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Tribus zeigte den Sprinter als Mehrzweck-Taxi

Der niederländische Umrüster arbeitet mit Dreh-/Klappsitzen und im Boden versenkten Rollstuhlaufnahmen, ohne den ganzen Boden mit Lochschienen zu durchziehen.

Bas Verboord, Vertriebsmanager von Tribus, zeigte den flexiblen Ausbau des neuen Mercedes-Benz Sprinter. (Foto: Werner Kuhnle)
Bas Verboord, Vertriebsmanager von Tribus, zeigte den flexiblen Ausbau des neuen Mercedes-Benz Sprinter. (Foto: Werner Kuhnle)
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Dietmar Fund

Ein Mehrzweckfahrzeug auf der Basis des neuen großen Transporters Mercedes-Benz Sprinter in der Variante L2H2 zeigte die in Utrecht ansässige Tribus Group auf der Europäischen Taximesse. Ihr Ausbau zeichnet sich durch dasTriflexAIR Boden-und Sitzsystem aus, bei dem jeweils zwei Lochschienen im Boden an den Außenwänden entlang verlaufen. Die Radkästen sind mit Lochschienen überbaut. So lassen sich entlang der Wände acht Dreh-/Klappsitze montieren, die das Unternehmen selbst baut und auch an deutsche Umrüster wie AMF-Bruns liefert. Ihre harten integrierten Kopfstützen sind absenkbar, damit mitfahrende Rollstuhlfahrer besser nach draußen sehen können.

Alternativ zu den Einzelsitzen bietet der Ausbau vier Plätze für Rollstühle, die mit aus dem Boden ausfahrenden zwei Meter langen Gurten gesichert werden. Die Fahrgäste im Rollstuhl wiederum verfügen über Dreipunktgurte mit einem oberen Anlenkpunkt im Dach und zwei aus dem Boden ausfahrenden Enden.

Im Messefahrzeug hatte Tribus den Einstieg an der rechten Türe vertieft, wo es keinen Beifahrersitz gibt. Dafür bringt der Umrüster dort zwei Griffe und zusätzlich neben dem Fahrersitz eine Haltestange an. Eine Schiebetüre rechts hat der Umbau nicht. Die Rollstuhlfahrer werden über einen Lift am Heck ein- und ausgeladen.

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