Der Opel Astra Sports Tourer würde als kompaktes Taxi taugen
Ab dem 9. April können Taxi- und Mietwagenunternehmer bei den Opel-Händlern den neuen Astra Sports Tourer daraufhin prüfen, ob er ihren Raum- und Komfort-Ansprüchen genügt. Auf jeden Fall könnte er es mit einem vergleichbaren VW Golf Variant aufnehmen, der in diesen Wochen schon als Taxi auf den Markt kommt.
Bei der Fahrvorstellung im hügeligen und kurvigen Douro-Tal nahe der portugiesischen Großstadt Porto gefiel der kompakte Kombi durch seine ausgewogene Federung, die ganz ohne elektronische Spielereien für eine gute Straßenlage und ein sauberes Abrollverhalten gleichermaßen sorgt. Die zielgenaue Lenkung und der im Astra neue BiTurbo-Diesel sorgten für großen Fahrspaß fernab zurückhaltender Fahrgastbeförderung, auch wenn das Sechsgang-Getriebe bisweilen hakelte.
Die Raumausnutzung zu verbessern, war eines der Entwicklungsziele der Opel-Ingenieure. Das ist ihnen gelungen. Im Motorraum gewannen sie ebenso wertvolle Millimeter wie bei den dünner gewordenen Lehnen der Vordersitze. Große Fahrgäste im Fond haben Luft über dem Scheitel, einen ordentlichen Fußraum und ordentliche Kniefreiheit, sofern der Vordersitz etwas nach vorn gerückt wurde. Auch das Ein- und Aussteigen ist rundum bequem.
Im beladefreundlich zugeschnittenen Kofferraum kann man mit zwei Hebeln links und rechts hinter der Kofferraumklappe die asymmetrisch geteilte Lehne der Rücksitzbank umklappen. Wenn man die hinteren Kopfstützen etwas herauszieht, entsteht dann auch eine ebene Ladefläche, ohne dass die starre Sitzfläche nach unten abtaucht. Unter dem Kofferraumboden ist noch Platz zumindest für ein Notrad.
Fein ist die optional elektrisch zu betätigende Heckklappe, wenn man auch das schlüssellose Zugangssystem mit bestellt hat. Dann genügt ein – nicht immer treffsicherer – Schwenk mit einem Bein auf der rechten Seite des Hecks, um die Klappe zu öffnen oder sie mit Gepäck in der Hand wieder zu schließen.
Bei der Fahrvorstellung konnte man nur den 1.6 BiTurbo CDTI mit 118 kW/160 PS fahren. Der Top-Diesel der Baureihe liefert ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern schon ab 1.500/min, weil ein kleiner Turbolader mit variabler Geometrie ihm „unten herum“ Beine macht, während ein größerer bei höheren Drehzahlen Luft in die Brennräume drückt. Eine weich greifende Start-Stop-Automatik ist Serie, AdBlue braucht der Vierzylinder nicht.
Diesen Motor gibt es nur mit dem gut gestuften, aber bisweilen leicht hakeligen Sechsgang-Schaltgetriebe. Eine Sechsgang-Wandlerautomatik ist dem 1.6 CDTI mit 100 kW/136 PS vorbehalten. Diese Kombination wäre sicher die erste Wahl für ein kompaktes Taxi. Sie ist ab 22.861 Euro (ohne MwSt.) ab der zweiten Ausstattungsstufe namens Edition zu haben.
Noch aber hat Angela Hechler, die bei Opel das Taxi-Geschäft betreut, noch keine Entscheidung für oder gegen ein Taxi-Paket ab Werk herbeigeführt. Möglicherweise würde sie sich über Argumentationshilfen freuen, die taxi heute ihr per E-Mail weiterleiten wird (dietmar.fund@huss-verlag.de).
Taxi-Fahrzeuge (Pkw) , Taxi-Newsletter, Taxameter, Taxi-Fahrer , BZP – Deutscher Taxi- und Mietwagenverband , Straßenverkehrsordnung (StVO) , Krankenbeförderung , Weiterbildung , Taxi-Konzessionen , Verkehrspolitik , Mietwagenbranche , Taxi-Apps , Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz BKrFQG) , Taxizentralen , Personal, Gehälter, Arbeitsschutz , Wirtschaftsnachrichten , Werbung , Taxi-Folierung , Taxi-Umrüster , Straßenverkehr , Elektromobilität, Taxifuhrpark und -flottenmanagement , Taxi-Versicherungen , Hybrid, Diesel, Erdgas , Taxi-Magazin