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Desinfektionsmittel und Sonnenschutz schädigen Oberflächen

Ford entwickelt Schutzlacke, die Lenkräder, Oberflächen und Sitzbezüge widerstandsfähiger gegen Ethanol und andere Chemikalien machen, deren Verwendung stark zunimmt.

Taxifahrer, die ihre Lenkräder nach dem Fahrerwechsel mit Reinigungstüchern säubern, müssen im Falle schlechter Materialien mit schneller Alterung rechnen. (Foto: Dietmar Fund)
Taxifahrer, die ihre Lenkräder nach dem Fahrerwechsel mit Reinigungstüchern säubern, müssen im Falle schlechter Materialien mit schneller Alterung rechnen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Von der schon legendären Robustheit der Toyota-Taxis scheint ein Detail abzuweichen: Bei manchen Toyota-Taxis sind die Lenkräder schon nach 50.000 Kilometern speckig und unansehnlich. Das hat auch Uwe Wieland aus Schongau an seinem Prius+ erfahren, der seinem Fahrer zuliebe deshalb das Lenkrad tauschen wollte. Das war ihm aber mit rund 900 Euro dann doch zu teuer.

Offenbar könnte Toyota bei Ford Nachhilfe nehmen. Die Kölner haben Mitte Juni 2019 darauf aufmerksam gemacht, dass speziell Hand-Desinfektionsmittel und Reinigungstücher, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor Materialien im Innenraum angreifen. Dafür sind insbesondere das in Reinigungsmittel enthaltene Ethanol, das Titanoxid in Sonnenschutz-Lotionen und Diethyltoluamid (nie gehört!) in Insektenschutzmitteln verantwortlich.

Damit die Oberflächen nicht optisch altern und verschleißen, erproben die Ford-Entwickler immer wieder neue Schutzlacke, die dies verhindern sollen. Ob die auch gegen schweißnasse Unterarme helfen, die sich auf Mittelarmlehnen oder Fensterbrüstungen stützen, schreibt Ford leider nicht.

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