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Taxi Holl: Dispo soll Leerkilometer sparen

Das seit 2018 als Aktiengesellschaft firmende Unternehmen Taxi Holl möchte mit einem verbesserten Algorithmus seiner fms-Vermittlung die Mindestlohnerhöhung wieder hereinfahren.

Sebastian (vorn) und sein Bruder Dirk Holl probieren immer wieder etwas Neues aus – wie hier beim Wettbewerb „Taxi des Jahres 2017“. (Foto: Werner Kuhnle)
Sebastian (vorn) und sein Bruder Dirk Holl probieren immer wieder etwas Neues aus – wie hier beim Wettbewerb „Taxi des Jahres 2017“. (Foto: Werner Kuhnle)
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Die Taxi Holl AG mit Stammsitz in Bad Gaggenau rechnet für 2019 wegen des erhöhten Mindestlohns mit Personalmehrkosten von rund 100.000 Euro für ihr über 90köpfiges Team. Um diesen Betrag zu kompensieren, setzen Dirk und Sebastian Holl, der Vorstand und der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, jetzt eine verbesserte Vermittlungssoftware von fms Austrosoft ein. Laut Dirk Holl soll sie Leerfahrten vermeiden, indem nicht mehr einfach das nächste freie Fahrzeug zum Kunden geschickt wird. Vielmehr werde zuerst geprüft, ob gerade ein besetztes Fahrzeug in diese Richtung fährt oder demnächst eines dorthin fahren wird. Außerdem werde darauf geachtet, an welchen der aktuell fünf Standorte das Taxi wieder zurückkehren muss.

Auf diese Weise wollen die beiden Brüder bei ihren über 50 Fahrzeugen rund 350.000 Kilometer pro Jahr einsparen. Der Öffentlichkeit rechnen sie vor, dass sie der Umwelt damit den Ausstoß von 60 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ersparen würden.

Wie Holl weiter mitteilt, bestellen derzeit bereits 10 Prozent der Fahrgäste über die hauseigene App und beim Anruf-Linien-Taxi sogar fast 20 Prozent. Auch die automatische Bestellannahme über das Drücken der Ziffer 1 am Festnetztelefon finde immer mehr Zuspruch.

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