim Göbel als neuer Taxi-Verantwortlicher von Opel vorgestellt. Mazda verkündete dort, seine Taxi-Aktivitäten künftig beim Entwicklungs- und Umrüstpartner INTAX zu bündeln. Mercedes-Benz stellte dort das Taximodell der ersten Generation der B-Klasse vor, VW präsentierte das Taxi der sechsten Passat-Generation. Audi machte auf seinen von kargen 10 auf 15 Prozent gesteigerten Taxi-Nachlass aufmerksam. Kienzle-Vertriebsleiterin war damals noch Barbara Bleckmann. Erdgas und Flüssiggas für Taxis waren damals auch ein Thema.
fms und Austrosoft Weiss warb für sein nun auch mit GPRS arbeitendes Vermittlungssystem.

Ausgabe 4/2005
Im März 2005 verteilte der Taxi-Werber Taxi-AD in Düsseldorf an Taxifahrer kostenlos heißen Tee, belegte Sandwiches, Snacks und Duftspender. Außerdem veranstaltete das Unternehmen ein Gewinnspiel.
Im Landkreis Esslingen weigerten sich Taxiunternehmer erfolgreich gegen die Versteigerung von Krankenfahrten der AOK über das Internet. Die AOK hatte damit in vier Landkreisen begonnen.
Elektronische Fahrtenbücher, mit denen auch private Fahrten oder solche zur Tankstelle aufgezeichnet und Schwarzfahrten der Fahrer nachgewiesen werden konnten, stellte taxi heute 4/2005 vor. Im selben Heft wird auch auf die Vorteile von Tankkarten eingegangen.
In einem Taxi-Test wird Marcus Ziegler als Taxi-Verantwortlicher von Skoda erwähnt, dem eine sehr zurückhaltende Taxi-Vermarktung vorgeworfen wird. Nur gut informierte Skoda-Händler wussten damals offenbar, dass sie einen Octavia 2 über Intax als Taxi anbieten konnten.
Über erste TV-Angebote samt Werbeeinblendungen in Londoner Taxis berichtete taxi heute 4/2005.
Seat bewarb mit einer Beilage das Toledo-Taxi.

Ausgabe 5/2005
Der Gebrauchttaxi-Händler Much bietet ab 2005 auch an, gebrauchte Taxis zu leasen.
Die neuen Sondermodelle „Das Taxi“ von Mercedes-Benz stellt taxi heute 5/2005 vor. Laut dem Hersteller sollten die neuen Festpreis-Modelle einem Verwerternachlass von mehr als 20 Prozent entsprechen.
Mit einer Einigung zwischen der AOK und den Taxiunternehmern der Region Stuttgart endet deren Auseinandersetzung um Krankenfahrten-Tarife. Man einigte sich auf die Organisation von Krankenfahrten als Gemeinschaftsfahrten. Im Pflichtfahrgebiet galt der Taxitarif, bei Fahrten darüber hinaus für die Hinfahrt der volle und für die Rückfahrt der halbe Taxitarif.
Eine Auswahl von nachrüstbaren oder fest eingebauten Navigationssystemen brachte taxi heute 5/2005.
Dass man bei der Gestaltung der eigenen Homepage auch die Rechte Anderer beachten muss, beschreibt Rechtsanwalt Dr. Patrick Bruns in taxi heute 5/2005.
Über Nachlässe der Werkstattkette A.T.U für die Mitglieder von BZP und TVD berichtet taxi heute 5/2005. Mitsubishi bot den Siebensitzer Grandis zum Taxi-Start mit kostenlosem Taxi-Paket an. Der Mazda 6 löste bei Mazda den Premacy ab.

Ausgabe 6/2005
Fiat geht mit der zweiten Generation des Croma wieder in den Taximarkt. Das Taxi-Paket des geräumigen Kombis kommt von INTAX. Die Oldenburger kündigten damals auch ein Taxi-Paket für die Dacia Logan-Limousine an. Opel forciert das Gewerbekunden-Geschäft, für das Werner Metzler verantwortlich wurde. Die Rüsselsheimer wollten damals rund 150 Verkäufer speziell für Gewerbekunden einstellen.
Kienzle brachte das Druckerterminal 1157. Es konnte zusammen mit dem Taxameter 1150-01 eingesetzt werden. Der Gebrauchttaxi-Händler Michael Much veranstaltete am 8. Oktober 2005 seinen 2. Taxi-Treff in Bad Tölz.
Seit Oktober 2005 bot die Taxi Düsseldorf eG zusätzlich ein Service-Taxi als Topangebot an. Seine Fahrer mussten eine besondere Schulung durchlaufen. Der Dekra und der Taxi-Ruf Bremen veranstalteten sie gemeinsam. Im soeben auf Datenfunk umgestellten Vermittlungssystem wurden diese Taxis gesondert vermittelt.
Mit dem Förderprogramm „UTE Umwelttaxen Essen“ förderten die Stadtwerke Essen und die E.ON Ruhrgas AG die Anschaffung von Erdgas-Taxis. Das Vorbild der Aktion waren die Tausend Umwelt-Taxis für Berlin (TUT). Die Unternehmer bekamen einen Zuschuss von 1.000 Euro für die Fahrzeugbeschaffung und monatliche Werbepauschalen von 80 Euro für die Türwerbung oder aber 4.500 Kilogramm Erdgas für die ersten drei Jahre.
Der Hersteller MoCar Technik GmbH aus Bad Aibling bot 2005 einen TÜV-geprüften Taxi-Dachwerbeträger an. Das auswechselbare Werbeschild konnte entweder am Dachgepäckträger oder über Magnetplatten auf dem Fahrzeugdach befestigt werden. Vorgestellt wurde es in einem Übersichtsartikel über Taxi-Dachzeichen.
„Unternehmensberater Peter Hofmann aus der Taxibranche ist durch Erfahrung klug geworden. Erstes Beratungsgespräch kostenlos, weiterer ½ Tag 360 € + Spesen“ heißt es in den Kleinanzeigen von taxi heute 6/2005. Seine E-Mail-Adresse lautete hofmann@taxineuwied.de.

Ausgabe 7/2005
Unter der Überschrift „Telefonterror durch Taxiankäufer“ meldet taxi heute 7/2005, dass Taxiunternehmer verstärkt durch einen Taxiankauf Nord terrorisiert worden seien. Er nutzte verschiedene Telefonnummern mit Hamburger Vorwahl.
Der BZP befragte im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 die zur Wahl antretenden Parteien zu einigen grundsätzlichen Positionen.
Mit den Großraumlimousinen Carens und Carnival warb Kia bei Taxiunternehmern. Beide hatten Taxi-Pakete von INTAX.
Um Regelungen für Flughafentaxis ging es in taxi heute 7/2005.
Der Lichtensteiner Unternehmer Bert Neckermann wollte mit seiner Firma Taximobil Taxifahrten für eine monatliche Flatrate von 48 Euro anbieten. Sie sollte auf Monatskarten basieren. Die Fahrten sollten als Sammelfahrten organisiert werden. Taxmobil wollte dafür örtliche Taxiunternehmer gewinnen und ihnen die für den Sammelverkehr nötige Technologie kostenlos einbauen.
Wie Busunternehmer aus dem Münchner Umland Taxis als Bus-Zubringer einsetzten und worauf dabei aus der Sicht der Taxiunternehmer zu achten war, schilderte taxi heute 7/2005. Das Heft stellte auch das Magdeburger Theater-Taxi vor. Es basierte ebenfalls auf der Möglichkeit, mehrere Kunden zu einer Sammelfahrt zusammenzufassen, und lief 2005 schon im zweiten Jahr.
Robert Wilhelm als Taxi-Ansprechpartner von Mercedes-Benz präsentierte auf der IAA 2005 einen Dachzeichen-Prototypen, der in den Fuß der Dachantenne integriert war und so keine eigene Halterung mehr benötigen sollte. Im Messebericht wurde Kurt Peters als „Taxichef“ von Citroen zitiert.

Ausgabe 8/2005 fehlt im Archiv.



Der 29. Jahrgang 2006



Ausgabe 1/2006
Die Stuttgart Marketing GmbH führte seit Anfang 2006 eine Fahrgastbefragung in Taxis durch. Per Postkarte sollten die Fahrgäste unter anderem den Zustand der Taxis sowie die Höflichkeit und die Ortskenntnis des Fahrers beurteilen.
Unter Berufung auf „Deutschlands größten Taxiversicherer VDK“ meldet taxi heute 1/2006, dass der Anteil von VW-Taxis an allen zugelassenen Taxis 2005 auf 15 Prozent gestiegen sei. Der Anteil von Mercedes-Benz hingegen sei innerhalb von drei Jahren von 72 auf 65 Prozent geschrumpft. Platz drei belegte damals Opel mit einem Marktanteil von 5 Prozent, gefolgt von Ford mit 3 und Audi sowie Mazda mit je 2 Prozent.
Schon den 10. Taxitag auf der AMI bewarb die Leipziger Messe. Er fand am 4. April 2006 statt.
Einen parlamentarischen Neujahrsempfang veranstaltete Peter Kristan, Vorsitzender des TVD, in der Berliner Landesvertretung von Baden-Württemberg.
Über den bargeldlosen Zahlungsverkehr informiert taxi heute 1/2006. Vorgestellt wurden vornehmlich Endgeräte fürs Taxi. Als Flop hatte sich das erste Bezahlen über das Handy mit dem System „Paybox“ erwiesen.
Wie taxi heute 1/2006 berichtete, gab es in Wiesbaden keine Konzessionsbeschränkung, dafür aber gleich drei Taxizentralen.
Eine schriftliche Leserbefragung über einen in taxi heute 1/2006 integrierten Fragebogen veranstaltete der HUSS-VERLAG. Die Teilnehmer konnten als 1. Preis ein Wochenende mit dem Mercedes-Benz SLK in Berlin gewinnen. Robert Wilhelm von DaimlerChrysler spendierte die Fahrt, Barbara Bleckmann von Kienzle eine Übernachtung mit Frühstück. Der zweite Preis war die fünftägige Nutzung eines Audi A6, der dritte Preis ein Satz neuer Reifen, den Roger Bovenschen von Volkswagen Nutzfahrzeuge stiftete.
Worauf man bei der Namensgebung seiner Internet-Adresse achten sollte, schilderte Christine Wittig. Sie betreute Internetseiten kleiner und mittelständischer Unternehmen.
Eine erste Übersicht über Kleinwagen, für die es ein Taxi-Paket gab, bringt taxi heute 1/2006.
TOTAL warb für seine Tankkarte „Profi Card“.

Ausgabe 2/2006
Der französische Brillenglashersteller Essilor brachte ein Gleitsichtglas namens Varilux Driver, das speziell die beim Autofahren genutzten Zonen optimieren sollte. Eine verminderte Blendung reklamierte er Hersteller auch für sich.
Mercedes-Benz stellte das Intelligent Light System für die überarbeitete E-Klasse mit dem Vieraugen-Gesicht vor. Es basierte damals auf Xenon-Scheinwerfern.
Auf 100 Jahre Opel-Taxis weist eine Meldung hin.
Während der Fußball-WM bezahlte Mercedes-Benz für neue Taxis der Marke 2.000 Euro für WM-spezifische Türwerbung. Die Taxis mussten vor dem Eröffnungsspiel übernommen werden. Die Werbefolien mussten mindestens bis zum Ende der Fußball-WM dranbleiben. Ein großes Thema von taxi heute 2/2006 war auch der Hyundai-Shuttle-Dienst für die WM.
Ein Pro & Contra zum in Berlin schon länger angebotenen und in Düsseldorf neu eingeführten „Winke-Tarif“ brachte taxi heute 2/2006. Einen ersten Beitrag über die Suchmaschinen-Optimierung von Internetseiten enthielt das Heft auch.
Als Geschäftsführer der London Taxi GmbH wird der Gebrauchttaxi-Händler Michael Much im Rahmen eines Tests des London-Taxis TX II befragt.

Ausgabe 3/2006
Wie taxi heute 3/2006 berichtet, bietet Seat seit Anfang April 2006 die Modelle Altea, Toledo und Alhambra mit einem Taxi-Paket von INTAX an.
Eine Aktion namens „TSV – Das Taxi sicher im Verkehr“ starteten der BZP, der DVR und die BGF. Die Taxifahrer wurden dabei eine Stunde lang theoretisch und eine zweite Stunde praktisch geschult. Bei der Praxis ging es um vorausschauendes Fahren. Das Programm sollte stolze 100 Euro pro Teilnehmer kosten, von denen die BGF die Hälfte übernahm.
Auch 2006 sponserten Mercedes-Benz, die VDK und die BGF Fahrsicherheitstrainings für Taxiunternehmer und –fahrer.
BZP-Präsident Hans Meißner setzte sich 2006 vehement für eine Ausdehnung der Anschnallpflicht auch auf Taxifahrer ein.
Von den Bundesländern, die bislang noch keine Farbfreigabe erteilt hatten, wollte taxi heute 3/2006 wissen, was sie zu dieser Frage planten.
Über die Haftung im Ehrenamt und damit auch bei der Tätigkeit als Vorstand einer Taxigenossenschaft berichtete taxi heute 3/2006.
Über den 2. BZP-Zentralenkongress berichtete taxi heute 3/2006 ebenfalls.
Den ersten Zwischenbericht zum Hamburger Projekt „Fiskaltaxameter“ stellte das Gutachterbüro Linne+Krause vor.
HALE bewarb sein HALE Cab Tracking, das die Taxi-Ortung enthielt. Es war für Mehrwagenbetriebe und kleine Taxiflotten gedacht.
Eine Übersicht über die Rabattempfehlungen der Taxi-Hersteller brachte taxi heute im Nachbericht zum Taxitag der AMI 2006 in der Ausgabe 3/2006. Am „knickrigsten“ war Chrysler mit 5 Prozent. Nach ihren Eindrücken zu den ausgestellten Taxis befragt wurde eine ganze Reihe von Lesern.

Ausgabe 4/2006
Über die Ergebnisse der Leserbefragung berichtet taxi heute 4/2006. Alle Ergebnisse wurden prozentual angegeben, ohne die Bezugsgröße zu nennen, also die Zahl derer, die an der Befragung teilgenommen haben.
Wie man Taxi-Kunden durch Online-Werbung ansprechen könnte, erläuterte Christine Wittig in taxi heute 4/2006.
Sammelfahrten wollte ein Referatsleiter Fahrtkosten-Management mit einer Kopfpauschale pro Fahrgast abrechnen. In Baden-Württemberg gab es erneut Auseinandersetzungen zwischen der AOK, den städtischen Zentralen und den Landesverbänden um die Honorierung von Krankenfahrten.

