Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit dem Risikokapitalgeber Speedinvest das Unternehmen iMobility gegründet. Es will eine intermodale App entwickeln, das den Kundinnen und Kunden der Bahn den Weg von Adresse zu Adresse weisen soll. Sie sollen auf ihrem Smartphone neben Carsharing-Angeboten auch Angebote der örtlichen Taxiunternehmer auswählen können. Interessanterweise redet die österreichische Bahngesellschaft anders als die schweizerische nicht von der Einbindung von Uber.
Die Unternehmensgründung ist Teil einer Innovationsoffensive der ÖBB. In ihrem Rahmen sucht ein Team im Wiener Hauptquartier nach innovativen Lösungen für Reisende beim Bahnfahren. Rund 100 „Innovationsmanager“ sollen sich im ganzen Konzern um Neuerungen zum Wohle der Fahrgäste kümmern.
In der Überlegung sind beispielsweise Stromtankstellen an Bahnhöfen zum Aufladen von Smartphones. Einen solchen Auflade-Service könnten auch Taxi- und Mietwagenunternehmer ihren Fahrgästen zumindest auf längeren Fahrten anbieten.
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