Der Käfer im Taxi-Dienst

Wenn der Krabbler Kunden kutschierte. Wir richten den Blick zurück auf das wahrscheinlich sympathischste Taxi der Welt – und auf eine seiner sonderbarsten Varianten.
Wer heute an ein Taxi denkt, denkt an Mercedes. In den 50er- und 60er-Jahren hatte man als Fahrgast durchaus häufiger einen Blick auf die charakteristisch gewölbte Rückscheibe des Käfers. Bild: VW
Wer heute an ein Taxi denkt, denkt an Mercedes. In den 50er- und 60er-Jahren hatte man als Fahrgast durchaus häufiger einen Blick auf die charakteristisch gewölbte Rückscheibe des Käfers. Bild: VW
Thomas Kanzler

Eigentlich war es klein. Es war laut. Es war klapprig. Aber es fuhr. Und wie. Der Volkswagen Käfer, diese rollende Kuppel mit Motor im Heck, war jahrzehntelang ein Alltagsheld auf deutschen Straßen – und eben auch: ein Taxi. Natürlich war das Platzangebot begrenzt. Für sperriges Gepäck oder besonders lange Beine war der Krabbler nur bedingt geeignet. Aber in der Zeit, in der man „Dienstleistung“ noch mit „Dienst“ übersetzte und nicht mit „App“, war der Käfer vor allem eins: zuverlässig. Und irgendwie auch charmant. Wer von A nach B wollte, musste nicht im Fond lustwandeln – Hauptsache, man kam an.

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Artikel Der Käfer im Taxi-Dienst
Seite 34 | Rubrik Zu guter Letzt
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