Ausgabe 5/2006
Der geräumige Minivan Nissan Note wurde als Taxi mit einem Taxi-Paket von INTAX bestellbar.
Grundsätze des Newsletter-Versands schildert Christine Wittig in taxi heute 5/2006.
Nur 112 Leser haben sich an an der Umfrage beteiligt, mit der taxi heute deren Interessen näher erkunden wollte. Was dabei herausgekommen ist, schildert das Heft 5/2006.
Kienzle Argo Taxi International bewarb sein Druckerterminal 1157-03. Das Motiv zeigt auch Daten-Keys für Fahrer und Unternehmer.
Über die von den im BZP organisierten Landesverbänden vereinbarten Rahmenverträge in Baden-Württemberg und in Schleswig-Holstein entspann sich eine heftige Debatte, über die taxi heute 5/2006 berichtete. Der TVD Baden-Württemberg und der TVD Schleswig-Holstein kritisierten die Abschlüsse heftig, der Verband des Verkehrsgewerbes Südbaden argumentiert dagegen, die Verträge hätten Internet-Ausschreibungen gestoppt. Es ging dabei auch um die Bündelung von Serienfahrten zu Sammelfahrten.
Die Taxi Koblenz eG machte allerhand negative Erfahrungen mit der Fremdvermittlung durch Frankfurter Kollegen. Ein Problem war, dass die Zentrale beim Systempartner T-Com keinen persönlichen Ansprechpartner hatte und dass der zu den umsatzstärksten Zeiten Freitag- und Samstagnacht Wartungsarbeiten durchführte. Die Koblenzer wollten den Frankfurter Disponenten bei einer Stadtrundfahrt die Besonderheiten ihrer Stadt erläutern.
Wie man über die Parallelvermittlung von der Betriebsfunk-Vermittlung auf die GPRS-Vermittlung umsteigen könnte, fragte taxi heute in der Ausgabe 5/2006 ab. Eine Übersicht über Transporter mit bis zu 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht enthielt das Heft auch.

Ausgabe 6/2006
„Wer hat das Mazda Taxi mit den meisten Kilometern?“ fragt Mazda in einer Anzeige in taxi heute 6/2006. Auf den Mazda-Kunden mit der höchsten Laufleistung warte eine Überraschung, die Ränge 2 bis 25 erhielten Reisegutscheine, verspricht Mazda.
Über die Arbeit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit informiert taxi heute 6/2006.
Die Krankenkassen hätten den Bogen längst überspannt, meint ein nicht genannter Autor in taxi heute 6/2006.
Wie man seinen Internet-Auftritt barrierefrei gestalten könnte, erläutert Christine Wittig in taxi heute 6/2006.
Über das neue Genossenschaftsrecht berichtet das Heft auch.
Anlässlich der Messe Rehacare International bringt taxi heute 6/2006 eine Übersicht über sieben Umrüster von Rollstuhltaxis.

Ausgabe 7/2006
Laut dem Editorial der Ausgabe verzichtete Audi auf der Europäischen Taximesse auf Giveaways, verkaufte stattdessen 500 Modell-Taxis für zehn Euro und stiftete die Verkaufserlöse der Taxistiftung.
Eine gewisse vivacon A G suchte mit einer Anzeige „großvolumige Denkmalschutzimmobilien“. Für deren Vermittlung sollte es „interessante Reise- oder Geldprämien“ geben.
Mit einem „Sicherheitsbrief“ wollten der schleswig-holsteinische Landesverband und die Polizei die Vorbeugung gegen Überfälle verbessern. DaimlerChrysler finanzierte den Druck.
Nach einem neuen E-Klasse-Taxi bei der vorhergehenden Veranstaltung stiftete DaimlerChrysler bei der Europäischen Taximesse 2006 nur noch ein B-Klasse-Taxi.
In Stuttgart fand auch 2006 ein Deutscher Taxitag statt, den erneut der TVD veranstaltete.
Am 27. September 2006 lieferte INTAX das 10.000ste Taxi aus. Es war ein Mazda6, den der Parade-Händler Zurell aus Darmstadt auslieferte.

Ausgabe 8/2006
Der Gegensatz von Taxis und Mietwagen ist das Titelthema von taxi heute 8/2006.
Gisela Spitzlei informierte über den BZP-Ausschuss Krankenfahrten über eine geplante Neuregelung, die es den Krankenkassen erlauben sollte, drei Prozent Rabatt vom Beförderungsentgelt abzuziehen.
Elektrische Treppensteiger stellt taxi heute 8/2006 erstmals vor.
Auf der Europäischen Taximesse 2006 begleitete taxi heute einen selbstfahrenden Taxiunternehmer und einen Mehrwagenunternehmer beim Messerundgang. Jörg A. Gülke als Taxi-Ansprechpartner von Volkswagen und sein Chef Heinz Dowerg überreichen ein VW Passat Taxi. Robert Wilhelm, Taxi-Mann bei DaimlerChrysler, übergab ein B-Klasse-Taxi. Volkswagen bot dort auch eine Kinderbetreuung an, die zur schönen Tradition werden sollte. Lothar Aschmann trat als langjähriger Ansprechpartner der VDK Signal Iduna zum letzten Mal zur Taximesse an.
Über das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ informiert taxi heute 8/2006.



Der 30. Jahrgang 2007



Ausgabe 1/2007
Seit Dezember 2006 war ein Urteil gegen den BZP-Präsidenten Hans Meißner rechtskräftig, über das taxi heute 1/2007 berichtet. In seiner Zentrale waren jahrelang Vollzeit-Mitarbeiter als Minijobber abgerechnet worden. Das Ganze flog auf, weil das überschüssige Gehalt auf Scheinmitarbeiter verteilt wurde. Als einer von denen verstorben war, fiel das der Rentenkasse auf. Meißner wollte sich bei einer für den 13. Februar einberufenen außerordentlichen BZP-Versammlung zu seiner Verurteilung äußern.
Nach einer Beschwerde eines baden-württembergischen Taxiunternehmens stellte das Innenministerium klar, dass für ein Zuschlag für Fahrten mit mehr als fünf Personen auch bei Fahrzeugen zur Anwendung kommen muss, bei denen einzelne Fahrgäste entgegen der Fahrtrichtung sitzen. Entscheidend sei alleine die im Fahrzeugschein eingetragene Anzahl von Sitzen. Es ging um die beiden Zusatzsitze im T-Klasse-Kombi von Mercedes-Benz.
Das Landgericht Nürnberg Fürth urteilte im Dezember 2006, dass eine Taxizentrale ihren Teilnehmern nicht das Anbringen von Dachwerbeschildern verbieten darf. Die Zentrale kündigte an, dagegen in Berufung zu gehen. Über ein BGH-Urteil über die Zulässigkeit von Eintrittsgeldern bei Genossenschaften berichtete taxi heute erstmals in der Ausgabe 1/2007.
Taxitronic bewarb das neue Multi-Media-Terminal TV-TC 60, Citroen sein C5-Taxi.
Kienzle bot damals eine Erweiterung seines Unfalldatenspeichers namens Reppid an. Es sollte für die Benachrichtigung der Taxizentrale im Falle eines Unfalls sorgen und funktionierte über das Mobilfunknetz. Der Versicherer VDK bezuschusste den Einbau des Unfalldatenspeichers.
Beleuchtete Dachwerbeträger wurden an 50 Taxis in Stuttgart und in Karlsruhe unter Leitung des lichttechnischen Instituts der Universität Karlsruhe erprobt. Der Feldversuch war bis Mitte 2007 befristet.
Wie der Frankfurter Taxiunternehmer Konrad Rumpf auf Mietwagen und die Rollstuhlbeförderung umstieg, schilderte taxi heute 1/2007.
In Essen scheiterte die Einführung eines Plus-Taxis, was zur Gründung einer neuen Taxizentrale führte.
Eine Diskussionsrunde zum Thema „Taxi als Werbeträger“ veranstaltete taxi heute am 21. Februar 2007 in Frankfurt. Mitveranstalter waren Taxi AD und Crea Car.
Über 30 verschiedene Taximodelle sollten laut einer Kleinanzeige im Shop modellautohaus.de in Ötisheim lieferbar sein.

Ausgabe 3-4/2007
Mit einer Beilage bewarb Dacia seine Taxi- und Mietwagenpakete für die erste Generation der Stufenhecklimousine Logan und des Kombis Logan MCV. Mercedes stellte die Vielseitigkeit seines B-Klasse-Taxis heraus.
Der BZP wandte sich in einer Stellungnahme zum geplanten Gesetz zum Nichtraucherschutz gegen ein generelles Rauchverbot in Taxen. Der Verband des Verkehrsgewerbes Südbaden war indessen dafür, weil bis zu 90 Prozent der Taxis ohnehin schon als Nichtrauchertaxis gekennzeichnet seien.
Ein Qualitätssiegel namens Fair-Taxi stellten die Entwicklungshilfeorganisation Fair Travel und der Taxiverband Deutschland (TVD) in Berlin vor. Kriterien für die Siegel-Vergabe waren geschultes  Personal, ein Nichtrauchertaxi und die Umweltfreundlichkeit der Taxis.
Über Schwerpunktkontrollen bei Taxiunternehmen berichtete einmal mehr taxi heute 3-4/2007.
Über die Expertenrunde zum Thema „Das Taxi als Werbeträger“ berichtete taxi heute 3-4/2007. Wie viele Taxiunternehmer zur Frankfurter Veranstaltung gekommen waren, ist dem Artikel nicht zu entnehmen.
Per Rundmail an alle Empfänger des Newsletters fragte taxi heute Erfahrungen mit VW Touran-Taxis ab. Abgedruckt wurden drei Stellungnahmen, von denen eine positiv und die beiden anderen eher negativ waren. Taxi-Ansprechpartner bei Volkswagen war damals Jörg Gülke.

Ausgabe 5/2007
Im Rahmen der BZP-Frühjahrstagung in Leipzig trat BZP-Präsident Hans Meißner zurück. Vizepräsident Hans-Günther Bartels trat daraufhin überraschend ebenfalls zurück. Inhaltlich ging es damals auch um einen bundeseinheitlichen Taxi-Ruf per Handy und um Umweltzonen. Der TVD stellte derweil Serviceteams zur Betreuung von Mitgliedern zusammen. Sie sollten Kollegen unter anderem in Versicherungsfragen beraten.
Die Mobilitätsversprechen der Fahrzeughersteller fragte taxi heute in der Ausgabe 3-4/2007 ab. Rund ein Drittel der Hersteller meldete sich nicht zurück.
Über ein Interview mit zwei Vertretern von Taxi-Werbefirmen wärmte taxi heute 3-4/2007 das Thema Taxi-Werbung noch einmal auf.
Auf die Messe RETTmobil in Fulda wies die Ausgabe erstmals hin.
Wie im Bericht über die AMI zu lesen war, mokierte sich der zurückgetretene BZP-Präsident Hans Meißner über taxi heute und seinen Chefredakteur, die eine persönliche Kampagne gegen ihn fahren würden. Als Taxichef von Citroen wurde Kurt Peters erwähnt, während Alessandra Mast und Gert Schaub das Taxigeschäft von Mitsubishi betreuten.
Über Dienstleistungstrainings versuchte der Leipziger Zentralenchef Hans-Jürgen Zetzsche die Qualität seiner Zentrale 4884 zu heben. Er stellte damals auf die Vermittlung über fms und auf Fahrerausweise um.

Ausgabe 6/2007
Über den Beginn des Hamburger Projekts zur Einführung eines Fiskaltaxameters berichtete taxi heute 6/2007, das schon 2005 und 2006 ein Thema gewesen war. Im Zentrum des Berichts standen Ergebnisse des Gutachterbüros Linne + Krause.
Was hinter dem Begriff Web 2.0 steckt, erläuterte Christine Wittig, die damals immer wieder über Homepages und deren Gestaltung berichtete.
Eine über die Vorbereitung auf die Ortskundeprüfung hinausgehende Taxifahrer-Ausbildung bot die PROTaxi GmbH in Braunschweig an. Sie vermittelte unter anderem einen Taxi-Knigge und Maßnahmen zur Präventation am Arbeitsplatz. Ein dreiwöchiges Praktikum in einem Taxibetrieb gehörte auch zur Ausbildung, die von der Agentur für Arbeit gefördert wurde.
Über das Konzept des BZP-Kooperationspartners Telemach für einen bundesweit einheitlichen Taxiruf per Handy berichtete taxi heute 6/2007. Es war bei den Taxizentralen umstritten.
Eine zweite Umfrage via Newsletter nach Erfahrungen mit dem E-Klasse-Taxi war wohl mit drei Stimmen auch kein Erfolg.
Mazda bot den Mazda 6 mit Flüssiggasantrieb an, der wie das Taxi-Paket von INTAX eingebaut wurde.

Ausgabe 7-8/2007
Fred Buchholz wurde mit 524 von 530 Stimmen zum neuen BZP-Präsidenten gewählt. Neuer Vizepräsident wurde sein späterer Nachfolger Michael Müller. Peter Zander unterlag gegen Müller und blieb Vorstand. Dietmar Schmidt kam neu in den Vorstand, offen blieb ein Vorstandsposten der Fachgruppe Z, weil sich Herwig Kollar nicht durchsetzen konnte.
Der BGH entschied, dass Genossenschaften Eintrittsgelder von Mitgliedern erheben dürfen.
Der Versicherer VDK Signal Iduna feierte in Dortmund sein 100jähriges Bestehen. Ein Plakat für die Rückseite des Beifahrersitzes präsentierte Z New Media Solutions aus Berlin unter dem Namen Taxi Select.
In Stuttgart wurde eine zweite Taxizentrale gegründet. Die Neckar-Taxi GmbH arbeitete mit einem Datenfunk-Vermittlungssystem von Cordic. Sie wollte damit auch die Fremdvermittlung für kleinere Taxizentralen anbieten.

Ausgabe 9/2007
Der in Kraft getretene Nichtraucherschutzgesetz wirft in der Taxi-Praxis einige Fragen auf, wie taxi heute 9/2017 thematisiert.
Wie der frischgebackene BZP-Präsident Fred Buchholz im Interview erklärt, legte er viel Wert auf Teamwork. Er sprach sich gegen kostenintensive Fiskaltaxameter, gegen Mischkonzessionen und gegen die Verpachtung von Taxikonzessionen aus. Er sprach sich für eine bessere Qualifizierung von Taxifahrern und für eine Neuregelung des Berufszugangs für Taxiunternehmer aus.
Die Mitarbeiter des Bad Tölzer Taxiunternehmers Michael Much kündigten größtenteils ihre Krankenversicherung bei der AOK, um damit unter anderem gegen deren Internet-Ausschreibungen von Krankenfahrten zu protestieren.
Schon 2007 wollte der damalige Bundesverkehrsminister Tiefensee eigene Stellplätze für Carsharing-Autos im öffentlichen Straßenraum per Gesetz einführen.
Auf dem Taxitreff 2007 in Bad Tölz waren am 13. Oktober 2007 die Taxi-Ansprechpartner Jörg A. Gülke von Volkswagen, Robert Wilhelm von Mercedes-Benz und Jörg Hatscher von INTAX persönlich vertreten. Wie taxi heute 9/2007 ankündigt, waren dort mehr Taxi-Modelle als auf der Pkw-IAA zu sehen.
Skoda bewirbt in taxi heute 9/2007 den Kasten-Kombi Roomster als Taxi.
Über die verschiedenen Dienstleistungen des Taxi-Ruf Bremen informiert taxi heute 9/2007. Unter anderem boten die Bremer ein Frauen-Nacht-Taxi, einen Taxi-Zubringerdienst für Busreiseunternehmen, ein Service-Taxi, Hundetransporte ins Tierheim, Briefkastenleerungen für die Post oder die Abwicklung von Hausnotrufen an.
Die Auftragsvermittlung über ein System von Payco, das über das Internet und PDA im Fahrzeug läuft, schildert taxi heute 9/2007.
Über die bessere Sicherung von Rollstuhlfahrern in Rollstuhltaxis via Biebers STS-System oder die Kopf-Nacken-Stütze „Future Safe“ von AMF-Bruns berichtet taxi heute 9/2007. Im selben Heft wird auch das neue Seminar der BGF mit dem Titel „Notfallmanagement für Taxifahrer“ vorgestellt.
Den Taxi-Entwickler und –Umrüster INTAX stellt taxi heute 9/2007 erstmals ausführlich vor. Das Unternehmen war schon 1996 gegründet worden.

