Die Fahrerinnen und Fahrer von Taxis und Mietwagen kennen in der Regel ihre Autos. Dennoch verursachen beim Rangieren immer wieder auch sie Parkschäden, weil sie beispielsweise nicht rechtzeitig auf die heute meist verbauten Ultraschall-basierten „Parkpiepser“ reagieren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) findet zwar, dass diese Technik einfach zu verstehen und kostengünstig ist. Weil sie aber die Geschwindigkeit nicht berücksichtigt, muss man bei ihren Warnungen schnell reagieren.
Auch Rückfahrkameras sieht der GDV zwar als hilfreich, aber nicht als „Allheilmittel“ an, besonders, wenn sie in einem Auto mit unübersichtlicher Karosserie montiert sind und viele Linien einblenden. Für das beste Mittel zur Vermeidung von Parkremplern halten die Unfallforscher solche Kameras, die aus ihren Bildern eine Ansicht von oben zusammensetzen. Diese auch „Top View“ genannte Variante ermögliche eine Rundumsicht und lasse den Abstand zu Hindernissen leichter erkennen.
Die Informationen solcher „Bird-View“-Systeme seien leichter zu verstehen als Kamerabilder mit eingeblendeten Hilfslinien, urteilt der GDV abschließend.
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