Elektrotaxis: GTÜ gibt Winter-Tipps

Die Sachverständigen geben Hinweise zur Anschaffung, zum Laden und zum Handling, die den Betrieb von Elektrofahrzeugen im Winter erleichtern.

Dass das Ladekabel Eisblumen trägt, sollte man besser vermeiden. (Foto: GTÜ)
Dass das Ladekabel Eisblumen trägt, sollte man besser vermeiden. (Foto: GTÜ)
Dietmar Fund

Schon bei der Konfiguration eines Elektrotaxis sollte man auf Ausstattungsmerkmale achten, die einen effizienten Betrieb im Winter erleichtern. Wer eine eigene Wallbox installieren kann, sollte das möglichst nicht im Freien tun, sondern besser in der Garage. Das ist der Kern der Winter-Tipps für den Umgang mit Elektrofahrzeugen, die die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH am 8. November 2022 veröffentlicht hat.

Die GTÜ-Sachverständigen raten dazu, ein Fahrzeug mit einer Wärmepumpe sowie mit Lenkradheizung und Sitzheizung zu bestellen. Die Wärmepumpe blase in Verbindung mit der Umluftstellung die Scheiben schnell frei, während die Lenkrad- und die Sitzheizung schneller wirkten als die Innenraumheizung. So könne man den Strom sparen, den das Fahrzeug aufgrund der Auskühlung der Batterie auf Kurzstrecken zusätzlich brauche.

Weil sich die Batterie grundsätzlich zwischen 15 und 35 Grad Celsius am wohlsten fühle, sei es auch ratsam, ein Elektrofahrzeug wenn möglich in einer Garage zu parken, wo es langsamer auskühle. Wer eine Garage habe und dort auch eine Wallbox anbringen könne, der lade auch merklich schneller als bei der Anbringung an einer Außenwand, schreiben die Experten der GTÜ. Bei sehr kalten Temperaturen verhindere die Bordelektronik zu Beginn des Ladevorgangs das schnelle Laden, um die ausgekühlte Batterie nicht zu überlasten.

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