Audi bettet den Fahrer auf PET-Bezügen

Im neuen Kompaktwagen A3 verwendet Audi in Sitzbezügen und in Teppichen wiederverwertete PET-Flaschen. Das soll auch bei Baureihen kommen, die als Mietwagen eingesetzt werden.

Optisch und von der Haptik her soll man die aus PET-Flaschen hergestellten Sitzbezüge nicht von herkömmlichen unterscheiden können. (Foto: Audi)
Optisch und von der Haptik her soll man die aus PET-Flaschen hergestellten Sitzbezüge nicht von herkömmlichen unterscheiden können. (Foto: Audi)
Dietmar Fund

Nachdem man schon Schlüsselbänder alias Lanyards und weitere Werbemittel aus recycelten PET-Flaschen bekommen kann, folgt nun Audi mit Sitzen und Teppichen. Pro Sitzanlage bis zu 45 PET-Flaschen mit zuvor 1,5 Litern Inhalt verwenden die Ingolstädter im neuen Kompaktwagen A 3. Hinzu kommen weitere 62 PET-Flaschen, die in den Teppichen stecken.

Bis zu 89 Prozent der Sitzbezüge bestehen aus zerkleinerten PET-Flaschen, die zu einem Garn versponnen werden. Die Stoffe sollen optisch und haptisch die gleichen Qualitätsstandards wie herkömmliche Textilbezüge erfüllen. Bislang besteht das Untergewebe, das per Kleber mit dem Obermaterial verbunden wird, noch nicht aus recyceltem Material.

Das Ziel sei es aber, sämtliche Sitzbezüge über alle Modellreihen hinweg aus Rezyklat herzustellen, teilt Audi mit. Damit kommen die PET-Bezüge über kurz oder lang auch in die als Mietwagen eingesetzten Baureihen A6 und A8 oder in das Elektrofahrzeug e-tron.

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