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Das Toyota Camry Hybrid-Taxi macht sparsam Spaß

Bei den Sitzen und beim Fahrwerk haben die Japaner viel dazugelernt und beim Sparen macht sogar ihr ausgereiftes Hybridsystem Freude.

Der Toyota Camry Hybrid ist von Haus aus gut ausgestattet. (Foto: Dietmar Fund)
Der Toyota Camry Hybrid ist von Haus aus gut ausgestattet. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Bei kaum einer Fahrvorstellung wurde in den letzten Jahren so viel über Taxis geredet wie bei der der Stufenhecklimousine Toyota Camry Hybrid. Schließlich versprechen sich die Kölner Deutsch-Japaner von diesem Modell eine weitere deutliche Steigerung ihrer Taxi-Neuzulassungen.

Dass die Chancen dafür bei konservativ gestrickten Taxiunternehmerinnen und -unternehmern nicht schlecht stehen, zeigte der taxi heute-Test der Business-Edition. Sie hat mit Ledersitzen, Sitzheizung und Klimaautomatik drei Ausstattungsmerkmale, die für die mobile Branche ebenso fast unerlässlich sind wie die Getriebeautomatik.

Die ist auch in diesem Hybridmodell ein eigentlich stufenlos variables CVT-Getriebe, in das aber sechs Übersetzungsstufen einprogrammiert sind. Sie sollen in Verbindung mit einer deutlich besseren Geräuschdämmung als im mittlerweile etwas betagten Prius+ den für diese Getriebebauart typischen Gummibandeffekt dämpfen. Das gelingt Toyota auch im Camry Hybrid nur dann ansatzweise, wenn man konsequent im Eco-Fahrmodus bleibt, sich mit einer eher gemütlichen Beschleunigung zufriedengibt, Freude an der Schwungnutzung entwickelt und nur zum Überholen oder zum Einfahren auf die Autobahn hohe Drehzahlen abruft.

Im Normal-Modus wirkt der 2,5-l-Benziner weniger träge. Er ist dann aber auch lauter, weil das CVT-Getriebe dann fast schon so hektisch wie eine schlecht abgestimmte Wandlerautomatik hin- und herschaltet. Der Sport-Modus macht allenfalls den Marketingmenschen auf geduldigem Papier Freude.

Mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 Litern Superkraftstoff auf 100 Kilometern, die vorwiegend auf den ECO-Fahrmodus zurückgehen, macht die Limousine auch den Kostenrechnern Freude. Ihr Raumangebot und ihre niedrigen Einstiege sind mit einer aktuellen E-Klasse durchaus vergleichbar, der Kofferraum ist allerdings etwas kleiner und aufgrund breiter Radkästen und des ganz vorn ansteigenden Bodens weniger gut nutzbar. Auf hohem Niveau bewegt sich der Fahrkomfort.

Vom Infotainment, seinem umständlichen Touchscreen und der unbefriedigenden Sprachsteuerung kann man das leider nicht sagen. Mehr dazu im ausführlichen Testbericht in taxi heute 11/2019.

Interessierte Leserinnen und Leser können ausführliche Testnotizen im Downloadbereich bei dieser Meldung herunterladen und sich eine Bildergalerie mit Detailfotos anschauen.

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