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Tun Sie was, Herr Ahrens



Robert M. ist Taxiunternehmer. Er holt den krebskranken Herrn K. vom dritten Stock seiner Wohnung ab, fährt ihn ins ein Kilometer entfernte Krankenhaus und begleitet ihn dort noch auf die Station. Für den einen Kilometer bekommt er 50 Cent, die Fahrtpauschale beträgt 2,00 Euro. Zeitaufwand: 25 Minuten. Dieses Beispiel ist die Folge eines unrühmlichen Preisdumpings, das die Krankenkassen mit dem Taxi- und Mietwagengewerbe veranstalten. Dass es so weit kommen konnte, daran sind allerdings viele Taxiunternehmer selbst schuld. Denn wer aus kalkulatorischer Unbedarftheit jeden Preis akzeptiert, nur um seine Fahrten zu behalten, oder um sie dem örtlichen Wettbewerber wegzunehmen, hat eigentlich keine unternehmerische Existenzberechtigung. Widerstand gegen die Preispolitik der AOK gab es immer wieder. Im Moment proben die Stuttgarter den Machtkampf. Die Geschlossenheit, mit der dies dort allerdings abläuft, zeigt, dass einheitliches Handeln am ehesten zum Erfolg führt.