Zweieinhalb Jahre Haft nach Taxi-Überfall

Wegen eines Raubüberfalls auf einen Taxifahrer im September 2012 musste sich ein 29-Jähriger nun vor dem Chemnitzer Landgericht verantworten.
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Er war am 14. September 2012 zusammen mit einem Komplizen am Chemnitzer Hauptbahnhof in ein Taxi gestiegen. Kurze Zeit später zeigten die beiden ihr wahres Gesicht: Der nun Angeklagte umklammerte den Fahrer von hinten mit beiden Armen, hielt ihm ein Taschenmesser an den Hals und befahl ihm, in einen Feldweg abzubiegen. Dort ließ er sich das Portemonnaie geben und verschwand gemeinsam mit seinem Komplizen in einem Maisfeld.

Vor Gericht gestand der alkohol- und drogenabhängige Mann die Tat. Er sei pleite gewesen und habe "unbedingt etwas trinken wollen", so die Aussage des 29-Jährigen, der unter anderem wegen mehrfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis seit Anfang des Jahres in Haft ist.

Angesichts dieser Vorstrafen und des erwachsenen Alters, scheint die nun verhängte Haftstrafe von zweieinhalb Jahren vergleichsweise gering. Das Landgericht hatte offenbar strafmildernd berücksichtigt, dass der Angeklagte sich bei seinem Opfer entschuldigte, seinen Komplizen benannte und sich mit dem Taxifahrer auf ein Schmerzensgeld in Höhe von 1.000 Euro einigte.

(sk)
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