Autofahrer überschätzen ihr Sehvermögen

Eine repräsentative Studie im Auftrag einer Optikerkette hat ergeben, dass 59 Prozent aller beteiligten Autofahrer ihr Sehvermögen als zu gut einschätzten.
Knapp Dreiviertel der Autofahrer schätzen ihr Sehvermögen falsch ein, 59 Prozent halten es für besser, als es tatsächlich ist. Das hat eine repräsentative Studie mit mehr als 2.200 Autofahrern ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest an Autobahnraststätten und in Filialen ihres Auftraggebers Apollo durchgeführt hat. Die Autofahrer wurden jeweils befragt und machen dann einen Sehtest.

Während insgesamt 54 Prozent der befragten Männer und sogar 86 Prozent der Frauen für die Einführung regelmäßiger verpflichtender Sehtests ab einem Alter von 40 bis 60 Prozent eintraten, sank diese Zustimmungsrate mit zunehmendem Alter. Die Frauen gingen zwar häufiger zu einem Sehtest, überschätzten ihre Sehkraft aber dennoch stärker als die Männer.

Die Optikerkette betont, dass die Sehkraft schleichend und oft unbemerkt nachlasse und deshalb nur mit regelmäßigen Sehtests überprüft werden könne. Apollo weist außerdem auf Brillengläser hin, die speziell für Autofahrer entwickelt worden seien. Ihre Beschichtung verringere die Blendgefahr während der Dämmerung, bei Regen und bei Nachtfahrten.

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