Kaspersky warnt vor Trojanern in Taxi-Apps

Der Virenschutz-Anbieter weist darauf hin, dass über Android-Versionen stark verbreiteter Taxi-Bestell-Apps Zugangsdaten abgegriffen werden könnten.

Weniger Datensalat als vielmehr der Missbrauch sensibler Daten droht durch einen neuen Trojaner. (Foto: Michael Geiger/Unsplash)
Weniger Datensalat als vielmehr der Missbrauch sensibler Daten droht durch einen neuen Trojaner. (Foto: Michael Geiger/Unsplash)

Ein Trojaner namens Faketoken, der schon das Online-Banking unsicher macht, könnte jetzt auch die am stärksten verbreiteten Taxi-Bestell-Apps bedrohen, die mit dem Betriebssystem Android arbeiten. Entsprechende Aktivitäten hat der Virenschutz-Anbieter Kaspersky Lab in Russland festgestellt. Er geht davon aus, dass sich solche Angriffe von dort aus ausbreiten werden.

Kriminelle könnten über den Trojaner eine täuschend echt aussehende Phishing-Oberfläche über die vertraute Oberfläche der App legen und so die Zugangs- und Bankdaten der Benutzer sowie SMS mit Verifizierungspassworten und ähnlich sensiblen Daten abgreifen. Die neue „Schädlingsvariante“ könne auch Anrufe des Nutzers überwachen und mitschneiden.

Kaspersky Lab sieht die „international beliebtesten Taxi- und Mitfahrgelegenheitsdienste“ im Visier der Betrüger und empfiehlt den App-Anbietern, sich wie die Bankenbranche entsprechend zu wappnen. Das Unternehmen empfiehlt, keine Apps aus unbekannten Quellen herunterzuladen und eine „robuste Sicherheitslösung“ auf dem Gerät zu verwenden – wobei im Kleingedruckten auf eine Webseite von Kaspersky zur Android-Sicherheit verwiesen wird.

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