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Kfz-Versicherung sollte grobe Fahrlässigkeit mit abdecken

Das Goslar Institut weist darauf hin, dass leichte und grobe Fahrlässigkeit oft schwer voneinander abzugrenzen sind.
Grob fahrlässig ist zum Beispiel das Hantieren am Handy während der Fahrt. (Foto: Dietmar Fund)
Grob fahrlässig ist zum Beispiel das Hantieren am Handy während der Fahrt. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Leichte und grobe Fahrlässigkeit sind oft schwer voneinander abzugrenzen. Das führt nach einem Unfall zu Rechtsstreitigkeiten, die man mit einer entsprechenden Klausel im Versicherungsvertrag vermeiden kann. Darauf weist das Goslar Institut hin, das dem Versicherer HUK Coburg nahesteht.

Laut dem Institut sollte im Versicherungsvertrag der Passus stehen, dass der Versicherer gegebenenfalls auf den „Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Schadens“ verzichtet. Dann könne der Kunde darauf vertrauen, dass es bei der Schadensregulierung keine Diskussionen gebe.

Wie das Goslar Institut weiter mitteilt, sollte auch eine Kaskoversicherung die grobe Fahrlässigkeit mit abdecken. Sonst könne der Versicherte in einem Fall grober Fahrlässigkeit auf seinem eigenen Schaden sitzen bleiben.

Als Fälle grober Fahrlässigkeit führen die Versicherungs-Experten beispielsweise das Überfahren einer roten Ampel, das Ignorieren eines Stopp-Schildes oder die Beschäftigung mit dem Handy während der Fahrt an. Grobe Fahrlässigkeit setze laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft immer voraus, dass das Verhalten vermeidbar gewesen wäre und die Folgen der Unachtsamkeit oder Nachlässigkeit absehbar waren.
 

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