Ausgabe 10/2007
Das Oberlandesgericht München sah es als rechtens an, dass die Nürnberger Taxizentrale einen Taxiunternehmer von der Vermittlung ausschloss, weil er mit Taxi-Dachwerbung unterwegs war. Die Zentrale berief sich dabei auf ihre Satzung, die nur Türwerbung zuließ.
Der TVD Berlin lud für den 11. November 2007 zu einem Taxi-Tag für Berlin und Brandenburg ein. Ein vom allgemeinen Taxifahrer-Verein Hannover (HVT) organisierter Sicherheitskurs musste mangels Nachfrage abgesagt werden.
Den Dienst „Taxi-Key“ stellt taxi heute 10/2007 anhand eines Beispiels der Bielefelder Taxizentrale Bieta vor. Die Kunden deponierten einen Zweitschlüssel bei der Taxizentrale, der ihnen im Fall eines Aussperrens nach einem ausgeklügelten System von einem Taxifahrer gebracht wurde. Die Bremer Taxizentrale hatte das System entwickelt und vergab dafür Lizenzen.
Beim Taxitreff in Bad Tölz zeigten zwei Hamburger Taxiunternehmer ein Taxi mit Bildschirmen in den Kopfstützen, über die Werbung abgespielt wurde. Die Werbung wurde über GPRS eingespeist, im Kofferraum saß eine Windows-Station.

Ausgabe 11-12/2007
Der scheidende Taxi-Ansprechpartner von Volkswagen, Jörg A. Gülke, bekam bei der Herbsttagung des BZP die Goldene Ehrennadel des Verbandes verliehen.
Der damalige BZP-Vizepräsident Michael Müller schildert in einem Interview den steigenden Verwaltungsaufwand bei Krankenfahrten und über Tarifvereinbarungen. Er plädierte dafür, die Unterscheidung von Taxi und Mietwagen beizubehalten, aber stärker zu kontrollieren.
Von einem „Taxikrieg“ reden Osnabrücker Taxiunternehmer, die sich gegen Mietwagenunternehmer zur Wehr setzten.
Die Taxi Essen eG wollte das Plus-Taxi wiederbeleben.
Der Datenfunk-Anbieter Heedfeld musste im Herbst 2007 Insolvenz anmelden.
Über Kameras zur Videoüberwachung berichtet taxi heute 11-12/2007. Es ging vor allem um Systeme, die in Österreich eingebaut wurden.
Opel brachte eine Taxi-Anschlussgarantie für das dritte Jahr an. Es gab drei Laufleistungsvarianten bis maximal 300.000 Kilometer.

 


Der 31. Jahrgang 2008



Ausgabe 1-2/2008
Im Editorial weist Chefredakteur Jürgen Hartmann darauf hin, dass sich in Schwabach und im Ortenaukreis Unternehmer zusammengetan hatten, um gegenüber den Krankenkassen gemeinsam aufzutreten. Wie im Heft dargestellt wird, hat der Unternehmer Markus Schmidt damals die Interessengemeinschaft Taxi Ortenau gegründet, über deren regelmäßige Treffen auch mit externen Referenten taxi heute fortan immer wieder berichtet.
Über Pflichtangaben auf Webseiten informiert diese Ausgabe auch. Dirk Holl hatte kurz zuvor den bisherigen TVD-Vorsitzenden Peter Kristan abgelöst. Ein tabellarischer Überblick über Auftragsvermittlungssysteme sollte informieren, ohne dass es dazu einen Artikel gegeben hätte. Über den BZP und das Verspätungsmanagement sollten Bahnkunden im Falle einer starken Verspätung einen Taxigutschein oder eine Übernachtung bezahlt bekommen. Mobile Navis stuft taxi heute höchstens als Ergänzung für gute Ortskunde ein.
Im Test war damals das zivile E-Klassemodell NGT mit Erdgasantrieb. Als Taxi getestet wurde der Hondas SUV CR-V 2,2 CDTI.
Der Bad Tölzer Gebrauchttaxi-Händler Much wollte sich mit einer aufgeklebten Postkarte auf seiner Anzeige Taxis anbieten lassen, um dem „Telefon-Terror“ besonders Hamburger Händler etwas entgegenzusetzen. Darüber berichtete taxi heute 1-2/2008 auch redaktionell. Der Artikel nennt auch den Düsseldorfer Händler Lipps als seriösen Aufkäufer. Besucht wurde auch das Taxi-Zentrum Brandenburg, das Rumen Jordanov schon damals mit seinem Bruder zusammen leitete.

Ausgabe 3-4/2008
Die Verbände TVD und BZP sollten sich nach dem Abgang ihrer streitbaren Vorsitzenden Peter Kristan und Hans Meißner um wesentlichere Fragen als die Farbfreigabe kümmern, schreibt Chefredakteur Jürgen Hartmann in einem Kommentar im Heft. Er trat für eine flächendeckende Anhebung der Ausbildungsqualität ein, die die Qualität der Dienstleistung verbessern sollte.
In Schleswig-Holstein kam es damals zu ersten Schleuser-Vorwürfen gegen deutsche Taxifahrer. Ein Taxiunternehmen im selben Bundesland unterlag mit seiner Klage gegen die Genehmigungsbehörde, die seines Erachtens einen wirtschaftlich nicht tragbaren Sondertarif für Krankenfahrten gebilligt hatte.
Nach einer Untersuchung des lichttechnischen Instituts der Universität Karlsruhe, das keine Bedenken gegen beleuchtete Dachwerbeträger hatte, behielt eine Mehrheit der Bundesländer ihre Meinung bei, diese Werbeform nicht zu genehmigen.
Über drei Versicherungen, die die finanziellen Folgen eines Taxi-Überfalls tragen wollten, berichtete taxi heute 3-4/2008 ebenfalls.
Aus einer Firmenreportage über das Hannoveraner Taxiunternehmen „Mein Taxi“ geht hervor, dass dessen Taxis von Hansa Funk aus Hamburg mitvermittelt wurden.
Ein Bericht über Alternativen zum Diesel stützt sich auf Untersuchungen des ADAC mit Erdgasfahrzeugen und Hybrid-Modellen. Der VW Caddy Maxi wurde damals als neues Modell vorgestellt.
Bei Honda war damals Claus Graul der Taxi-Ansprechpartner. Er bot damals auch den Mittelklasse-Kombi Accord Tourer als Taxi an.

Ausgabe 5/2008
Schon in einem Artikel in taxi heute 5/2008 plädiert Chefredakteur Jürgen Hartmann für den Mindestlohn, den er als Chance für das mobile Gewerbe ansieht.
Auf dem Taxitag der Leipziger Messe Auto Mobil International stellt Kurt Peters, Taxi-Ansprechpartner von Citroen, seine neue Kollegin Annemieke Mesmann vor. Bei Volkswagen trat damals Joachim Lindecke als neuer Taxi-Ansprechpartner an. Roger Bovenschen war bei Volkswagen Nutzfahrzeuge für Taxis zuständig. Technisch standen die Erdgasmodelle B 170 NGT von Mercedes-Benz und Passat TSI Eco Fuel bei Volkswagen im Mittelpunkt.
Ein Beitrag von Christine Wittig schilderte, wie man mit dem Analyse-Werkzeug Google Analytics Informationen über die Besucher seiner Internetseite bekommen kann. Wie die Auftragsvermittlung ohne eigene Telefonzentrale aussehen kann, erläuterte ein Überblick. Er informiert auch über den Ausstieg von T-Mobile aus dem Push-to-talk-Dienst.
Primagas und PrinceGas boten Taxiunternehmern an, ihre Flotte auf Autogas umzurüsten und eine Autogas-Betriebstankstelle einzurichten.
Vom Umstieg des Volkswagen-Konzerns von Pumpe-Düse- auf Common-Rail-Direkteinspritzung berichtet taxi heute 5/2008 auch.

Ausgabe 6/2008
Mit einem Hupkonzert von 200 Taxis in der Innenstadt und vor dem Rathaus von Hannover erreichte die Zentrale Hallo Taxi 3811, dass nach sechs Monaten Liegezeit endlich eine Tariferhöhung genehmigt wurde. Über das Projekt fifty-fifty-Taxi in Sachsen-Anhalt wurde in taxi heute 6/2008 ebenfalls berichtet.
Der damalige Geschäftsführer der Düsseldorfer Taxizentrale Rhein-Taxi, Hans Becker, rechnete in einem Gastkommentar vor, dass ein Mindestlohn von 7,50 Euro nur mit Umsätzen von durchschnittlich 25 Euro zu finanzieren sei und damit vom mobilen Gewerbe nicht getragen werden könne.
Ein Portrait über den Taxivermieter Taxi Rent Partner, seinen damaligen Inhaber Thomas Zimmermann, seinen Geschäftsführer Horst Wiedenmann und den Disponenten Klaus Unger bringt taxi heute 6/2008. Garniert war der Bericht mit einer Auflistung von sieben weiteren Taxivermietern.
Das Oberlandesgericht Nürnberg entschied damals, dass ein Mietwagenunternehmer kein Dachzeichen verwenden darf, das von der Größe und der Gestaltung her den Vorgaben für ein Taxi-Dachzeichen ähnelt. Der HUSS-VERLAG, der ein unbeleuchtetes weißes Magnet-Dachzeichen mit der Aufschrift „Mietwagen“ im Shop führte, verwies darauf, dass sich Unternehmer die Verwendung eines solchen Dachzeichens von ihrer Genehmigungsbehörde schriftlich genehmigen lassen sollten.
INTAX rüstete damals für Mazda den Mazda6 auf Flüssiggasantrieb um, weil das die einzige Möglichkeit war, einen wirtschaftlichen Antrieb mit Automatikgetriebe darzustellen. Die Umstellung auf das neue Modell stockte, nachdem der Taxi-Ansprechpartner gewechselt hatte.
Über ein Poker-Taxi, das zwar ein Taxi-Dachzeichen trug, aber kein Taxi war, berichtete das Heft ebenfalls.

Ausgabe 7-8/2008
Die Ausgestaltung eines Taxameters mit eine Registrierkassenfunktion, die heute als Fiskaltaxameter diskutiert wird, kam in taxi heute 7-8/2017 zur Sprache. Die Bundesregierung hatte damals ein „Aktionsprogramm für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt“ vorgelegt, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen.
Über Taxi-Zubringer-Dienste für Busreiseunternehmen berichtet das Heft ebenfalls. Felix Reisen aus Köln wird darin als Pionier bezeichnet.
Das Erdgas-Taxi Mercedes-Benz B 170 NGT stellt taxi heute 7-8/2008 ausführlich vor. Es war als Sondermodell „Das Taxi“ zum Festpreis erhältlich.
Dieter Rolfes stellt einen VW Caddy Maxi vor, den der Unternehmer Markus Venrath aus Hückelhoven beim Autohaus Soderberg zum Mehrzweckfahrzeug hatte umbauen lassen. Er konnte das Taxi sowohl als Siebensitzer als auch als Rollstuhltaxi mit fünf Sitzplätzen nutzen.
Gabriel Sommer löste damals als Taxi-Ansprechpartner von Ford Christoph Nöfer ab.

Die Aufzeichnungen von der Ausgabe 9/2008 bis Ende 2012 fielen einem Datensicherungs-Fehler zum Opfer.



Der 36. Jahrgang 2013



Ausgabe 1-2/2013
Als „schnelle Oma aus Pegnitz“ stellt taxi heute 1-2/2013 Rosa Krieg vor, die mit 77 Jahren noch Taxi fuhr. Den von der Redaktion verlosten Mazda5 gewann die Abonnentin Eva Müller aus Konstanz.
In einem Brief an die neue Landesregierung aus SPD und Grünen in Niedersachsen fordert der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) landesweit einheitliche Taxitarife sowie eine „strikte Begrenzung“ der Ausnahmegenehmigungen für Wegstreckenzähler, Alarmanlage und Taxifarbe. Die Videoüberwachung in Taxis und Mietwagen zuzulassen, war eine weitere seiner Forderungen.
Der Erfurter Taxiunternehmer Wolfgang Schwuchow klagte zusammen mit seiner Industrie- und Handelskammer gegen die Einführung einer Umweltzone, für deren Befahren eine grüne Plakette vorgeschrieben war.
Auch Taxizentralen müssen dem Zoll zur Bekämpfung der Schwarzarbeit Unterlagen über angeschlossene Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellen.
Zahlen ohne Bargeld war einmal mehr das tragende Thema von taxi heute 1-2/2013. Kleine Kartenlesegeräte zum Beispiel von SumUp, iZettle oder payleven standen im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Über Elektrotaxis im Ausland berichtet das Heft auch. Unter anderem wird darin die erste Generation des Nissan Leaf als Elektrotaxis mit Taxi-Paket von INTAX angekündigt. Vorgestellt wird auch die überarbeitete E-Klasse-Generation W 212, deren „Vier-Augen-Gesicht“ zwei markanten Scheinwerfern weichen musste.
Einen speziellen Taxi-Akku mit AGM-Technologie stellte der Batteriehersteller Varta vor. Er sollte bis zu dreimal länger halten als herkömmliche Batterien. Honda bewirbt damals noch ganzseitig den CR-V als „SUV unter den Taxis“.

Sonderheft Taxi-Zubehör
Mit der Januar-Ausgabe 2013 erschien auch die Sonderausgabe „Taxi-Zubehör“. Mit einem Gesamtumfang von 52 Seiten brachte sie Marktübersichten über allerlei Zulieferer und Dienstleister des Taxigewerbes.

