Volvo entwickelt aufblasbaren Kindersitz
Aus einem Gewebe, das auch beim Bootsbau verwendet wird, besteht ein aufblasbarer Kindersitz, den der Pkw-Hersteller Volvo zur Prototypenreife gebracht hat. Das Gewebe soll einen hohen Innendruck aushalten, den eine eingebaute elektrische Luftpumpe erzeugt. Sie wird von wieder aufladbaren Akkus angetrieben und stoppt die Förderung, sobald der Soll-Luftdruck nach 40 Sekunden erreicht ist. Die Pumpe kann der Fahrer vom Lenkrad aus via Bluetooth über eine Smartphone-App bedienen, über die er auch den Luftdruck ablesen kann.
Der Sitz ist für Kinder bis etwa 3 Jahre gedacht, die bis zu einem Meter groß sind. Konzipiert ist er für die Montage entgegen der Fahrtrichtung, weil das laut den Sicherheitstechnikern der Marke für die bei Kindern dieser Altersgruppe auftretenden Belastungen eigentlich generell besser wäre.
Laut Volvo-Pressesprecher Michael Schweitzer würde der Sitz derzeit noch nicht alle weltweit geltenden Standards für Kindersitze erfüllen, weil sie aufblasbare Sitze nicht vorsehen und für die bisherigen festen Sitze konzipiert worden seien. Die Umsetzung mit externen Partnern werde derzeit geprüft.
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