„Facebook-Fahrer“ als neue Taxi-Konkurrenz

In einigen Städten Schleswig-Holsteins arbeiten offenbar einige Autofahrer im Schatten und zu Lasten des Taxi-Gewerbes.

Das soziale Netzwerk Facebook haben sich offenbar Privatfahrer in Schleswig-Holstein als Plattform ausgesucht, um Fahrten anzubieten, die mehr einbringen als die Betriebskosten und damit dem Personenbeförderungsrecht unterliegen würden. Das berichteten die Schleswiger Nachrichten am 2. April 2015.

Demnach gibt es eine Facebook-Seite, die aktuell „Von A nach B“ heißt und von vielen Personen aus Schleswig, Rendsburg, Eckernförde und weiteren Nachbarstädten häufig besucht wird. Dort würden in der Regel am Wochenende Disco-Heimfahrten angeboten. Deren Pro-Kopf-Preis liege in Summe bei einem voll besetzten Taxi häufig sogar über dem regulären Taxi-Tarif. Das kann man als Indiz für ein hohes Interesse der Kundschaft für das legale Taxi-Teilen werten, über das sich auch das mobile Gewerbe schon Gedanken macht.

Der Taxiruf H. Steffen aus Neumünster nutzt das Netzwerk schon, um die „Facebook-Fahrer“ als „Pest“ zu bezeichnen, die sich rasant verbreite und fast alle Städte betreffe. Uwe Hahn schreibt dort, das amerikanische Unternehmen Uber sei schon die Pest gewesen, aber jetzt kämen auch die Schwarztaxen wieder auf.

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