Hamburger Taxler trauern um Dirk Schütte

Der Vorstandsvorsitzende von Hansa Funktaxi ist im Alter von 67 Jahren plötzlich verstorben.

Dirk Schütte (l.) hat wie hier beim „Glückstädter Kreis“ im Jahr 2015 immer gut mit Christian Brüggmann und Thomas Lohse zusammengearbeitet. (Foto: Dietmar Fund)
Dirk Schütte (l.) hat wie hier beim „Glückstädter Kreis“ im Jahr 2015 immer gut mit Christian Brüggmann und Thomas Lohse zusammengearbeitet. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Wie Claus Hönig, der Pressesprecher der Hamburger Taxizentrale Hansa Funktaxi eG, am 4. Dezember 2019 mitteilte, ist am 2. Dezember Dirk Schütte plötzlich verstorben. Das bekannte Hamburger Original und Urgestein des Taxi-Gewerbes wurde nur 67 Jahre alt.

Schütte war seit 2009 Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, der er seit 1992 als Unternehmer angehörte. Laut Vorstand Thomas Lohse hat Dirk Schütte maßgeblich dazu beigetragen, drei ehemals eigenständige Taxizentralen in der Hansestadt zu integrieren. Auf Landes- und Bundesebene habe er die Hamburger Interessen vorbildlich zu vertreten.

Insbesondere den Vertretern des norddeutschen und Berliner Taxigewerbes ist der Hanseat in bester Erinnerung, weil er es verstand, nach harten Diskussionen im „Glückstädter Kreis“ bei Bier und Aquavit wieder für versöhnliche Töne und einen kollegialen Austausch zu sorgen. Sein Trinkspruch „Nit lang snacken, Kopp in Nacken“ war ebenso legendär wie gefürchtet, galt es doch, nach dem einen oder anderen Schnaps am Morgen wieder mit klarem Kopf über Gewerbe-Themen zu diskutieren.

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