Ausgabe 3-4/2013
Ab Mitte April 2013 sollte taxi heute für Abonnenten schon vor dem Erscheinungstermin als Magazin-App auf mobilen Endgeräten abrufbar sein, meldet taxi heute 3-4/2013.
Die taxi heute-Abonnentin Eva Müller aus Konstanz gewann einen Mazda5. Überreicht wurde er von René Bock, damals Leiter Fleet und Remarketing von Mazda Deutschland und später derjenige, der das Taxi-Engagement des Taxi-Pioniers unter den Importeuren beendet hat.
Über die positiven Ergebnisse des Projektes Überfallschutzkamera in Bremen berichtete der BZP in einer Pressekonferenz. Er kritisierte dort die kurz zuvor festgelegte Position der Datenschützer der Länder, die eher auch gegen die Bremer Speicherung von Standbildern waren.
Über den Start des Chauffeurdienstes myDriver von Sixt berichtete taxi heute 3-4/2013. Eine Zwischenbilanz nach dem einjährigen Bestehen des Taxi-Sharing Dienstes colexio in München, an dem IsarFunk beteiligt war, fiel ernüchternd aus.
Das Volkswagen Zentrum Mönchengladbach warb damit, immer 40 Taxis sofort lieferbar als Lagerbestand zu haben.
Der Taxiunternehmer Roger Lang von Taxi Lang aus dem Oberbergischen Kreis kooperierte im Rahmen der Initiative „50+aktiv“ mit dem örtlichen Jobcenter und gewann mit Erfolg ältere Arbeitslose als Mitarbeiter.
Den Umgang mit infektiösen Patienten im Taxi thematisiert erstmals der Rechtsanwalt Armin Sieler-Schulz aus rechtlicher Sicht in taxi heute 3-4/2013. Er sollte erst wieder bei einer Veranstaltung des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) im November 2016 wieder thematisiert werden, dann aber aus hygienischer Sicht.
Zwei Hochdachkombis auf der Basis des Fiat Doblò und des Opel Combo als Basis von Rollstuhltaxis ohne Heckausschnitt stellte taxi heute 3-4/2013 vor. Bei ihnen handelte es sich um die Hochdach-Varianten der beiden Fahrzeuge, die der Umrüster Fiorella mit einem Lift am Heck und das Taxi Zentrum Brandenburg mit einer Auffahrrampe zum Rollstuhltaxis machte.
Neben den Erfahrungen zweier Unternehmer mit Autogas-Umrüstungen stellte dasselbe Heft auch den sächsischen Taxiunternehmer Veit Stephan aus Bärenstein im Erzgebirge vor, der im Autocenter Dresden eines der ersten Elektrotaxis vom Typ Nissan Leaf übernommen hatte. Er setzte es für Krankenfahrten ein, für die die Reichweite ausreichte.
Wie genau die Entwicklung eines Taxi-Paketes für neue Fahrzeuge bei INTAX aussieht, schilderte taxi heute 3-4/2013.

Ausgabe 5/2013
Wie taxi heute 5/2013 ankündigte, konnte man seit dem Frühjahr 2013 die Zeitschrift auch als Magazin-App lesen, wenn man sie fest abonniert hatte.
Die Taxi Bonn eG feierte ihr 100jähriges Bestehen. Eine Taxi-Interessengemeinschaft aus 15 Taxiunternehmern namens IG Taxi und Krankenfahrten Mainz-Kinzig e.V. kämpfte in Hessen mit der dortigen AOK. Das Oberverwaltungsgericht Münster entschied, dass ein Zuschlag für Kreditkartenzahlungen nur verlangt werden darf, wenn er in der örtlichen Tarifordnung verankert ist.
Die Taxi Auto Zentrale Stuttgart wehrte sich gegen die Telekom, deren Auskunft bei Fragen nach Taxiunternehmen stets auf mytaxi verwies. Berliner Kollegen gingen gegen den Mietwagen-Dienst myDriver von Sixt vor, der falsche Vergleiche mit dem Taxigewerbe gezogen hatte.
Das Eurocab-Anwendertreffen des Jahres 2013 drehte sich um die Frage, wie die lokalen Taxizentralen gegen überregional arbeitende Vermittler bestehen bleiben könnten. Große Hoffnungen setzte der Veranstalter schon damals in seine überregionale App taxi.eu.
Vermittlungssysteme für kleinere Taxibetriebe, die sich keine Disposition mehr leisten können, waren ein Schwerpunkt von taxi heute 5/2013. Es ging um Lösungen von MPC Software, SuE und HALE, das damals sein „Cab Dispatch“ bewarb. Internet-basierte Angebote von ExRam, Payco und Heedfeld kamen ebenfalls zur Sprache.
Mit der Überschrift „Fiskaltaxameter auf der Zielgeraden“ stellt taxi heute 5/2013 das INSIKA-Verfahren vor. Die neueste Position des „Düsseldorfer Kreises“, der sich aus Datenschützern aller Bundesländer zusammensetzte, zur Videoüberwachung in Taxis schildert das Heft ebenfalls. Prinzipiell gilt auch heute noch, dass allenfalls Standbilder zulässig sind, die nach 48 Stunden gelöscht werden müssen.
Den zweiten Taxi-Vergleichstest namens Taxi des Jahres 2013 kündigte das Mai-Heft unter anderem mit einer Übersicht über die dort parallel geplante Ausstellung von Rollstuhltaxis an. Einen Überblick über Taxi-Anschlussgarantien bringt das Heft ebenfalls. Die gab es demnach nur für Modelle von Citroen und Mercedes-Benz.
„Was haben Sie eigentlich davon, dass wir Taxi-Stützpunkthändler sind?“, fragt Alexander Sipp vom Autohaus Badziong in einer großen Anzeige, in der auch die Antworten darauf gibt.

Ausgabe 6-7/2013
Christian Brüggmann schilderte in taxi heute 6-7/2017 die Ergebnisse einer Podiumsdiskussion mit Parteipolitikern, bei der es um die Folgen des Mindestlohns ging. Sie war Teil einer BZP-Versammlung in Saarbrücken. Ein Artikel über ein Gutachten von Linne+Krause über die Taxi-Konzessionen in der Stadt Essen erschien im selben Heft.
Ein Stuttgarter Taxiunternehmer wurde erst wieder in die Vermittlung durch die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart aufgenommen, als er einen gerichtlichen Vergleich erwirkte, der ihm die Mitgliedschaft in der Zentrale und bei mytaxi erlaubte, ihm aber auferlegte, die Türwerbung von mytaxi abzunehmen.
Dass die Umsatzbeteiligung von Taxifahrern als Entlohnungsmodell keine Zukunft mehr hat, machte Benjamin Sokolovic, damals Leiter der Rechtsabteilung des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen, beim Seminar zum Event „Taxi des Jahres 2013“ klar.
Über das dritte Fahrsicherheitstraining für die Mitarbeiter des Taxi Teams Papenbrock aus dem Emsland berichtete taxi heute 6-7/2017. Gefahren wurde dort mit den eigenen Taxis.
Der Gebrauchttaxi-Aufkäufer Michael Much plädierte dafür, ein Taxi keinesfalls länger als vier Jahre zu finanzieren, weil sich dann Restwert und der Ablösungsbetrag decken und man noch kein höheres Reparaturrisiko eingehen muss.
Mit einem Interview über drei Druckseiten dürfen sich die damaligen Geschäftsführer von mytaxi vorstellen. Mit vielen Tabellen und Fotos und kurzen Texten werden die Ergebnisse der Expertenwahl „Taxi des Jahres 2013“ präsentiert.
Folie aus der Dose zur Behebung kleinerer Schäden sind ein weiteres Thema.

Ausgabe 8-9/2013
Mit dem Slogan „Willkommen in der Zukunft des Taxifahrens“ wirbt mytaxi für seine Vermittlungs-App.
Das Taxiunternehmen von Michael Seidel aus Hoyerswerda wurde Mitte Juni 2013 gleich viermal zertifiziert: für das Qualitätsmanagement ISO 9001 und für drei Sparten des TÜV- und Dekra-Programms „sichere Personenbeförderung“.
Der Taxi-Ruf Köln bekam einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorstand Alexander Tritschkow hatte seinen Rücktritt erklärt. Er gründete später den Wettbewerber Taxi 17.
Unter anderem mit dem BZP wurde ein europäisches Weiterbildungsprojekt für Taxifahrer namens TAXIstars entwickelt. Mit ihm sollten sich die Taxifahrer während ihrer Wartepausen auf mobilen Endgeräten weiterbilden können.
Für Sprühfolien warb damals Foliatec.
Warum ein Fahrgast, der sich im Taxi übergeben hat, keinesfalls generell die Reinigungskosten tragen muss, erläutert der angehende Rechtsanwalt Ruprecht Rassler in taxi heute 8-9/2013.
Die Vorteile von Tankkreditkarten für Taxi- und Mietwagenunternehmer schildert Stefan Köller. Er führt sechs „ausgewählte Flottenkarten“ für diese Klientel auf.
Wie ein fixer Grundlohn als Alternative zur Umsatzbeteiligung funktioniert, erklärte ein Gespräch mit vier Hamburger Taxiunternehmern. Ein weiterer Artikel schildert, welche Vorteile es hat, beim Verkauf eines Taxiunternehmens einen externen Berater einzubinden.
In München und in Köln untersuchten Forschungsprojekte, inwiefern Elektrotaxis eingesetzt werden könnten. In München war die Taxizentrale IsarFunk eingebunden.
Als „Exoten-Taxi“ fährt der Ford Flex von Taxi Roland aus Bremen vor.
Nissan bewirbt die erste Generation des Elektrotaxis Leaf mit dem Slogan „Wie Taxifahren, nur aufregender“ – bezeichnenderweise mit einem weißen Fahrzeug. Der Leaf war als „Taxi des Jahres“ im Bereich Wirtschaftlichkeit ausgezeichnet worden.

Ausgabe 10/2013
Einen Affront gab es im September 2013 innerhalb des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN): Dessen Präsident Adalbert Wandt entließ Gunther Zimmermann, den Geschäftsführer der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen, wegen zu eigenständiger Gewerbepolitik, die den Interessen anderer Mitglieder des Gesamtverbandes widerspräche. Michael Müller, Präsident der Fachvereinigung und des BZP, hielt dagegen.
Bei einer Protestkundgebung in Berlin forderte die Gewerkschaft ver.di einen Mindestlohn von 8,50 Euro für Taxifahrer. Gekommen waren damals offenbar nur rund 50 Taxifahrer.
Opel bewarb die noch aktuelle Generation des Vans Zafira Tourer als Taxi des Jahres 2013 in den Kategorien Komfort und Wirtschaftlichkeit.
In Berlin beschlossen zwei Verbände und zwei Vermittlungszentralen, eine gemeinsame Premium-Ausbildung für Taxifahrer anzubieten. So wollten sie neuen Wettbewerbern wie Blacklane und myDriver gegenübertreten. Als Referent trat Detlef Freutel vom Taxiverband Berlin Brandenburg auf. Die Innung des Berliner Taxengewerbes und Taxi Deutschland begannen damals auch mit preisgünstig angebotenen Fahrsicherheitstrainings auf einem Parcours des TÜV Rheinland in Oranienburg.
Zwei Beispiele gelungenen Marketings von Taxizentralen in Wien und in Hamburg stellte taxi heute 10/2013 vor. Die Hamburger betreute als selbständiger PR-Berater Claus Hönig, der damals schon vier Jahre lang für die Hansa Funktaxi eG tätig war und es auch heute noch ist.
Volkswagen Nutzfahrzeuge begann damit, den Caddy Maxi mit Heckausschnitt als Taxi zu bewerben.
Ein Praxisbeispiel des Unternehmers Thorsten Reisewitz aus Delmenhorst zeigte, wie segensreich Unfalldatenschreiber in Taxis wirken können. Der Unternehmer ließ UDS von Kienzle einbauen.
Schon zum 6. Taxitreff lud der Gebrauchttaxi-Händler Michael Much am 12. Oktober 2013 nach Bad Tölz ein.
Einen Test mit der Auslieferung von Waren eines Elektronikmarktes startete mytaxi unter dem Namen Delivery in Hamburg. Viel hat man darüber anschließend nicht mehr gehört. Jörg Brach löste als Werksleiter des Rolli-Umrüsters Jelschen in Bad Zwischenahn den branchenbekannten Dirk Poweleit ab. Jelschen gehörte schon damals zur Reha Group Automotive, sollte aber als Firmenname noch ein paar Jahre lang bestehen bleiben.
Für 2014 wurde der Test von fünf Elektrotaxis in Stuttgart angekündigt. Als Exoten-Taxi wird ein Chrysler 300 C Cabrio von Daniel Wolfs aus Recklinghausen vorgestellt. Er sollte später auch mit einem Renn-Taxi von AMG durch die Gazetten gereicht werden.

Ausgabe 11/2013
Bei Reha-Automobile Bad Zwischenahn veranstaltete taxi heute ein Seminar zum Thema Krankenfahrten, bei dem unter anderem der Taxiunternehmer Markus Schmid als Gründer der IG Taxi Ortenau e.V. für ein gemeinsames Vorgehen von Taxiunternehmern gegen die Krankenkassen eintrat. BZP-Präsident Michael Müller und die Abrechnungs-Spezialistin Gisela Spitzlei zählten ebenfalls zu den Referenten.
Ein Seminar für Taxi- und Mietwagenunternehmer veranstaltete Volker Uflacker von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen in Bielefeld. Es ging dort unter anderem um den Mindestlohn und das Fiskaltaxameter. Diese beiden Themen prägten auch die Herbstversammlung des BZP in Würzburg, bei der Michael Müller als Präsident im Amt bestätigt wurde.
Zwei Praxisbeispiele aus Westfalen und aus Sachsen erläutern, wie mit der Software AnSaT von ESM Software Anrufsammeltaxis organisiert werden.
Über den Einsatz von Dashcams im Taxi zur Sicherung von Beweisen nach einem Unfall berichtet taxi heute 11/2013.
Den Reifenkauf im Internet erläutert taxi heute 11/2013 ebenfalls.
Nach zwei Veranstaltungen in Hannover ist der 3. Norddeutsche Taxi- und Mietwagentag in die Hamburger Magnus Hall umgezogen, wo er am 2. November 2013 stattfand. Wie taxi heute 11/2013 berichtet, litt der 6. Taxi-Treff in Bad Tölz wohl unter zu wenigen Besuchern.

Ausgabe 12/2013
Mit dem Heft verabschiedet sich Jürgen Hartmann nach elf Jahren als Chefredakteur. Er schrieb, er wolle ab 2014 eine neue Herausforderung suchen, bei der er die großen Veränderungen, die dem Taxigewerbe bevorstünden, aktiv begleiten wolle.
Der Münchner Rechtsanwalt Michael Bauer stellt klar, dass es bei der Rückkehrpflicht für Mietwagen und beim Verbot, mit einer Handynummer zu werben, keinen rechtlichen Spielraum gibt.
Der Bundesgerichtshof stellte damals klar, dass Taxiunternehmer, die über mehrere Betriebssitze verfügen, ihre Taxis nicht je nach Verfügbarkeit hin- und herschieben dürfen. Vielmehr dürfen sie je nachdem, wo der Auftrag eingegangen ist, nur Taxis von diesem Betriebssitz einsetzen.
Das Outsourcing der Abrechnung mit Großkunden schildert taxi heute 12/2013.
Die Mietwagenunternehmerin Monika Heinemeier aus Bad Wünnenberg in Ostwestfalen setzte bei der Werbung voll auf die Farbe Pink. Taxi Heinemeier existiert noch immer – mit einem fast reinen Mitsubishi-Fuhrpark. Unter dem Stichwort „Corporate Identity“ informiert dasselbe Heft auch einmal wieder über Dienstkleidung.
Thorsten Wieschhaus vom VW-Taxi-Schwerpunkthändler Köhnke aus Buchholz machte in den Kleinanzeigen ein verlockendes Angebot. Er schrieb, er verschenke anlässlich des 3. Norddeutschen Taxitags bis zum 31.12.13 einen kompletten Satz Winterräder zu jeder nach Wunsch bestellten Taxe von Volkswagen oder Volkswagen Nutzfahrzeuge mit werkseitigem Taxipaket. Die Anlieferung bis zum Betriebssitz sollte kostenlos sein.

