Taxi-Newcomer Polestar bietet Probefahrten mit Elektroautos

Das wegen seiner Reichweite auch als Taxi interessante Modell Polestar 2 sollen sich Interessenten künftig in Showrooms in Großstädten anschauen und auch zur Probe fahren können.

So chic wie bei der Konkurrenz mit Sternen, Ringen oder Propellern sind die Polestar Spaces gestaltet. (Foto: Polestar)
So chic wie bei der Konkurrenz mit Sternen, Ringen oder Propellern sind die Polestar Spaces gestaltet. (Foto: Polestar)
Dietmar Fund

Die Volvo-Schwestermarke Polestar vertreibt ihre in China gebauten Elektrofahrzeuge zwar nicht über Händler, sondern nur über das Internet. Damit interessierte Kundinnen und Kunden den Markenkern aber auch optisch, haptisch und womöglich über Neuwagen-Gerüche emotional erleben können, baut sie jetzt Showrooms in Großstädten. Sie heißen „Polestar Space“.

Der erste dieser Markenräume eröffnet am 21. August 2020 in Düsseldorf. Bis Ende 2020 soll es im Bundesgebiet 50 Standorte geben. Als nächsten sollen Polestar Spaces in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München folgen. Dort sollen „kommissionsfreie Experten“ die Interessenten nicht nur in Bezug auf die Fahrzeuge, sondern auch in punkto Elektromobilität generell beraten. Probefahrten sollen ebenfalls angeboten werden.

Daher könnte ein solcher Polestar Space auch ein interessanter Anlaufpunkt für Taxi- und Mietwagenunternehmer sein, die die Marke als Kunden ansprechen möchte. Das hatte Alexander Lutz von Polestar Deutschland kürzlich bei einem der Elektrotaxi-Webinare des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. verkündet.

Die Marke Polestar gehört wie Volvo oder LEVC dem chínesischen Geely-Konzern, der auch einer der Anteilseigner der Daimler AG ist.

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