Bayerisches Taxigewerbe unterstützt Impfkampagne

Der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. bietet seinen Mitgliedsbetrieben Aufkleber für die Heckscheibe an, die eine Impfkampagne des Bundesgesundheitsministeriums unterstützen sollen.

Der Verband musste das Anbringen der Aufkleber aufwändig genehmigen lassen. (Foto: Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen)
Der Verband musste das Anbringen der Aufkleber aufwändig genehmigen lassen. (Foto: Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen)
Dietmar Fund

Der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. hat eine Aktion mit dem Titel „Das Taxi krempelt die Ärmel hoch!“ gestartet. Er möchte damit die Impfkampagne „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ des Bundesministeriums für Gesundheit unterstützen. Das hat der Verband seinen Mitgliedern am 15. Februar 2022 per Newsletter mitgeteilt. Die Kampagne wurde offenbar bereits am 28. Dezember 2020 zum Start der ersten Impfungen gegen das Corona-Virus gestartet und hat Ende Januar 2022 eine Fortsetzung unter einem anderen Motto erfahren.

Der Verband bietet den Mitgliedsbetrieben an, ihnen Aufkleber für die Heckscheibe ihrer Taxis zu schicken. Sie sind gratis und ihre Kosten werden vom Landesverband und den angeschlossenen großen Taxizentralen übernommen. Die Aufkleber tragen den Slogan „Gemeinsam gegen Corona! Das Taxi krempelt die Ärmel hoch“. Anfordern kann man die Aufkleber per E-Mail info@taxi-bayern.de mit dem Betreff „Impf-Aufkleber“. Damit die Aufkleber auch ankommen, sollte die E-Mail natürlich eine vollständige Signatur mit der Empfängeradresse haben.

Die Aufkleber zu entwickeln, war übrigens nicht so einfach, wie es scheint. Der Landesverband musste sie nämlich erst durch einen zwei Monate dauernden Genehmigungsprozess schleusen, der mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Landeshauptstadt München endete. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr hat seine Kreisverwaltungsbehörden nun gebeten, die Aktion zu unterstützen. Sie könnten für das Anbringen der Aufkleber eine zunächst bis 31. Dezember 2022 befristete Ausnahmegenehmigung erteilen.

„Heiliger Bürokratius“, lautet der Stoßseufzer, mit dem der 1. Vorsitzende Thomas Kroker diese Information garnierte. Der Verband hat die Aktion übrigens nicht auf Mietwagen ausgedehnt, weil er sich von den Aufklebern an Taxi-Halteplätzen mehr Wirkung verspricht.

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