Der 37. Jahrgang 2014

Ausgabe 1-2/2014
Mit dieser Ausgabe wird Dietmar Fund Chefredakteur, der zuvor 17 Jahre lang für den Wettbewerbstitel TAXI verantwortlich gewesen war. Anfang 2014 machte sich mytaxi bei Unternehmern mit einem neuen Preismodell unbeliebt. Es sah vor, dass der Taxifahrer einstellen konnte, ob ihm eine Vermittlung durch mytaxi 3 bis 30 (und nach ersten Protesten noch 3 bis 15) Prozent Vermittlungsgebühr wert war. Gegen dieses Modell nahmen auch mehrere Organisationen im selben Heft Stellung.
Fiat dachte Anfang 2014 über das Taxi-Geschäft nach. Es sollte allerdings noch bis 2016 dauern, bis die Italiener auf der Europäischen Taximesse wieder mit Taxi-Modellen auftraten.
Ein Aufruf an die Leser, taxi heute auf Taxis aufmerksam zu machen, die so heißen, aber keine sind, blieb ohne Resonanz. Trotzdem wies das Heft fortan immer wieder auf exotische „Taxis“ hin.
Die Taxifahrerin Heike Behrens aus Wirges im Westerwald formulierte einen Leserbrief zu ihrer hohen Zufriedenheit mit ihrem Beruf als Gedicht. Das Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen versuchte, über eine Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Hannover ältere Arbeitslose zu Taxifahrern auszubilden, die dringend gesucht waren.
Eine breit angelegte Übersicht über Jugend- und Diskotaxis aller Art in der ganzen Bundesrepublik war der Schwerpunkt von taxi heute 1-2/2014.
Ob und wieviel kleine Taximodelle günstiger als große sein können, errechnete ADAC-Kostenrechner Peter Sobotta. Eine Übersicht über Kleinwagen, Kompaktvans und Hochdachkombis schließt sich an.
Mercedes-Benz präsentierte Anfang 2014 die V-Klasse.

Ausgabe 3-4/2014
Einen WLAN-Stick für Taxis präsentierte Vodafone lange vor dem BZP-Partner Telekom, der so etwas erst Mitte November 2017 brachte.
Ein im Mai 2012 gegründeter Verband der Folierer namens GEWA entwickelte ein Gütesiegel. Unter dem Namen „car2go black“ bot die Carsharing-Tochter der Daimler AG seit Mitte Februar 2014 rund 200 B-Klasse-Fahrzeuge an. Sie wurden zunächst in Hamburg und in Berlin stationiert. In Hamburg erprobte der Elektronikhändler Media Markt die Auslieferung über Taxis.
Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) informiert in Taxi-Stammtischen über den Mindestlohn. Zu Taxi-Stammtischen lädt auch der TVD Baden-Württemberg ein. Die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 GmbH nimmt den freien Journalisten Axel Emmert als Pressesprecher unter Vertrag. Der Mindestlohn ist auch das Hauptthema beim „Glückstädter Kreis“ der norddeutschen Branchenvertreter, der ab 2014 in Sieversen tagte. Drei Berliner Taxiverbände starteten gemeinsam eine Qualitätsoffensive. Sie sah eine zweitägige Schulung der Taxifahrer vor.
„Taxis brauchen bald AdBlue“ kündigt taxi heute 3-4/2014 an. Im selben Heft wird geschildert, wie der Marbacher Taxiunternehmer Jörn-Götz G. Dahlke regelmäßig seine Fahrerinnen und Fahrer in Sicherheitstrainings mit Theorie-Part schulen lässt.
Tobias Baumann aus Dingolfing startet eine mehrteilige Serie, in der er schildert, wie man mit Hilfe von Google Adwords gezielter für sein Taxiunternehmen werben kann. Baumanns Cousin Peter Widl ist selbst Taxiunternehmer.
Der Hamburger BMW-Verkäufer Jonas Scharfe von B & K bot damals die Umrüstung von BMW-Modellen zum Taxi an. Rumen Jordanov vom Taxi Zentrum Berlin Brandenburg kündigte die Umrüstung von Dacia-Modellen zum Taxi an.

Ausgabe 5/2014
Im April 2014 kündigt die Stadt Stuttgart an, bei Konzessionsverlängerungen die Wirtschaftlichkeit der Taxibetriebe intensiv zu überprüfen. Auslöser für dieses Vorgehen war ein Gutachten von Linne + Krause, das ergeben hatte, dass 42 Prozent der Stuttgarter Taxibetriebe im wirtschaftlich unplausiblen Bereich arbeiteten.
Einen auf Taxifahrer zugeschnittenen Sprachführer namens „Deuten statt sprechen“ bringt der HUSS-VERLAG auf den Markt. Die Idee, 21 typische Aussagen und Fragen auf Deutsch zu formulieren und in 74 Sprachen zu übersetzen und sie mit Flaggen kenntlich zu machen, stammte von Gabriele Kröber.
Mit „Mobilitätsgutscheinen“ verbilligte der Landkreis Berchtesgadener Land Taxifahrten von Jugendlichen. Sie kosteten zwei und waren fünf Euro wert.
Der Berliner Taxiunternehmer Richard Leipold erwirkte im April 2014 ein Urteil des Kammergerichts Berlin, das es Uber untersagte, Mietwagen wie Taxis einzusetzen. Es war das erste einiger Urteile, das Uber die Arbeit in Deutschland verbaute. Seit Mai 2014 hat der BZP eine eigene Internetseite über seine neuen Konkurrenten namens www.schwarzkonkurrenz.de.
Schon im März 2014 wollte Martin Kammer, damals noch Verkehrsreferent beim Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV), einheitliche Verträge für die Beförderung von nicht umsetzbaren Rollstuhlfahrern mit den Kassen schließen. Dieses Vorhaben verfolgt er 2017 immer noch, inzwischen als Hauptgeschäftsführer.
Bei einem Taxi-Stammtisch des TVD Baden-Württemberg in Backnang informiert Eric André Siedmann von EAS Surveillance über seine Überfallschutzkamera und die neuesten Datenschutz-Bestimmungen für deren Einsatz im Taxi.
Eine Übersicht über die Taxi-Konditionen der Autohersteller steht im Mittelpunkt von taxi heute 5/2014. Angekündigt wird auch der Taxitag der Auto Mobil International, der der letzte sein sollte.
Seniorentaxis sind ein weiteres Thema der Ausgabe. Mercedes-Benz kündigt an, auch die neue C-Klasse als Sondermodell „Das Taxi“ zu bringen. Als „Taxi-Retter“ bezeichnet sich der Unternehmensberater Bernhard Tietmeier im Kleinanzeigenteil. Er wollte angehende Taxiunternehmer ebenso beraten wie solche, die in einer Krise steckten.
Auf einen „Kilometer-Millionär“ vom Typ W 210 von Karsten Jänicke aus Wernigerode macht Mercedes-Benz aufmerksam.

Ausgabe 6-7/2014
Hansa Taxi in Hamburg kündigte an, ab dem Spätsommer das Bezahlen per App anzubieten. Partner war die Yapital Financial AG, deren App die Fahrgäste brauchten. Ein Produktmanager von Paysmart kündigte bei der BZP-Frühjahrsversammlung an, das mobile Bezahlsystem bundesweit einzuführen.
Der Taxiunternehmer Michael Seidel aus Hoyerswerda führte zusammen mit einem Trainer des TÜV Rheinland, der selbst als Taxiunternehmer tätig war, ein Sicherheitstraining am Sachsenring durch.
Die Taxi Düsseldorf eG ging mit einer eigenen Bestell-App an den Start, die anders als viele andere regionale Apps kein bloßer Ableger des Vermittlungssystems von fms Austrosoft war. Für die App wurde großflächige Plakatwerbung betrieben.
Bei der Versammlung des BZP am Taxitag in Leipzig ging es um den Mindestlohn und die Erfassung von Pausen, Bereitschaftsdiensten und der Arbeitszeit.
Dass Taxifahrer Blindenhunde mitnehmen müssen, schilderte taxi heute 6-7/2014. Im selben Heft startet eine dreiteilige Serie über Taxi-Apps in aller Welt.
Weshalb Kritikgespräche mit Taxifahrern wichtig sind und wie man sie richtig führt, schildert ein Beitrag im selben Heft. Mit dem Rufbus-System „Vario-Bus“ richtete der Taxi- und Mietwagenunternehmer Franz Schönsmaul aus Fridolfing sein Unternehmen neu aus und erschließt sich einen kommenden Markt als Partner im Öffentlichen Personen-Nahverkehr auf dem Lande.
Eine Stellungnahme der Datenschützer aller Bundesländer engt den Spielraum für den Einsatz von Überfallschutzkameras in Taxis weiter ein.
Das Erfurter Taxiunternehmen „Das City Taxi AG“ stellte seine Vermittlung auf eine Smartphone-basierte Lösung von Taxikomm24 um, bei der jeweils ein freier Fahrer Telefonanrufe von Fahrgästen annehmen und vermitteln muss. So sparte das Unternehmen Arbeitskräfte in der Vermittlung.
Mit einem Bericht über die RETTmobil 2014 begann taxi heute seine regelmäßige Berichterstattung über Messen, die neue Rollstuhltaxis zeigen.

Ausgabe 8-9/2014
Der Rügener Taxiunternehmer Oliver Gurk sprach 50 Bundestagsabgeordnete brieflich auf die Konsequenzen des Mindestlohns an. Eine Antwort bekam er nur von Volker Kauder, damals wie 2017 Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.
Einen Taxi-Rufknopf für Hotels, Restaurants oder Arztpraxen mit dem Namen „Taxi-Butler“ präsentierte das gleichnamige niederländische Unternehmen am Taxitag der AMI Leipzig.
Die Monopolkommission verkündete schon 2014 in ihrem 20. Hauptgutachten, der Taxi- und Mietwagen-Markt solle dereguliert werden. BZP-Präsident Michael Müller schrieb dazu, die gleichen Argumente seien auch schon 20 Jahre zuvor vorgetragen worden.
Im Juli 2014 gab Robert Wilhelm nach elf Jahren die Betreuung des Taxi-Gewerbes für die Marke Mercedes-Benz auf, um sich den Minibussen bei EvoBus zu widmen.
Zollkontrollen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung des TVD Baden-Württemberg in Karlsruhe. „Taxi-Stammtische schweißen zusammen“ lauteten der Titel und das Fazit eines Beitrags über einen Stammtisch im thüringischen Stadtroda.
Mit der App „taxi collect“ wollten der Rosenheimer Softwarespezialist Andreas Kapeller und die Funktaxi-Zentrale Edelweiss e.G. aus Rosenheim erstmals die gemeinsame Nutzung von Taxis anbieten. Die einzelnen Nutzer sollten sich über die App verabreden und den Fahrpreis untereinander teilen, den einer von ihnen dem Taxifahrer zahlen musste. Obwohl die App auch in Ingolstadt und in Bruchhausen-Vilsen angeboten werden sollte, hat man von ihr seither nichts mehr gehört. Ein ausführlicher Bericht über taxi collect folgte in der Ausgabe 10/2014.
Der BZP ist seit dem 21. Juli 2014 nicht mehr in der Zeiselstraße ansässig, sondern in der Gerbermühlstraße 9 in Frankfurt am Main.
Über ein Krankenfahrten-Seminar von taxi heute in Nürnberg berichtet die Ausgabe 8-9/2014.
Nach langer Pause wird mit dem Volvo XC90 von Taxi Renner aus Eschenbach erneut ein Exoten-Taxi vorgestellt.
Über die Arbeit der Münchner Taxi-Guides berichtet taxi heute 8-9/2014 ebenfalls.

Ausgabe 10/2014
Der Rollstuhltaxi-Umrüster Jelschen aus Bad Zwischenahn, damals noch selbstständig, stellte seine Fahrzeuge über einen Außendienstler bei Kunden vor. Der Taxi-Entwickler und –Umrüster INTAX baute 2014 an einer neuen Halle. In Stuttgart wird die Erprobung von fünf Elektrotaxis angekündigt. Sie sollten von August 2014 bis Ende 2015 im Taxi-Einsatz getestet werden und kamen von Mercedes-Benz. Mutterkonzern Daimler übernahm damals die Intelligent Apps zu 100 Prozent, die Entwicklerin der Vermittlungs-App mytaxi.
Einen ersten Parlamentarischen Abend auf einem Berliner Binnenschiff veranstaltete der BZP am 9. September 2014, um mit Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen.
Mit dem Sicherheitstrainer und Taxiunternehmer Jürgen Thiel veranstaltete die Innung des Berliner Taxigewerbes ein Taxi-Sicherheitstraining, das auch die Fahrgast-Perspektive berücksichtigte.
Das Landgericht Frankfurt am Main stoppte am 24. August 2014 in einem Eilverfahren die App UberPop. Gegen sie hatte die Genossenschaft Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen e.G. geklagt. Uber legte Widerspruch ein und konnte zunächst nicht sanktioniert werden.
Über ein „Lady Taxi“ in Eberswalde berichtet Herbert Schadewald.
Wildunfälle und was man gegen sie tun kann, waren ein weiteres Thema des Heftes 10/2014. Ein „Torten-Taxi“ einer Cafébesitzerin stellt die Ausgabe ebenfalls vor.

Ausgabe 11/2014
Andreas Bösche wurde neuer Taxi-Ansprechpartner im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in Berlin. In Köln startete am 1. Oktober 2014 die zweite Taxizentrale taxi17, die mit einem besonders guten Service punkten wollte.
Die Daimler-Tochter Blacklane veranstaltete in Berlin ein Symposium mit dem Titel „Mobilität im Wandel – Forschritt oder Stillstand?“. Dort trat unter anderem der damalige Deutschland-Chef von Uber auf, Fabien Nestmann.
Wie das flexible Rollstuhl-Transportsystem Rollibox Zeit spart, schildert ein Praxisbeispiel des Unternehmers Uwe Kemnitz aus Borna.
Im Mittelpunkt der Rehacare International in Düsseldorf standen Umbauten des damals ganz neuen Ford Grand Tourneo Connect, der erstmals dem VW Caddy Maxi Paroli bieten konnte.
Den neuen Mercedes-Benz Vito präsentiert taxi heute 11/2014 ebenso wie den neuen VW Passat.

