Gesichtsmaske für die Spülmaschine

Ein Zulieferer hat eine Gesichtsmaske entwickelt, die mit handelsüblichen Baumwoll-Pads filtert und nicht so eng anliegt, sodass man mit ihr besser atmen und sprechen können soll.

Die Kunststoff-Masken gibt es in drei Größen direkt beim Hersteller, der damit offensichtlich auch Automaten bestückt. (Foto: Kunststofftechnik Backhaus)
Die Kunststoff-Masken gibt es in drei Größen direkt beim Hersteller, der damit offensichtlich auch Automaten bestückt. (Foto: Kunststofftechnik Backhaus)
Dietmar Fund

Der Automobil-Zulieferer Kunststofftechnik Backhaus GmbH aus dem sauerländischen Kierspe hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie darüber geärgert, dass sich seine Mitarbeiter mit Einweg-Alltagsmasken oder mit selbst genähten Alternativen schlecht verstehen und diese nicht oft verwendbar sind. Deshalb hat er eine neue „Gesichtsmaske“ entwickelt, die aus hautverträglichem Kunststoff besteht und nicht so eng anliegt. Sie filtert Tröpfchen und Aerosole mittels eingelegter Baumwoll-Pads heraus, die zum Beispiel als Abschmink-Pads gängig sind. Außerdem kann man genauso ein Stück Baumwollstoff einlegen und mit einem Klemmring sichern.

Die Maske selbst wird wie genähte Alltagsmasken mit Gummi- oder Stoffbändern an den Ösen über den Ohren befestigt. Nach dem Gebrauch kann man die Filterstoffe herausnehmen und den Träger entweder mit heißem Wasser und Seife oder in einer Spülmaschine reinigen. Derzeit durchläuft die Maske den Zertifizierungsprozess für den vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen FFP2-Schutz.

Die Masken kann im Online-Shop des Herstellers bestellen. Es gibt sie in drei Größen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

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