Taxi-Umrüster Intax muss neue Halle bauen

Der Oldenburger Taxi-Entwickler und -Umrüster musste seine Kapazitäten vorübergehend um zwei Zelte erweitern, die bald durch eine neue Halle ersetzt werden sollen.
Dietmar Fund

Seit einigen Monaten arbeiten die 80 Vollzeitkräfte des Oldenburger Taxi-Umrüsters Intax „am Anschlag“ und auch an Samstagen. Sie werden von Folierern unterstützt, die vorübergehend aus dem in Deutschland 36 Standorte umfassenden foliocar-Fachhändler-Netz hinzugezogen wurden. Im Zuge der nötigen Kapazitätserweiterung werden Fahrzeuge seit dem Frühjahr in einem Miet-Zelt nach der Außenreinigung getrocknet, bevor sie in der bestehenden Halle foliert und in einem weiteren gemieteten Zelt mit der Taxi-Elektrik komplettiert werden.

Der geschäftsführende Alleingesellschafter Jörg Hatscher plant deshalb mit Hochdruck den Bau einer neuen Halle. Sie soll die momentan 2.200 Quadratmeter umfassende Hallenfläche um 1.000 Quadratmeter erweitern. Geplant sind 20 neue Fahrzeug-Arbeitsplätze und erweiterte Sozialräume für das Team, das um rund 25 Prozent erweitert werden soll. Damit die Halle errichtet werden kann, muss zunächst eine Parkfläche für 510 Autos auf einer zum Firmengelände gehörenden Wiese geschaffen werden.

Hatscher freut sich darüber, dass sich die Stückzahlen aller Geschäftsbereiche im laufenden Jahr gegenüber 2013 um 40 Prozent erhöht haben. Neben den Arbeiten für die Bundeswehr und der Umrüstung von Fahrschulautos ist auch die Anzahl umgerüsteter Taxis um dieses Maß gewachsen.

„Taxi-Zahlen zählen zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Automobilindustrie, die darf ich nicht aufdecken“, entgegnete Hatscher auf eine Nachfrage von taxi heute. Er wollte noch nicht einmal sagen, wie viele Taxis Intax insgesamt umgerüstet hat, geschweige denn Stückzahlen einzelner Hersteller verraten.

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