Ausgabe 12/2014
Nissan bewirbt in der Ausgabe 12/2014 den Nissan e-NV200, ein Elektroauto.
Am 4. Dezember 2014 erst veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen die zwei Verordnungen, die für die Umsetzung des Mindestlohngesetzes von hoher Bedeutung sind. Besonders wichtig wird die Mindestlohnaufzeichnungsverordnung. Bald sollte sich herausstellen, dass die Aufzeichnungspflichten für das Taxi- und Mietwagengewerbe besonders viel Arbeit bringen sollten.
Hermann Waldner steigt zum Jahreswechsel 2014/2015 auch als Geschäftsführer der Münchner Taxizentrale IsarFunk ein. Er leitete bereits die Taxi Berlin TZB GmbH und war Gründer und Mitinhaber der Vermittlungs-App taxi.eu.
Die dritte Runde der Expertenwahl „Taxi des Jahres 2015“ kündigte taxi heute 12/2014 an. Sie sollte dieses Mal in Berlin stattfinden.
Hilfen zur Umsetzung des Mindestlohns und zum Umgang mit der „Schwarzkonkurrenz“ standen im Mittelpunkt der Herbstversammlung des BZP. Dort trat erstmals auch der PR-Berater Matthias Tüxen in Erscheinung, der den BZP unterstützt.
Der Hamburger Taxi-Gutachter Thomas Krause schilderte bei einem Taxi-Seminar der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld am 29. Oktober 2014, wie leicht schummelnde Taxiunternehmer sich selbst ein Bein stellen können – beispielsweise mit Tankquittungen, die nachweisen, dass ihre Taxis viel mehr gefahren sind als sie dem Finanzamt angegeben haben.
Der BZP verkündete Ende 2014 den Start des „Deutschen Taxi-Service-Netzwerks“, einer Schnittstelle für die Bestell-Apps von cab4me, Taxi Deutschland und taxi.eu. Der weltweit agierende Dachverband International Road Transport Union (IRU) begann mit dem Aufbau eines weltweiten Netzwerkes für Taxi-Apps.
Das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass ein am Taxistand ungerechtfertigt abgestelltes Fahrzeug abgeschleppt werden darf, sobald der Fahrer nicht über eine hinterlassene Handynummer erreichbar ist.
Wie Taxiunternehmer Tankkreditkarten einsetzen und mit welchen Tankstrategien sie Geld sparen, erläutert taxi heute 12/2014 anhand von Praxisbeispielen.
Die mit dem Mindestlohn verbundenen Aufzeichnungspflichten standen im Mittelpunkt der Europäischen Taximesse 2014.
Zwei Berliner Taxiunternehmer erprobten zwei Elektrotaxis auf der Basis des VW e-Golf. Dem mit dem Mindestlohn verschärften Problem der nächtlichen Bereitschaft vor allem unter der Woche begegnen zwei Taxiunternehmer aus Isny mit einer Kooperation. Sie wechseln sich im Nachtdienst nach einem festen Plan von Woche zu Woche ab. Das Modell sollte allerdings nicht allzu lange Bestand haben.



Der 38. Jahrgang 2015



Ausgabe 1-2/2015
In Düsseldorf rüstet die Taxipad Europe GmbH 150 Taxis mit Tablet-PC an der Kopfstütze des Beifahrersitzes aus, auf denen Werbung abgespielt wird. Beteiligt war auch Vodafone, das die Taxifahrer mit einem kostenlosen WLAN-Hotspot locken wollte.
Seit Januar 2015 müssen Berliner Taxifahrer das bargeldlose Bezahlen akzeptieren. Die Wiener Taxizentrale 40100 kündigt an, dass ihre Bestell-App bald auch das Taxi-Sharing ermöglichen solle. Das hat fms Austrosoft, der Anbieter des Vermittlungssystems, in Wien bis Ende 2017 noch nicht realisiert. Pilotanwender ist im Dezember 2017 Hansa-Funk in Hamburg geworden.
Saban Tekedereli wird zum 1. März 2015 Leiter des Toyota Geschäftskunden-Service. Zuvor war er im Groß- und Sonderabnehmergeschäft bei Opel und bei PSA Peugeot Citroen tätig gewesen. Helmut Stein, der bei Honda Taxi- und Mietwagenunternehmer betreut hat, verlässt das Unternehmen. Seither ist die Marke im Taxi-Geschäft kaum mehr aktiv.
Der Januar-Stammtisch der IG Taxi Ortenau e.V. mutierte 2015 dank der Beteiligung der Taxi-Ansprechpartner Joachim Lindecke (für die Pkw) und Joachim Flämig (für die Nutzfahrzeuge) zum VW-Stammtisch. Seither ist mindestens einer der beiden immer vertreten.
Wie die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 mit Partnern neue Kundengruppen erschließt, schildert taxi heute 1-2/2015. In Karlsruhe macht der neu gegründete Taxi-Ruf Karlsruhe der etablierten Taxizentrale Konkurrenz. Mit einer „Hamburger Erklärung“ wollte der Bundesvorstand der CDU neue Beförderungsmodelle ermöglichen, ohne den Wettbewerb zu verzerren.
Der Landkreis Tirschenreuth begann mit einem Anruflinienbussystem namens BAXI, die öffentlichen Buslinien zu ergänzen. Gefahren wurde nach Fahrplan zwischen eigens eingerichteten Haltestellen, eingebunden waren auch Taxiunternehmer als Kooperationspartner. Der Landkreis arbeitet seither immer wieder an Ergänzungen seines Systems.
Mit einem Bericht über „Gänse- oder Ententaxis“ setzt taxi heute seine Serie über eher exotisch anmutende Taxis vor, die in diesem Fall allerdings wirklich Taxis waren.
Wie gefährlich abgelenkte Fahrer sind, schilderte ein Bericht über ein Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), bei dem das Ende 2014 erstmals als Thema aufgekommen war.
Über das ewige Streitthema, wann ein Fahrer Hunde mitnehmen muss, berichtete taxi heute 1-2/2015 anhand zweier Gerichtsurteile.
Bei einer Modellpflege stellt Mercedes-Benz die B-Klasse auch mit batterieelektrischem Antrieb vor. Sie hieß zunächst B-Klasse Electric Drive. Mit einem Taxi-Paket sollte sie erst viel später erhältlich sein. Volkswagen präsentierte den Plug-in-Hybridantrieb im Golf GTE, der danach auch im Passat angeboten werden sollte und erst Ende 2017 mit einem Taxi-Paket bestellbar wurde.
Die Stadt Landshut bezahlte Freitickets für Mitarbeiter, Freigänger und Besucher der an den Rand der Stadt verlegten Justizvollzugsanstalt, weil Busfahrten dorthin zu teuer gewesen wären.
Die Kölner Taxizentrale taxi 17 schickte alle Taxifahrer zu einer Qualitätsschulung, die 20 Stunden dauerte, die auf vier Tage verteilt waren. Die Hälfte der Schulungskosten von ihrer App vermittelter Fahrer trug mytaxi. Die Gemeinde Nordrach sponserte Taxigebieten, die von ihrem Gemeindegebiet ausgingen oder dort endeten, mit der Hälfte des regulären Fahrpreises. Gefahren wurde nach Taxi-Tarif.
Am 15. März 2015 stoppte das Landgericht Frankfurt am Main den Dienst UberPop mit bundesweiter Wirkung.
Im April 2015 feierte Verlagsgründer Wolfgang Huss seinen 75. Geburtstag. Der Verlag wurde ebenso wie der damalige Firmenchef Christoph Huss 40 Jahre alt.
Die Aufzeichnung von Pausen gemäß dem Mindestlohngesetz war das zentrale Thema einer Taxi-Veranstaltung in Emmelshausen, zu der der VDV Rheinland eingeladen hatte. Beim „Glückstädter Kreis“ wurde 2015 intensiv über mögliche Änderungen des Personenbeförderungsgesetzes diskutiert und auch über die Frage, wo die Taxiverbände bei Verhandlungen eventuell nachgeben könnten.
In Darmstadt wurden im Februar 2015 die ersten 21 Taxiunternehmer zu „Qualitätscoaches“ ausgebildet. Die Stadt Darmstadt trug damals die Hälfte der Schulungskosten. Die Sauerländer Taxiunternehmer Helmut Erner und Karl-Josef König machten mit der Idee auf sich aufmerksam, sich den Nachtdienst unter der Woche im wöchentlichen Wechsel zu teilen.
Im Anschluss an ein Referat bei einem Taxi-Stammtisch der IG Taxi Ortenau greift taxi heute das bei Inhaber-geführten Taxibetrieben wichtige Thema Work-Life-Balance auf.
Mit einem Bericht über die WMM Werbemittelmesse München stellt taxi heute erstmals originelle Werbe-Ideen vor, die für Taxi- und Mietwagenunternehmer interessant sein könnten.
Ein Mietwagenunternehmer darf seinem Mitarbeiter den Mietwagen nicht für die Fahrt nach Hause überlassen, urteilte das Landgericht Aachen.
Die Ablenkung am Steuer zu verringern, lautete eine Forderung eines Arbeitskreises beim 53. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar. Erstmals wurde dort auch gefordert, auf Landstraßen für alle Fahrzeuge Tempo 80 einzuführen, um so den Überholdruck zu verringern. Nach wie vor dürfen schwere Lkw dort eigentlich nur 60 km/h fahren.
Volkswagen präsentierte im polnischen Posen die vierte Generation des VW Caddy, der dort auch produziert wird.
Der Taxiunternehmer Ingo Riedel aus Harsewinkel deckte die stärkere Nachfrage während des Karnevals mit einem Leihtaxi ab, das ein in Reparatur befindliches Taxi ersetzte. Die hohen Mietkosten überkompensierte das Unternehmen über den höheren Umsatz.

Ausgabe 5/2015
Im Mai versuchte mytaxi erstmals, die Bezahlfunktion seiner Vermittlungs-App über einen 50prozentigen Rabatt auf den Fahrpreis zu forcieren. Die App von Taxi Deutschland integrierte damals gerade das Bezahlen per Kreditkarte. Ein Lesegerät war dafür nicht mehr erforderlich.
Bei seiner Frühjahrversammlung in Bad Homburg ging der BZP mit seinem Hauptsponsor Daimler AG hart ins Gericht, weil dessen App-Tochter Intelligent Apps eine seiner Meinung nach unzulässige Rabattaktion am Laufen hatte.
Vier bis dato unabhängige Taxiunternehmer gründeten in Weiden eine gemeinsame Taxizentrale. Über das Vermittlungssystem von taxi.de sparen sie seither viele Leerfahrten ein.
Wie Taxi- und Mietwagenunternehmer effektive Pressearbeit betreiben können und weshalb sich das lohnt, schildert taxi heute 5/2015. Zwei interessante Ansätze zur Fahrzeugreinigung bei Taxi-Wieland in Schongau und bei Taxi-Brandes in Harsewinkel kommen im selben Heft ebenfalls zur Sprache.
Eine Übersicht über die Taxi-Ansprechpartner aller im Taxi-Geschäft aktiver Automarken enthält auch einige Vertreter, die sich heute noch für das mobile Gewerbe einsetzen.
Welche Taximodelle beim Event „Taxi des Jahres 2015“ getestet werden sollten, führte taxi heute 5/2015 auf. Ein erstes und bisher einziges Webinar zum Thema Mindestlohn kündigt das Heft ebenfalls an.
Der Abschlussbericht über die Erprobung von Elektrotaxis in Stuttgart zeigt, dass insbesondere das Laden noch ein Problem für den Mehrschichtbetrieb ist.
Intelligent Apps brachte seine App mytaxi auch in einer Version für die Apple-Uhr.

Ausgabe 6-7/2015
Kia bot die Umrüstung dreier Modelle zum Taxi über den Umrüster Pütting aus Rees am Niederrhein an. Seit Juli 2015 verlangt mytaxi wieder eine feste Vermittlungsgebühr. Sie betrug sieben Prozent.
Großen Ärger handelte sich taxi heute mit der Veröffentlichung einer Anzeige ein, mit der Uber für seinen Mietwagendienst UberX Partner suchte.
Der 4. Norddeutsche Taxitag in Hamburg enttäuschte die Erwartungen der Aussteller, weil zu wenige Besucher kamen. Der 5. Norddeutschen Taxitag 2017, der in Berlin hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt.
Welche Chancen Taxi- und Mietwagenunternehmer im Linienersatzverkehr in ländlichen Regionen haben und ob sie dafür größere Fahrzeuge brauchen, thematisierte taxi heute 6-7/2015. Robert Wilhelm von EvoBus, ehemaliger Taxi-Ansprechpartner der Daimler AG, sah in einem Interview Chancen über den Einsatz von Minibussen.
Am 13. Mai 2015 hat das Landgericht Stuttgart die Rabattaktion von Intelligent Apps/mytaxi in Stuttgart gestoppt. Der BZP erstritt beim Landgericht Hamburg eine Einstweilige Verfügung gegen die Aktion.
Freiraum für die Unternehmer und eine Verringerung der Leerfahrten brachte die Gründung der Taxi Zentrale Weiden, in der sich vier ehemals selbständige Unternehmer zusammengetan hatten.
Der Münchner Profi-Aufbereiter Daniel Patecky gab Tipps für die intensive Reinigung von Taxis, die den Werterhalt und das Ansehen bei Fahrgästen steigert.
Über die Fahrvorstellung des VW Caddy 4 und die statische Präsentation des VW T6 berichtet taxi heute 6-7/2015.
Im Mittelpunkt der RETTmobil 2015 standen universell einsetzbare große Transporter für die Beförderung mehrerer Rollstuhlfahrer. Volkswagen zeigte dort eine Teilfolierung und kündigte die Folierung im Werk Emden an, die aber inzwischen nicht mehr angeboten wird.

Ausgabe 8-9/2015
Das „Wendeheft“ vereinte eine normale Ausgabe von taxi heute und einen von hinten aufzuschlagenden Sonderteil namens „Taxi-Markt“, der den zuvor eigenständigen Taxi- und Zubehörkatalog ersetzte.
Mit dreistündigen Dienstleistungstrainings hält die Leipziger Taxizentrale 4884 – Ihr Funktaxi die Fahrer ihrer Mitgliedsunternehmer über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden. Im Jahr 2015 informierte sie beispielsweise über den Umgang mit der NFC-Technologie oder über die Abrechnung mittels Kundenkarten. Über die Ausbildung von QualitätsCoaches in Darmstadt berichtete taxi heute 8-9/2015 ebenfalls.
Beim ersten und bisher einzigen Webinar von taxi heute stand Martin Kammer, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) Rede und Antwort zum Thema Mindestlohn.
Wie der Nürnberger Mehrwagenunternehmer Christian Linz die Auswirkungen des Mindestlohns eindämmte, schildert taxi heute 8-9/2015.
Der Abschlussbericht zum Event „Taxi des Jahres 2015“, der am Berliner Standort des HUSS-VERLAGES stattfand, steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Ein Seminar über die Chancen, die Rollstuhltaxis bieten, war Bestandteil des Events.
Volkswagen präsentierte im Sommer 2015 den neuen Touran, sein wichtigstes Taximodell.

Sonderteil Taxi-Markt
Eine Übersicht über 14 Taxi-Umrüster war der Umsetzung des neuen Eichrechts noch möglich. Dachzeichen von Splithoff gab es 2015 auch noch. Ein Artikel über eine erweiterte Betriebshaftpflicht, die auch das Abholen von Fahrgästen an der Wohnungstüre und ihre Begleitung zur Arztpraxis abdeckt, sorgte damals für viel Unruhe unter den Versicherern.
Einige Dienstleister für gängige Werbemittel listet die Übersicht auf.

Ausgabe 10/2015
Für Verunsicherung in der Taxi-Branche sorgt die Ankündigung des Bundesministeriums der Finanzen, man wolle das Datensicherungsverfahren INSIKA nicht vorschreiben, das bis dahin als Maß der Dinge gegolten hatte.
Für die Zeit des bundesweit bekannten Heavy-Metal-Festivals Wacken Open Air taten sich zehn Taxibetriebe rund um den Ort mit 42 Fahrzeugen zusammen, um mit einer Smartphone-basierten vollautomatischen Vermittlung zu arbeiten. Sie wurde von MPC Software beigesteuert.
Die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 GmbH richtete für „Komfort-Kunden“ mit Festnetzanschluss die Möglichkeit ein, per Kurzwahltaste ein Taxi zu rufen. Die Zentrale konnte so automatisch den Standort erkennen und ein Taxi dorthin schicken.
Tipps zum Teambuilding gab taxi heute 10/2015 auch.
Mit einem ausgeborgten Fahrradanhänger erschloss Peter Riske aus Wetter neue Fahrten entlang des Ruhr-Radweges für sein Unternehmen RuhrTaxi.

