Autogas-Verband sieht Steuervorteil gefährdet
Die Bundesregierung soll ihren im Koalitionsvertrag vereinbarten Kurs halten und den Steuervorteil für Autogas über 2018 hinaus verlängern. Mit dieser Forderung reagiert der Deutsche Verband Flüssiggas e.V.(DVFG) auf einen bekannt gewordenen Entwurf des Energiesteuergesetzes, der vorsehe, die steuerliche Begünstigung für Autogas zu streichen.
Der DVFG argumentiert mit einem gegenüber Diesel-Fahrzeugen viel niedrigeren Stickoxid-Ausstoß und den gegenüber Benzinern viel niedrigeren Feinstaubemissionen. Zudem könne kein anderer alternativer Kraftstoff ein solch dichtes Tankstellennetz aufweisen wie die 7.000 Autogas-Tankstellen.
Eine Zeit lang war Autogas auch bei Taxi- und Mietwagenunternehmern begehrt. Das lag zum einen am damals hohen Diesel-Preis und andererseits an dem Umstand, dass Hersteller wie beispielsweise Mazda in wichtigen Taxi-Modellen die Automatik nur mit einem auf Autogas umgerüsteten Benziner kombinierten.
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