Carsharing wird überbewertet

Die neueste Umfrage der Prüforganisation KÜS zeigt, dass sich noch recht wenige Autofahrer mit dem Auto-Teilen auseinandersetzen.

Die Sachverständigen der KÜS und des „kfz-betriebs“ fühlten dieses Mal nicht den Autos, sondern ihren Fahrern „auf den Zahn“. (Foto: KÜS)
Die Sachverständigen der KÜS und des „kfz-betriebs“ fühlten dieses Mal nicht den Autos, sondern ihren Fahrern „auf den Zahn“. (Foto: KÜS)
Dietmar Fund

Das Carsharing ist noch lange keine Alternative zum eigenen Auto. Diesen Schluss kann man aus einer repräsentativen Umfrage der Sachverständigenorganisation KÜS und der Fachzeitschrift kfz-betrieb ziehen. Bei ihr nutzten nur vier Prozent der Befragten bereits das Carsharing und nur zwei Prozent bezeichneten es als Alternative zum eigenen Auto. Allgemein fürs Carsharing interessiert hätten sich 31 Prozent der Befragten, während es 56 Prozent nur dem Namen nach gekannt hätten und 10 Prozent gar nicht, teilen die beiden Auftraggeber mit.

Bei der Studie des Kölner Instituts BBE Retails erklärten nur 14 Prozent der Autofahrer, sie könnten sich ein Leben ohne Auto vorstellen. Die immer vorhandene Flexibilität sahen im Schnitt 77 Prozent der Befragten als wichtig an. Bei den 18 bis 39 Jahre alten Autofahrern waren es sogar 83 Prozent.

Fragen nach der Nutzung von Taxis kamen in der Befragung offenbar nicht vor. Sie wurde telefonisch und online bei Pkw-Fahrern durchgeführt, die im jeweiligen Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich waren.

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