Ausgabe 11/2015
Im Oktober 2015 bezuschusste Intelligent Apps alle Fahrten zu einem von 17 europäischen Flughäfen, die mit ihrer App mytaxi bezahlt wurden, mit 50 Prozent des regulären Fahrpreises. Die Münchner SHÄRE GmbH kündigte an, dass man ihre App für das Taxi-Teilen auch in Frankfurt am Main nutzen könne. Gestartet war sie in München.
Seit dem 1. Oktober 2015 sind Bert Brandenburg und Rainer Langhammer weitere Geschäftsführer des Münchner HUSS-VERLAGES neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Christoph Huss.
Seine zweite „Spreefahrt“ als Parlamentarischer Abend veranstaltete der BZP am 22. September 2015. Das Landgericht Hamburg lehnte am 15. September 2015 den Antrag des BZP auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Rabattaktionen von Intelligent Apps/mytaxi ab.
Die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 GmbH bietet Brautpaaren seit 2015 an, sich kostenlos mit einem Oldtimer-Taxi zur Trauung und zur Hochzeitsfeier fahren zu lassen. Im Gegenzug erwartet die Zentrale, dass sie auch einen Teil der Gäste mit ihren angeschlossenen Taxis befördern darf.
Weitere Gerichtsurteile zur Frage, ob ein Mietwagenfahrer seinen Mietwagen mit nach Hause nehmen darf, schildert taxi heute 11/2015.
Ein Pavillon des Taxi-Vertriebs vor dem Eingang der Pkw-IAA 2015 war das einzige Taxi-Highlight der Messe, auf der immer weniger Taxis zu sehen sind.
Die Taxi-Umrüstung bei Pütting, dem damaligen Partner von Kia und Dacia, schildert taxi heute 11/2015.
Durch Wien fuhr ein „Aspirin-Taxi“, das die Fahrgäste kostenlos nutzen durften. Es bewarb mit flächendeckender Folierung eine neue Variante der Kopfschmerztablette.

Ausgabe 12/2015
Ende 2015 steigt Mazda aus dem Taxi-Geschäft aus, wozu der dafür verantwortliche René Bock ein paar Fragen beantwortet. Mazda war der erste Importeur gewesen, der mit Taxis Furore gemacht hatte.
Der Kölner Taxiausrüster Jürgen Weberpals kündigte an, er wollen mit anderen Umrüstern ein Netzwerk bilden. Taxi.de bot unter der Bezeichnung taxi.de Pay ein mobiles Endgerät für Kartenzahlungen an. Am 20. November 2015 feierte der Taxi-Entwickler und –Umrüster INTAX in Oldenburg mit rund 500 Gästen groß die Einweihung seiner dritten Produktionshalle.
Bei der BZP-Herbstversammlung in Chemnitz wurde Herwig Kollar zum Nachfolger des Vorstandsmitglieds Dirk Senkbeil gewählt. Thematisch wurden neben der „Herausforderung Mindestlohn“ und ausgedünnten Nachtdiensten unter anderem ein Projekt mit einer Überfallschutzkamera in Hannover und die Eichpflicht angesprochen. Dass die Taxi-Nachrüstung durch das neue Eichrecht schwierig bis unmöglich werden würde, kam auch bei der Mitgliederversammlung des TVD Baden-Württemberg in Heidelberg zur Sprache. Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) bereitete die Taxiunternehmer auf die Nachbearbeitung von Taxameter-Daten und eine andere Organisation ihrer Zentralen vor.
In Berlin startet das Projekt „Inklusionstaxi“ des Sozialverbands Deutschland. Er wollte dafür sorgen, dass auch in der Bundeshauptstadt Rollstuhl-gerechte Taxis angeboten werden. Eingebunden waren auch Vertreter des örtlichen Taxigewerbes.
Dass sich der Einsatz von Fiskaltaxametern schon heute lohnt, war ein Ergebnis eines Infotages der Industrie- und Handelskammer München, bei dem taxi heute als Medienpartner auftrat. Der Bericht darüber listet auch fiskaltaugliche Taxameter auf.
Auf verschiedene Führungsstile geht taxi heute 12/2015 ebenfalls ein. Eine Übersicht über die Taxikonditionen für 2016 kommt zu dem Schluss, dass einige Importeure zu schwächeln beginnen. Mit einer Presseveranstaltung namens TecForum macht Mercedes-Benz auf sein Aufbauhersteller-Zentrum aufmerksam, das für den Aus- und Umbau von Transportern zuständig und damit vor allem für die Umrüstung von Rollstuhltaxis interessant ist.
Zu guter Letzt stellt taxi heute 12/2015 auch ein zum „Näh-Taxi“ umgebautes italienisches APE-Dreirad vor.



Der 39. Jahrgang 2016



Ausgabe 1-2/2016
Am 19. Januar 2016 untersagt das Landgericht Frankfurt am Main mytaxi, Rabatt auf Taxifahrten im Geltungsbereich amtlich festgelegter Tarife zu geben.
Auch der Kreis Viersen verkündete, bei der Wiedererteilung von Konzessionen betriebswirtschaftliche Angaben der Taxiunternehmer zu durchleuchten. Das war das Ergebnis eines Workshops mit dem Gutachterbüro Linne + Krause.
Anfang November 2015 hat K.U.K.T. die Fertigung vieler Taxi-Dachzeichen eingestellt, die unter der Marke Splithoff verkauft worden waren. Nur die Saugfuß-Serie 500 blieb im Programm.
Im Dezember 2015 bezahlte Intelligent Apps Prämien an Taxiunternehmer und –fahrer, die sich über die App mytaxi vermitteln lassen wollten.
Wie wichtig es für Kulanzentscheidungen ist, ein Taxi-Paket ab Werk zu bestellen, erläuterten Vertreter von Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge beim VW-Taxi-Stammtisch in Lahr.
Ein „Forum Taxi-Zukunft“ veranstaltete der BZP am 18. November 2015 in Berlin. Dort sprachen neben Bundestagsabgeordneten auch Vertreter von Mobilitätsplattformen.
Ein erstes, gar nicht so negatives Fazit über den Mindestlohn zog die Fachsparte Taxi- und Mietwagenverkehr des VDV Rheinland am 25. November 2015 in Koblenz. BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz riet dort dazu, Fiskaltaxameter und das INSIKA-Verfahren freiwillig zu nutzen.
Beim Glückstädter Kreis wurde im Januar 2016 vor allem über Kundenwünsche diskutiert. Einer dieser Wünsche war ein kalkulierbarer Festpreis.
Die Umsetzung des neuen Eichrechts als Konformitätsverfahren und seine Konsequenzen erläuterte taxi heute 1-2/2016. Ein Landsberger Taxiunternehmer schildert im selben Heft seine guten Erfahrungen mit einem gebraucht gekauften Elektrotaxi vom Typ Tesla Model S.
Seit November 2015 dient ein gebrauchtes E-Klasse-Taxi als „Trainings-Taxi“ der Sana Kliniken Duisburg. Physiotherapeuten üben damit mit bewegungseingeschränkten Patienten das schmerzlose Ein- und Aussteigen.

Ausgabe 3-4/2016
Wie taxi heute 3-4/2016 meldet, wurden die Leipziger Messe Auto Mobil International und damit auch der Taxi-Tag am 12. April 2016 abgesagt.
Seit 2016 bezuschussen die Marken Renault und Dacia nur noch Taxi-Umrüstungen durch INTAX. Zuvor waren auch Umbauten durch Pütting bezuschusst worden.
Spezielle Brillengläser für Autofahrer brachte Zeiss auf den Markt. Sie hießen DriveSafe-Brillengläser.
Eine App für Anruf-Sammelverkehre in Aschaffenburg brachte die Metropolis Service AG als Vertreter es mobilen Gewerbes auf den Markt. Einen Dreijahresvertrag für Taxifahrten im Anschluss an Störungen des Bahnverkehrs schloss der BZP mit der Deutschen Bahn AG ab.
Wie man gute Mitarbeiter findet, schildert taxi heute 3-4/2016.
Der 54. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar befasste sich mit Dashcams. Deren Einsatz als Überfallschutzkamera war dort eher ein Nebenaspekt.
Die Arbeit des Taxi-Zentrums Brandenburg/Berlin schilderte taxi heute 3-4/2016. Systemböden für Mehrzweck-Fahrzeuge waren ein weiteres Thema dieser Ausgabe. Die neue E-Klasse-Generation W 213 stellt das Heft nach der Fahrvorstellung ebenfalls vor.

Ausgabe 5/2016
Der CDU-nahe Verein cnetz e.V. ärgert das mobile Gewerbe im April 2016 mit Vorschlägen zu einer weitreichenden Deregulierung des Personenbeförderungsrechts.
Bei seiner trotz der Absage der AMI und des Taxitages in Leipzig stattfindenden Frühjahrstagung diskutierte der BZP einen Referentenentwurf zum Fiskaltaxameter, über App-Vermittler und eine erste Erhöhung des Mindestlohns im Januar 2017.
Über Bietergemeinschaften für Schülerfahrten sicherten sich einige Taxiunternehmer im Landkreis Diepholz Verkehre, die sie alleine nicht hätten stemmen können.
Allerhand originelle „Zuckerl“ für Fahrgäste brachte taxi heute 5/2016 von der WMM Werbemittelmesse München mit.
Als „Herr über 5.300 Taxis“ stellte taxi heute 5/2016 den ehemaligen Erlangener Taxiunternehmer Günther Schneidt vor, der nur noch Taximodelle sammelt.
Taxi Simmen setzt seit 2016 auf ein Elektrotaxi vom Typ Renault Zoe.

Ausgabe 6-7/2016
Nach der HMM Deutschland GmbH hat auch das Deutsche Medizinrechnungszentrum (DMRZ) eine Vermittlungsplattform für Krankenfahrten aufgebaut. Beide werden von Taxiverbänden als kritisch beurteilt, weil sie eine Unterlaufung der mit den Kassen ausgehandelten Tarife befürchten.
Die Apps von Taxi Deutschland und taxi.eu bieten in fast 100 Städten des Bundesgebiets die Möglichkeit an, über Facebook ein Taxi zu bestellen.
Mit der Tochtergesellschaft Campus Taxi-Düsseldorf GmbH bereitet die Düsseldorfer Taxizentrale Fahrer intensiv auf die Ortskundeprüfung und ihre künftige Rolle als Dienstleister vor.
Wo Taxi- und Mietwagenunternehmer gute Berufskleidung bekommen und wie sie damit ihre Mitarbeiter motivieren können, schildert taxi heute 6-7/2016. Im selben Heft erfährt man auch, wie es einem Familienunternehmen gelungen ist, als Grupe Fahrservice GmbH drei ehemals selbständige Taxiunternehmen und deren Fahrer zu integrieren.
Mit dem komplett ausgestatteten „Billig-Taxi“ C-Elysée zum Einheitspreis versucht Citroen, preisbewusste Branchenvertreter anzusprechen.
Das Elektrotaxi-Projekt GuEST in Stuttgart endete nach einem Jahr mit zwiespältigen Ergebnissen.
Mehrzweckfahrzeuge standen einmal mehr im Mittelpunkt der „Blaulicht-Messe“ RETTmobil in Fulda.

Ausgabe 8-9/2016
Kienzle stattet sein Taxameter T 21 ab September 2016 mit einer Pausenregelung aus. Eine solche finden nicht alle Gewerbevertreter gut. Das niederländische Unternehmen Euphoria Software bringt unter dem Namen cabman BCT ein All-in-one-Taxameter auf den deutschen Markt. Erstmals war es bei einer Fachtagung des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in Visselhövede zu sehen.
Am 28. Juni 2016 beschließt die Mindestlohnkommission einstimmig, den Mindestlohn ab Januar 2017 auf 8,84 Euro zu erhöhen.
Am 15. Juni 2016 beschließt der Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe Schleswig-Holstein, zum Jahresende 2016 aus dem BZP auszutreten.
Die Bielefelder Initiative FairTaxi veranstaltete Deeskalationstrainings für Taxifahrer, deren Moderator der Polizist Klaus Kühmel war. Ebenfalls in Bielefeld veranstaltete die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld erneut ein Taxi-Seminar. Es drehte sich um Einzelaufzeichnungen, die Arbeit des Zolls und das Arbeitsrecht.
Die Bestrebungen der AOK, Krankenfahrten nur noch nach Besetztkilometern abzurechnen, waren ein Kernthema einer Fachversammlung des Verbandes des Verkehrsgewerbes Südbaden, der bei seiner 67. Jahreshauptversammlung 2016 mit dem Verband des Verkehrsgewerbes Nordbaden zum Verband des Verkehrsgewerbes Baden mit Sitz in Freiburg zusammenschloss.
Bei der Industrie- und Handelskammer Regensburg und bei einer Veranstaltung zweiter IHK und zweier Landesverbände in Mainz bekamen Taxiunternehmer Informationen zum Vorgehen der Steuerbehörden. In Mainz ging es außerdem auch um das neue Eichrecht. Das Arnstorfer Unternehmer Haberl Electronic kündigte damals erstmals an, bis September/Oktober 2016 eine Zulassung für einen CAN-BUS-Adapter zu bekommen, mit dem die Nachrüstung von Taxis auch gemäß dem neuen Eichrecht wieder möglich wäre. Das sollte aber noch bis November 2017 dauern.
Das Bundesarbeitsgericht entschied am 29. Juni 2016, dass Bereitschaftszeiten mit dem Mindestlohn vergütet werden müssen.
Einen exklusiven Taxi-Test-Drive mit den neuen Transportern Citroen Jumpy und Citroen Space Tourer kündigt taxi heute 8-9/2016 zusammen mit Bernd Große Holtforth an, dem Taxi-Ansprechpartner von Peugeot Citroen.
Auf die hohe Bedeutung eines guten Autositzes für die Rückengesundheit weist Opel mit einem Presseworkshop hin.

Ausgabe 10/2016
Der Nürnberger Taxiunternehmer Christian Linz macht taxi heute auf Werbe-Tablets aufmerksam, die das Kölner Unternehmen Fleet-AD kostenlos in seine Taxis einbaute. Auf ihnen liefen Nachrichten und Werbeeinblendungen, über die sich der Service finanziert.
Die London Taxi Company, die wie Volvo zum chinesischen Geely-Konzern gehört, präsentierte in Berlin einen ersten Prototypen des zum Hybridfahrzeug mit Range Extender weiterentwickelten Fahrzeugs. Das Modell TX 5 solle ab 2018 als Linkslenker kommen, hieß es damals.
Anfang August 2016 startet eine Testphase von allygator shuttle. Es handelt sich um eine Art Taxisharing in Mietwagen, das über eine App der Door2door GmbH gesteuert wird.
Einmal mehr war die unklare Lage beim Fiskaltaxameter das beherrschende Thema eines Infotages, den der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) im August 2016 in Visselhövede veranstaltete. Daran nahm auch Remmer Witte teil, Betriebsleiter eines Oldenburger Taxiunternehmens. Es klebte wie auch zwei seiner Wettbewerber Aufkleber auf die Taxis, die auf den Mindestlohn hinwiesen.
Zwei Taxiunternehmer aus Bad Brückenau taten sich zum gemeinsamen Unternehmen Rhön-Taxi zusammen. Sie sparten damit Zeit und Geld und schufen sich persönlichen Freiraum. Einen „Taxiverbund“ als andere Form der Kooperation wählten Hardy Gebl aus Renningen und Michaela Sauer aus Weil der Stadt. Auch sie sparten fortan viele Leerfahrten, weil sie füreinander einsprangen.
Warum Taxi- und Mietwagenunternehmer gegen die Risiken einer Scheidung lieber einen Ehevertrag schließen sollten, schilderte taxi heute 10/2016.

