BG Verkehr fordert zügige Impfung des Fahrpersonals

Die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft sieht die Beschäftigten in Verkehrswirtschaft, Post-Logistik und Telekommunikation gegenüber anderen Berufsgruppen bei der Impfung gegen Covid-19 unangemessen benachteiligt.

Das Fahrpersonal von Taxis, Bussen und Lkw, Servicetechniker, Schiffbesatzungen, Müllwerker sowie die Besatzung von Flugzeugen sollten wegen des erhöhten Infektionsrisikos aus Sicht der BG Verkehr möglichst rasch geimpft werden. (Foto: pixabay)
Das Fahrpersonal von Taxis, Bussen und Lkw, Servicetechniker, Schiffbesatzungen, Müllwerker sowie die Besatzung von Flugzeugen sollten wegen des erhöhten Infektionsrisikos aus Sicht der BG Verkehr möglichst rasch geimpft werden. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Beschäftigte aus Verkehrswirtschaft, Post-Logistik und Telekommunikation gehören bisher nicht zu den Berufsgruppen, die bei der Covid-19-Impfung höchste Priorität haben – trotz erhöhtem Infektionsrisiko und hoher Systemrelevanz. Das muss sich schnellstens ändern, fordert die Vertreterversammlung der BG Verkehr. In der Berufsgenossenschaft sind rund 1,7 Millionen Beschäftigte gesetzlich unfallversichert, davon ist nach Informationen der BG deutlich mehr als eine Million der Versicherten in mobilen Berufen aktiv.

Die paritätisch mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzte Vertreterversammlung der BG Verkehr hat deshalb auf ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch einen Appell an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verabschiedet, zumindest die mobilen Berufe innerhalb der Prioritätsgruppe 3 vorzuziehen. Dazu gehören unter anderem das Fahrpersonal von Taxis, Bussen und Lkw, Servicetechniker, Schiffbesatzungen, Müllwerker sowie die Besatzung von Flugzeugen.

In Verkehrsberufen gibt es keine Chance auf Homeoffice – Klaus Peter Röskes, Vorsitzender des Vorstandes der BG Verkehr und der Vorsitzende der Vertreterversammlung auf Arbeitnehmerseite, Wolfgang Witzke, „erwarten von der Politik jetzt mehr als warme Dankesworte“.  Eine Lösung aus ihrer Sicht könnte sein, in den betroffenen Mitgliedsunternehmen zügig über die Betriebsärzte impfen zu lassen.

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