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ADAC: Schräger Aufprall als blinder Fleck

Der Autoclub weist darauf hin, dass bei Crashtests noch kein schräger Frontalaufprall untersucht wird.

Bei einem schrägen Aufprall mit 40 km/h wurde bei drei Kleinwagen die Fahrgastzelle beschädigt. (Foto: ADAC)
Bei einem schrägen Aufprall mit 40 km/h wurde bei drei Kleinwagen die Fahrgastzelle beschädigt. (Foto: ADAC)
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Dietmar Fund

Nach den Erkenntnissen der ADAC-Unfallforscher machen Kollisionen mit geringer Überdeckung 18 Prozent aller Frontalunfälle auf. Bei dieser Unfallart ist das Risiko schwerster Verletzungen rund zehn Prozent höher als bei anderen Pkw-Frontalunfällen. Trotzdem wird ein schräger Aufprall auf ein entgegenkommendes Auto bei Frontalcrashs noch nicht berücksichtigt. Darauf weist der ADAC nach einem entsprechenden Crashtest mit drei Kleinwagen hin.

Die Unfallforscher ließen zwei jeweils 40 km/h schnelle Fahrzeuge schräg aufeinanderprallen. Von denen schnitt der Skoda Citigo deutlich besser ab als der Renault Twingo und der Toyota Aygo. Der Brustbereich des Fahrers sei aber in allen drei Modellen nicht ausreichend geschützt, schreibt der Club.

Der Hintergrund dieser speziellen Testanordnung war offenbar, dass durch die Elektrifizierung ein zunehmender Anteil von Klein- und Kleinstwagen zu erwarten ist.

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