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taxi.de erprobt Vermittlung mit digitaler Assistenz

Der Vermittlungs-Anbieter mit dem Schwerpunkt bei kleineren bis mittleren Taxiunternehmen hat mehrere Verbesserungen in Erprobung, die angeschlossenen Unternehmern Zeit und Geld sparen sollen.

Alex von Brandenstein (v.l.) nutzte als Sponsor die Gelegenheit, Taxiunternehmer wie hier Swen Würtemberger aus Wangen im Allgäu und den Verbandsvertreter Orhan Tasbilek aus Hamburg über seine Neuerungen zu informieren.
Alex von Brandenstein (v.l.) nutzte als Sponsor die Gelegenheit, Taxiunternehmer wie hier Swen Würtemberger aus Wangen im Allgäu und den Verbandsvertreter Orhan Tasbilek aus Hamburg über seine Neuerungen zu informieren.
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Alex von Brandenstein, Geschäftsführer von taxi.de, sprach beim Event „Taxi des Jahres 2019“ mit den Teilnehmern über die Fremdvermittlung, die inzwischen mehrere Zusammenschlüsse angeschlossener Taxiunternehmen aus seinem Netzwerk anbieten. Außerdem wies er schon auf zwei Themen mit Kostensenkungspotenzial hin, die er 2019 verfolgt.

Die erste geplante Neuerung ist der taxi.de-Assistant, der künstliche Intelligenz in die Vermittlung einbringt. Er wird zunächst zu Schwachlastzeiten beim Beta-Test in zwei Taxiunternehmen getestet und nutzt den Google Assistant. Von Google stammen ohnehin schon das Kartenmaterial und die Verkehrsdaten, mit denen taxi.de arbeitet. Von Brandenstein verspricht, dass das System freundlich auf Kundenanrufe reagiert und sogar Dialekte verstehen soll. Bei Anrufen aus dem Festnetz soll es automatisch die Adresse ins Vermittlungssystem übernehmen.

Als Zielgruppe für den digitalen Assistenten sieht der Software-Spezialist größere Zentralen oder Betriebe, die Anrufer nachts auf das Handy im Taxi umleiten. Mittelgroße Zentralen werden seiner Einschätzung nach erst später darauf zurückgreifen.

Als weitere Neuerung will von Brandenstein die mit Krankenfahrten verbundene Büroarbeit über eine DTA-Schnittstelle und die Digitalisierung von Transportscheinen verringern.

Den Einsatz von künstlicher Intelligenz hatte kürzlich auch fms Austrosoft als „Callbot“ angekündigt (taxi heute berichtete). Das Vermittlungssystem der Österreicher wird im Verbund taxi.eu eher in großstädtischen Taxizentralen eingesetzt. Der „Callbot“ basiert ebenfalls auf dem Sprachassistenten von Google.

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