Vier Jahre Haft nach brutalem Taxi-Überfall
Der Mann hatte Ende Mai versucht, einen 39-jährigen Taxifahrer in Jena auszurauben. Als dieser sich wehrte, stach der Litauer mehrmals auf ihn ein. Der Kollege erlitt schwere Stichverletzungen, die nur deshalb nicht lebensgefährlich waren, weil die Klinge auf eine Rippe gestoßen war.
Zu Prozessbeginn gestand der Angeklagte die Tat und gab als Motiv an, Geld für Drogen benötigt zu haben. Anders als die Staatsanwaltschaft ihm in ihrer Anklageschrift zur Last gelegt hatte, habe er den Taxifahrer jedoch nicht töten wollen.
Das Landgericht sah ebenfalls keine Anhaltspunkte für eine Tötungsabsicht und verurteilte den 36-jährigen, nicht vorbestraften Litauer in der vergangenen Woche wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren. Das Urteil ist rechtskräftig.
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