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Ladesäule erkennt Autokennzeichen

Auf der Messe eMove präsentierte das schweizerische Unternehmen Juice eine Wallbox, die mit einer Kamera berechtigte Benutzer anhand des Kennzeichens aufladen lässt.

Geschäftsführer Christoph R. Erni führte die Kennzeichenerkennung an der Ladesäule vor. (Foto: Dietmar Fund)
Geschäftsführer Christoph R. Erni führte die Kennzeichenerkennung an der Ladesäule vor. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Der schweizerische Ladetechnik-Hersteller Juice präsentierte am 16. Oktober 2018 auf der Münchner Messe eMove Weiterentwicklungen seiner auch mobil einsetzbaren Ladeeinrichtung Juice booster 2 in verschiedenen Edelstahlgehäusen, die sich an der Wand befestigen lassen. Taxi- oder Mietwagenunternehmer, die ihre Wallbox so aufhängen können, dass ihr Fahrzeug frontal darauf zu fährt, können die Version mit Kennzeichenerkennung über die eingebaute Weitwinkelkamera nutzen. Sie bildet nur den unmittelbar vor der Wand liegenden Bereich des Parkplatzes scharf ab, soll dann Autokennzeichen erkennen und nach einem Abgleich mit der Datenbank berechtiger Nutzer das Laden freigeben. So ist auch die Zuordnung von Verbrauchsdaten zu mehreren Fahrzeugen einer Flotte möglich.

Das mobile Ladegerät kann mit einer Kapazität von 22 Kilowatt laden und über Adapter entweder mit 380-Volt-Drehstrom oder 230-Volt-Wechselstrom an Haushaltssteckdosen genutzt werden. Mit fünf oder zehn Meter langen Verlängerungskabeln können auch weiter entfernte parkende Elektrofahrzeuge erreicht werden.

Das mobile Ladegerät kann nach dem Öffnen des Gehäuses mit einem Schlüssel entnommen und dann unterwegs genutzt werden. Auf diese Lösung hätten das Unternehmen Nutzer gebracht, die ihr Ladegerät im Hinblick auf Defekte so auch schnell ohne Einsatz eines Technikers tauschen wollten, berichtete Geschäftsführer Christoph R. Erni gegenüber taxi heute.

Mitsamt dem Gehäuse und der Wandbefestigung komme das Ladegerät auf rund 1.500 Euro (Preise ohne MwSt.). Das Modul für die Kennzeichenerkennung koste rund 300 Euro Aufpreis, was in etwa dem Aufpreis für eine Nutzererkennung über das RFID-Verfahren per Speicherchip entspreche. Die Basisvariante mit zwei Adaptern kostet 999 Euro, ein „German Traveller Set“ mit einer Vielzahl von Adaptern im Köfferchen ist für 1.500 Euro zu haben.

Um Nutzern im halböffentlichen oder öffentlichen Bereich das Bezahlen zu erleichtern, bietet Juice als weitere Neuerung das Bezahlen mit Kreditkarten über das NFC-Verfahren an. Das Menü dafür wird dann ebenfalls auf dem kleinen Bildschirm angezeigt, der ins Gehäuse integriert ist.

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