ADAC-Dauertest VW ID.3: Akku nach 100.000 Kilometer ohne Tadel

Der Dauertest des Automobilclubs mit dem VW ID.3 steht kurz vor der 100.000-Kilometer-Bilanz. Dabei zeigt der Akku keine Auffälligkeiten, anderslautende Berichte über fehlende Akkukapazität dementiert der Club.

Tadelloses Bild: Der ADAC betont den guten Zustand und weist etwaige Berichte über Akkumängel zurück. | Foto: ADAC/Ralph Wagner
Tadelloses Bild: Der ADAC betont den guten Zustand und weist etwaige Berichte über Akkumängel zurück. | Foto: ADAC/Ralph Wagner
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Der Automobilclub ADAC hat die Zwischenbilanz für seinen Dauertest mit dem wichtigen VW-Elektromodell ID.3 angekündigt und attestiert dem ersten Elektro-Volumenmodell der Wolfsburger in Sachen Akku einen guten Zustand. Die Ingenieure und Tester des ADAC Test- und Technikzentrum in Landsberg a. Lech sehen entgegen, wie es heißt, anderslautenden Berichten, bei der Batterie ein gutes Bild, die noch über eine Kapazität von 93 Prozent verfügt. Aussagen, wonach der ADAC fehlende Akku-Kapazität in Höhe von mehreren Kilowattstunden festgestellt habe und daraus Verdachtsmomente ableite, weist der Club zurück. In diesem Zusammenhang zu suggerieren, es könnte systematisch betrogen werden, lasse sich durch ADAC-Tests nicht rechtfertigen, betonen die Prüfer.

"Wir konnten eine minimale Differenz zwischen der angegebenen Nettokapazität und unserer Messung feststellen. Die Differenz konnte gemeinsam mit den Entwicklern von VW aufgeklärt werden und beruht im Wesentlichen auf unterschiedlichen Messverfahren", erklärt ADAC Unternehmenssprecherin Katrin van Randenborgh.

Über eine Differenz zwischen der angeblichen Kapazität von Batterien nach Herstellerangaben und deren tatsächlicher Kapazität hatte kürzlich das Magazin Wirtschaftswoche berichtet. Der VW ID.3 wird vereinzelt auch als Taxi oder Mietwagen eingesetzt.

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