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CityLoop Travel GmbH erprobt jetzt ihr Ridesharing

Der Service für Geschäftsreisende startet seinen Probebetrieb zwischen dem Frankfurter Flughafen und Industriebetrieben in Walldorf.

In diesem Gebiet erprobt CityLoop sein Ridesharing für Geschäftsreisende. (Foto: CityLoop Travel GmbH)
In diesem Gebiet erprobt CityLoop sein Ridesharing für Geschäftsreisende. (Foto: CityLoop Travel GmbH)
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Dietmar Fund

Nach der Ankündigung auf der Touristikmesse ITB ist Ende April 2019 der Erprobungsbetrieb der CityLoop Travel GmbH gestartet. Das Unternehmen möchte ein Ridesharing für Geschäftsreisende anbieten (taxi heute berichtete). Mit ausgewählten Kunden würden jetzt die ersten Routen befahren, teilt das Startup mit.

Der „Business-Fahrservice“ ist beispielsweise zwischen dem Frankfurter Flughafen und dem SAP-Campus in Walldorf gestartet. Dessen Namensgeber, das Softwareunternehmen SAP, lässt auf viele Geschäftsfahrten hoffen.

Die Endpunkte der Strecken werden über kreisförmige Strecken miteinander verbunden, die laut dem Anbieter „von ausgewählten, erfahrenden Chauffeurservice-Unternehmen vielfach am Tag zu festen Zeiten“ bedient werden. CityLoop spricht selbst vom Prinzip des Linienverkehrs, doch werden hier Sitzplätze in Oberklasse-Limousinen vermittelt. CityLoop bezeichnet sich als Plattform beziehungsweise als „Reisebüro“, das diese Plätze vermittle und verschiedene Verkehrsmittel miteinander verzahnen wolle.

Oliver Schwartz, Leiter Unternehmenskommunikation, erklärte dazu auf Anfrage von taxi heute, dass sein Unternehmen die Fahrzeuge bei den Chauffeurdiensten anmiete und die Transport-Dienstleistung nicht selbst erbringe. Deshalb handle es sich nicht um eine laut Personenbeförderungsgesetz unzulässige Einzelplatzvermietung der Mietwagen. Die kalkulatorische Basis der Entlohnung der Mietwagenunternehmer sei ein Kilometersatz. Zum Binnenverhältnis zwischen CityLoop Travel GmbH und den Chauffeurdiensten wolle er nicht weiter ins Detail gehen.

Laut Schwartz werden bei den geplanten Fahrten Fahrgäste außer an den Endpunkten an Bedarfshaltestellen entlang der Rundtour aufgenommen und abgesetzt. Das Konzept gehe von einer guten Auslastung aus und habe das Ziel, Leerfahrten zu reduzieren, was man nun in engem Schulterschluss mit Großkunden durchexerziere.

Außer dem Testfeld zwischen dem Frankfurter Flughafen und Walldorf sind weitere Schleifen zwischen Walldorf und den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Stuttgart geplant. Der reguläre Betrieb soll im September 2019 starten. Geplant seien Business Lounges an den Endhaltepunkten sowie an „Hotpots“, an denen viel ein- und umgestiegen werde, damit die Fahrgäste auf ihren Transfer warten und so lange arbeiten können.

Die Ticketpreise betragen ab 79 Euro je Ticket. Dieser Preis gilt für den Platz vorne rechts. Hinten links ist man ab 99 Euro dabei. Die Limousinen werden mit maximal drei Fahrgästen besetzt.

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