WhatsApp/mytaxi: dpa-Redakteur schießt übers Ziel hinaus

Die Bestellung von mytaxi-Taxis aus der App WhatsApp heraus war nur ein Testlauf.
Bis zur Bestellung via WhatsApp müssen noch technische Fragen gelöst werden. (Foto: Intelligent Apps)
Bis zur Bestellung via WhatsApp müssen noch technische Fragen gelöst werden. (Foto: Intelligent Apps)

Momentan ist die Bestellung eines an die Vermittlungs-App mytaxi angeschlossenen Taxis aus dem Nachrichtendienst WhatsApp heraus aus technischen Gründen nicht möglich. Intelligent Apps, die Daimler-Tochter, die mytaxi betreibt, spricht aber mit WhatsApp darüber und hofft auf eine schnelle Lösung. Das schrieb Stefan Keuchel, Pressesprecher von Intelligent Apps, auf Anfrage von taxi heute.

Wie Keuchel erläutert, war die Bestellung per WhatsApp lediglich ein Testlauf, der anlässlich der Veranstaltung re:publica in Berlin gestartet worden sei. Intelligent Apps habe das mit 7.000 der Technik nahestehenden Nutzern erst einmal im Stillen testen wollen. Ein Redakteur der Nachrichtenagentur dpa habe das aber mitbekommen und die Nachricht in Umlauf gebracht.

Vorgesehen sei, die Bestellung eines Taxis direkt aus WhatsApp heraus zu ermöglichen. Dabei wolle mytaxi den Eingang der Bestellung bestätigen, ihm mitteilen, dass ein Fahrer die Tour angenommen hat und wie lange er voraussichtlich bis zum Fahrgast brauchen wird. Beim Eintreffen erhalte der Kunde eine weitere Nachricht. Bis dahin könne er eine Adressänderung eingeben oder den Auftrag stornieren.

Auf der re:publica wurde vom 2. bis zum 4. Mai 2016 über das Internet und die digitale Gesellschaft debattiert. Partner der Veranstaltung waren Daimler, IBM und Microsoft. Die Veranstaltung fand in einem ehemaligen Postbahnhof in Berlin-Kreuzberg statt.

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