Elektrotaxis: Ford bringt bald weitere Alternativen

Auf das bereits angebotene Mittelklassemodell Mustang Mach-E soll 2023 ein kompakter SUV folgen, der in Köln gebaut wird. Auch bei den Nutzfahrzeugen zeigen sich die Kölner elektrisiert.

Nur schemenhaft deuten die Kölner hier ihre elektrifizierten Pkw-Modelle an. (Abb.: Ford)
Nur schemenhaft deuten die Kölner hier ihre elektrifizierten Pkw-Modelle an. (Abb.: Ford)
Dietmar Fund

Noch 2022 möchte Ford ein neues batterieelektrisches Modell vorstellen, das im Kölner Werk ab 2023 gebaut werden soll. Es handelt sich um ein fünfsitziges „Crossover-Modell“ mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Es basiert höchstwahrscheinlich auf der Plattform des VW ID.4, hat Ford doch angekündigt, in diesem Bereich mit Volkswagen zu kooperieren. Ein zweites, als Sport-Crossover bezeichnetes Modell soll später in Köln ebenfalls gebaut werden.

Weiter als die Norddeutschen könnten die Rheinländer bei ihren bisher in der Türkei gebauten leichten Nutzfahrzeugen sein. In diesem Marktsegment sollen 2023 die Geschwister Transit Custom und Tourneo Custom mit Elektroantrieb antreten. Die Kasten-Kombis Transit Courier und Tourneo Courier sollen 2024 elektrifiziert antreten. Gebaut werden die Nutzfahrzeuge-Modelle unter türkischer Regie im rumänischen Werk Craiova. Schon 2022 kommt der elektrifizierte Transit, der aber bisher noch nicht als Kombi oder als wohnlicher ausgestatteter Tourneo angekündigt worden ist.

Bislang hat Ford die für die Nachrüstung neuer Modelle zum Taxi oder Mietwagen erforderlichen Hersteller-Erklärungen an interessierte Umrüster geliefert. Sollten die Kölner diese erfreuliche Linie beibehalten, stünde einer Nachrüstung nichts im Wege. Unklar ist bislang, ob der Oldenburger Entwicklungs- und Umrüstpartner INTAX bei neuen Ford-Modellen der Partner bleibt.

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