Ist GPRS-Übertragung unsicher?

Mit der Sicherheit der mobilen Datenübertragung ist es offenbar nicht allzu weit her – zumindest was die GPRS-Technik betrifft. Ein Berliner Sicherheitsunternehmen hat die entsprechende Verschlüsselung geknackt.
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Karsten Nohl und Luca Melette, Sicherheitsprofis bei Security Research Lab, haben es nach eigenen Angaben geschafft, Daten, die über das GSM-Netz verschlüsselt gesendet werden, zu knacken.

Den Experten gelang es, in den Netzen von T-Mobile, O2 Germany, Vodafone und E-Plus Datenübertragungen in einem Umkreis von fünf Kilometern zu entschlüsseln – und beispielsweise E-Mails und das Surfverhalten der jeweiligen Nutzer abzufangen.

Betroffen von der Sicherheitslücke seien alle Nutzer, die mit ihren Handys Daten über den GPRS-Standard im GSM-Netz senden. Im schnelleren UMTS-Netz trete die Sicherheitslücke nicht auf. Allerdings schalten Handys normalerweise auf GPRS um, sobald kein UMTS-Netz zur Verfügung steht.
 

(sk)
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