Sparsamere Motoren für Scénic und Grand Scénic

In diesen Tagen rollen die überarbeiteten Versionen des Renault Scénic und Grand Scénic zu den Händlern. Neben kleineren optischen Retuschen wartet die neue Generation vor allem mit verbrauchsärmeren Motoren auf.
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Als erste Renault-Modelle werden Scénic und Grand Scénic mit dem neuen Dieselaggregat Energy dCi 110 ausgerüstet. Der weiterentwickelte 1,5-Liter-Turbodiesel mit 110 PS verbraucht laut Hersteller lediglich 4,1 Liter auf 100 Kilometer. Das entspricht einem um zwölf Prozent reduzierten Kraftstoffverbrauch gegenüber dem Vorgängermotor. Der CO2-Ausstoß ist mit 105 Gramm pro Kilometer angegeben. In Verbindung mit dem Energy dCi 110-Aggregat liegt der Einstiegspreis beim Scénic bei 18.739 Euro, der 7-Sitzer Grand Scénic kostet damit mindestens 20.336 Euro (Nettopreise).

Renault bietet für die Scénic-Modelle erstmals das neue kamerabasierte Visio-System an. Es beinhaltet den Spurhalte- und den Fernlicht-Assistenten. Ersterer registriert durch permanente Beobachtung der Fahrbahnmarkierungen und Auswertung zahlreicher Fahrparameter, wenn der Kompaktvan die Fahrspur unbeabsichtigt nach links oder rechts zu verlassen droht, und aktiviert bei Gefahr ein akustisches und visuelles Warnsignal.  Dieselbe Kamera kommt auch für den Fernlicht-Assistenten zum Einsatz. Sie erkennt die Lichter entgegenkommender Fahrzeuge und blendet gegebenenfalls die Scheinwerfer ab.

Den Fahrkomfort im Scénic und Grand Scénic soll die serienmäßige Berganfahrhilfe Hill Start Assist steigern. Sie schaltet sich automatisch ein, sobald das Fahrzeug an Steigungen stoppt, und hält den Wagen zwei Sekunden lang fest, bis der Fahrer wieder anfährt. Damit wird verhindert, dass das Auto in dem Augenblick nach hinten rollt, wenn der Fahrer mit seinem Fuß vom Brems- auf das Gaspedal wechselt.

Speziell für Scénic- und Grand Scénic-Flottenkunden hat Renault das Fleet Asset Management aufgelegt. Dieser Service gibt einmal täglich automatisch Auskunft über die Fahrzeugnutzung, ohne dass der Fahrer selbst aktiv werden muss. Auf diese Weise erhalten Fuhrparkleiter rund 30 Informationen, wie etwa die gefahrenen Kilometer, den Kraftstoffverbrauch oder den Ölstand. Das Fleet Asset Management soll ab dem Frühjahr 2012 verfügbar sein.
 

(sk)
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