Elektrotaxis können bald in tegut-Märkten schnellladen

Mit dem Partner Numbat baut die Lebensmittel-Kette Schnelllader samt Batteriespeicher, die keine teuren Trafostationen benötigen.

So wie auf dieser Fotomontage könnte die Integration der Schnellladestationen in die Parkflächen aussehen. (Fotomontage: tegut/Numbat)
So wie auf dieser Fotomontage könnte die Integration der Schnellladestationen in die Parkflächen aussehen. (Fotomontage: tegut/Numbat)
Dietmar Fund

Der Lebensmittel-Einzelhändler tegut möchte schon 2023 all seine Standorte mit Parkflächen mit Schnellladesäulen der Numbat GmbH aus Kempten ausstatten. Sie sollen dafür geeignete Elektrofahrzeuge mit bis zu 300 kW in 15 bis 20 Minuten laden können, sodass ein Einkaufsvorgang für die meisten Ladevorgänge genügen dürfte.

Geplant ist die Installation von einer bis fünf Schnellladesystem mit je zwei Ladepunkten. Ihre Besonderheit sind integrierte Batteriespeicher, sodass die hohe Ladestation auch ohne den teuren Bau von Trafostationen oder den Anschluss an bestehende möglich ist. Anders als an den oft noch angebotenen Wechselstrom-Ladesäulen mit bis zu 22 kW Ladeleistung geht der Ladevorgang so schnell, dass ein schneller Wechsel möglich ist und so mehr Kundinnen und Kunden zum Zuge kommen. Das Konzept dürfte auch Fahrerinnen und Fahrern von Taxis und Mietwagen zugutekommen, die eine ihrer Pausen beim Einkaufen verbringen möchten und solange laden könnten.

Die Lebensmittel-Kette mit Sitz in Fulda möchte bei Neubauten grundsätzlich Schnellladestationen mit einplanen. Sie verfügt heute über rund 290 Standorte im heimischen Hessen, in Bayern, Baden-Württemberg, in Thüringen sowie in Göttingen und in Mainz. Kostenlos wird man nicht laden können. Das Unternehmen sucht noch nach Providern, über die die Abrechnung dann laufen wird.

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