BAFA-Umweltprämie für das elektrische LEVC-Taxi

Das Modell wird als Plug-in-Hybrid eingestuft und gefördert.

Zu den ersten im deutschen mobilen Gewerbe eingesetzten LEVC TX gehören die in Karlsruhe stationierten des umtriebigen Taxi-und Mietwagen-Unternehmers Dirk Holl. (Foto: Dietmar Fund)
Zu den ersten im deutschen mobilen Gewerbe eingesetzten LEVC TX gehören die in Karlsruhe stationierten des umtriebigen Taxi-und Mietwagen-Unternehmers Dirk Holl. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das in Modell TX des britischen Herstellers LEVC in seine Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge vom 22. April 2020 aufgenommen. Das Modell wird rein elektrisch angetrieben, hat aber einen Dreizylinder-Benziner, der bei erschöpfter Batterie einspringt. Deshalb hat das Amt es als Plug-in-Hybrid eingestuft.

Demnach kann das englische Elektrotaxi nach Herstellerangaben mit einem Umweltbonus von 3.750 Euro gefördert werden. Weitere Förderungen seien möglich. LEVC führt als Beispiel das Berliner Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ an. Über diesen Kanal werde das Modell TX mit weiteren 4.000 Euro gefördert.

Rein elektrisch soll das Modell rund 128 Kilometer weit kommen. Zusammen mit dem Benziner soll es eine Reichweite von 600 Kilometern bieten.

LEVC ist ein Tochterunternehmen des chinesischen Geely-Konzerns, zu dem auch Volvo gehört. Der Dreizylinder, der der die Batterien auflädt und das Auto nicht direkt antreibt, stammt von den Schweden.

Die neueste Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge kann im Downloadbereich bei dieser Meldung als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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