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Präventionsgesetz soll Gesundheitsvorsorge in Unternehmen verbessern

Die Krankenkassen sollen die Beratungsangebote für Betriebe erweitern und pro Versichertem mehr Geld für die Gesundheitsvorsorge ausgeben.

Man darf gespannt sein, ob das neue Gesetz auch die Mitgliedschaft in Fitness-Studios fördert. (Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio.de)
Man darf gespannt sein, ob das neue Gesetz auch die Mitgliedschaft in Fitness-Studios fördert. (Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio.de)
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Redaktion (allg.)

Ende Juli 2015 trat das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (PrävG) in Kraft. Nach drei vergeblichen parlamentarischen Anläufen in den vergangenen zehn Jahren hatte der Bundestag im Juni die Regelung beschlossen.

Das Gesetz soll die betriebliche Gesundheitsförderung mit mehr Leistungen für die Beschäftigten unterstützen und Krankheiten langfristig verhindern. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sollen von den entsprechenden Maßnahmen profitieren. Außerdem können Betriebe und Versicherte in Zukunft mehr Bonusleistungen erwarten.

Zudem wird der Arbeitsschutz mehr mit der Gesundheitsförderung verknüpft. Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte sollen in die Krankenkassen-Leistungen einbezogen werden. Sie werden Betriebe beim Aufbau und der Stärkung von gesundheitsfördernden Strukturen beraten. Das soll Risiken und Potenziale erkennbar und Verbesserungsvorschläge möglich machen. Krankenkassen sind also verpflichtet, ihre Beratungsangebote für Betriebe zu erweitern.

Ab 2016 sollen die Krankenversicherer pro Versichertem übrigens die doppelte Summe ausgeben. Künftig müssen sie statt 3 Euro dann 7 Euro pro Patient für Gesundheitsvorsorge zahlen.

(aua)

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