Das Wichtigste vorneweg: Der Cottbuser Kollege befindet sich noch im Krankenhaus, schwebt aber zum Glück nicht mehr in Lebensgefahr.
Wie die Cottbuser Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gaben, hat es sich bei dem Angriff auf den 62-Jährigen um eine spontane Tat gehandelt.
Der ortsunkundige Täter hatte sich zunächst durch die Stadt fahren lassen, dann aber plötzlich den Taxifahrer von der Rückbank aus mit einem Messer angegriffen und dessen Tageseinnahmen geraubt. Dem Fahrer sei die Kehle quer zum Hals aufgeschnitten worden. Der Schnitt sei etwa vier Zentimeter tief gewesen, habe die Hauptarterie des Opfers glücklicherweise nicht getroffen.
Erste Ermittlungen der nach dem Vorfall gebildeten Sonderermittlungsgruppe hätten ergeben, dass es einen Verdächtigen gibt, der nicht aus Cottbus stammt. Bevor er festgenommen werden konnte, habe sich der Mann am vergangenen Donnerstag selbst den Behörden in Merseburg (Sachsen-Anhalt) gestellt und die Tat gestanden.
Der 33-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes, schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
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