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Ein Taxi auf dem Hockenheimring

Das Münchner Taxiunternehmen TCO schafft es immer wieder, sich mit seiner Umweltphilosophie ins (Presse-) Gespräch zu bringen. Jüngstes Beispiel: Die Teilnahme an einer Rallye für Nachhaltigkeit mit einem Toyota Prius und die Präsentation eines Elektro-Taxis auf einer der größten Fachmessen Europas.
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Redaktion (allg.)

Peter Köhl, Geschäftsführer des Taxi Center Ostbahnhof (TCO), hat schon vor vier Jahren begonnen, seine über 50 Fahrzeuge große Flotte auf umweltschonende und spritsparende Hybrid-Autos umzustellen. Mittlerweile sind über 30 Prius-Taxis der Marke Toyota auf den Straßen der Landeshauptstadt unterwegs – oder manchmal auch weit darüber hinaus, so wie vor gut einer Woche, als Köhl mit einem Prius II an der „Bertha-Benz-Challenge“ teilnahm. Bei dieser Rallye durften nur Fahrzeuge mit zukunftsfähigen Antrieben teilnehmen, sodass am vorvergangenen Wochenende eine ganze Reihe von Gefährten mit Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellenantrieb zu sehen waren. Die Route führte von Frankfurt nach Mannheim und von dort über Heidelberg zum Hockenheimring. Der Höhepunkt war dabei die völlig lautlose Fahrt über das Motodrom des Hockenheimrings vor mehreren Tausend Zuschauern im Rahmen des Abschlusslaufes der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.

Mittendrin im Konvoi: Das Prius-Taxi von TCO, was natürlich für reichlich Aufsehen sorgte und sogar Toyota dazu bewog, darauf mit einer eigenen Pressemeldung hinzuweisen. „Die ersten vor vier Jahren gekauften Taxis haben bereits mehr als 300.000 Kilometer hinter sich“, wird Köhl zitiert. „Dabei fielen keine nennenswerten Wartungs- oder Reparaturarbeiten an“. Um diese Robustheit und Langlebigkeit zu demonstrieren, nahm der Unternehmer, der für sein Engagement bereits mit mehreren Umweltpreisen und Auszeichnungen geehrt wurde, mit einem Toyota Prius Typ II mit 310.000 gefahrenen Kilometern an der Bertha-Benz-Challenge teil.

Deutlich weniger Laufleistung hat der Opel Ampera aufzuweisen – er ist allerdings erst seit April bei TCO im Einsatz und fährt dort auch nur im Ein-Schicht-Betrieb. Nach vollbrachter Tagarbeit verbringt das Fahrzeug die Nacht an der Ökostrom-Steckdose.

Oder auch manche Tage in Messehallen, so wie kürzlich in Frankfurt, als während der dortigen Fachmesse „automechanika“ der Bundesverband Elektromobilität eine Sonderschau zu eben diesem Thema veranstaltete. Mittendrin und eifrig begutachtet: Deutschlands erstes Opel-Ampera-Elektrotaxi vom Münchner Taxi Center Ostbahnhof.

Köhl will damit nicht nur erste betriebswirtschaftliche Erfahrungen sammeln, sondern auch die Verbreitung und den Bekanntheitsgrad elektrisch angetriebener Automobile fördern. Der Messeauftritt in Frankfurt hat dazu sicherlich seinen Teil beigetragen.

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