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Frauenbeauftragte wenden sich gegen Bordellwerbung auf Taxis

Die kommunalen Frauenbeauftragten im Saarland rufen Fahrgäste dazu auf, nicht in Taxis einzusteigen, die Werbung für Bordelle tragen.

Mit diesem Logo führen die kommunalen Frauenbeauftragten des Saarlandes eine Kampagne gegen Bordellwerbung allgemein. (Abb.: LAG kommunale Frauenbeauftragte)
Mit diesem Logo führen die kommunalen Frauenbeauftragten des Saarlandes eine Kampagne gegen Bordellwerbung allgemein. (Abb.: LAG kommunale Frauenbeauftragte)
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Dietmar Fund

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbeauftragten im Saarland ruft nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ dazu auf, nicht mehr in Taxis einzusteigen, die Werbung für Bordelle tragen. Außerdem sollten sie gleich bei der telefonischen Bestellung darauf hinweisen, dass sie kein Taxi haben wollen, auf dem Frauen in aufreizenden Positionen zu sehen sind.

Die Stellungnahme gegen Bordell-Werbung auf Taxis gehört zu einer Aktion, die die Frauenbeauftragten schon im März 2019 gestartet haben. Sie möchten mit einer Petition mit dem Titel „Bordellwerbung – Nein danke!“ erreichen, dass im Saarland generell nicht mehr für Bordelle geworben wird.

Frauen würden auf Plakatwänden, diversen Werbeträgern und in Zeitungsanzeigen entweder als Ware angeboten oder mit käuflichen Produkten gleichgesetzt, heißt es im Text der Petition. Solche Werbung verschleiere die Realität. Prostitution schaffe schlechte Arbeitsbedingungen, widerspreche dem Jugendschutz und sei insgesamt kein „positives Aushängeschild für das Saarland“.

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