Ausgabe 11/2016
Über den mit dem Internet verbundenen Lautsprecher Amazon Eco kann man auch ein Taxi über die App mytaxi rufen, wie deren Mutterfirma Intelligent Apps stolz verkündet.
In ihrem XXI. Hauptgutachten mit dem Titel „Wettbewerb 2016“ möchte die Monopolkommission auf Konzessionsbeschränkungen und eine Festlegung von Tarifen verzichten. Das ärgert die Taxiverbände ebenso wie die Aussagen des damaligen Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel. Der wollte die Ortskundeprüfung und die Rückkehrpflicht für Mietwagen abschaffen.
Der bundesweit tätige Leihtaxi-Anbieter Taxi Rent Partner war im Sommer 2016 insolvent geworden.
Der Bundesrat ist am 23. September 2016 dafür eingetreten, auch die digitalen Grundaufzeichnungen in Taxis und Mietwagen manipulationssicher zu erfassen.
Erneut um das Fiskaltaxameter drehte sich ein Infotag der Industrie- und Handelskammer Ulm, der am 23. September 2016 stattfand.
Über einen Video-Clip auf seiner Homepage und einen selbst entwickelten Kassenautomaten machte Taxi-Vels in Emmerich taxi heute neugierig, das den Betrieb in der Ausgabe 11/2016 vorstellte.
Wie man die Mitarbeit von Ehe- oder Lebenspartnern im Taxibetrieb regeln sollte, schilderte die Ausgabe auch.

Ausgabe 12/2016
Am 16. Dezember 2016 erschien die Zeitschrift TAXI zum letzten Mal. Deshalb begrüßt Dietmar Fund, Chefredakteur von taxi heute, die Leserinnen und Leser dieser ihm gut bekannten Zeitschrift. Für sie war er bis Frühjahr 2013 gut 17 Jahre lang verantwortlich gewesen.
Am 26. Oktober 2016 beschließt das Bundeskabinett, zum 1. Januar 2017 den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn auf 8,84 Euro zu erhöhen.
Ein Telefontraining bot das Bildungswerk Verkehrsgewerbe Niedersachsen am 23. März 2017 an. Die Hannoveraner Taxizentrale Hallo Taxi 3811 GmbH begann damit, alle ihrer knapp 600 angeschlossenen Taxis mit einer Überfallschutzkamera auszustatten.
Wie der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) warnt auch Gisela Spitzlei, Vorsitzende des Ausschusses Krankenfahrten und Kooperationen im BZP, vor der Nutzung von Ausschreibungsplattformen für Krankenfahrten.
Anlässlich seines Parlamentarischen Abends am 19. Oktober 2016 startete der BZP in Berlin eine Werbekampagne mit dem Slogan „Verlässlich ist modern“. Sie bot auf typische Taxi-Einsätze zugeschnittene Türwerbung für Taxis, entsprechende Kopfstützen-Werbemotive und allerlei Flyer und Plakate. Mit ihnen wollte der BZP Abgeordnete auf seine Anliegen ansprechen. Die Ziele dieser Kampagne stellte deren „Macher“ Kajo Wasserhövel anschließend auf der Herbstversammlung des BZP in Köln vor. Dort rückte Hermann Waldner als Vizepräsident für seinen Berliner Kollegen Dietmar Schmidt nach.
Torsten Fette und Welf Weinhöppel übernahmen im September 2016 das insolvente Unternehmen Taxi Rent Partner und begannen, mit weniger Leihtaxis und Vermietstationen als zuvor ihr neues Unternehmen FTS TAXI-RENT GmbH aufzubauen.
Auf der Europäischen Taximesse 2016 traten bei Fiat und bei Opel erstmals neue Taxi-Ansprechpartner auf. Andreas Bösche überreichte dort zum letzten Mal als Taxi-Ansprechpartner der Daimler AG ein E-Klasse-Taxi als Hauptgewinn. Der HUSS-VERLAG präsentierte sein neues Fachbuch „Die Taxibranche 4.0 – Erfolgreich und rechtssicher wirtschaften“. Dafür hatte Produktmanagerin Julia Rehder namhafte Fachleute wie Edo Diekmann und Herwig Kollar sowie die erfahrenen Mehrwagenunternehmer Peter Köhl und Christian Linz als Autoren gewinnen können.
Eine erste Ankündigung in taxi heute 12/2016 galt dem für 2017 geplanten Event „Taxi des Jahres 2017“.
Beim Taxi-Test-Drive im Anschluss an die Europäische Taximesse wurden die neuen Citroen-Transporter Jumpy und Spacetourer von Taxi- und Mietwagenunternehmern intensiv geprüft und gut benotet.



Der 40. Jahrgang 2017



Ausgabe 1-2/2017
Mit der Ausgabe 1-2/2017 beginnt taxi heute einen Rückblick auf seine 40 Jahrgänge. In jedem Heft werden wichtige, aber auch bloß unterhaltsame Dinge präsentiert, die aus je fünf Jahrgängen ausgewählt worden sind.
Der Taxiunternehmer Florian Stemmer entwickelte mit dem Wertheimer Seniorenbeirat ein „Veranstaltungsmobil“. Das Sammeltaxi fährt von Bushaltestellen in den Teilorten abends oder an Wochenende zu Veranstaltungen ins Zentrum und wieder zurück. Die Fahrgäste zahlen dafür nur den Bustarif.
Über Bietergemeinschaften für Schülerfahrten und über die Hygiene bei Krankenfahrten im Taxi informiert die Fachvereinigung Personenverkehr des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) in Erfurt. Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen thematisierte derweil die Sharing Economy und gab wertvolle Hinweise zum Arbeitsrecht.
Der Erfurter Rechtsanwalt Marcel Münchau schildert interessante Gerichtsurteile zur wettbewerbsrechtlichen Verfahren gegen Mietwagenunternehmen.
Wie Unternehmer den Generationswechsel erfolgreich anpacken können, schildert taxi heute 1-2/2017. Beim VW-Taxi-Stammtisch in Offenburg informierte Joachim Flämig über Herstellerinformationen zur Konformitätsbewertung bei seiner Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Fiat Professional wollte mit einem mehrfach nutzbaren Rollstuhltaxi auf der Basis des neuen Transporters Talento wieder in den Taximarkt einsteigen. Einen Test des Fahrzeugs brachte taxi heute 1-2/2017.

Ausgabe 3-4/2017
Mit einer Meldung über einen Flotten-Event am Hockenheimring, bei dem auch Taxis zu sehen waren, hält der neue Taxi-Ansprechpartner der FCA Group Germany, Frank Schiedewitz, Einzug in taxi heute 3-4/2017. Seine Taxi-Palette stellt das Heft ebenfalls vor.
Materialien für seine Kampagne „Verlässlich ist modern“ hält der BZP in einem Webshop bereit.
Eine Konferenz über das Mobilitätsmanagement im ländlichen Raum zeigte neue Einsatzmöglichkeiten für Taxi- und Mietwagenunternehmer.
Der Nürnberger Taxiunternehmer Christian Linz empfing als erster die von ihm und seinem Münchner Kollegen Peter Köhl gegründete Taxi-Erfa-Gruppe. Sie ist speziell für Mehrwagenunternehmer gedacht und wurde in taxi heute 3-4/2017 vorgestellt.
Der VW Golf Variant wurde im Frühjahr 2017 modellgepflegt, wodurch er prompt mehrere Monate lang gar nicht als Taxi bestellbar war.

Ausgabe 5/2017
„Taxi Janssen übernimmt auf einen Schlag 30 E-Klasse-Taxis“ meldete taxi heute 5/2017 mit einer der damals meistgeklickten Online-Meldungen. Zum „Renner“ wurde auch die Meldung im November 2017, als die Unternehmensgruppe Insolvenz anmelden musste.
Im März 2017 wechselte der bisherige Taxi-Ansprechpartner im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, Andreas Bösche, in den Flottenbereich. Seither vertritt ihn interimsmäßig Mathias Kuchling. Mitte Dezember 2017 war noch kein Nachfolger Bösches offiziell benannt.
Im April 2017 sagte ein Vertreter des Münchner Taxi-Umrüsters Adler Taxameter + Funktechnik GmbH, seine Firma rüste Volvo-Modelle zu Taxis um und erledige auch die Konformitätsprüfung für diese Marke. Erst im November sollte eine Pressemitteilung von Volvo kommen, die dies bestätigte.
Nach dem Kölner Unternehmen fleet ad trat auch die TAXIdo.tv GmbH aus Edewecht mit einem Werbekonzept für die Innenwerbung in Taxis auf. Seine Bildschirme wurden an der Kopfstütze des Beifahrersitzes befestigt.
Bei seiner Frühjahrsversammlung in Berlin brachte der BZP seinen Landesverbänden und Taxizentralen die Materialien und die Info-Veranstaltungen nahe, mit denen seine Kampagne „Verlässlich ist modern“ den Politikern nahegebracht werden sollte.
Einen E-Mobilitätstag veranstaltete die Taxi-Funk-Zentrale-Karlsruhe eG am 18. März 2017.
Eine Umfrage zu Elektrotaxis machte der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) unter seinen Mitgliedern. Der Bochumer Taxiunternehmer Markus Wahl begann mit einer Handvoll Nissan Leaf-Taxis und einer von Nissan gesponserten Schnellladestation den Umstieg auf Elektrotaxis.
Im Sonderteil zum 40jährigen Jubiläum portraitiert taxi heute einige Leserinnen und Leser der ersten Stunde und sprach mit drei langjährigen Branchenkennern. Einige Branchenvertreter verrieten Privates.
Mit einem großen Überblick über die Testfahrzeuge und das zugehörigen Seminar wird der Event „Taxi des Jahres 2017“ in Fulda intensiv beworben.
Ein „Suppen-Taxi“ setzt die Reihe mit Taxis fort, die zwar so heißen, aber keine sind.

Ausgabe 6-7/2017
Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen regt an, die Taxiversorgung auf dem Land als Teil der Daseinsvorsorge zu betrachten und mit öffentlichen Geldern zu unterstützen.
Über das Online-Branchenbuch Google My Business informiert taxi heute 6-7/2017.
Die zuletzt doch noch große Taxi-Vielfalt brachte rund 50 Teilnehmer der Expertenwahl „Taxi des Jahres 2017“ in Fulda ins Schwitzen.
Mit welchen Spielarten von Trittstufen der Einstieg in Transporter für Fahrgäste erleichtert werden kann, schilderte taxi heute 6-7/2017.

Ausgabe 8-9/2017
Ein Urteil des Verwaltungsgericht Stuttgart versetzt auch die Taxi-Branche in Aufruhr. Es sieht ein ganzjähriges Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro 6/VI als die effektivste und derzeit einzige Luftreinhaltemaßnahme zur Einhaltung überschrittener Emissionsgrenzwerte. Es ging vor allem um Stickoxid, im Gespräch war der 1. Januar 2018.
Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie kündigte am 2. August 2017 eine Novelle der Mess- und Eichverordnung an, die die Nachrüstung insbesondere von Elektrofahrzeugen zu Taxis wieder erleichtern sollte. Von einem großen Durchbruch ist indes Ende November 2017 noch nichts zu spüren.
Ab August beginnt mytaxi, mit immer neuen „Aufhängern“ und Gutscheinen, die Bezahlfunktion seiner App zu propagieren.
Auf einem „Zukunftsforum“ in Berlin sprach der BZP mit Politikern vieler Parteien über eine anstehende Reform des Personenbeförderungsgesetzes.

Ausgabe 10/2017
Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge kombinieren eine satte Umweltprämie mit Taxi-Nachlässen und stellen damit nicht nur Mercedes-Benz in den Schatten, sondern auch die Importeure, die wie zum Beispiel Toyota ihre Aktionen zum Teil sogar den Taxi- und Mietwagenunternehmern verwehren.
Seit dem 23. August 2017 müssen die Fahrer von Mietwagen keine Ortskundeprüfung mehr ablegen, die zuvor bei Betriebssitzen in Orten mit mehr als 50.000 Einwohner erforderlich war. Das regelte eine Änderung der Fahrerlaubnisverordnung, die vor allem für die Fahrer von Krankenwagen gedacht war.
Walter Stengel, neuer Leiter B2B und Nutzfahrzeuge von Peugeot, verkündete bei einem Pressegespräch Anfang August 2017, seine Marke wolle sich vom Taxi-Geschäft wieder eine Scheibe abschneiden.
Eine Umfrage zu gewerbepolitischen Fragen unter den wichtigsten Parteien, die sich zur Bundestagswahl stellen, zeigt, dass sich das mobile Gewerbe auf keine wirklich in allen Fragen verlassen kann.
Der Taxiunternehmer Dominik Haarannen baut auf einen Sicherheitsdienst als zweites Standbein.
Eine dreiteilige Serie informiert aber der Ausgabe 10/2017 über die Rechte und Pflichten, die Taxi- und Mietwagenunternehmer bei einer Betriebsprüfung haben.
Wie man mit Hundetransporten eine kleine Marktnische erschließen kann, schildert taxi heute 10/2017.

Ausgabe 11/2017
Mit dieser Ausgabe erscheint das erste Taxi-spezifische Supplement des HUSS-VERLAGES, das im Kundenauftrag entstanden ist. Es heißt Taxi-Express und informiert über die neuesten Taxi-Entwicklungen der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Mehrere Meldungen in taxi heute 11/2017 kündigen Konzepte zum Ridesharing an, der gemeinsamen Fahrt in Taxis und Mietwagen.
Im Odenwaldkreis werden Fahrten mit dem taxOMobil erprobt. Taxifahrten sollen dort im Zu- und Nachlauf zu Buslinien den ÖPNV auf dem Lande attraktiver machen.
Weshalb Taxi- und Mietwagenunternehmer für den Fall ihres gesundheitlich bedingten Ausfalls vorsorgen sollten, schildert taxi heute 11/2017.
Das Ausfahren von Arzneimitteln könnte eine neue kleine Marktnische sein.
Mit einem chinesischen Elektrotaxi von BYD stromert der Regensburger Taxiunternehmer Manfred Hetznegger.

Ausgabe 12/2017
Das Titelthema beschäftigte sich mit der Frage, wie Taxi- und Mietwagenunternehmer gute Mitarbeiter halten und rechtzeitig erkennen können, ob sie „auf dem Sprung sind“. Bei ihrerHerbstversammlung bekommen die Delegierten des BZP von zwei unabhängigen Experten den Ratschlag, sich gut zu überlegen, auf welche Eckpunkte des Personenbeförderungsgesetzes sie verzichten könnten, wenn dessen Novelle ab 2018 diskutiert wird. Der Agenturchef, der den BZP berät, forderte eine noch breiter gefächerte Öffentlichkeitsarbeit, die auch regionale und lokale Ansprechpartner erreicht.

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