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Kias kompaktes Strom-Taxi fährt weiter

Die nächste Generation des Kia Soul bekommt mehr als doppelt so viel Akkukapazität, einen stärkeren Elektromotor und eine aufwändigere Hinterachse.

Der neue e-Soul hat serienmäßig LED-Scheinwerfer. (Foto: Kia)
Der neue e-Soul hat serienmäßig LED-Scheinwerfer. (Foto: Kia)
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Dietmar Fund

Auf einer Automesse in Los Angeles hat Kia die neueste Generation seines Modells Soul vorgestellt, die im ersten Halbjahr 2019 nur noch als elektrisch angetriebene Variante e-Soul nach Europa kommen soll. Sie verfügt über Lithium-Ionen-Polymer-Batterien mit einer Kapazität von 64 kWh, während das bisherige, auch mit Taxi-Paket von INTAX erhältliche Modell nur 30-kWh-Akkus hat. Zur Reichweite macht Kia noch keine Angaben, aber sie dürfte angesichts dieser Vergrößerung allemal taxitauglich sein.

Bei dem in Korea produzierten Stromer ist ein Ladeanschluss für das in Europa gängige Schnellladen über das CCS-System serienmäßig. Er sitzt hinter der geschlossenen Blende, die den Kühlergrill der Versionen mit Verbrennungsmotor ersetzt.

Der Elektromotor leistet künftig 150 kW/204 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 395 Newtonmetern, während der Vorgänger 81 kW/110 PS und 285 Newtonmetern bietet. Den sportlicheren Antrieb kombinieren die Koreaner mit einer Mehrlenker-Hinterachse. Bisher hatte der e-Soul eine Verbundlenker-Hinterachse.

Neu sind vier Fahrmodi, bei denen der Fahrer zwischen Comfort, Sport und gleich zwei Eco-Einstellungen wählen kann. Sie beeinflussen das regenerative Bremssystem, die Klimaanlage und die mögliche Höchstgeschwindigkeit. Über Wippen am Lenkrad lässt sich die Stärke der Bremsenergie-Rückgewinnung einstellen und auch so beeinflussen, dass man nur mit einem Pedal fahren kann.

Ein Gangwahl-Schalter ersetzt im Cockpit den Wählhebel. Serie sind dort ein 10,24-Zoll-Touchscreen und die Bluetooth-Anbindung von Smartphones samt Spracherkennung.

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