Köln bekommt schnelleres mobiles Internet

Ein Jahr nach der Versteigerung der entsprechenden Lizenzen hat die Deutsche Telekom heute das erste LTE-Mobilfunknetz in einer deutschen Großstadt in Betrieb genommen.
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Köln ist ab heute die erste deutsche City, in der der neue Mobilfunkstandard LTE genutzt werden kann. Im Vergleich zu UMTS zeichnet sich LTE (Long Term Evolution), das auch als Mobilfunktechnik der 4. Generation (4G) bezeichnet wird, durch deutlich größere mobile Bandbreiten von theoretisch bis zu 100 Mbit/s im Download aus. Zum Vergleich: Bei UMTS ist der Datentransfer mit maximal 7,2 Mbit/s möglich. Das Netz der Telekom versorgt in Köln aktuell eine Fläche von rund 150 Quadratkilometern mit LTE und umfasst 100 Basisstationen im Stadtgebiet.

Als erstes Endgerät für das neue Netz ist laut Telekom der Speedstick LTE für Notebooks und Laptops verfügbar. Er unterstützt neben LTE auch die EDGE/GPRS- und die HSPA/UMTS-Technik und lässt sich so bundesweit im Telekom-Mobilfunknetz einsetzen. Der Wechsel zur jeweils schnellsten verfügbaren Übertragungstechnik erfolgt automatisch. Der Preis für den Speedstick LTE beträgt laut Telekom einmalig 4,95 Euro brutto bei Buchung des web’n’walk Connect XXL.

Zur Einführungsphase von LTE in Köln erhöht die Telekom die maximale Bandbreite des aktuellen Datentarifs web'n'walk Connect XXL für drei Monate von 42,2 auf 100 Mbit/s im Download. Zudem entfällt bis 30. September 2011 der monatliche Grundpreis in Höhe von 62,98 Euro netto für drei Monate.

Nach Köln soll die LTE-Verfügbarkeit sukzessive auf über 100 weitere Städte im gesamten Bundesgebiet ausgedehnt werden.

(sk)
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